25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Siebi » Donnerstag 4. Februar 2016, 21:32

Künstlich ist die Cattle Decapitation auch, das ist Breitwandsound vom PC, so schnelle Rödeldrums wären ohne Trigger beim Mastern ein einziger Soundbrei. Live klingen die in der Tat feinst, können spielen, hörte sich zumindest echt an.

Authentisch ist ein anderes Thema, hat nix mit Plastiksound zu tun, sondern mit Einstellung und Anpassung oder eben nicht. Insofern können bspw. Beyond The Black durchaus authentisch sein, will ich aber nicht prüfen, weil mir die Musik generell nicht zusagt. Beim Ketzer bin ich da etwas anderer Meinung, aber das hatten wir schon. ;)
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 4. Februar 2016, 21:40

Siebi hat geschrieben:Pillamyd, freut mich, dass Dir der Großteil gefällt. Freu mich generell über Feedback, auch wenn der Schreibende mit der Musik gar nix anfangen kann. Ehrliche Meinungen sind stets willkommen.



Ich hab im letzten Jahr viel gefunden und das werde ich dieses Jahr garantiert auch ;-)
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Havoc » Donnerstag 4. Februar 2016, 21:45

Siebi hat geschrieben:Authentisch ist ein anderes Thema, hat nix mit Plastiksound zu tun, sondern mit Einstellung und Anpassung oder eben nicht. Insofern können bspw. Beyond The Black durchaus authentisch sein, will ich aber nicht prüfen, weil mir die Musik generell nicht zusagt.


Authentischer Plastiksound...alles klar. :hmmm: :idee:
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 4. Februar 2016, 23:42

Hui, die CATTLE DECAPITATION ist fein. Die Band habe ich bisher irgendwie immer ignoriert, irgendwas fand ich Auftreten irgendwie unsympathisch. Wohl ein Fehler, die Musik ist jedenfalls Jhonny-tauglich. Wie alles bisher in diesem Thread.
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Havoc » Freitag 5. Februar 2016, 00:23

Jhonny hat geschrieben:irgendwas fand ich Auftreten irgendwie unsympathisch.


Ich muss bei denen zwangsweise immer an diese gräßlichen älteren Cover denken.
Das aktuelle hat aber was.
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Siebi » Freitag 5. Februar 2016, 10:53

Havoc hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Authentisch ist ein anderes Thema, hat nix mit Plastiksound zu tun, sondern mit Einstellung und Anpassung oder eben nicht. Insofern können bspw. Beyond The Black durchaus authentisch sein, will ich aber nicht prüfen, weil mir die Musik generell nicht zusagt.


Authentischer Plastiksound...alles klar. :hmmm: :idee:

Oh weia, wieder jemanden verwirrt. Habe ich authentisch und Sound, im Sinne wie die Musik produziert ist, verknüpft? Hm, schade, denn das war nicht mein Ansinnen. Wenn ich das behauptet habe, ist das falsch, das meinte ich nicht. Sound im Sinne von Musik, die aus dem Herzen kommt hat nichts oder nur entfernt mit der Art der Produktion zu tun. In meiner Welt, die scheinbar völlig verdreht zu sein scheint. Sein, Schein, da waren sie wieder, die zwei Stichworte... ;-)

Nochmals kurz. Cattle Decapitation sind für mich authentisch als Band und das. was sie darstellen, und in der Musik, die sie machen. Die Produktion ist megakünstlich, was bei solch extremer Musik mitllerweile Usus ist. Hör nach bei Kataklsym, Cryptopsy und weiteren unzähligen Blastbeatern. Jetzt verständlich?
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Siebi » Freitag 5. Februar 2016, 11:15

Jhonny hat geschrieben:Hui, die CATTLE DECAPITATION ist fein. Die Band habe ich bisher irgendwie immer ignoriert, irgendwas fand ich Auftreten irgendwie unsympathisch. Wohl ein Fehler, die Musik ist jedenfalls Jhonny-tauglich. Wie alles bisher in diesem Thread.

Sehr fein, Jhonny, das freut mich riesig. Bei Cattle Decapitation habe ich lange gebraucht, Zugang zu bekommen, mit der vorletzten "The Harvest Floor" hat's dann Klick gemacht.
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Havoc » Freitag 5. Februar 2016, 12:14

Siebi hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Authentisch ist ein anderes Thema, hat nix mit Plastiksound zu tun, sondern mit Einstellung und Anpassung oder eben nicht. Insofern können bspw. Beyond The Black durchaus authentisch sein, will ich aber nicht prüfen, weil mir die Musik generell nicht zusagt.


Authentischer Plastiksound...alles klar. :hmmm: :idee:

Oh weia, wieder jemanden verwirrt. Habe ich authentisch und Sound, im Sinne wie die Musik produziert ist, verknüpft? Hm, schade, denn das war nicht mein Ansinnen. Wenn ich das behauptet habe, ist das falsch, das meinte ich nicht. Sound im Sinne von Musik, die aus dem Herzen kommt hat nichts oder nur entfernt mit der Art der Produktion zu tun. In meiner Welt, die scheinbar völlig verdreht zu sein scheint. Sein, Schein, da waren sie wieder, die zwei Stichworte... ;-)


Das war doch nur so eine nicht ernst gemeinte Bemerkung von mir...weiter nichts.
"Authentischer Plastiksound" schoss mir einfach so ins Hirn und hörte sich irgendwie total surreal und behämmert an.
Das sollte aber absolut nix bedeuten. :) ;-)
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Raphael Paebst » Freitag 5. Februar 2016, 13:39

Interessante Liste beim Herrn Siebinger bisher.

MORGOTH fand ich im SC und auch danach extrem langweilig, da fehlt mir wohl die Erfahrung aus der Vergangenheit, so ist es einfach recht durchschnittlicher Death Metal. Auch der eine Auftritt mit em alten Sänger, den ich auf dem Rock Hard Festival gesehen habe, konnte ich damals nicht wirklich begeistern.

LORD FIST: Herr bandbasher, das Metal Assault war 2015, wir standen zusammen vor der Bühne und tranken Bier, der Auftritt war aber in der Tat saustark, hat mich deutlich mehr umgehauen als die Vorabbelauschung im Internet. Der dort gefasste Kaufentschluss wurde leider aus Geld- und Gelegenheitsmangel bis heute nicht umgesetzt.

CHEMMIS: Doom geht immer, 20 Buck Spin ist leider auch so ein Label, das es dem europäischen Kunden nicht leicht macht, zu guten Preisen an Platten zu kommen und nicht gerade mit übertriebener Werbung auf Veröffentlichungen aufmerksam macht, wie auch kürzlich bei MAGIC CIRCLE zu beobachten war. Schade, denn hier gibt es eigentlich immer Qualität, wenn man sie nur entdeckt.

CATTLE DECAPITATION: Ist faszinierende Musik, aber auf Albumlänge ist mir das einfach zu anstrengend. Aber coole Album- und Songtitel haben die Jungs immer. So Musik ist einfach für EPs gemacht und nicht für Alben.
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Re: 25 ungesüßte Scheuklappenhits 2015

Beitragvon Siebi » Freitag 5. Februar 2016, 14:05

Freitag, der 05. Februar, weiter mit der fünften Scheibe in der Hitliste. Machen wir nach den Gemüsefanatikern aus USA weiter mit Fleischeslust aus dem guten alten Europa. Genauer gesagt, das Land der 1000 Seen offenbart eine junge Truppe, die es furios zockend wissen will. Nun denn, auf geht's!


21. Amputory (FI): "Ode To Gore" (Xtreem)

Bild

Wieder ein Newcomer aus Finnland, der mit seinem Demo riesige Schatten in der Death Metal-Freunde AG voraus warf. Ein gewisser Leimy sprudeljubelte nur so in tiefsten Growl-Sphären, dass mir das sprichwörtliche H2O bereits beim Lesen seiner mundwässrigen Worte im Kauleistengerät zusammenlief. Dann kam die Scheibe endlich aus den Tiefen de VÖ-Sumpfs und was soll ich schreiben? Eine Ode an den finnischen Death Metal der jungen 90er, als das Genre einen Klassiker nach dem anderen an die Oberfläche spülte. In acht Songs und guten 33 Minuten ist alles geholzt, was es zu deathen gibt. Sound, Songs und Attitüde lassen keine Wünsche offen. Schnell, walzend, den Groovehammer im Midtempo lässig schwingend, es ist alles da, was der todesmetallische Suomiist benötigt. Wer FUNEBRE, ADRAMELECH oder DEMIGOD öfters auf dem Speiseplan stehen hat, der kann aufhören zu lesen und darf sich das Teil stante pede besorgen. Bow down to the Ode To Gore!

Enslaved In The Basement
Bludgeoned
Illusion Of Insanity
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