WW15 - Broken Jukebox

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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Schaf » Dienstag 5. Januar 2016, 12:25

Zwischenstand:

01.
02.
03.
04.
05.
06. KARNIVOOL - 'New Day'
07. UNDERTOW - 'In Deepest Silence'
08. THE INTERSPHERE - 'The Prodigy Composer'
09.
10. HEAVEN SHALL BURN - 'A Dying Ember'
11. DREDG - 'Bug Eyes'
12. DEFEATER - 'Quiet the Longing'
13.
14. FÄULNIS - 'Scheiße, Rückfall'
15.
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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 5. Januar 2016, 12:49

hmm, ich überlege die ganze Zeit was #2 sein soll. Wie sicher biste denn bei der australischen Herkunft?
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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Schaf » Dienstag 5. Januar 2016, 12:49

Überhaupt nicht.
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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 5. Januar 2016, 12:59

Ach, Mensch! Ich bin auch 'ne Brezel.

Das ist natürlich "Hindsight" von THE OCCUPANTS - Da lagst du mit COG doch völlig richtig.
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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Schaf » Dienstag 5. Januar 2016, 13:02

Peter Kubaschk hat geschrieben:Da lagst du mit COG doch völlig richtig.


Ach so? :?

Stimmt jedenfalls:

2. THE OCCUPANTS - 'Hindsight'

Tatsache. Scheint irgendein Nebenprojekt von COG zu sein und offenbar lag ich da mit meinem Gefühl richtig. Hach, ich liebe es, wenn ich recht habe.
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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 5. Januar 2016, 13:09

Ist ja nicht so, als hättest du das nicht schon mal gehört.... ;)

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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Schaf » Dienstag 5. Januar 2016, 13:11

Auweia, die böse Amnesie. Aber jetzt wird's erst recht gekauft.
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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 5. Januar 2016, 13:22

Physisch ist das nur eine CD in einer Art Briefumschlag. Da kannste auch über einen DL nachdenken.
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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 6. Januar 2016, 14:21

Dann wollen wir mal! :)
Also: Wie schon richtig erkannt, habe ich dir einen Sampler zusammengestellt, der ca. zur Hälfte klar auf modernes Gewummse setzt. Warum? Weil ich häufiger den Eindruck hatte, dass du Metalcore (und alles im stilistischen Umfeld dessen) an sich gar nicht so schlecht findest, wenn nur mal eine Band diese Musik so umsetzen würde, dass sie dir auch mundet. Insofern habe ich gehofft, da vielleicht 1-2 Treffer zu landen, auch wenn mir klar war, dass dir nicht alles gefallen würde. ;-) Allerdings kategorisiere ich bei weitem nicht alles, was du für Metalcore hältst, dort ein. ;-)
Den Begriff "Jukebox" habe ich übrigens ganz bewusst gewählt: Derzeit ist mir eher "Hits", nach griffigen Songs, die für sich stehen, und weniger nach den atmosphärischen, epischen Nummern, die erst im Kontext wirken. Sowas ändert sich schnell wieder, schien mir aber als Sampleransatz auch nicht ganz verkehrt. :)

1: 4:27

Ein düsteres Film-Sample leitet ein Drumintro ein und schon wird brutal losgefetzt irgendwo zwischen Melodeath und Metalcore, es wechselt gesanglich zwischen hohem Kreischen und tiefem Gurgeln. DIe Lead-Gitarren haben reichlich zu tun, Breakdowns gibt es auch mehr als genug, das Film-Sample kehrt zurück, der grantige Bass zupft sich fies in den Vordergrund und ehe man sich versieht ist alles schon vorbei.


Das ist Brutal Death Metal. 8-) Belgier, wie so oft in diesem Genre. Geburt könnte im erweitertem Sinne eine Rolle spielen. Eine Band, bei der das Geholze einfach Bock macht.

2: 9:16

Etwas mit klarem Gesang, eher in Richtung RIVERSIDE oder COG. Klare GItarren, alternativ-rockend-proggig. Hat was Australisches. So Kubi-mäßig. "Up and away" und "I never stop to look while I get this far" oder so ähnlich? Schwer zu verstehen. Aber sehr angenehm mit hübschem Akustik-Break.


Wurde von Kubi bereits richtig gelöst: THE OCCUPANTS. Da ich weiß, dass du COG feierst, kam mir das gerade gelegen - ein Glück, dass du das neue Projekt noch nicht kanntest! ;-)

3: 4:05

Kling-Klong-Glockenspiel! Breakdown! Tiefes Gebrüll! Deathcore! Post-Hardcore! Metalcore! Alles zusammen! Und Fußball-"Hey Hey Hey"-Chöre! "Watch it! Watch it buuurn!"


Wohl die angesagteste, größte, erfolgreichste und vielleicht auch beste Metalcore-Band derzeit. Dieser Track hier zählt sicherlichen zu den epischsten, düstersten der Band. Mehr Tipps möchte ich an dieser Stelle nicht geben, sonst wird es zu leicht.

4: 2:49

Nach dem Schock was Ruhiges. Piano-Geklimpler, seichte Streich-Instrumente. Ich darf mich wohl knappe 3 Minuten ausruhen.


Ein von Olafur Arnalds geschriebenes Stück, dass auf einer Split-EP von HEAVEN SHALL BURN und CALIBAN als Interlude fungierte: HEAVEN SHALL BURN 'Nyfaedd Von'.

5: 4:15

Es beginnt wieder mit Melodeath und abwechselndem harschem Gesang (mal tief gurgelnd, mal hoch kreischend), dann kommt der corende Breakdown. Irgendwas zwischen... mh... CALIBAN, HEAVEN SHALL BURN, KATAKYKLSM, KILLSWITCH ENGAGE usw. So die New School Richtung. Kann ich jetzt ehrlich gesagt am wenigsten zu sagen, weil das halt genau so klingt, wie ich mir modernen Metalcore vorstelle.


Ich stand erst vor knapp einer Woche mit ziemlich leerem Ausdruck bei Abschiedskonzert dieser deutschen Band vor der Bühne. Dieser Song ist wohl ihr bekanntester.

6: 8:20

Das ist mit ziemlicher Sicherheit KARNIVOOL. Von denen habe ich zwar bisher keine Platte, aber oft genug gehört bisher. "It's a new day, aaah aaah" Leichter Alterna-Prog für Freunde von SOEN, TOOL, COG und Co.


Richtig. Funktioniert immer. :subber:

7: 5:58

Schwerer Southern Sludge... nicht CROWBAR, denn den Herrn Windstein würde ich sofort erkennen — könnte aber so etwas wie EYEHATEGOD, DOWN oder GRIEF sein. "I won't deny the pain, I won't deny the strain / Walking in dreams of fear, walking in deepest silence" Rockt sehr sehr lässig.


Mit den von dir geposteten Zeilen war es dann ja doch recht leicht zu lösen: UNDERTOW 'In Deepest Silence'. In diesem Genre wohl die Band, die mir persönlich am meisten gibt, was gerade dieser Song einmal mehr wunderbar unter Beweis stellt. :)

8: 4:05

Ein bisschen proggiger geht es hier zu. Da muss man etwas mehr auf die Instrumente achten, so wie hier die Takte ausgeschlachtet werden. Klarer Gesang. "Sweet revelation", irgendwas mit "never in your fairytale the princess cannot be adored" und "bloodstained hands"


THE INTERSPHERE 'Prodigy Composers'. Wer diese Band nicht kennt, der liest einfach nicht nach, was Kubi und ich auf PM.de so schreiben. Frevelhaft! :grins:

9: 1:45

Post-Hardcorig. "I am a brave man, I am a coward". Ich hätte fast auf CONVERGE getippt. Ist es aber nicht, die sind ein bisschen härter. Außerdem habe ich ja bis auf das Debüt alle Alben von denen.


Oh, CONVERGE wäre mir da jetzt nicht in den Sinn gekommen, aber mit Blick auf das kurze Stück könnte das vielleicht passen. Stilistisch bewegt diese im Moment (zurecht) aufstrebende Band sich zwischen IGNITE und TERROR - und kommt passenderweise auch noch aus der gleichen Ecke.

10: 6:56

Metalcorig. So in der Richtung HEAVEN SHALL BURN. Könnten sogar die sein, kenne mich mit denen nicht so aus. Klare Gitarren im Break. "Nothing to live for, nothing to fight for / and emptiness fullfills my days"


Natürlich musste ich HSB verarbeiten. ;-) 'A Dying Ember' ist inzwischen wohl mein Lieblingssong, wenngleich die Band das offensichtlich anders sieht, weshalb ich ihn auch bei inzwischen >30 Konzerten noch nie live erleben durfte. :( Die erste Hälfte ballert überragend, die zweite schweift dann eher episch aus.

11: 4:14

Wieder etwas sehr Melodisches mit klarem Gesang. Nicht unbedingt Prog, aber geht als Alternative Rock durch. Bin erstaunt über die DRI-Blasts in dem sonst so ruhigen Song. "It's haunting you, it's haunting you / Only those who accept will find that acceptance in return"


Kubi is the man: DREDG 'Bug Eyes'. Schade, dass die Band in den letzten Jahren nicht mehr geliefert hat. Die alten Sachen, sowohl hitorientiert (wie 'Bug Eyes') oder auch im Gesamtkontext (wie "El Cielo"), sind nach wie vor große Klasse!

12: 3:54

Post-Hardcore, Melodic Hardcore. "You coward, this is your fault" Irgendwie die Richtung THE JESUS LIZARD, DEVIL SOLD HIS SOUL, CONVERGE, SHAI HULUD. Kann man nicht meckern. Kurz und bündig.


Thunderlaan mal wieder. Unfassbar! Ja, DEFEATER stimmt. Post-Hardcore, Melodic Hardcore, genau richtig. Selten so toll umgesetzt gehört wie bei DEFEATER!

13: 5:14

Um einiges brachialer als der vorhergehende Song mit einem eingängigeren, melodischeren Refrain, zu dem man besser headbangen kann. Text höre ich zwar nicht raus, aber hat 'nen richtig guten Flow. So darf Metalcore gerne mal sein.


Hier würde ich jetzt widersprechen und die Band schon recht klar im modernen Thrash mit evtl. leichter Schlagseite zum Metalcore oder Death Metal verordnen. Eine Band aus UK - und ein Song von meinem Album des Jahres. :)

14: FÄULNIS - Scheiße, Rückfall 6:26

Das ist der Bonus-Track, den FÄULNIS anno dazumal auf die Vinyl-Version von "Gehirn zwischen Wahn und Sinn" gepackt hatten. Gutes Ding. Konnte man sich auch auf deren Website herunterladen.


Mist! Hier hatte ich gehofft, dass du den Bonustrack nicht kennst, da er auf deiner physischen Version nicht enthalten ist. :grins: FÄULNIS habe ich auf dem diesjährigen Party.San für mich entdeckt: Extrem spannende BM-Variante, die mit einer wahnwitzigen Intensität dargeboten wird. Wären auf der Platte nicht so viele "Leerläufe", fänd ich das Teil noch besser. ;-)

15: 6:36

Instrumentaler Post-Rock à la MONO oder JENIFEREVER zum Ausklang. Die Lead-Gitarren klimpern, die Synthies rauschen, es bäumt sich alles ein letztes Mal auf und verschwindet friedlich in den Tiefen meiner Musikanlage.


Schweizer. :)


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Re: WW15 - Broken Jukebox

Beitragvon salisbury » Mittwoch 6. Januar 2016, 14:48

Oliver Passgang hat geschrieben:Instrumentaler Post-Rock à la MONO oder JENIFEREVER zum Ausklang. Die Lead-Gitarren klimpern, die Synthies rauschen, es bäumt sich alles ein letztes Mal auf und verschwindet friedlich in den Tiefen meiner Musikanlage.



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