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von Frozen » Montag 7. September 2015, 11:50
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:tendenziell würde ich das Album besser als die beiden Vorgänger einstufen. Aber das ist nur eine erste Tendenz.
Um Welten besser, Jhonny. Um mehrere Welten! 
Während ich das bei TFF absolut unterschreiben kann, wage ich das bei der AMOLAD noch nicht. Für mich war die nicht so schwach, wie sie zum Teil gemacht wird, trotz der ebenfalls ausladenden Komposition. Stimme Jhonny dafür einmal mehr bei der Fear of the Dark zu, die wird, sehr zu Unrecht, oftmals auf den Titeltrack reduziert, dabei ist die fast durchgehend sehr stark. Zur Neuen: Auf 10 Durchläufe komme ich noch längst nicht, insbesondere weil ich den heissen Sommer mit hitzebedingt viel zu wenig Schlaf jetzt spüre. Samstag beim Bettwäsche Anziehen kurz für zwei Stunden ins Koma gefallen. Aber die Durchläufe lassen ein sehr simples Fazit zu: Das ist solide. Mehr habe ich auch nicht erwartet. "Speed of Light" gefällt mir immer mehr, auch wegen der Harmonien, dazu Sachen wie "If Eternity should fail" oder "Tears of a Clown", da ist Substanz da. Bruce' Limitationen sind nicht wegzureden, sind aber auch längst nicht so vernichtend, wie sie gemacht werden. Ich würde mir aber durchaus wünschen, dass man das bedenkt, und ihn weniger in die Höhen schickt, Power kommt nicht aus der Höhe der Noten. "Empire of the Clouds", das ja viele loben, hat bei mir noch nicht gezündet, mir sogar etwas zu ausladend, ähnlich wie es Rüdiger schon gesagt hat, auch bei "The Red and the Black". Aber von einem Doppelalbum mit vielen langen Songs habe ich mir schlimmeres vorgestellt. Ich find sie Solide, aber über eine 8 wird sie bei mir nicht hinauskommen, dazu sind dann doch noch zu viele Längen dabei. In diesem traditionellen Bereich haben die jungen Bands heutzutage halt schon aufgeholt, und wer nicht nur das Vermächtnis ansieht (Welches bei Maiden halt extrem ist, völlig zu Recht, auch ich hab die Scheibe ja zu Erscheinungsdatum gekauft und werd die Tour nächstes Jahr besuchen), dem werden schon einige Namen auffallen, die inzwischen Sachen veröffentlichen, die in Regelmässigkeit auch mit den 80er Scheiben von Maiden mithalten können. Nicht zwingend übertreffen, aber mithalten, allein das ist ja schon eine Leistung, leider fehlt denen halt noch das Vermächtnis, und bei dutzenden, beachtlichen Bands dürfte auch keine davon je den Status von Maiden erreichen. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das als Maiden Verehrer gut finden soll oder für die starken Youngstars bedauern soll. Wahrscheinlich etwas von beidem...
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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von Jhonny » Montag 7. September 2015, 11:54
Boah Leute... "The Red And The Black"... mich hat sicher seit "Paschendale" kein Maiden Song so dermaßen mitgerissen! Ganz großes Kino!
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Jhonny
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von Rüdiger Stehle » Montag 7. September 2015, 12:50
Frozen hat geschrieben:Stimme Jhonny dafür einmal mehr bei der Fear of the Dark zu, die wird, sehr zu Unrecht, oftmals auf den Titeltrack reduziert, dabei ist die fast durchgehend sehr stark.
Jupp. Ein nahezu rundum tolles Album auch für mich. War auch meine erste bei Erscheinen selbst gekaufte Iron Maiden. Die "No Prayer" ist auch richtig toll. Auch wenn ich die neue sehr gerne mag, ist für mich doch kein Maiden-Album nach "Fear of the Dark" mehr auf dem Niveau der Alben bis dahin. Für viele alte Fans ist der Qualitätsbruch bereits nach "Seventh Son" eingetreten; bei mir persönlich erst mit Bruces Ausstieg, wobei ich das nicht auf Blaze Bayley schiebe, den ich ebenfalls gerne mag, sondern vor allem darauf, dass der Steve-Harris-Anteil an den Kompositionen übermächtig zu werden schien und mich seine neuzeitliche Art des Songwritings leider nicht mehr so packen kann. Auch auf dem neuen Album sind mir die Songs, bei denen Steve weniger oder gar nicht am Songwriting beteiligt ist, meistens am liebsten. In diesem traditionellen Bereich haben die jungen Bands heutzutage halt schon aufgeholt, und wer nicht nur das Vermächtnis ansieht (Welches bei Maiden halt extrem ist, völlig zu Recht, auch ich hab die Scheibe ja zu Erscheinungsdatum gekauft und werd die Tour nächstes Jahr besuchen), dem werden schon einige Namen auffallen, die inzwischen Sachen veröffentlichen, die in Regelmässigkeit auch mit den 80er Scheiben von Maiden mithalten können. Nicht zwingend übertreffen, aber mithalten, allein das ist ja schon eine Leistung, leider fehlt denen halt noch das Vermächtnis, und bei dutzenden, beachtlichen Bands dürfte auch keine davon je den Status von Maiden erreichen. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das als Maiden Verehrer gut finden soll oder für die starken Youngstars bedauern soll. Wahrscheinlich etwas von beidem...
Damit tue ich mir wirklich sehr schwer, weil ich tatsächlich im traditionellen Sektor so gut wie keine neuere Band so gut finde wie die alten Schlachtrösser. Dass es Dutzende von beachtlichen, starken jungen Bands gibt, will ich dabei nicht in Abrede stellen, aber weder habe ich welche entdeckt, die mit den Klassikern der großen Bands mithalten können, noch könnten sie bei mir auch nur annähernd so viel Interesse wecken, wie ich noch immer an den schwächeren, neueren Scheiben der Veteranen habe. Das ist jetzt nicht speziell auf Maiden gemünzt, sondern beliebig auch auf andere Bands übertragbar (Judas Priest, Manowar, Black Sabbath, Manilla Road, Venom, Raven, Helloween...). Ich bedaure das im Übrigen. Ich würde gerne mal so sehr von einem traditionsmetallischen Youngster begeistert sein, wie von meinen alten Helden, aber das will einfach nicht so recht klappen.
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von Frozen » Montag 7. September 2015, 13:04
Dir passen eben genau diese langen, epischen Dinger  Vielleicht braucht das Album bei mir einfach noch mehr Durchläufe, aber auch wenn ich lange Songs sehr mag, meist brauchen sie, nebst der Komposition, einfach auch mehr Stellen, wo es richtig haut. Fehlt mir derzeit noch, also brauchen genau diese Songs bei TBOS noch mehr Zeit, um sich zu entfalten. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Damit tue ich mir wirklich sehr schwer, weil ich tatsächlich im traditionellen Sektor so gut wie keine neuere Band so gut finde wie die alten Schlachtrösser. Dass es Dutzende von beachtlichen, starken jungen Bands gibt, will ich dabei nicht in Abrede stellen, aber weder habe ich welche entdeckt, die mit den Klassikern der großen Bands mithalten können, noch könnten sie bei mir auch nur annähernd so viel Interesse wecken, wie ich noch immer an den schwächeren, neueren Scheiben der Veteranen habe. Das ist jetzt nicht speziell auf Maiden gemünzt, sondern beliebig auch auf andere Bands übertragbar (Judas Priest, Manowar, Black Sabbath, Manilla Road, Venom, Raven, Helloween...). Ich bedaure das im Übrigen. Ich würde gerne mal so sehr von einem traditionsmetallischen Youngster begeistert sein, wie von meinen alten Helden, aber das will einfach nicht so recht klappen.
Ich denke, das hängt zu weiten Teilen damit zusammen, dass du halt genau mit diesen Grössen der "letzten Generation" aufgewachsen bist, und für dich daher der Verbund da ist. Ich hab grad nem Freund gesagt: Statt der neuen Maiden hätte ich ruhig auch andere, "alte" und "neue" Namen vorbestellen können. Trotzdem habe ich, wie die meisten, ohne zu zögern den Neureleasepreis für eine neue Maiden gezahlt, und die anderen hinten angestellt. Dieses Vermächtnis ist da, Maiden ist DER Grosse Name im taditionellen Bereich, dazu kann man über dieses Album mit jedem anderen Metaller reden. Dazu kommt, dass auch in der heutigen Zeit die Band eine der ersten 5-10 Namen ist, die man lernt, wenn man im Metal einsteigt, egal in welches Subgenre man am Ende fällt. Für diejenigen, die mit ihnen aufgewachsen sind, muss diese Verbundenheit noch viel stärker sein, und bei neuen Bands hört man dann eher den "Einfluss von...", jetzt nicht nur bei Maiden, anstatt zu sagen "Es geht in die gleiche Richtung wie Album X von Y, und ist dabei nicht schlechter!". Ich hab das allerdings öfter. SINISTER REALM kürzlich, in diesem Jahr ENFORCER, ECLIPSE und VISIGOTH, die den alten Helden ihres Genres nach meiner, etwas weniger verbundenen Ansicht absolut das Wasser reichen können. Enforcer hat ja mit dem Titeltrack auf "From Beyond" eine vor Maiden-Einflüssen nur so triefendes Lied gemacht, aber auch wenn das der wohl schwächste Song auf dem neuen Album von Enforcer ist, ich behaupte, er hat mich mehr gepackt, hat bessere Gitarren und weniger makel als jeder Song der neuen Maiden. Nicht weil die neue Maiden schwach ist, sondern weil Enforcer fast alles richtig gemacht haben. Ähnliches sage ich ja auch bei "Farewell" und RIOT's Über-Heldentaten. Aber Qualitätsunterschiede? Für mich Fehlanzeige. Ich denke aber, für diese Ansicht darf man die Helden der Siebziger und Achziger nicht zu dieser Zeit erlebt haben, sonst hört man eben nur den Einfluss, und nicht die Qualität, Spielfreude und Klasse an diesen Songs.[/quote]
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von Rüdiger Stehle » Montag 7. September 2015, 13:52
Frozen hat geschrieben:Dir passen eben genau diese langen, epischen Dinger
Grundsätzlich ja mal eher nicht. Zumindest nicht bei Iron Maiden. Da gefallen mir mehrheitlich die - angeblich ja immer eher schwachen - Singles tatsächlich meistens am besten. Im Gegensatz zu den meisten Maiden-Lunatics würde ich auf eine Maiden-Best-of nahezu alle Singleauskoppelungen bis einschließlich "Fear of the Dark" packen wollen. Dazu natürlich noch ein paar ältere Longtracks (Hallowed, Rime, Alexander...); auf den Scheiben nach "Fear" finde ich tendenziell eher die kürzeren Songs stärker, wobei ich so richtige Überhits mit Best-of-Relevanz echt kaum mehr sehe. Hier mal eine Liste der Songs nach "Fear of the Dark", die ich auf eine MAIDEN-Best-of packen würde, nicht weil ich jedes Album berücksichtigen will, sondern weil ich sie ernsthaft zu den großen Highlights der Bandkarriere zähle: - Man on the Edge - Sign of the Cross - The Clansman - The Wicker Man - Ghost of the Navigator - Nomad - Montségur - Coming Home - If Eternity Should Fail Ich denke, das hängt zu weiten Teilen damit zusammen, dass du halt genau mit diesen Grössen der "letzten Generation" aufgewachsen bist, und für dich daher der Verbund da ist. Ich hab grad nem Freund gesagt: Statt der neuen Maiden hätte ich ruhig auch andere, "alte" und "neue" Namen vorbestellen können. Trotzdem habe ich, wie die meisten, ohne zu zögern den Neureleasepreis für eine neue Maiden gezahlt, und die anderen hinten angestellt. Dieses Vermächtnis ist da, Maiden ist DER Grosse Name im taditionellen Bereich, dazu kann man über dieses Album mit jedem anderen Metaller reden. Dazu kommt, dass auch in der heutigen Zeit die Band eine der ersten 5-10 Namen ist, die man lernt, wenn man im Metal einsteigt, egal in welches Subgenre man am Ende fällt.
Für diejenigen, die mit ihnen aufgewachsen sind, muss diese Verbundenheit noch viel stärker sein, und bei neuen Bands hört man dann eher den "Einfluss von...", jetzt nicht nur bei Maiden, anstatt zu sagen "Es geht in die gleiche Richtung wie Album X von Y, und ist dabei nicht schlechter!". Ich hab das allerdings öfter. SINISTER REALM kürzlich, in diesem Jahr ENFORCER, ECLIPSE und VISIGOTH, die den alten Helden ihres Genres nach meiner, etwas weniger verbundenen Ansicht absolut das Wasser reichen können. Enforcer hat ja mit dem Titeltrack auf "From Beyond" eine vor Maiden-Einflüssen nur so triefendes Lied gemacht, aber auch wenn das der wohl schwächste Song auf dem neuen Album von Enforcer ist, ich behaupte, er hat mich mehr gepackt, hat bessere Gitarren und weniger makel als jeder Song der neuen Maiden. Nicht weil die neue Maiden schwach ist, sondern weil Enforcer fast alles richtig gemacht haben. Ähnliches sage ich ja auch bei "Farewell" und RIOT's Über-Heldentaten. Aber Qualitätsunterschiede? Für mich Fehlanzeige.
Ich denke aber, für diese Ansicht darf man die Helden der Siebziger und Achziger nicht zu dieser Zeit erlebt haben, sonst hört man eben nur den Einfluss, und nicht die Qualität, Spielfreude und Klasse an diesen Songs.
Auch da bin ich weitestgehend deiner Meinung. Die Qualität der Kunst lässt sich halt nicht so recht objektiv messen, so dass sie immer relativ zum Erlebten des Bewertenden ist.
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von Frozen » Montag 7. September 2015, 13:58
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Frozen hat geschrieben:Dir passen eben genau diese langen, epischen Dinger
Grundsätzlich ja mal eher nicht.
Dieser erste Teil war eigentlich auch für Jhonny gedacht, dein Post rief dann einfach eine Warnung und drei weitere Absätze herbei und ich hab vergessen, dem ersten ein "@Jhonny" anzufügen 
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von Jhonny » Montag 7. September 2015, 15:18
Frozen hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Frozen hat geschrieben:Dir passen eben genau diese langen, epischen Dinger
Grundsätzlich ja mal eher nicht.
Dieser erste Teil war eigentlich auch für Jhonny gedacht, dein Post rief dann einfach eine Warnung und drei weitere Absätze herbei und ich hab vergessen, dem ersten ein "@Jhonny" anzufügen 
Jap, bei Maiden schätze ich die langen Songs sehr. Wobei das keine Abwertung der Singles sein soll, da gab es auch sehr viele feine Songs. Und klar: Auch bei mir wären auf einer Maiden-Best-Offs mehr Songs bis 1988 drauf als von den "neueren" Scheiben - "No Prayer For The Dying" würde ich mit ziemlicher Sicherheit gar nicht berücksichtigen. Dafür mindestens zwei Blaze Bayley Songs ("Sign Of The Cross" und "The Clansman").
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von Rüdiger Stehle » Montag 7. September 2015, 15:36
Jhonny hat geschrieben:Frozen hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Frozen hat geschrieben:Dir passen eben genau diese langen, epischen Dinger
Grundsätzlich ja mal eher nicht.
Dieser erste Teil war eigentlich auch für Jhonny gedacht, dein Post rief dann einfach eine Warnung und drei weitere Absätze herbei und ich hab vergessen, dem ersten ein "@Jhonny" anzufügen 
Jap, bei Maiden schätze ich die langen Songs sehr. Wobei das keine Abwertung der Singles sein soll, da gab es auch sehr viele feine Songs. Und klar: Auch bei mir wären auf einer Maiden-Best-Offs mehr Songs bis 1988 drauf als von den "neueren" Scheiben - "No Prayer For The Dying" würde ich mit ziemlicher Sicherheit gar nicht berücksichtigen. Dafür mindestens zwei Blaze Bayley Songs ("Sign Of The Cross" und "The Clansman").
Ah, zwei Übereinstimmungen! Mit "Man on the Edge" habe ich einen weiteren Blaze-Kracher drin, und wenn die Best-of vier CDs hat, dann würde ich aus Blaze-Zeiten noch "Futureal", "Virus" und vielleicht "Edge of Darkness" nachlegen. Von der "No Prayer" hätte ich - natürlich - die beiden Singlehits drin (Holy Smoke und Bring Your Daughter), die ich beide tierisch gerne hab, und vielleicht auch noch Mother Russia und den Titelsong.
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von JoeyNice » Mittwoch 9. September 2015, 17:04
Vorab, wollte man reinschneien und sagen, Respekt für das objektive Review ohne MaidenBonus wie es woanders leider zu oft der Fall ist. Da werden 9/10 oder volle Punktzahl rausgehauen was für mich nicht mehr nachvollziehbar ist. Ich hatte auch schon die Gelegenheit rein zuhören und euer Review triffst für meinen Geschmack perfekt. Wobei ich mich auch gleichzeitig Frage wie sowas wie die Final Frontier 8 Punkte abstauben konnte???
Ich würde das Album nach BNW und AMOLAD ansiedeln aber immer noch vor der Dod welche ich auch relativ schwach fand. Und Final Frontier.. die hats nie gegeben! Was mir auf der TBOS ein wenig fehlt sind Song´s a´la "For the Greater Good of God", ein Song der direkt zündet, mit geilem Refrain aufwartet und so richtig Power hat. Der größte Kritikpunkt ist der Gesang von Bruce bzw. der unnötig hohe Gesang. Einige Songs oder Passagen erinnern mich schwer an "Brighter Than A Thousand Suns" von der Amolad. Ist einer der Songs die ich mir einfach nicht mehr geben kann weil Bruce sich dermassen die Tonleiter raufquält, wenn dazu noch die Gitarre mit der Tonhöhe mitgeht klingt das ganze für mich wie ein gejaule. Da wäre weniger mehr gewesen, bei den tieferen Tonlagen hingegen klatscht Bruce immer noch ein Großteil der heutigen Shouter an die Wand.
Aber ich freu mich noch öfter reinzulauschen, bei der TFF hatte ich nach 4 Durchgängen aufgegeben.
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 9. September 2015, 19:30
JoeyNice hat geschrieben:Vorab, wollte man reinschneien und sagen, Respekt für das objektive Review ohne MaidenBonus wie es woanders leider zu oft der Fall ist. Da werden 9/10 oder volle Punktzahl rausgehauen was für mich nicht mehr nachvollziehbar ist. Ich hatte auch schon die Gelegenheit rein zuhören und euer Review triffst für meinen Geschmack perfekt. Wobei ich mich auch gleichzeitig Frage wie sowas wie die Final Frontier 8 Punkte abstauben konnte???
Hi Joey, erst einmal vielen Dank für die Blumen. Die Frage nach den 8.0 Punkten für "TFF" ist natürlich berechtigt, zumal ich ja auch damals die Rezi geschrieben habe und jetzt deutlich mache, dass ich "TBOS" doch recht deutlich besser finde. Kollege Rüdiger hat die ein paar Seiten vorher hier im Thread auch schon gestellt und das war meine Antwort: Peter Kubaschk hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Peter, was mir auffällt: Du gibst der neuen Maiden 7,5 Punkte und findest sie aber besser als TFF, der du 8 Punkte gegeben hast. Mir geht's jetzt nicht um die Inkonsequenz; die wird sich bei jedem Soundchecker irgendwann auftun, sondern vielmehr darum, ob die TFF seit dem Review so stark abgebaut hat, oder ob du heute einfach weniger in Maiden-Stimmung bist als damals.
Da kommen drei Dinge zusammen. Zum einen hat "TFF" doch recht stark abgebaut, zum anderen bin ich gerade sogar mehr in MAIDEN-Stimmung, weshalb ich "TBOS" noch mehr im Bandkontext sehe. Und da ist sie zwar gut, aber kann halt keinen Vergleich zu den ersten Alben standhalten. Zu guter letzte hatte ich eben auch die Chance das Album zwei Wochen und nicht nur einen Tag lang zu hören, von daher konnte ich da auch mehr auf Details, Stärken/Schwächen achten. Und Letzteres gibt es doch zu Genüge.
Letztendlich zeigt das nur wieder wie sehr eine Note nur eine Momentaufnahme ist. Bei "TFF" sogar noch viel mehr als üblich, weil wir eben meist deutlich mehr Zeit als einen Tag für eine Rezension haben. JoeyNice hat geschrieben:Ich würde das Album nach BNW und AMOLAD ansiedeln aber immer noch vor der Dod welche ich auch relativ schwach fand. Und Final Frontier.. die hats nie gegeben! Was mir auf der TBOS ein wenig fehlt sind Song´s a´la "For the Greater Good of God", ein Song der direkt zündet, mit geilem Refrain aufwartet und so richtig Power hat.
Ja, das sehe ich durchaus ähnlich. 'When The River Runs Deep' kommt dem mMn am NÄchsten, aber der zündet eben auch nicht ganz sofort. Und 'Speed Of Light' leidet eben unter den Schwächen im Gesang. Auf der anderen Seite ist es auch eine Stärke des Albums, interessant zu bleiben ohne einen aufdringlichen HIt abzuliefern. JoeyNice hat geschrieben:Der größte Kritikpunkt ist der Gesang von Bruce bzw. der unnötig hohe Gesang. Einige Songs oder Passagen erinnern mich schwer an "Brighter Than A Thousand Suns" von der Amolad. Ist einer der Songs die ich mir einfach nicht mehr geben kann weil Bruce sich dermassen die Tonleiter raufquält, wenn dazu noch die Gitarre mit der Tonhöhe mitgeht klingt das ganze für mich wie ein gejaule. Da wäre weniger mehr gewesen, bei den tieferen Tonlagen hingegen klatscht Bruce immer noch ein Großteil der heutigen Shouter an die Wand.
Aber ich freu mich noch öfter reinzulauschen, bei der TFF hatte ich nach 4 Durchgängen aufgegeben.
Ja, auch da sind wir absolut d'accord. Habe ich ja in der Rezi auch erwähnt. Gerade beim sonst so starken 'Empire Of Clouds' stört mich das im Schlussdrittel doch sehr, von 'The Great Unknown' mal abgesehen.
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Peter Kubaschk
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