WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 3. Januar 2016, 23:50

11 - ??? "Dead Salvation Spawn" 3:12
Death Metal, aber für Schweden ein eher untypischer Sound, denn weder haben wir es mit Old School Elchtod zu tun noch mit Melodic Death der Göteborg-Schule. Vielmehr handelt es sich um einen recht räudigen Sound mit merklichen Black/Thrash-Einflüssen und einem recht verständlich intonierenden Sänger zwischen Growlen und Keifen. Sehr cooler Song, dessen mutmaßlichen Titel ich wohl herausgehört habe, die Band kenne ich aber nicht und googeln werde ich erst, wenn es sonst auch keiner weiß.

12 - ??? "Mistress" -
Mal wieder der gute alte 70er-Sabbath-Retrostil, mit feinem Gesang und feinen Leadmelodien. Der Sound ist warm und natürlich, so wie er mir meist sehr gut gefällt. Einen doomigen Hauch von Pentagram spüre ich auch; ebenso etwas Coven, würde ich sagen. Von der Band habe ich zwar nichts, aber dennoch meine ich, das zu erkennen. Der Refrain um eine Mistress mit schönen Augen kommt mir doch sehr bekannt vor. Mir fällt gerade der Bandname nur nicht ein. Raphael und Thommy kennen das, da bin ich mir sicher... und ich komme auch noch drauf. Irgend eine okkulter Bandname war das. Herr im Himmel...

13 - 4:40
Hah, endlich mal Black Metal aus dem Lehrbuch. Und natürlich mehr denn je der Druck, dass ich das ja eigentlich kennen müsste. Der Stil ist über weite Streckenzwar rasend schnell und blastig, dennoch ist er nicht 100% schwedische Schule. Es tritt ein atmosphärisches Element dazu, manchmal hört man den Bass deutlich heraus. Meine erste Assoziation ist Siebenbürgen. Aber die hatte ich keyboardlastiger in Erinnerung. Die Leadgitarren sind schön gespenstisch; das würde passen. Auch das Klavierzwischenspiel im letzten Drittel ist artverwandt.

14 - VOID MOON "Akka" 5:36
Hier doomt's dann vom ersten Riff an wieder. Kam mir zwar sofort sehr bekannt vor, aber es hat eine ganze Weile gedauert, bis es geklingelt hat. Die Band verfolge ich schon von Anfang an, weil wir die Erika beim KIT, BYH usw... immer wieder im Fotograben treffen können und Peter auch immer dabei ist. Daher vom ersten Demo an bekannt und sehr geschätzt. Nette Leute, coole Band. VOID MOON und mit "Akka" einer ihrer stärksten Songs vom ersten Demo. Tolle Auswahl!

15 - ??? "Second Assault" 4:10
Teutonenschuliger Retrothrash mit ganz leicht angeschwärzter Note. Am ehesten klingt es nach alten Destuction, allerdings nicht ganz so schrill in der Stimme. Aber sonst schon voll in der "Curse The Gods"-Spur. Der Song scheint 'Second Assault' zu heißen... "the new era is here". Kenne ich nicht, weil ich den Retro-Thrash-Boom irgendwie nicht mitgemacht habe, was aber nicht heißt, dass es mir nicht gefallen würde. Starker Song, aber natürlich

16 -
Dann geht's wieder los mit Elchtod im typischen Gitarrensoundgewand und ich habe wieder das blöde Gefühl, das kennen zu müssen. Meine erste Assoziation ist aufgrund der Massivität des Gitarrensounds, der aber dennoch rund klingt, des doomig gemächlichen Tempos und der atmosphärischen Struktur EDGE OF SANITY, doch wenn der Sänger anfängt, schließe ich das wieder aus. Er bellt ziemlich krass, aber doch halbwegs artikuliert. Ich meine im Refrain etwas von "Scars/Stars - into the death" zu verstehen...

17 - ??? "Lady Jade"
Der nächste Song kommt mit einer sehr starken Südstaaten-Rock-Schlagseite um die Ecke, der Sänger erst mit einer echten Reibeisenstimme, die aber auch mal in fistelige Kopfstimme verfällt, dann aber auch mal souliger. Mega eingängiger Refrain mit irgendwas von "Lady Jade", "and you will never walk alone". Am Ende dann mehr Big-Band-Sound als Begleitung. Die Einflüsse würde ich ganz vielfältig bei den Südstaatlern, bei AOR, aber auch bei Queen und Stoner Rock verorten. Das meiste davon ist nicht so 100% meine Baustelle, und so ist auch der Mix für mich jetzt kein "Muss ich haben!"-Erlebnis, aber es hört sich doch ganz cool an.

18 -
Hier sind wir dann nochmal bei der Dismember-Schule. Na ja, nicht ganz. Bei einigen Gitarrenriffs vielleicht. Aber ich bin grad echt damit überfordert, die Bands hier zu sortieren. Perfekter Gitarrensound. Viel Doublebass. Durch die sehr melodischen Leads der Running-Wild-Schule (hüstel...) und ein relativ modernes Klangbild, sowie durch die hysterischeren, bisweilen ins Keifende verfallenden Vocals, hat's auch einen Hauch von Göteborg abbekommen, und die Szene habe ich ja nun nie ernsthaft verfolgt. Irgendwo in der Ecke von THE CROWN könnte man mal suchen? Keine Ahnung.

19 - EUROPE "Halfway to Heaven"
So, und der Song war nun einer der Gründe, warum ich erst Frank doch nicht ausschließen wollte, aber der ganze Death Metal hat's dann doch unmöglich gemacht. Das ist natürlich Europa auf dem halben Weg zum Himmel.


Insgesamt ein toller Sampler, für den ich mich bei dir, Siebi, nochmal sehr herzlich bedanke. Er hat auf jeden Fall dazu geführt, dass ich in der zweiten Reihe der Schweden-Deather noch etwas mehr wildern werde. Die eine oder andere Band werde ich mir nach der Auflösung nochmal genauer zu Gemüte führen, speziell die schwartoddoomige Kapelle interessiert mich sehr! Das ist quasi schon gekauft.

Ansonsten: Ich bin gespannt auf die Rateversuche, die hoffentlich noch kommen, und natürlich auch auf die Auflösungen.

Dass ich als alter Schwedentod-Fanatiker da nur eine Band - und die mit Mühen - erkannt habe, betrübt mich durchaus ein bisschen, aber mae, wa willsch machá...?
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Permafrost » Montag 4. Januar 2016, 00:02

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Dass ich als alter Schwedentod-Fanatiker da nur eine Band - und die mit Mühen - erkannt habe, betrübt mich durchaus ein bisschen, aber mae, wa willsch machá...?


Ha, da bin ich als junger Nichtfanatiker ja gar nicht viel unwissender, wenn ich keine weiss? :grins:
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 4. Januar 2016, 00:13

Ist nicht so leicht hier... kaum potentielle Alleinstellungsmerkmale in den Beschreibungen. Bei Nummer 11 tippe ich aufgrund des vermuteten Titels und der vermuteten Intention des Herrn Siebinger möglichst unbekanntes Zeug zu verwenden, damit Rüdiger nicht alles sofort selbst erkennt, auf INVIDIOUS (die ich durchaus schätze, gibt's die eigentlich noch?), Nummer 15 könnte - dieser Logik folgend - PARANORM sein, von der EP 2014... die habe ich gerade auf einer mp3-Zusammenstellung von einem Freund wieder entdeckt... auch wenn die Beschreibung nicht ganz passt. Titel und Songlänge stimmen aber! ;-)
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 4. Januar 2016, 00:37

Martin van der Laan hat geschrieben:Ist nicht so leicht hier... kaum potentielle Alleinstellungsmerkmale in den Beschreibungen.

Das ist richtig, aber schwer zu ändern, bei dem Stilbereich, der mir hier die meisten Sorgen bereitet. Mit musiktheoretischen Ausführungen kann ich halt leider nicht dienen. :schade:

Bei Nummer 11 tippe ich aufgrund des vermuteten Titels und der vermuteten Intention des Herrn Siebinger möglichst unbekanntes Zeug zu verwenden, damit Rüdiger nicht alles sofort selbst erkennt, auf INVIDIOUS (die ich durchaus schätze, gibt's die eigentlich noch?), Nummer 15 könnte - dieser Logik folgend - PARANORM sein, von der EP 2014... die habe ich gerade auf einer mp3-Zusammenstellung von einem Freund wieder entdeckt... auch wenn die Beschreibung nicht ganz passt. Titel und Songlänge stimmen aber! ;-)

Beides richtig. Beides mir vorher unbekannt. Daher ohne Google-Bescheißerle für mich nicht erratbar. Was bitte ist an der PARANORM-Beschreibung falsch?
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 4. Januar 2016, 00:45

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Was bitte ist an der PARANORM-Beschreibung falsch?

Naja,"falsch" ist ein starkes Wort... mit Retro-Teutonen-Thrash assoziiere ich eher NECRONOMICON oder so. Da habe ich PARANORM schon eine Spur raffinierter in Erinnerung. Habe den Song heute aber nur kurz angespielt, also alles gut. ;-)

edit: Ich habe nur so weit Bescheißerle gespielt, als dass ich mein persönliches Thrash/Death-Schatzkistchen der letzten Jahre nach den vermuteten Songtiteln durchsucht habe. :)
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 4. Januar 2016, 01:14

Martin van der Laan hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Was bitte ist an der PARANORM-Beschreibung falsch?

Naja,"falsch" ist ein starkes Wort... mit Retro-Teutonen-Thrash assoziiere ich eher NECRONOMICON oder so. Da habe ich PARANORM schon eine Spur raffinierter in Erinnerung. Habe den Song heute aber nur kurz angespielt, also alles gut. ;-)

Ich will bei dem Song halt immer wieder "Curse The Gods!" mitsingen. Die Destruction-Macht ist stark in ihm.

Necronomicon ist doch nicht retro, sondern alt.
:grins:

edit: Ich habe nur so weit Bescheißerle gespielt, als dass ich mein persönliches Thrash/Death-Schatzkistchen der letzten Jahre nach den vermuteten Songtiteln durchsucht habe. :)

Du hast Sachen... okay, ich ja auch, aber halt in anderen Bereichen. Ist ja bekannt, dass ich im Newcomer-Bereich leider sehr wenig aktiv bin.
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Jhonny » Montag 4. Januar 2016, 10:14

Ich glaube, ich kenne den "Mistress" Song... aber sonst wirds hier schwer für mich. Und selbst da fällt mir der Künstler nicht ein. Dabei glaube ich irgendwie, das im Regal zu haben... :-S

Bei Schwedentod bin ich (außer bei UNLEASHED und ein wenig GRAVE, VOMITORY und BLOODBATH) ja nur an der Oberfläche bisher. Ist nicht mein Fachgebiet.
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Siebi » Montag 4. Januar 2016, 14:02

Wunderbar, Bewegung kommt rein. Dann mal kurz den Faktenstand.

01
02 Robert Pehrsson's Humbucker - Running For Shelter
03 Krux - Nimis
04 Carnage - Malignant Epitaph
05 Nocturnal Rites - Invincible
06
07
08
09 ABBA - Move On
10
11 Invidious - Dead Salvation Spawn
12 ? - Mistress
13
14 Void Moon - Akka
15 Paranorm - Second Assault
16 ? - Lady Jade
17
18
19 Europe - Halfway To Heaven
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Siebi » Montag 4. Januar 2016, 14:14

Etwas Tipps gefällig? Okay, dann lege ich mal los.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:#01 - 4:20
Ein ganz kurzes, Vampirfilm-mäßiges Orchesterintro erklingt, dann kommt direkt der Knüppel aus dem Sack. Der Song bietet Death Metal der alten Ostküsten-Schule. Jener klingt am ehesten nach GRAVE, wobei ich das Stück dann ja an sich kennen müsste. Zumal der Text sehr markant ist. Der Titel ist ziemlich sicher "My Own Demise". Von einer schwedischen Band namens Faceshift gab's mal einen solchen Titel, aber die Band habe ich irgendwie deutlich weniger heftig, gothic-lastiger in Erinnerung. Ich hoffe ganz arg, dass ich mich nicht nachher sehr ärgere, das hier nicht erkannt zu haben.

1990 gegründet unter einem anderen Namen als dann veröffentlichend unterwegs. Man nimmt gerne ein Bad. Die erste Inkarnation hielt fünf Jahre, die Reunion erfolgte 2014. Das Stück ist vom aktuellen Album, das in einer guten halben Stunde keine Gefangenen macht.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:#06 - 2:52
Kurzer, knackiger, Cymbal-lastiger Death-Metal-Brecher, der sofort auf den Punkt kommt und drauf los ballert. Ansatzweise eher US-Death-lastiger als man es von Schweden gewohnt ist. Könnte für VOMITORY sprechen, wobei ich bei denen nicht ganz so firm bin. Glaube irgendwie auch nicht ganz dran, denn der Gitarrensound und die Vocals habe ich dezent anders in Erinnerung. Schwierig, schwierig, schwierig, das alles...

Underground, der auf einem spanischen Label veröffentlicht wurde. Die Band ist seit 2003 aktiv, aufgrund eines Hörschadens eines Bandmitglieds lag sie jedoch einige Zeit auf Eis. Die Mitglieder sind bisher nur in kleineren Bands unterwegs gewesen. Das rotzige dreckige Element haut mich immer wieder um. So darf Death Metal IMMER klingen.
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Re: WW 2015 - Haste ma drei Kronen?

Beitragvon Siebi » Montag 4. Januar 2016, 14:25

Noch zwei Songs, dann dürft ihr bei Gefallen wieder ran.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:#07 - 4:34
Hier kommt erst Bassblubbern, dann ein kurzes Maiden-Lead zum Einstieg, das aber rasch in einen siebzigerdoomigen Groove mit entsprechend reduziertem early-SABBATH-Klangbild umschlägt. Gesungen wird auf Schwedisch, was natürlich immer eine gute Sache ist. Der Text dreht sich, soweit ich es verstehen kann, darum, dass der Sänger fragt, wann sie zurück zu ihm kommt und dass es keine Rolle spielt, ob sie kommen kann. Kann auch falsch sein, aber das meine ich, herauszuhören. Ein trauriger Liebessong würde ich daher vermuten. Stilistisch wie gesagt, viel Sabbath, etwas BÖC, ein Hauch Pentagram. Das spricht nun alles eigentlich für eine meiner absoluten Lieblingsbands aus diesem Genre, aber die ist es nicht. Aber die Band hat auf jeden Fall extrem viel mit BURNING SAVIOURS gemein, klingt vielleicht noch etwas reduzierter und melancholischer, der Gesang introvertierter und ein bisschen langweiliger. Rate da jetzt ein wenig ins Blaue, aber ich mutmaße mal in Richtung Witchcraft oder dergleichen, wobei ich Witchcraft auch etwas heavier im Kopf habe, und gerade nicht weiß, ob die auch Songs auf Schwedisch haben.

Die Hexenkraft mit Dir ist, hast Du gut erkannt. Singen in Landessprache hier, passt auch, haben ein brandaktuelles Album am Start, das in einem Printmagazin Sieger wurde und das über kurz oder lang auch in meine Sammlung wandern wird. Wer bin ich?

Rüdiger Stehle hat geschrieben:#08 - 4:29
Ein wenig quält mich seine Wichteligkeit der Wichtel ja schon. Da ist nämlich eine ganz stattliche Dichte an Schwedendeath am Start und alles von der Schule, die ich eigentlich am liebsten mag. So hat dieses Stück hier eine ganz beträchtliche ENTOMBED- oder COMECON-Schlagseite abbekommen, doch es ist meines Erachtens eben doch nicht LG Petrov, der hier singt. Steigt auch mal wieder mit einem tollen Lead ein. Doublebass und Blastbeats regieren weite Teile, doch der Song hat einen eingängigen Groove. Der Sänger ist super. "Decimation", der lateinische Zwischenruf "(De-)Capitatus", "Face of an Enemy", "Judgement Day" fallen als Textfragmente auf, aber das hilft mir grad leider nicht weiter. Ein paar Keyboards sorgen hier und da auch für Atmosphäre à la NOCTURNUS. Ich bin mir sicher, dass ich das kennen müsste, aber ich komm einfach nicht drauf.

Der Songtitel ist fast erraten. Nicht ganz Schweden, hehe. Es tummeln sich auch Americanos darunter. Die Scheibe ist einigermaßen frisch, leidet jedoch an einem nervigen Plastiksound, vor allem bei den Drums, was ich sehr schade finde. Hier musizieren einige Größen unter einem anderen Namen, Allstarband wäre dennoch zuviel des Guten, da vor allem die Amis aus dem tiefen Underground kommen, dort aber Zunge schnalzend gefeiert werden. Einen oder gar derer zwei der schwedischen Teilnehmer kennt jeder DM-Freund.
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