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von Jhonny » Dienstag 9. Juni 2015, 11:19
Mit KISS Solo Ausflügen habe ich mich bisher gar nicht auseinandergesetzt.... ich habe, glaube ich, 14 KISS Alben und finde die Band ziemlich spannend, aber nie wirklich überragend. Aber: Die Faszination, die die Band auf viele ausgeübt hat (und es ja noch immer tut) - die verstehe ich sofort.
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von frankjaeger » Dienstag 9. Juni 2015, 12:23
Na ja, vor vierzig Jahren war das spektakulär. Dass heute Leute sagen "das ist alles?" liegt in der Entwicklung der Musik an sich begründet. Das gleiche gilt für Blue Öyster Cult oder Alice Cooper. Wenn man die Alben in ihren historischen Kontext setzt, sind sie gleich viel spannender. Wobei das "Sonic Boom"-Album meiner Ansicht nach ein echter Kracher ist. Man darf also schon sagen, dass alte Siebi- oder Huntersäcke möglicherweise auch einfach mehr Verständnis aufbringen und die Weggefährten ein wenig wohlwollender tätscheln. Nichtsdestotrotz haben die meisten KISS-releases einen Mindeststandard, den sie nicht unterschreiten. Bei den Solo-Sachen ist das nicht immer so. Von den 1978er-Soloalben der Band beispielsweise sind zwei gut und zwei zum Vergessen (Simmons und Criss). Wer 2015 von einer 45 Jahre alten Band Überragendes erwartet, tut ihnen einfach auch keinen Gefallen. Ich finde, gut unterhalten zu werden ist schon ausreichend. Das schafft Ace spielend (pun intended  ).
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von Martin van der Laan » Dienstag 9. Juni 2015, 13:59
frankjaeger hat geschrieben:Wenn man die Alben in ihren historischen Kontext setzt, sind sie gleich viel spannender.
Akademisch betrachtet sicher richtig. Aber ist halt kaum möglich, das beim unbeschwerten Musikhören jedes Mal mit einzupreisen... vor allem wenn es um Musik geht, die zu einem großen Teil auch gesellschaftspolitisches Statement war (für Freiheit und Verrücktheit, gegen Spießertum und Ressentiments). E-Musik ist in der Regel zeitloser, dafür aber auch oft "steriler". Fest steht, dass die Mucke, mit der man aufgewachsen ist und musikalisch sozialisiert wurde, immer einen fetten Supersonderbonus hat. Ich finde Vieles, was aus der zweiten Hälfte der 1980er kommt, bestimmt auch besser als es im Grunde ist...  ( on the original topic: Folglich war ich für KISS auch zu spät dran; die habe ich als Fünfjähriger mal im Fernsehen gesehen und voll Angst gekriegt - wirklich wahr!)
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von frankjaeger » Dienstag 9. Juni 2015, 16:16
Ja, da hast du uneingeschränkt recht, bis auf den Teil mit der Achtziger-Musik. Föhnwellen, geschminkte Männer und oberalberne Videos mit klebrigen Keyboardsounds - auch ganz objektiv haben die Achtziger die beste Musik aller Zeiten hervorgebracht 
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von Siebi » Dienstag 9. Juni 2015, 16:38
Oh ja, die seligen 80er mit ihren optischen Verbrechen an des Betrachters Auge. Habe mir heute nach einer dreifachen Death Metal-Attacke Keels "The Right To Rock" und dann das Skid Row-Debüt zum hrinrindigen Entschlacken gegeben.
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von Martin van der Laan » Dienstag 9. Juni 2015, 17:45
Siebi hat geschrieben:zum hirnrindigen Entschlacken Dafür nehme ich meistens DEF LEPPARD, BON JOVI, WHITE LION, TESLA oder HANOI ROCKS (Und jetzt alle: " I don't need no diamond rings, I don't need no Cadillac car, I just wanna drink my ripple wine, down in the Lightning Baaaar!"
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von salisbury » Dienstag 9. Juni 2015, 20:47
Siebi hat geschrieben: beide kommen aus Skandinavien, sind länderspezifisch Nachbarn. Wer sind wir?
Ach, das ist doch schonmal verheißungsvoll. Könnte Norwegen sein und aus Norwegen kommen keine schlechten Bands  . But I have no clue, Herr Siebi
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von Siebi » Dienstag 9. Juni 2015, 21:26
Norwegen ist schon mal richtig, ist der Sieger meines Rankings. Platz 2 geht an drei Kronen.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 9. Juni 2015, 22:20
salisbury hat geschrieben:Könnte Norwegen sein und aus Norwegen kommen keine schlechten Bands  .
So wahr!
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von salisbury » Mittwoch 10. Juni 2015, 01:22
Ha, ich hab's. AUDREY HORNE! Und das mag ich. Wenn auch live lieber als auf Konserve 
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