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von frankjaeger » Montag 30. November 2015, 09:39
Also, abgesehen davon, dass die Sänger im BM durch ihr höheres Kreischen noch unerträglicher sind als der unverständlich röhrende Rest, sind für mich vor allem die nervig-surrenden Gitarren und Blast Beats Merkmale des BM. Alles drei kommt hier zusammen. Woran machst du den DM fest?
Für mich ist das entweder BM mit einem Schritt in die richtige Richtung, also in Richtung erträglicher Musik, oder DM mit BM-Gitarrenflirren, Blast Beats und abwechslungsreichem Sänger. Ich habe mich für letzteres entschieden. Offensichtlich falsch, ich werde das nochmal nachhören.
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frankjaeger
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von Raphael Paebst » Montag 30. November 2015, 09:57
Jhonny hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:10. Klassischer Midtempo-Hard Rock zu Beginn, geht angenehm weiter mit einer schönen Melodie auf der Sechssaitigen. Der Sänger setzt ein, er singt rau, aber dennoch melodisch. Im Refrain kommen die Sterne runter und dann gibt es noch geshoutete „hey-hey-heys“. Ein nettes, kleines Liedchen, nicht gerade spektakulär, aber gut. Mehr gibt es wirklich nicht zu sagen, zwei gute Soli, vielleicht insgesamt ein bisschen zu lang. Aber gut.
Ein Stormspell-Release, den Raphael sicher auch kennt. Debüt 2015
'Under Her Spell' der Iren STEREO NASTY vom Debütalbum "Nasty By Nature". Die Band ist im kommenden März als Support von ARGUS in Deutschland zu sehen, unter anderem in Marburg und Erfurt, aber wohl auch noch in Nürnberg, wenn ich es richtig sehe. Aber kommt alle nach Marburg, da bin ich nämlich Veranstalter und es gibt noch eine weitere, hier auf dem Sampler vertretene Band als Support.  Jhonny hat geschrieben:frankjaeger hat geschrieben:13. Happy Banjo! Rock me, Cornchuck! Doch dann wechselt es drastisch auf Gitarre und Gesang, nimmt fast jeden Drive raus und geht in Richtung Country mit ADHS, bevor es ganz ruhig wird. I will wait, I will wait for you. Und dann läuft der Banjomann wieder Amok, wird aber wieder umgehend zurückgepfiffen. Das ist stop-and-go-Folk. Gefällt mir nicht ganz so, ich mag Folk vor allem, wenn er kraftvoll nach vorne geht, dieses ganze Verzögern finde ich eher unbefriedigend. Ist aber auch nicht schlecht, nur vielleicht nicht gerade etwas, das dringend auf meine Einkaufsliste muss. Oh, und mit vier einhalb Minuten lang.
Das ist Anti-Underground, eine britische Folk-Rock-Band, die mit ihren bisherigen drei Alben in den Charts ziemlich abgeräumt hat (auf der neuen Scheibe aber leider den Folk über Board geworfen hat). Die ersten beiden Alben haben mit Metal nichts zu tun, sind aber großes Kino.
Sind das diese ominösen MUMFORD & SONS, von denen ich so viel gelesen (aber nichts gehört) habe? Britischer Folk fängt für mich ja mit FAIRPORT CONVENTION an und hört mit STEELEYE SPAN auf, insofern bin ich hier raus.
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von Raphael Paebst » Montag 30. November 2015, 09:59
Ach so, ist die 11. was von Mark Sheltons Solo-Album? Das hab ich nämlich nur einmal bisher gehört, aber bei Jhonny hätte ich eigentlich noch was von MR oder eben Shelton solo erwartet. 
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von Jhonny » Montag 30. November 2015, 10:33
STEREO NASTY stimmt (auch der Song) - wenn die mit ARGUS unterwegs sind, müsste ich da ja eigentlich vorbei schauen. Auch der SULPHUR AEON Song ist natürlich richtig. MUMFORD & SONS auch, den Songtitel hat Frank quasi schon erraten. FAIRPORT CONVENTION und STEELEYE SPAN stehen auf meinem Einkaufszettel Die 11 hat nichts mit Shelton zu tun, sondern mit einer wesentlich größeren Metal-Band.
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von Schaf » Montag 30. November 2015, 10:42
frankjaeger hat geschrieben:Also, abgesehen davon, dass die Sänger im BM durch ihr höheres Kreischen noch unerträglicher sind als der unverständlich röhrende Rest, sind für mich vor allem die nervig-surrenden Gitarren und Blast Beats Merkmale des BM. Alles drei kommt hier zusammen. Woran machst du den DM fest?
Ach komm, den Jungs merkt man doch an, dass MORBID ANGEL (ganz besonders "Covenant" und "Gateways to Annihilation") sowie IMMOLATION (besonders "Dawn of Possession" und "Close to a World Below") einige ihrer größten Einflüsse sind. Und IMMOLATION hatten schon immer "surrende" Gitarren und Blast Beats gab es im Death Metal bereits einige Jahre bevor der Black Metal sie ebenfalls für sich entdeckte (DEATH *hüstel*) Ich könnte auch sagen, dass Gitarrenriffs und Schlagzeugspiel beides Merkmale von Symphonic Metal und Metalcore sind 
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von frankjaeger » Montag 30. November 2015, 12:05
Ich kannbei MORBID ANGEL keine Scheibe von der anderen unterscheiden. Danke für die Blumen, aber davon habe ich nichts bislang freiwillig gehört. Ich glaub, ich bin denen mal live begegnet in den 90ern, aber lieber nach zwei "Stücken" geflohen. IMMOLATION kenne ich nicht bewusst. Bei DEATH mache ich das eher am Gesang fest. Richtig gut sind da eh nur zwei Platten, nämlich die letzten beiden. Der Rest steht halt im Regal. Nur: wo ist denn dann der entscheidende Unterschied zwischen Black spielenden Death Bands und Death spielenden Black Bands? SULFUR AEON ist für mich irgendwie dazwischen und ich nahm den Sänger als Anhaltspunkt, der für Death eigentlich viel zu abwechslungsreich ist. Aber auch nicht gut, daher: Black. Ist doch schlüssig, oder? 
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von Schaf » Montag 30. November 2015, 12:37
Und du bist wirklich Redakteur bei einem Metalmagazin? 
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von Jhonny » Montag 30. November 2015, 12:41
Ich habe schon den Eindruck, dass SULPHUR AEON einen BM Touch haben - aus meiner Sicht aber auch einen traditionellen Metal Touch. Death Metal bleibt es.
Da die Band dieses Jahr viele Leute begeistert hat, die sonst nicht die ganz großen DM Jünger sind, hatte ich gehofft, dass es auch was für Frank sein könnte.
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von Siebi » Montag 30. November 2015, 12:41
Schaf hat geschrieben:Und du bist wirklich Redakteur bei einem Metalmagazin?   Edith belehrt mich grad selbst. -> "The Power of Rock, Metal and Gothic."
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von Schaf » Montag 30. November 2015, 12:57
Ach so, Frank ist für den Gothic-Teil zuständig 
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