20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. Februar 2016, 00:02

salisbury hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:LISERSTILLE stelle ich mir wie Fahrstuhlmusik vor.


Uha, das les ich ja jetzt erst :-/ . Hab ich so schlechte Arbeit geleistet? Oder wo kommt der Eindruck her? Wenn ein so sorgfältiger Leser wie Du mit LISERSTILLE Fahstuhlmusik assoziiert, fühlt sich das nach einem Epic Fail für den Dir die Musik beschreibenden an. Ich bin grad durcheinander... :?


Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals in einem Fahrstuhl Musik gehört hätte.
^.-


frankjaeger hat geschrieben:Die Amis machen ich nicht so viel aus ordentlichen CD-Verpackungen und Booklets. Es ist fast tragisch.


Nicht fast. Ganz arg.
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. Februar 2016, 00:05

Tragic_Idol hat geschrieben:Dödheimsgard:
Komplett groß, habe ich ja letztens schon kommentiert. Inzwischen kenne ich das Album auch in voller Länge - und bin fast die ganze Spielzeit über komplett am Stock gegangen, Liebe auf den ersten Blick (oder Hör)! Warum ich mich hiermit allerdings leichter tue als mit Rishloo, verstehe ich allerdings auch nicht. ;-)

Ich tue mir damit auch deutlich leichter als mit Rishloo. Aber das ist nun wiederum weniger überraschend.
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon salisbury » Donnerstag 25. Februar 2016, 00:17

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Tragic_Idol hat geschrieben:Dödheimsgard:
Komplett groß, habe ich ja letztens schon kommentiert. Inzwischen kenne ich das Album auch in voller Länge - und bin fast die ganze Spielzeit über komplett am Stock gegangen, Liebe auf den ersten Blick (oder Hör)! Warum ich mich hiermit allerdings leichter tue als mit Rishloo, verstehe ich allerdings auch nicht. ;-)

Ich tue mir damit auch deutlich leichter als mit Rishloo. Aber das ist nun wiederum weniger überraschend.


Hmm, ich glaub, das steht's bei mir eher unentschieden 8-)
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Havoc » Donnerstag 25. Februar 2016, 21:21

salisbury hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:LISERSTILLE stelle ich mir wie Fahrstuhlmusik vor.


Uha, das les ich ja jetzt erst :-/ . Hab ich so schlechte Arbeit geleistet? Oder wo kommt der Eindruck her? Wenn ein so sorgfältiger Leser wie Du mit LISERSTILLE Fahstuhlmusik assoziiert, fühlt sich das nach einem Epic Fail für den Dir die Musik beschreibenden an. Ich bin grad durcheinander... :?


Ich werde am Wochenende mal reinhören, Reviews lesen und mich dann noch mal hier melden. ;-) :)
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Havoc » Samstag 27. Februar 2016, 11:01

salisbury hat geschrieben:Gold Future


Habe mir den Song nun mal reingezogen. Nee. Direkt wie Fahrstuhlmusik klingt das nicht. Der Sänger ist gut und es klingt irgendwie interessant.
Bin aber etwas zwiegespalten. So richtig nimmt es mich nun auch wieder nicht mit. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass mir das auf Albumlänge
taugen könnte. Aber es scheitert erst wohl mal daran, dass ich mir das wohl vorerst nicht kaufen werde. In Deinem Review steht zudem, dass es das
Album bisher nicht auf CD geben soll. Das geht natürlich mal gar nicht. ;-)
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon salisbury » Samstag 27. Februar 2016, 12:30

Havoc hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Gold Future


In Deinem Review steht zudem, dass es das
Album bisher nicht auf CD geben soll. Das geht natürlich mal gar nicht. ;-)


:dafuer: @Havoc. Auf CD gibt es da Album jetzt aber. Hier hat letztlich die Vernunft gesiegt. Es gibt ja so Bands, die VÖs nur auf Vinyl oder Tape gutheißen und Digitales ächten und die sind in dieser Hinsicht auch manchmal eine Spur zu..."true" ;-)
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon salisbury » Samstag 27. Februar 2016, 13:47

Platz 13: ANGRA - Secret Garden Bild

Bild

Hach, ja ANGRA. Die Geschichte ist für mich fast ein wenig wie bei EUROPE. "Angels Cry" Anfang der 90iger war ein tolles Ding, retrospekiv metall-historisch gesehen würde ich es als das perfekte Bindeglied zwischen HELLOWEEN und RHAPSODY eingliedern. Und dann? Ja okay, "Holy Land" wurde noch wahrgenommen, danach hat mich der Name ANGRA aber lange nicht mehr tangiert. Doch trudelt Anfang 2015 "Secret Garden" in der Soundcheck, von mir mit Vorfreude-Endorphinen aufgenommen, weil mit meinem geliebten Fabio Lione am Mikro. Dazu die schwindelerregende Gitarrenarbeit von Kiko Loureiro und fertig ist eine Konstallation, die mir einfach gefallen MUSS! Das Album ist aber besser als "nur" eine Mischung aus Lione-Geträller und Loureiro-Gedudel. Ich finden eigentlich jeden Song geil und die ganze Scheibe sehr abwechslungsreich. Es gibt typische Speed-Bomben, aber auch hardrockiges, experimentelles und balladeskes. Das großartige [url=angra final light[/url] ist für mich einfach feinster melodischer Metal abseits jeder Genre-Grenzen.
Schade, dass die Musik im offiziellen Video durch Fliegerlärm (!) gestört wird, wie kann man sowas machen? Deswegen hab ich ausnahmsweise die Liveversion rausgesucht. Upper Level ist ein Progmetal-Track, der mir mehr im Gedächnis bleibt als alles, was die letzten Wochen und Monate von DREAM THEATER, REDEMPTION und Co angegniedelt kam. Der totae Kontrast dazu ist der Titelsong, eine Ballade mit Female Vocals (EPICAs Simone Simons), der im süßen Nasenprog-Thread ausdrücklich gewollt, gefeiert und lobgepriesen wird. Das ist einfach auch ein ganz wichtiger Teil des blauen Musiklebens :D . Hach. Wunderwunderschöner Track :blumen:

Review: http://powermetal.de/review/review-Angr ... 25435.html
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 28. Februar 2016, 01:56

Mal weiter im Takt der blaue-karierten Rhythmen. Solefald: Ich weiß grad nicht, ob ich das ernst nehmen soll. Dieser krude Mix aus nicht zusammen passenden Stilistiken unterlegt von ganz furchtbarer Rhythmik erzeugt bei mir grenzdebiles Grinsen und nach ein paar Minuten den Wunsch nach einer Andrea Berg CD. Ich fühle mich veräppelt.

DHG: Schon der Einstiegsrhythmus geht gar nicht. Blastbeats zerstören für mich fast immer die Dynamik. Dann kommen auch noch furchtbare Bläser dazu. Free Jazz mag ich auch nicht. Ein Pflaster am Badewannenrand ist für mich auch keine Kunst. Dazu bin ich zu kleingeistig. Ich höre lieber generischen Wiederkäu-Thrash. Mekong Delta oder Atheist zum Beispiel.

Oder Europe. Bombenalbum!

Den Weg von Angra habe ich tatsächlich nach dem Debütalbum nicht mehr verfolgt. Immer mal wieder rein gehört, nie kaufenswert gefunden. Zu viel Zuckerguß, zu glatt. 'Upper Level' bestätigt dieses Vorurteil leider sofort. Guter Sänger, aber - ich siebisiere mal - dieser Drumsound ist absolut gruselig. Was ist da für ein "Zischen" die ganze Zeit? Ich habe mal 'Black Hearted Soul' noch angehört. Das gefällt mir besser, hat deutlich mehr Wums und einen treibenden Basslauf. Beim angepriesenen 'Final Light' irritiert mich sofort dieses seltsame Tribal-Drumming, welches der Drummer gar nicht spielt. Playpack? :)
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Siebi » Sonntag 28. Februar 2016, 12:13

Herr Holginger haut die Worte exquisit verpackt in den Äther, wunderschön zu lesen. Diese "Aha"- oder "Ja, genau"-Effekte bei den Eindrücken sind bester Lesestoff, der mehrmals zum Schmunzeln drängt.

Angra, ui, die gibt's noch?!? Hatte mal ein paar Scheiben, wurden alle wertschätzenderen Haushalten zugeführt. Nicht meine Musik. Wegen ein, zwei Songs und dank monetärem Spielraum damals unter Sammelzwang gekauft. Wie so vieles, wurde kein Scheibe bewusst aufgelegt, also raus damit.

Dann mal kurz in den geheimen Garten gehüpft. Ein bedeutungsschwangeres Intro, dann geht's los. Orchestral, ausufernd, das Zischen soll die Hi-Hat sein. Och, schlimmer als Bleeding geht's eigentlich nicht, aber toll klingt auch anders. Durch viele perkussive Elemente und Laut/Leise-Dynamik versucht man interessant zu tönen. Der flamencoartige Teil ist fein, der Sänger kann's auch, die Leads schredden klassisch. Melodic Metal mit etwas vertrackteren Instrumentalpassagen wie beim Vorgänger, den ich als gar nicht so schlecht in Erinnerung habe.

Klingt objektiv souverän, für Genrefreunde sicherlich ein Must Have. Weit weg von meinem Beuteschema oder wenn, dann gib mir bitte ein symphonisches X. "Black Hearted Soul" klingt wie jede x-beliebige Combo des Metiers, dieses Euromelodicspeed-Gedudel is' ausgelutschter wie eine Packung Werter's Echte. Die freedomcalleske Note im mehrstimmigen Chorus erfreut, beim sakralen Chor analog zu Powerwolf hör ich kurz interessiert zu, dann wieder Break und Geschrubbe, das ist die angraische Formel. Genrekenner schnalzen sicherlich mit dem Melozüngchen, ich bitte um weitere Blauohrtipps!
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 28. Februar 2016, 18:30

Angra | Secret Garden
Vernachlässigt habe ich die Band schlicht und einfach. Ich bin über youtube auf die Band erstmals aufmerksam geworden. Fand die ersten Töne immer ganz vielversprechend. Allerdings war der Gesang meist nicht meines und meine Aufmerksamkeitsspanne irgendwie nicht lang genug um mich weiter damit zu befassen. Werde der Band nochmal eine Chance geben, da "Upper Levels" tatsächlich geil tönt.
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