So hier gehts weiter mit den letzten 6 Songs des Samplers. Einige gute und einige weniger gute diesmal.
Track 13: ???-Prepare for War 4:59
Nach 1 Minute Introgeschrumme wird hier losgethrast! Generations of Point Mutations. Da versteh ich sogar was davon, ich als Biologe. Höhö. Das gefällt mir sehr gut. Neuere Produktion, typische Thrashstruktur, Riff und Sänger. Vermutlich eine der bekannteren Thrashbands. Ich kenne die garantiert, nur vielleicht das Album nicht. Das zweite Solo hat was orientalisches an sich und ist wirklich verdammt geil. Titel könnte Prepare for War sein, wird einmal prominent gesungen. Erinnert mich an die neuen Kreator Songs, auch von der Produktion her.
Track 14: ???-??? 1:33
Herzklopfen stimmt den kurzen Song hier an. Scheint ein intro für ein Album zu sein, vemutlich wieder Thrash, hat was davon. Das Stück hört einige Sekunden früher auf und nur die letzten Momente werden im Delay-Effekt ausgeklungen.
Track 15: ???-??? 3:26
Ohne Wenn und Aber gleich losbrüllen und spielen. Kein Thrash mehr dafür sowas wie MeloDeath mit einem Sänger, der ein wenig nach Death/Core klingt. Der Strophenriff ist recht geil, 2 Noten, hoch und tief, abwechselnd mit Verzierung am Ende des Taktes. Passt super zum schnellen Tempo des Songs. Refrain wird oft „Couldnt Take“? gebrüllt. „Standing Tall – Never forget who you are“. Der tolle Riff rettet den Song aber nicht vor dem langweilig werden über die ganze Spielzeit. Mir kommt der Riff on Onslaught von Crucifiction in den Sinn, der aber noch um Längen geiler ist als dieser hier.
Track 16: ???-??? 6:52
Hier wirds gemütlicher und sanfter. Warme Gitarren und Schlagzeug, das angenehm reingemischt wurde mit ein wenig Reverb. Der Sänger singt angenehm, fast ein wenig zu leise und habe daher Mühe viel zu verstehen. Es wird etwas über Träumen gesungen. Ab 3:00 gibts ein intermezzo, das schön Ambientig ist, mit tollen Gitarreneffekten, delay und reverb. Schön atmosphärisch aber mit einer gewissen unterliegenden Spannung. „bewaaaaaare of the infiltrators“ ist einer der einzigen zusammenhängenden Sätze, die ich verstanden habe.
Track 17: ???-??? 5:32
Popige Gitarren und ein Drumintro, Keyboard schlägt an und es stampft im simplen 4/4 Takt los. „Time to say goodbye“ wird nun gesungen. Das ist sehr angenehm anzuhören. Hat Hitparaden potential, was in meinem Buch nicht gerade ein Kompliment ist. Das geht eher in die Kategorie „hören und vergessen“. Beim Refrain wird jeweils gross mit der Epikkelle angerührt. Der fängt mit „When the candle is burning out…“ an.
Track 18: ???-??? 4:14
Gitarrenklimper und einige grosse Trommelschläge. Dann setzen Sänger und Schlagzeug ein. Das Crash ist ultraprominent und pänetrant. Die Trommeln mit viel Reverb werden dann sehr häufig und gerne eingesetzt. Die Gitarre wiederholt ihr Geklimperabfolge andauernd. Ein Cello scheint auch noch mitzureden im Song. Der Sänger tönt ein wenig weinerlich. Alles stimmt mich so traurig. Nach einigen Minuten bringen sie auch noch Glöckchen ins Spiel. Oft gehts ums Gestern, wo was versprochen wurde oder etwas passierte. „Its yesterday.... when you promised meee... that you will bury me....“ Nein, mit dem kann ich leider überhaupt nichts anfangen. Das einzige tolle am Song sind die Trommeln.
Die bisherigen Auflösungen:
1. SLAYER - Hell Awaits
https://www.youtube.com/watch?v=yew9L0Xjm_g2. FORBIDDEN - March into Fire
https://www.youtube.com/watch?v=CVx4V9jagOk3. POWERMAD - Absolute Power
https://www.youtube.com/watch?v=aeqjwBsTfdc4. SACRED REICH - The American Way
https://www.youtube.com/watch?v=lOg4bDlZyAA5. ???-??? 5:43
6. ???-??? 3:58
7. EXCITER - Burn At The Stake
https://www.youtube.com/watch?v=2yvvErMVv1Y8. GRIP Inc. - War Between One
https://www.youtube.com/watch?v=x6paQz-NxvY9. SPIRITUAL BEGGARS - Euphoria
https://www.youtube.com/watch?v=S5hwyMhc2dc10. CLUTCH - Sucker For The Witch
https://www.youtube.com/watch?v=tW0sb9EHSXE11. TESTAMENT - True Believer
https://www.youtube.com/watch?v=sVnsas0IhkE12. ???-??? 3:23