Nachwuchs im Metal

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 9. April 2015, 19:23

Wer oder was ist CRO?
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon salisbury » Donnerstag 9. April 2015, 19:36

Hat nicht Peter mal erwähnt, dass allein un Australien über 10000 Rockbands existieren?
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon Raphael Paebst » Donnerstag 9. April 2015, 19:50

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wer oder was ist CRO?

Ein Furry Rapper mit Pandamaske, mehr kann ich dir auch nicht sagen, hab noch nie was von dem gehört. Aber liest du denn nicht die Promomails, die wir immer von dem bekommen? :-P
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 9. April 2015, 22:06

Ich lese überhaupt keine Promomails, außer im Betreff steht was besonders Spannendes, was seltenst der Fall ist.
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 9. April 2015, 23:04

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wer oder was ist CRO?


:D :grins: ;-)
Herrlich, wie man alles Nicht-Metallische ausblenden kann...

Ich hab noch nie ein Bild von dem Typen gesehen, aber im Radio (hören wir manchmal zum Frühstück) läuft der Typ ständig. Ist für deutschsprachige Musik gar nicht so schlimm, zumindest was ich bisher ertragen durfte.
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 9. April 2015, 23:09

Na, es ging darum dass _Newcomer_ genauso viel Platten verkaufen wie so jemand wie CRO. Und den habe ich auch nur gewählt, weil ich den über meine Ex kenne. Asche auf mein Haupt, Jungs :grins: NIGHTWISH und VOLBEAT fallen beide aus dem Kriterium raus. Keine Ahnung, wieviele Platten BLUES PILLS mit ihrem Debüt verkauft hat, aber iirc wars für CRO eben 500.000 und ein paar Zerquetschte - das ist schon eine ordentliche Hausnummer.

Nebenbei bemerkt, ich halte es nicht für erstrebenswert, dass Metal genauso im Mainstream landet - jedesmal, wenn das passiert, passieren schreckliche Dinge: Hairmetal, Nu Metal, Metalcore. Das soll kein Schwanzvergleich sein, und "wir" haben niemandem was zu beweisen. Reines Interesse, und etwas Munition für mich ;)
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon salisbury » Donnerstag 9. April 2015, 23:26

Teichfrosch hat geschrieben:
Nebenbei bemerkt, ich halte es nicht für erstrebenswert, dass Metal genauso im Mainstream landet - jedesmal, wenn das passiert, passieren schreckliche Dinge: Hairmetal, Nu Metal, Metalcore.


Und wenn schon, man muss es doch nicht anhören ;-) .

Ich hab übrigens auch noch nie von CRO gehört...
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 9. April 2015, 23:27

Jhonny hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wer oder was ist CRO?


:D :grins: ;-)
Herrlich, wie man alles Nicht-Metallische ausblenden kann...

Ich hab noch nie ein Bild von dem Typen gesehen, aber im Radio (hören wir manchmal zum Frühstück) läuft der Typ ständig. Ist für deutschsprachige Musik gar nicht so schlimm, zumindest was ich bisher ertragen durfte.


Wer oder was ist "Radio"?


... okay, ich hör schon auf...
:grins:
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon frankjaeger » Freitag 10. April 2015, 09:28

Teichfrosch hat geschrieben:Na, es ging darum dass _Newcomer_ genauso viel Platten verkaufen wie so jemand wie CRO.


Mal eine andere Frage: welcher andere Hip Hop Newcomer verkauft denn so viel? Nur wiel einer mal einen Zufallstreffer gelandet hat, ist doch deswegen kein Genre erfolgreich.

Außerdem ist die Frage, wieso die Einschränkung auf 3 Jahre? Wenn ich lange genug an den Parametern doktere, finde ich eine Statistik, die mir passt.

Ich bin jetzt mal böse: Ein erfolgreiches Rockalbum zu komponieren dauert eben länger, als grammatikalisch holpernd über ein paar elektronische Samples provokative Phrasen zu stottern (wovon ich übrigens CRO bewusst ausnehme - seine Stücke sind musikalisch komplexer, aber der ist eh mehr Pop als Hip Hop).

Die Frage greift zu kurz: kurzfristige Erfolge gab und gibt es in jedem Genre, wenn der Zeitgeist stimmt. Und massenkompatibel ist. Jazz hat kein Nachwuchsproblem, nur weil es nicht die Charts stürmt. Reggae genauso wenig. Metal auch nicht. Und gegen Pop oder sogar Deutschrock stinkt Hip Hop in Deutschland brachial ab.

Ich drehe das mal um: Hip Hop hat ein Problem, langfristig erfolgreich zu sein. Nenn mir mal eine Hip Hop Kapelle, die über 30 Jahre lang erfolgreich ist wie AC/DC, IRON MAIDEN. ACCEPT, SCORPIONS oder die ROLLING STONES? Du darfst den Zeitraum auch gerne auf 10 Jahre verringern, auch dann bleibt da außer Fanta 4, Run DMC und Eminem nicht viel, bei Metal schnellt das Ganze aber gewaltig hoch.

Manche Dinge lassen sich nicht vergleichen. Chartsmusik ist oft eben kurzlebig. Metal ist nicht in den Charts, aber ich würde behaupten, dass er im Schnitt nicht weniger neue Bands hat oder weniger verkauft als Hip Hop. Wenn man mal alles zusammennimmt, finde ich in den Top 50 der aktuellen Albumcharts TOTO, JOE BONNAMASSA, AC/DC, BLUES PILLS, SCORPIONS, MAJESTY, BEYOND THE BLACK und MICHAEL SCHENKER'S TEMPLE OF ROCK.
In den Top 100 der Downloadcharts AC/DC (3x), CALLEJON, NIRVANA, PINK FLOYD, FOO FIGHTERS, NICKELBACK, BLACK SABBATH, BATTLE BEAST.
In den iTunes DL Charts FREI.WILD, DIE DREI ??? (Die sind ja wohl Metal!), ALL TIME LOW, NIRVANA, EVANESCENCE, MARK KNOPFLER, AC/DC, NIGHTWISH, RED HOT CHILI PEPPERS.

Warten wir mal ab, ob CRO in 5 Jahren noch in die Charts kommt oder ob sich seine Karriere als kurz entpuppt. Metal = langfristig, Hip Hop = schnell wieder weg. Lass deinen Freund mal diese These widerlegen,

Ich finde das schon sehr erfolgreich.
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Re: Nachwuchs im Metal

Beitragvon Jhonny » Freitag 10. April 2015, 10:05

frankjaeger hat geschrieben: Du darfst den Zeitraum auch gerne auf 10 Jahre verringern, auch dann bleibt da außer Fanta 4, Run DMC und Eminem nicht viel, bei Metal schnellt das Ganze aber gewaltig hoch.


Jay-Z (mit vielen von Kritikern hochgelobten Alben) und Snoop Dogg (mit vielen schlechten Charthits) sind schon seit den 90ern durchgehend erfolgreich.
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