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von lenbert » Sonntag 3. Januar 2016, 12:42
4. "Mit der Dame in die Schlacht!" (05:08) Hier singt jetzt aber wirklich eine Frau! Und zwar keine Elfe, sondern eine richtige Rockröhre. Es handelt sich um einen Metal-Song, der mit recht klassischen Zutaten zubereitet ist und leicht stapfend daherkommt. Ich vermute jedoch, dass die Nummer in diesem Jahrtausend entstanden ist. Heißen könnte sie "The Battle of Evermore" oder so ähnlich. Zum Schluss wird einfach ausgefadet, was ich nicht so toll finde. Generell ist mir die Nummer ein bisschen zu vorhersehbar, die Sängerin macht aber Lust auf mehr.
5. "Nicht nur auf Erden, also auch im Himmel." (05:34) Der Anfang erinnert mich leicht an HADES, was vor allem am dominanten Bassspiel liegen dürfte. Danach wird es zunehmend klassisch-metallischer. Die Musik ist größtenteils recht flott, manchmal wird aber die Handbremse angezogen. "Nova (?) Battlestar" wird von einem typischen 80er-Jahre-Metalsänger besungen, der sich eher in den mittleren Tonlagen aufhält und vom Sound nicht besonders in den Vordergrund gerückt wird.
6. "Nicht jedem reich die Hand zum Tanz!" (03:22) Eine erdige Rocknummer, die so klingt, als sei sie in den Siebzigern entstanden. Vielleicht spielt hier aber auch eine Band mit Retro-Sound. Auffallend ist der Sänger, dem man zum einem die ein oder andere durchzechte Nacht anhört und der zum anderen unter Umständen gar nicht auf Englisch singt. Ich habe ziemlich große Probleme, irgendwelche Textstellen zu verstehen. Wenn es nicht eine seltsam genuschelte Form des Englischen ist, dann würde ich auf Französisch tippen. Was gibt's sonst zu sagen? Der Song ist weder besonders hart, noch besonders düster, noch klingt er nach Drogenrausch. Es handelt sich einfach um eine coole, gerade Rocknummer, die durchaus sommerbiertauglich ist.
EDIT: Handelt es sich beim Sänger der Nummer 1 um jemanden, den man als Metal-Fan kennen sollte, oder um jemanden, der auch im Mainstream durchaus bekannt ist? Vielleicht hilft uns das ein bisschen weiter.
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lenbert
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von Raphael Paebst » Sonntag 3. Januar 2016, 13:22
#5 dürfte dann wohl CLOVEN HOOF - 'Nova Battlestar' von "Dominator" sein.
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von Raphael Paebst » Sonntag 3. Januar 2016, 13:24
Ha, und #4 ist CHASTAIN - 'The Battle Of Nevermore' von "Ruler Of The Wastelands".
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von Raphael Paebst » Sonntag 3. Januar 2016, 13:26
Könnte #6 auch auf Schwedisch gesungen sein? Dann wären die Herren von BURNING SAVIOURS mein Tip, Song müsste ich noch rausfinden.
Edit: Es wird wohl mit dem Tod getanzt: 'Hon Dansade Med Döden' von "Boken Om Förbannelsen"
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von Raphael Paebst » Sonntag 3. Januar 2016, 13:35
Witzig übrigens, dass Rüdiger sowohl bei CHASTAIN als auch BURNING SAVIOURS jeweils Songs von den einzigen Alben genommen hat, die ich in meiner Sammlung habe und bei denen ich also ohne großen Aufwand nachschauen konnte. 
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von lenbert » Donnerstag 7. Januar 2016, 23:45
Weiter geht's:
7. "Sonst umarmt Dich eine alte Macht!" (05:22) Ein getragenes, melancholisches Stück mit Wikinger-Schlagseite und stoischem Rhythmus. Wiederum wird nicht Englisch gesungen, es könnte sich erneut um eine skandinavische Band handeln. Vor meinem geistigen Auge zieht eine Schar Wikinger in die Schlacht, bereit dem Schicksal entgegenzutreten. Riffs gibt es nicht zu hören, eher einzelne Akkorde. Obwohl der Song in keinster Weise aggressiv wirkt, drückt die Produktion ordentlich, weshalb ich vermute, dass es sich um eine neuere Produktion handelt. Eine sehr atmosphärische Nummer, die ich mir gut als Auflockerung im Verlauf eines Albums vorstellen könnte. Für ein ganzes Album dieser Art könnte ich mich jedoch wahrscheinlich nicht begeistern.
8. "Die Geister, die ich rief..." (06:07) Musikalisch abwechslungsreich geht es weiter. Jetzt ist deutschsprachiger Rock-Pop an der Reihe. Für gewisse Ausprägungen dieser Musik bin ich ja durchaus empfänglich, habe selbst schon mal S.T.S verwichtelt. Die haben aber den Vorteil des österreichischen Dialekts. Im vorliegenden Stück wird hochdeutsch gesungen. Bonuspunkte gibt's für den Text, der sich um mordende Bienen dreht, insgesamt ist mir die Nummer für das Gebotene aber zu lang.
9. "Wo schweben sie denn hin?" (05:47) Was als beschwingte Rocknummer beginnt, erhält im ausdehnten Mittelteil eine leicht schräge Note. Es werden allerlei Synthesizer-Effekte ausprobiert. Der Sänger ist in dieser Phase zum Zuhören verdammt. Der die Effekte untermauernde, straighte Rock-Beat wird konsequent beibehalten. Bevor das Lied, das schon einige Jahre auf dem Buckel haben dürfte, zu Ende geht, setzt der Sänger noch einmal zum Refrain an: "The highest fascination, the course of deviation" (?).
10. "Zu finstrer Zeit beginnt der Geister Tanz." (02:48) Hier wird kompromisslos und wuchtig gerockt, kurz und schmerzlos, der Bass pumpt ordentlich. Der Sänger hat eine dunkle Stimmfarbe, singt aber leider unverständlich, ich meine nur "Coming Fire" herauszuhören. Mehrmals wird er von seinen Bandkollegen unterstützt. Reckt die Faust und gröhlt mit! Ich bin schon wirklich gespannt, wer für diese Nummer verantwortlich ist. Sie macht nämlich Laune.
11. "Stell Dich den Dämonen!" (03:44) Heavy Metal, bei dem ich mich mehrmals an das Frühwerk von IRON MAIDEN erinnert fühle. Der Sänger ist allerdings kein Paul Di'Anno, klingt glatter als dieser. Es fällt mir schwer, hier noch mehr Beschreibung zu liefern. Der Song gefällt mir aber. Den Text verstehe ich leider auch kaum - schon wieder - vielleicht kommt im Refrain "thunder and lightning" vor, es könnte aber auch irgendwas mit "fighting" sein.
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lenbert
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von Rüdiger Stehle » Freitag 8. Januar 2016, 00:12
lenbert hat geschrieben:7. "Sonst umarmt Dich eine alte Macht!" (05:22) Ein getragenes, melancholisches Stück mit Wikinger-Schlagseite und stoischem Rhythmus. Wiederum wird nicht Englisch gesungen, es könnte sich erneut um eine skandinavische Band handeln. Vor meinem geistigen Auge zieht eine Schar Wikinger in die Schlacht, bereit dem Schicksal entgegenzutreten. Riffs gibt es nicht zu hören, eher einzelne Akkorde. Obwohl der Song in keinster Weise aggressiv wirkt, drückt die Produktion ordentlich, weshalb ich vermute, dass es sich um eine neuere Produktion handelt. Eine sehr atmosphärische Nummer, die ich mir gut als Auflockerung im Verlauf eines Albums vorstellen könnte. Für ein ganzes Album dieser Art könnte ich mich jedoch wahrscheinlich nicht begeistern.
Gute Beschreibung. Der Song ist auch von einer - sehr bekannten - Band, die sehr vielseitig agiert und für die dieser Song sicherlich nicht typisch ist. Vielmehr ist das eine Sonderaufnahme, die nicht auf einem regulären Album steht. Ein ganzes Album in genau dem Stil hast du also sicher nicht zu befürchten. Vielmehr ist es ein Cover eines Folklorestücks. 8. "Die Geister, die ich rief..." (06:07) Musikalisch abwechslungsreich geht es weiter. Jetzt ist deutschsprachiger Rock-Pop an der Reihe. Für gewisse Ausprägungen dieser Musik bin ich ja durchaus empfänglich, habe selbst schon mal S.T.S verwichtelt. Die haben aber den Vorteil des österreichischen Dialekts. Im vorliegenden Stück wird hochdeutsch gesungen. Bonuspunkte gibt's für den Text, der sich um mordende Bienen dreht, insgesamt ist mir die Nummer für das Gebotene aber zu lang.
Hah, Schriftdeutsch würde ich sagen, nicht Hochdeutsch. Hoch ist daran nix... Die Band ist aus Nordrhein-Westfalen, von daher gibt's leider kein oberdeutsches Idiom. Meines Wissens ist das der einzige Song der Band auf Deutsch. Die Band ist nicht allzu berühmt, aber wichtig für die Entstehung und Entwicklung des deutschen Heavy Metals. Uralte Band, die unter verschiedenen Namen aktiv war. Hier eines ihrer älteren Werke, das noch starke Krautrock-Vibes mitbringt. 9. "Wo schweben sie denn hin?" (05:47) Was als beschwingte Rocknummer beginnt, erhält im ausdehnten Mittelteil eine leicht schräge Note. Es werden allerlei Synthesizer-Effekte ausprobiert. Der Sänger ist in dieser Phase zum Zuhören verdammt. Der die Effekte untermauernde, straighte Rock-Beat wird konsequent beibehalten. Bevor das Lied, das schon einige Jahre auf dem Buckel haben dürfte, zu Ende geht, setzt der Sänger noch einmal zum Refrain an: "The highest fascination, the course of deviation" (?).
Es hat auf jeden Fall mal über 30 Jahre auf dem Buckel. Wie viel genau, wäre zu viel der Hilfe, wobei die treffende Beschreibung und der Textauszug die Detektive schon auf die Fährte bringen sollten, daher erstmal keine weiteren Tipps. 10. "Zu finstrer Zeit beginnt der Geister Tanz." (02:48) Hier wird kompromisslos und wuchtig gerockt, kurz und schmerzlos, der Bass pumpt ordentlich. Der Sänger hat eine dunkle Stimmfarbe, singt aber leider unverständlich, ich meine nur "Coming Fire" herauszuhören. Mehrmals wird er von seinen Bandkollegen unterstützt. Reckt die Faust und gröhlt mit! Ich bin schon wirklich gespannt, wer für diese Nummer verantwortlich ist. Sie macht nämlich Laune.
Auch hier dürfte schon der eine oder andere Mitleser Witterung aufgenommen haben. Absolute Kultband um einen ebenso kultigen Frontmann. Die zwei Worte dürften für die Identifikation ausreichen. Die Beschreibung passt auch. Wenn du herausfindest, WANN das Feuer kommt, dann hast du sowohl die Band als auch den Songtitel, in gewisser Weise. 11. "Stell Dich den Dämonen!" (03:44) Heavy Metal, bei dem ich mich mehrmals an das Frühwerk von IRON MAIDEN erinnert fühle. Der Sänger ist allerdings kein Paul Di'Anno, klingt glatter als dieser. Es fällt mir schwer, hier noch mehr Beschreibung zu liefern. Der Song gefällt mir aber. Den Text verstehe ich leider auch kaum - schon wieder - vielleicht kommt im Refrain "thunder and lightning" vor, es könnte aber auch irgendwas mit "fighting" sein.
"Fighting" wäre dann mal richtig. Der Bandname dieser Truppe aus den USA könnte der Soundtrack zu einigen der schlimmsten politischen Ereignisse des Jahres 2015 sein, was er natürlich nicht ist, weil die Band das vor über 30 Jahren noch nicht ahnen konnte. Oder doch...?
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von 123_7 » Freitag 8. Januar 2016, 08:04
Rüdiger Stehle hat geschrieben:lenbert hat geschrieben:9. "Wo schweben sie denn hin?" (05:47) Was als beschwingte Rocknummer beginnt, erhält im ausdehnten Mittelteil eine leicht schräge Note. Es werden allerlei Synthesizer-Effekte ausprobiert. Der Sänger ist in dieser Phase zum Zuhören verdammt. Der die Effekte untermauernde, straighte Rock-Beat wird konsequent beibehalten. Bevor das Lied, das schon einige Jahre auf dem Buckel haben dürfte, zu Ende geht, setzt der Sänger noch einmal zum Refrain an: "The highest fascination, the course of deviation" (?).
Es hat auf jeden Fall mal über 30 Jahre auf dem Buckel. Wie viel genau, wäre zu viel der Hilfe, wobei die treffende Beschreibung und der Textauszug die Detektive schon auf die Fährte bringen sollten, daher erstmal keine weiteren Tipps.
HAWKWIND 'Levitation' ?
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von Rüdiger Stehle » Freitag 8. Januar 2016, 09:27
Richtig!
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