20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 4. Februar 2016, 22:35

salisbury hat geschrieben:Pilly, Du bist echt cool. Geschmack zwischen Blautier und Siebi. Das ist doch mal ne echte Auszeichnung, oder? 8-) :grins:


Ich habe eure Diskussion (?) nur so am Rande mitbekommen. Sollte ich vielleicht nochmal lesen. Aber wenn das eine positive Auszeichnung ist, bedanke ich mich natürlich sehr herzlich :grins:
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Eike » Donnerstag 4. Februar 2016, 22:50

Jeder, der einen eigenen Geschmack hat, zeichnet sich damit selbst aus. So einfach ist das.
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon salisbury » Freitag 5. Februar 2016, 22:07

Nasenprog die Vierte. Na, was haben wir denn da? Oh. Uiuiui...

Diese Album hat große Teile des Soundcheck-Teams wohl, ähem, verunsichert. Nur BEYOND THE BLACK fand dieses Team im Feabruar-Soundcheck noch schlechter. Aber um die geht es hier ja (noch) nicht ;-) .

Platz 17: <CODE> - Mut Bild

Bild

Gab es beim tollen Vorgänger "Augur Nox" noch letzte Schimmer (Black) Metal, so ist dieser bei "Mut" komplett verschwunden. Es geht mehr in Richtung verschrobenem Norweger-Prog, auch ANEKDOTEN-Vergleiche kann ich verstehen. Mich hat das Album auch auch etwas verunsichert. Irgendetwas Böses lauert hier zwischen den Tönen. Das Gefühl habe ich jetzt auch wieder. Und ich habe es wie die anderen tiefen Plätze schon lang nimmer gehört. Boah, aber 'Dialogue', was für ein Song. Den zerbrechlichen Gesang kann man schräg finden. Denn er IST schräg. Und die Akkorde von Affliction erst! In dem Song streckt der Teufel auch mal ganz kurz seine Zunge raus. "Mut" ist ein schauriger Trip, ein absolutes Stimmungs-Album. Aber es diktiert einem die Stimmung. Vielleicht wird es deswegen auch nicht so sehr gemocht, wer weiß. Ich bin aber immer sehr fasziniert, wenn Musik so wirkt und will natürlich analysieren, wie die das machen. Verminderte Akkorde, chromatische Tonleitern, Detune-Effekte auf den Gitarren, ohne viel Technik aufgenommener Gesang, das steckt wohl dahinter. Herrlich poperrrlicher Stoff! Hier noch Cocoon, das mich an ein gehetztes Tier erinnert, das insgeheim weiß, dass es keine Chance hat. Angst statt Mut. Brrr, schlimme Musik, extreme Musik, tolle Musik oO 8-) :yeah:

Achso, why the fuck hab das Album nicht höher einsortiert??? Und warum nicht öfter gehört? Jaja, die Antwort ist bekannt. Ich blicke auf Platz 16...

Review: http://powermetal.de/review/review-Code/Mut,25567.html
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Schaf » Freitag 5. Februar 2016, 22:36

Was sind denn das (abgesehen von dir) für kuriose Noten im Soundcheck für dieses wundervolle Album? ^.-
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 5. Februar 2016, 23:25

Du musst unseren SC ja eh immer von unten lesen. Haste dir schon BEYOND THE BLACK angehört? Die ist auch super! Genau das Richtige für dich.
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon salisbury » Freitag 5. Februar 2016, 23:33

Peter Kubaschk hat geschrieben:Du musst unseren SC ja eh immer von unten lesen. Haste dir schon BEYOND THE BLACK angehört? Die ist auch super! Genau das Richtige für dich.


:grins:

Mit fast allem hat Peter recht!
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Schaf » Freitag 5. Februar 2016, 23:42

Diese mysteriösen BEYOND THE BLACK werde ich doch früher oder später hier zu hören bekommen, nicht wahr?
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon salisbury » Freitag 5. Februar 2016, 23:56

Schaf hat geschrieben:Diese mysteriösen BEYOND THE BLACK werde ich doch früher oder später hier zu hören bekommen, nicht wahr?


Ich denk mal, Siebi hat die drin, ja.
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Eike » Samstag 6. Februar 2016, 02:49

< c o d e >

Ihre Wandlung von kunstvollem, eigenständigem Black Metal zu kunstvollem, eigenständigem Rock düfte eine der interessantesten und konsequentesten Bandkarrieren der jüngeren Jahre sein. Starke Sache, der ich noch mehr Aufmerksamkeit widmen sollte.
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Re: 20 Mal süßer Nasenprog für Tralala-Öhrchen (2015)

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 6. Februar 2016, 10:35

Jahresrückblicke mit Kommentaren finde ich sehr fein. Da werden oftmals noch unentdeckte Perlen hoch geholt. Vor allem, wenn der Thread-Betreiber immer wieder im Zick-Zack-Kurs um den eigenen Geschmack herum blautiert und dabei immer wieder vereinzelte Volltreffer ins Knulzzentrum landen kann. Ei äm gespannt.

Liserstille: Ich mag die Stimme, die Gesangsfarbe. Hat etwas von David Bowie. Aber was ist das für Musik? Habe in den ersten beiden Songbeispielen den eigentlich Song nicht gefunden. Das ist irgendwie angenehm am Ohr, fesselt aber nicht. Für mich sind das eher Notenlandschaften als Songs. Es soll wohl Atmosphäre erzeugt werden, was für mich aber leider nicht funktioniert. Ich bin zu sehr auf herkömmliche Songstrukturen fixiert, so dass ich mich hier schnell langweile.

Bleeding: Knulz-Alarm. Bämmbämn! Muss ich wenig zu schreiben, denn das Album ist in meinen Top 5. Nerviger Drumsound? Ja, das ist ein Schwachpunkt, der aber von der riesigen Pluspunkten überstrahlt wird, dass mich das hier überhaupt nicht stört.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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