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BurzumRe: BurzumIch habe beim ersten Überfliegen des Textes das Wort "Realness" gesehen und beschlossen, mir diesen Plumberquatsch nicht zu geben.
Re: Burzum
Och, dafür, dass er kein Muttersprachler ist, hat der Varg Englisch schon recht gut drauf, finde ich. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: BurzumIch meinte nicht den Va...ach so, Humor. Verstehe. Nee, dafür ist zu spät am Abend. *gääähn*
Re: Burzum![]() War mir schon klar, wen du gemeint hast, aber andererseits brachte ich den Blog des germanophonen Delinquenten nicht mit dem Attribut "halbwegs amüsant" unter einen Hut. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: BurzumMir erschließt sich nicht, was der Herr uns mit seinem Text sagen will. Ich meine, ich bin auch kein Varg-Freund, aber ich setze mich auch nicht hin und versuche, mir meine Meinung selbst zu bestätigen und gleichzeitig mein Publikum einzuschläfern. Das spannendste sind die seltsamen Sprünge im Inhalt des Textes. Und wie er zu seinem Fazit kommt, kann man anhand des Textes mal gar nicht nachvollziehen. Gähn...
Re: BurzumSo ist es, Frank. Sicherlich bin ich eher Varg-Freund als du es bist, aber das ist letztlich gar nicht der Punkt, sondern die völlig oberflächliche und billige Art, sich dem Phänomen Varg Vikernes und seiner Gedankenwelt zu nähern, ist einfach thumb.
Im Endeffekt versucht der Mann, auf Vargs Kosten ein paar billige Schenkelklopfer zu bringen ("Küchenrolle am Schreibtisch, ha ha ha...", "die fünf Menschen, die noch Pen & Paper spielen") und damit - wie du sagst - eine Meinung zu bestätigen, die bereits feststand, bevor er Thulean Perspective auch nur aufgerufen hat. Er setzt sich mit nichts von dem ernsthaft auseinander, was Varg sagt, und vor allem zieht er sogar Dinge ins Lächerliche, wo Varg schlicht und ergreifend nur die Wahrheit sagt (z.B. "A faint heart never wins a fair lady!", und dass der Genpool dadurch gewinnt, dass sich zu einander passende Partner finden). Das sind einfach unumstößliche Fakten, die Varg natürlich sehr stark ideologisch färbt und daraus Ansprüche ableitet, die nicht unbedingt zwingend sind, aber im Endeffekt stimmt es doch, dass der Partner irgend etwas haben, bieten oder tun muss, was ihn in den Augen des anderen Partners zum "Heros" macht, der Anziehungskraft entfaltet. Und ebenso ist es eine Tatsache, dass die Partnerwahl von Natur aus etwas mit der Weitergabe guter Gene zu tun hat, und dass die Natur auch dafür sorgen will, dass sich gute Gene ergänzen; wer das negieren und überwinden will, der schafft letztlich auf lange Sicht die Menschheit ab. Auch das "out of Africa"-Credo ist - ganz ohne rassistischen Unterton - rein paläo-anthropologisch gesehen durchaus zu hinterfragen; es gibt spätestens seit Pääbo durchaus Ansatzpunkte, die das Ganze nicht mehr so unumstößlich erscheinen lassen, wie man immer dachte. Was hat sich da alles verändert, in der Sicht auf den Neanderthaler? Erst sind sich er und Sapiens nie begegnet, und Neanderthal war ein primitiver Affenmensch. Dann hat man gemerkt, dass sie durchaus gleich schlau gewesen sein dürften, und dass sie sich vielleicht begegnet sind. Später hat man dann nicht mehr ausgeschlossen, dass sie sich sogar genetisch vermischt haben, und heute weiß man, dass Europäer sehr viel Neanderthaler-Gencode in sich tragen; je nördlicher, je mehr, dass Asiaten, Orientalen und Nordafrikaner weniger Neanderthaler-Gencode haben, und Schwarzafrikaner gar keinen... Spannend, oder nicht? Figur XY aus dem Blog hakt das mit einem Halbsatz ab und findet, dass Vikernes ein langweiliger Rassist ist. Langweilig finde ich das gar nicht. Daraus abzuleiten, dass Weiße bessere Menschen seien als Schwarze, das ist sicher Unsinn; trotzdem gibt es sicher viele Gründe, die "out of Africa"-Theorie weiter zu hinterfragen, und das ist in meinen Augen durchaus spannend. Es gibt natürlich auch viel zu hinterfragen und zu kritisieren, an dem was Vikernes sagt. Aber ihn als einen thumben, langweiligen Deppen hinzustellen, das geht nach hinten los, denn Vikernes ist intelligent, extrem belesen und sehr gebildet. Dass er vieles zu ideologisch sieht, und dass seine bisweilen ins Esotherische gehende Rassenlehre etwas abseitig ist, und er so auch seine intellektuellen Fähigkeiten manipulativ einsetzt, um seichtere Gemüter mit vermeintlich eindeutigen Beweisen zu beeinflussen, das steht dabei völlig außer Frage; dennoch hat er viel zu sagen, was wert ist, bedacht und analysiert zu werden. Dazu den "Mario Barth" zu geben hat einfach eher wenig Stil. Aber Stil zu haben, war wohl auch nicht des Autors Ansinnen. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: BurzumNaja, das ist halt Noisey/Vice. Dieser ständig ach so witzige und dabei vor allem selbsthuldigende Schreibstil setzt sich ja mittlerweile auch schon bei manchen im echten Leben durch. Lese ich nur wenns wirklich nicht zu vermeiden ist und meistens geht das ganz gut.
Re: BurzumSechs Jahre hat es dieses Mal gedauert, bis der Rücktritt vom Rücktritt kommt und eine neue BURZUM in die Läden wandert. Dieses Mal eine Doppel-CD, die eigentlich mehr ein Unfall ist, weil er ja ausschließlich Besseres zu tun hat, als Musiker zu sein (Haus renovieren, Rüben stecken, Autoschrauben, Pen & Paper Rollenspiele spielen und Gandalf den Weißen zu geben, um im Internet Weisheiten zu teilen). Trotzdem haben sich in den sechs Jahren halt um die 25 neue Songs ambienter Prägung angesammelt, und die kann man dann ja auch an die Fans verkaufen. Mit Metal is nix, anhören kann man es sich ganz gut, ob man muss, das bleibt die Frage.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: BurzumBei einer Metal-Scheibe hätt ich vielleicht reingehört und dann weiter entschieden, die Fallen hat mir ja recht gut gefallen beim letzten Comeback. Aber auf Ambient hatte ich früher schon keine Lust und das hat sich auch nicht geändert.
Re: BurzumHier ist sie:
https://www.youtube.com/watch?v=qi_n9wNSwtU
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