Musikzeitschriften

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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Dark_girl » Sonntag 14. Februar 2016, 19:56

Das wäre zwar eklig, aber mal was Neues. Im Gegensatz zu Manowar. Oder zur CSU an und für sich.


das wäre nicht nur eklig sondern psychische und Physische Folter -bähh richtig gruslig :bruellhusten:
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Erasmus » Freitag 26. Februar 2016, 20:31

Die Erwartungen waren berechtigt. Die bezüglich des Hefts, nicht die bezüglich der CSU-Erotik.
Die Manowar-Story war schön zu lesen, das CU-Special interessant und der Magnum-Seziertisch sehr erhellend. :)
Fazit: Trummer tut dem DF so unendlich gut, das gibts garnicht. Dadurch hebt sich diese Zeitschrift vom üblichen Einheitsbrei aus "Das-Album-Ist-Raus-Intervies" und Reviews ab.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 26. Februar 2016, 21:16

Diesen Trummer-Kult werde ich im Leben nicht mer verstehen. Der gute Mann kann ausgezeichnet schreiben, recherchiert sorgfältig und ist kreativ. Alles unbenommen. Seine Qualitäten jetzt aber als die herausragenden des Heftes zu bezeichnen würde mir bei dem gebotenen Gesamtpaket im Lebtag nicht einfallen. Außerdem klingt "tut gut" so als wäre er quasi als Geheimwaffe neu hinzu gekommen, was ja absolut nicht stimmt.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Erasmus » Samstag 27. Februar 2016, 00:26

Dann schau mal, an welchen Inhalten er beispielsweise im letzten Heft federführend beteiligt war. Liese man die raus, wäre dieses DF für mich jedenfalls kaum einen Kauf wert.
Klar ist er partiell schon länger beim DF und ja auch schon bei der Rock Hard, aber bei der aktuellen Ausgabe hat er eben recht viel relevantes gemacht.
Und mit deiner Beschreibung seiner Qualitäten hast du ja durchaus völlig recht: Mehr ist da nicht unbedingt. Muss aber halt auch nicht, da das nicht unbedingt weit verbreitete Qualitäten im deutschen (Musik-)Journalismus sind.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 27. Februar 2016, 05:23

Manuel hat - wie Holg sagt - sehr gute Qualitäten als Schreiber, und er schreibt auch oft über Bands, die ich sehr gut finde, da wir musikalisch eine große Schnittmenge haben, speziell im Black Metal und im epischen Metal. Außerdem teilen wir eben die große, tief gehende Liebe zu und Prägung durch Manowar und Bathory. Das heißt, dass ich Manuel auch für einen mir sehr wichtigen Teil des DF-Teams halte. Da bin ich bei Erasmus. Aber bei Holg bin ich dann, wenn es darum geht, dass Manuel für mich jetzt nicht die isolierte, größte Lichtgestalt des Magazins ist, sondern einer unter etlichen Topp-Leuten. Auch Wolf ist ein super Schreiber, dem ich zwar öfters mal widersprechen muss, der aber wirklich viele großartige Bands vorstellt, und durch seine scharfe Zunge und polarisierende Schreibweise auch oft super unterhält. Nö, ich seh das schon auch so, dass das Magazin ein starkes Gesamtpaket liefert und viele gute Leute an Bord hat. Einzelne herausheben möchte ich da gar nicht.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 27. Februar 2016, 09:17

Erasmus hat geschrieben:Dann schau mal, an welchen Inhalten er beispielsweise im letzten Heft federführend beteiligt war. Liese man die raus, wäre dieses DF für mich jedenfalls kaum einen Kauf wert.
Klar ist er partiell schon länger beim DF und ja auch schon bei der Rock Hard, aber bei der aktuellen Ausgabe hat er eben recht viel relevantes gemacht.
Und mit deiner Beschreibung seiner Qualitäten hast du ja durchaus völlig recht: Mehr ist da nicht unbedingt. Muss aber halt auch nicht, da das nicht unbedingt weit verbreitete Qualitäten im deutschen (Musik-)Journalismus sind.

Siehst Du, an dem Punkt gehen unsere Meinungen auseinander, da ich das DF in seiner Gesamtheit sehr lesenswert finde. Da sprechen mich sogar Themen an, die mich eigentlich nicht so interessieren. Das heißt: Ich lese fast alles, auch die Seiten, für die ich mein kuscheliges Pandabären-Kostüm anziehen muss. Manowar hätte ich jetzt nicht gebraucht, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie man heutzutage dieses Thema spannender präsentieren könnte als es hier getan wurde. Ich habe es mit Interesse gelesen. Nun ist es aber kein Geheimnis, dass die Band für mich eben keine Heilige Kuh darstellt. Nicht einmal die guten Alben. Das ist eine Band, die in meiner Clique keine besonders große Rolle gespielt hat. Klar, bis zu den Verkehrsregeln des Hammers haben wir das alle gekauft und fanden das auch sehr gut, aber das war nie eine Lieblingsband von irgendeinem in meinem Umfeld. Insofern widerspreche ich auch der kürzlich irgendwo gelesenen These, dass Manowar bei jedem, der heuer Metal hört irgendwann einmal ein Einfluss gewesen sein soll. Darüber habe ich schon mit etlichen US Musikern diskutiert, die das alle genau so sehen. Aber das nur am Rande.

Wie Rüdiger schon schreibt: Das Heft funktioniert als Paket wunderbar. Fast alle Schreiber haben ihre Nischen, die sie bis in die hinterste Ecke ausleuchten. Man merkt bei den meisten Schreibern den Enthusiasmus für die Sache und das Layout finde ich noch immer großartig.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 28. Februar 2016, 17:18

Holger Andrae hat geschrieben:Insofern widerspreche ich auch der kürzlich irgendwo gelesenen These, dass Manowar bei jedem, der heuer Metal hört irgendwann einmal ein Einfluss gewesen sein soll. Darüber habe ich schon mit etlichen US Musikern diskutiert, die das alle genau so sehen. Aber das nur am Rande.

Die These ist genauso Humbug wie bei so ziemlich jeder anderen Band. Ich war beispielsweise nie nennenswert von Metallica und Iron Maiden beeinflusst, obgleich ich beide gerne mag bzw. mal gerne mochte. Und über die wird sicher auch schon öfters Ähnliches geschrieben worden sein. Zudem glaube ich, dass Manowar von Anfang im europäisch und europäisch orientierten Metal ein größerer Name und Einfluss war als im eigenen Lande. Das gilt wohl für die meisten US-Epic-Bands, die in Europa auf viel fruchtbareren Boden fielen als in der Heimat. Manowar, Omen, Cirith Ungol, Manilla Road... die haben und hatten im hiesigen Untergrund immer ein höheres Standing als in der Heimat. Daher verwundert es mich kein bisschen, wenn deine US-Kontakte Manowar als nicht so einflussreich werten.

Wie Rüdiger schon schreibt: Das Heft funktioniert als Paket wunderbar. Fast alle Schreiber haben ihre Nischen, die sie bis in die hinterste Ecke ausleuchten. Man merkt bei den meisten Schreibern den Enthusiasmus für die Sache und das Layout finde ich noch immer großartig.

Für mich ist es so, dass es sehr, sehr gut meine persönlichen Geschmacksbereich reflektiert. Im Wesentlichen spielen alle Bands, die darin vorkommen zumindest Stile, die ich spannend finde, und die Stile, die dort nicht stattfinden, sind weitgehend auch für mich uninteressant. Natürlich interessiere ich mich nicht automatisch für jede Band im DF, und natürlich gibt es auch Bands, die ich mag, und die im DF nicht stattfinden werden (also nicht nur aus politischen, sondern auch aus stilistischen Gründen...), aber im Großen und Ganzen decken sich unsere Spektren fast zu 100%.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Jhonny » Sonntag 28. Februar 2016, 17:54

Für mich ist das DEAF FOREVER ein Mag, das ziemlich genau alles drin hat, was ich als metallisch relevant empfinde.
Klar, manchmal ist es vielleicht ne Spur zu viel Retro Rock, aber da ich den meist auch gut finde, stört es mich da nicht.

Von den Schreibern mag ich die allermeisten in ihrem Musikgeschmack, ihrem Schreibstil, ihrer Art... klar ärgere ich mich auch mal über einen Artikel, aber man kann ja nicht alles haben.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Erasmus » Donnerstag 3. März 2016, 19:49

Da wurde ich etwas falsch verstanden, bzw. habe mich missverständlich ausgedrückt: Ich finde das DF schon auch in seiner Gesamtheit lesenswert und auch andere Schreiberlinge durchaus sehr gut. Manuel Trummer fällt mir halt immer wieder positiv auf, sozusagen. Mit Mühlmann kann ich wenig anfangen, da wir wohl unterschiedliche Definitionen von Humor besitzen.
Ich übersrpinge eigentlich nur wenig, dann nur Bandinterviews und das meist von Retrorockern oder Deathmetalkapellen.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 3. März 2016, 23:35

Erasmus hat geschrieben:Da wurde ich etwas falsch verstanden, bzw. habe mich missverständlich ausgedrückt: Ich finde das DF schon auch in seiner Gesamtheit lesenswert und auch andere Schreiberlinge durchaus sehr gut. Manuel Trummer fällt mir halt immer wieder positiv auf, sozusagen. Mit Mühlmann kann ich wenig anfangen, da wir wohl unterschiedliche Definitionen von Humor besitzen.
Ich übersrpinge eigentlich nur wenig, dann nur Bandinterviews und das meist von Retrorockern oder Deathmetalkapellen.


Ich glaub, ich lese echt jedes Interview. Selbst bei den War Black Metalern gibts im Zweifelsfall immer was zu lachen.

Gut, anders als du mag ich auch Retrorock-Truppen sehr gerne. Und Death Metal natürlich auch.
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