01. Thomas Godoj - Niemandsland (Rockversion) - 03:12
---> richtig
02. Sophie Hunger? - 03:29
Es geht deutschsprachig und - nicht sehr überraschend - mit weiblicher Stimme weiter. Eine jazzige Nummer, die musikalisch sicher toll ist und textlich zumindest ganz interessant ist ("Islam ist der neue Katholizismus"), aber 180° an meinem Geschmack vorbeigeht. Müsste aber SOPHIE HUNGER sein, von der ich mir mal 1-2 Songs angehört habe, als mein Wichtel von der Dame geschwärmt hat.
---> Auch richtig. Sophie ist auch die Frau auf dem Bild
. Vielleicht kennt ja auch jemand den Track.03. ?? - 05:14
Sanfte Klaviertöne eröffnen diese Nummer, bei der alsbald eine Dame die Vokalakrobatik übernimmt. Hat ein saftiges Vibrato in der Stimme und klingt südeuropäisch. Der Song dürfte "I Never Seem To Hide" heißen. Oder sehr ähnlich. Sehr eindringlich gesungen, insgesamt eigentlich eine ganz coole Nummer, die die beiden Vorgänger um Längen schlägt.
---> Südländisch ist gut rausgehört. Die Band hat glaub nur ein Demo veröffentlicht und einen der originellsten Bandnamen, die ich die letzten Jahre gelesen habe.
04. ?? - 07:18
Es wird etwas proggiger, wobei so richtig viel hier nicht passiert. Nach 3:30 nimmt die Nummer dann Fahrt auf. "We've flown in time unable to escape regret" wird gesungen. Es folgt ein eindringlicher, aber nicht sehr technischer Instrumentalpart, der von einem federleichten Klavier abgelöst wird. Das ist schon sehr fein gemacht, lässt den Song aber schon bei 5:45 ausklingen, was bei noch 90 Sekunden Laufzeit etwas irritierend ist und sich auch als gänzlich überflüssig herausstellt.
---> Puuh, da sind Tips ganz schwer. Über das "etwas passieren" kann man gerne streiten. Auch ne relativ neue VÖ aus den Untiefen des Just For Kicks-Katalogs. Vielleicht weiß es ja Thunderlaan.
05. RENDEZVOUS POINT - Wasteland - 04:58
---> Richtig!
06. ?? - 10:55
Es folgt der mit Abstand längste Song. Es geht los in ziemlich klassischer Neo-Prog-Manier, federleicht wird 'Remove the sky' oder 'We move the sky' gesungen, was auch der Titel sein könnte. Nach etwas mehr als drei Minuten wird es wuselig jazzig in bester UMPHREY'S MCGHEE-Manier. Dafür hat mein Wichtel eine Schwäche, bei mir hingegen zehrt das eher an den Nerven. Tatsächlich habe ich den Song bei einigen Durchgängen abgebrochen, weil mich der Mittelteil so unruhig gemacht hat. Brrrr. Zumal es im Laufe der Zeit auch nicht mehr wirklich besser wird. Nee, mein Freund. Das ist nicht meins.
---> Auch ein Fest für JFK-Trüffelschweine. Unerwähnt blieb, dass in dem Song durchaus auch geschrieen und gekreischt wird. Einer meiner Songs des Jahres.
07. ?? - 03:47
Huch! Auf einmal wird es ziemlich heavy. Blastbeats, aber auch elektronische Elemente und dann komischer Gesang, der ein wenig an RADIOHEAD erinnert. Genau wie es mein Wichtel mag. Das ist ziemlich durchgeknallt, aber auch nicht gerade im positiven Sinn, wobei ich hier noch etwas unentschlossen bin. Wobei, mit zunehmender Dauer macht auch die Nummer mich eher unruhig. Irgendwie ein Song für Duracell-Hasen.
---> Und die nächste Underground-Prog-Wundertüte. Na, ja, eher Avantgarde. Mich erinnert der Gesang sehr an LISERSTILLE, der aber ja auch zwischen Bowie, Yorke und dem MUSE-Sänger pendelt.
08. ?? - 05:07
Dagegen ist dieser Beginn eine Wohltat. Schöne, gezupfte Gitarre, dann wird es sehr eindringlich, sehr kräftig und sehr maskulin und wenn dann gesungen wird 'I'm killing for your love now.... Daddy', wird das ein echter Hit. Das ist der mit ganz großem Abstand beste Song des Sampler bisher und wird ganz sicher eingetütet.
---> Na ja, zumidest ist es der normalste Song, eigentlich ne klassische Rockballade. Muss aber auch manchmal sein. Die Band ist wie gesagt ein Live-Schlampe, die mid jedem rifft
. 09. ?? - 08:29
Ein sehr eindringlicher Metalsong, bei dem der Gesang an eine Mischung aus Alan Averill (PRIMORDIAL) und Butch Balich (ARGUS) erinnert. Das alleine ist schon eine große Auszeichnung. 'Sinking below the water line' wird gesungen und es ist sehr düster, etwas avantgardistisch, ohne die große Portion Wahnsinn. Gefällt mir ausgesprochen gut, gerade weil der Gesang exzellent ist. Ein echter Koloss.
COLOSSUS - Yehi Auor Wanderers
10. ?? - 04:34
Es folgt ein orientalisches Instrumental, das ja ganz schön ist, aber irgendwie nicht ins Konzept passt. Auf einer ORPHANED LAND-Platte ist das passender. Keine Ahnung, was das ist, aber hier finde ich es etwas missplatziert, sonst ganz schön.
Ähem, ja, okay. Ich wollte aber nach diesem Koloss ganz bewusst runterfahren und ganz in einer andere Richtung. Ich liebe diesen Wechsel. ORPAHNED LAND ist schonmal sehr heiß!
11. ?? - 03:13
Der geht vorbildlich in die nächste Nummer über, die von schwungvollen Geigen getragen wird, aber erneut instrumental zu sein scheint. Hmm, dafür fehlen mir dann irgendwie auch die Worte. Ja, erneut ist das ganz schön, aber die Spannng die mit den beiden großartigen Songs auf #8 und #9 aufgebaut wurde, verpufft hier in Verbindung mit dem Instrumental zuvor. Schade.
Britische Violinen-Virtuosin aus dem ANATHEMA-Umfeld. Ihr Partner spielt in einer Band, von der Peter mal ein T-Shirt geschenkt hat. Super Tip, oder?
12. ?? - 04:39
Ein schönes Klavierintro, die nach 50 Sekunden in eine leicht elektronisch unterlegte Pop-Nummer mit Frauengesang mutiert. Sehr leicht, dabei melancholisch. Besungen wird eine "Wallflower", erinnert mich ein wenig an TORI AMOS und KATE BUSH. Ganz nett, aber lässt mich auch ein bisschen schulterzuckend zurück.
Ein weiteres Vituosen-Duo aus einem Land östlich von der britischen Insel.
13. ?? - 06:47
Oh, ist das nicht RADIOHEAD? Der Sänger klingt zumindest nach Thom York. Ich bekomme gleich einen sanften Ausschlag. Wahrscheinlich ein Versuch meines Wichtels zu sehen, ob ich die Band nicht doch mag, wenn ich nicht weiß, dass sie läuft. Brrrrr. Die Antwort ist NEIN! Und wenn das nicht RADIOHEAD ist, dann klingt es vor allem gesanglich doch sehr ähnlich, während es instrumental ein bisschen atmosphärisches Akustikgezupfe ist, das mich an Island erinnert. Hmm, ja, nein. Nicht meins.
Lustig, wo überall RADIOHEAD hörst. Recht so! Aber es keins. Nach dem "wie du mir so ich dir"-Prinzip hab ich hier mal eine Wichtelentdeckung verwichtelt. Kenn ich von Graf Zahl. Hier singt normalerweise ne Frau.
14. Thomas Godoj - Niemandsland
Noch einmal der Titeltrack, dieses Mal in der akustischen Version. Etwas jazzig, loungig, gut gesungen und zum Glück ohne Kinderchor. Rundes Ende des Samplers, aber für mich jetzt wenig überraschend kein Höhepunkt.
--->richtiiiiig.
Insgesamt lässt mich der Sampler etwas zwiegespalten zurück. Wenn hier versucht wurde zu zeigen, dass wir uns musikalisch gar nicht so weit entfernt haben, wie ich es empfinde, dann ist das ziemlich schief gegangen.
Haha, nein, das war nicht wirklich meine Intention. Ich hab lediglich auf Symphonic Metal und Retro-Rock verzichtet. Damit wäre der Sampler sicher NOCH besser geworden, aber...
[/quote]

