Tonträgerlagerung

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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Jhonny » Samstag 7. März 2015, 00:02

Holger Andrae hat geschrieben:Ich sehe vor allen Dingen keinen Nutzen, die Cds zu rippen.


Wenn man viel unterwegs ist, hat das schon einen Nutzen.
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 7. März 2015, 00:04

Jhonny hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Ich sehe vor allen Dingen keinen Nutzen, die Cds zu rippen.


Wenn man viel unterwegs ist, hat das schon einen Nutzen.

Da ich unterwegs fast nur Pflichtprogramm höre, entfällt das für mich.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Jhonny » Samstag 7. März 2015, 00:09

Holger Andrae hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Ich sehe vor allen Dingen keinen Nutzen, die Cds zu rippen.


Wenn man viel unterwegs ist, hat das schon einen Nutzen.

Da ich unterwegs fast nur Pflichtprogramm höre, entfällt das für mich.


Hmm, ich war die letzten Jahre schon immer recht viel unterwegs, teilweise mehrere Wochen. Da bin ich schon froh, die Wahl zwischen allen Alben der Sammlung zu haben.
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Feamorn » Samstag 7. März 2015, 00:50

Jhonny hat geschrieben:Zum FLAC was auch immer Thema. Ich bin ja nicht so der Technikfreak, und auch kein Soundfetischist. Daher konnte ich mit dem eher biederen MP3-Niveau durchaus leben. Es begeistert mich nicht und ich höre Unterschiede, aber als ich mit dem Digitalisieren angefangen habe war es 2008 (ich war noch nicht mal mit meiner Frau zusammen, mit der ich ja doch schon fast 6 Jahre verheiratet bin). Ich hatte gerade meinen ersten eigenen PC überhaupt.
Kaum zu glauben: Meine ersten Jahre im Forum war ich nur über PCs meiner Eltern unterwegs.
Da hätte ich nie an hochwertige Soundformate gedacht, sondern war einfach froh, in meiner allerersten eigenen Wohnung (eigentlich Zweitwohnung, offiziell war ich noch bei den Eltern) meine Musik zu hören, ohne die damals aus meiner Sicht unheimlich vielen CDs (300-400) mitzuschleppen.

Heute hätte ich wohl keinen Nerv, bei fast 1700 Scheiben ganz von vorne anzufangen.


Ich habe auch nicht von vorne angefangen, ein guter Teil meiner Sammlung liegt noch im Ogg-Format vor, eben weil ich damals auch nicht an sowas wie "Verlustfreiheit" dachte, aber vor ein paar Jahren (hat eben unter anderem auch mit günstigem Festplattenplatz zu tun), habe ich halt angefangen, neu erworbenes direkt als FLAC zu speichern. Dann liegen wenigstens die neueren Sachen in guter Qualität auf der Platte. Prinzipiell würde ich auch gerne die alten Sachen nach und nach updaten. Vor allem, weil ich durchaus langsam anfange, mir Gedanken bezüglich der Haltbarkeit der Scheiben zu machen (wer jetzt meint, das sei all zu paranoid, der lese mal diese Tabelle (Musik-Sammler.de)). Meine Lagerbedingungen sind Wohnungsbedingt nicht unbedingt ideal (im Sommer reiße ich die 30°C hier unter'm Dach durchaus das ein oder andere Mal), zudem haben, gerade die älteren Scheiben, aus der Zeit als ich noch munter mit Freunden getauscht habe, durchaus mal die eine oder andere Macke. Natürlich halten die "professionell" hergestellten CDs sehr viel länger als die meisten Rohlinge (von denen sind bei mir vor Jahren schon die ersten ausgefallen). Trotzdem ist das ein Faktor, den ich nicht ignorieren mag. Zur Zeit habe ich auch noch kein ordentliches Backup, aber das wird möglichst bald noch eingeführt, alleine schon, weil mir vor dem Aufwand, alles mal neu rippen zu müssen graut.
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Dark_girl » Samstag 7. März 2015, 10:54

:-/ oh der Link macht ja eine Albtraum auf weißt du ab wie viel Jahren man mit Schäden rechnen muss?
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 7. März 2015, 11:51

Holger Andrae hat geschrieben:Ich sehe vor allen Dingen keinen Nutzen, die Cds zu rippen.


Wenn man im Arbeitszimmer keine Stereoanlage hat und die CDs nicht dauernd ins PC-Laufwerk stopfen mag, dann kann es einen Nutzen haben, ebenso, wenn man viel mit Kumpels mit dem Auto unterwegs ist oder öfters mal im Jugendtreff, Vereinsheim etc... anderen Leuten seine Musik empfehlen will. Trotzdem ist mir das Aufwand-Nutzen-Verhältnis nicht ergiebig genug. Die CD-Tod-Phobiker werden natürlich auch den Backup-Einwand bringen, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass deren externe Festplatten vor den CDs den Geist aufgeben.
:grins:
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Havoc » Samstag 7. März 2015, 12:10

Feamorn hat geschrieben:Meine Lagerbedingungen sind Wohnungsbedingt nicht unbedingt ideal (im Sommer reiße ich die 30°C hier unter'm Dach durchaus das ein oder andere Mal), zudem haben, gerade die älteren Scheiben, aus der Zeit als ich noch munter mit Freunden getauscht habe, durchaus mal die eine oder andere Macke.


Was sind denn so die besten Bedingungen für die CD-Lagerung?

Ich mache mich deswegen aber nicht weiter verrückt. Wenn die irgendwann defekt sind, dann muss ich sie eben nachkaufen oder ich habe Pech gehabt.
Vielleicht höre ich in 20 oder 30 Jahren aber auch andere Musik...wer weiß schon was dann wieder ist. Alles zerfällt halt irgendwann zu Staub. ;-) :P
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Feamorn » Samstag 7. März 2015, 12:50

Ich hab mal was gelesen, dass die CDs am besten senkrecht gelagert werden sollen (das dürfte ja auf die meisten CD-Regale zutreffen), die offizielle Temperaturspanne ist irgendwas zwischen -5 und +30, optimal wohl genau 25°C, vor allem aber keine dauernden großen Schwankungen. Dazu sollte es nicht zu feucht sein (40 bis 60% Luftfeuchtigkeit) und natürlich idealerweise keine Kratzer und Fingerabdrücke. Bei den meisten Leuten sollte das in der Wohnung also alles okay sein, bei Kellern muss man halt gucken wegen der Feuchtigkeit.
Ich mache mir da auch (noch) keine ZU großen Sorgen wegen, aber es schadet eben auch nicht, da Backups anzulegen. Denn das mit dem im Notfall nach kaufen in 20 bis 30 Jahren kann auch nach hinten los gehen, wenn ich mir die Verfügbarkeit mancher nur 10 Jahre alter Musik heute schon so anschaue. Rüdiger hat natürlich auch recht, dass EINE externe Festplatte keine haltbare Backuplösung ist. Da müsste man schon "regelmäßig" umkopieren und vor allem mehrere Kopien vorhalten.
Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis entfällt für mich halt, da ich eh fast alles (auch) digital von verschiedenen Geräten hören will, der Aufwand entsteht also eh.
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Jhonny » Samstag 7. März 2015, 23:04

Hmm letzten Endes bleibt Musik nur ein Hobby. Sie ist spannend und rührt mich emotional an, aber ins Grab nehme ich sie nicht mit. Allzu viel Aufwände um einen perfekten Erhalt aller Musik mache ich mir daher nicht.
Ich bin ja generell ein ordentlicher und reinlicher Typ (die hier beschriebenen Optimalbedingungen sind auch nicht allzu weit weg von unserer Realität). Wenn das nicht reicht und irgendwann irgendein Song verloren geht und nicht wieder aufzutreiben ist, werde ich deswegen nicht bis zum Ende meiner Tage verzweifeln :D
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Re: Tonträgerlagerung

Beitragvon Siebi » Sonntag 8. März 2015, 14:14

Keine meiner in der musik-sammler-Liste vertretenen Exemplare weist irgendeinen Schaden auf. Wardog und Metallica liefen erst letzte Woche, bei Graven Image, Morgana Lefay und Purple habe ich grad nachgesehen, alles tip und top.

Meine CDs haben seit Ende der 80er teilweise schon etliche Umzüge bestritten, wurden in warmen wie kalten Umgebungen gelagert, nichts ist bis dato passiert. Selbst fast 20 Jahre alte, selbst gebrannte, CD-Rs laufen wie am ersten Tag. Behandle meine Scheiben aber auch sanft wie rohe Eier, sei es Verpackung oder Medium. Ins Auto kommt mir dauerhaft keine einzige Original-CD, sondern nur USB-Stick oder gebrannte CDs.

Bis auf mp3s-Rippen im 192 kBit-Format für unterwegs führe ich kein Backup der CDs durch. Da ist Nachkaufen billiger. Wenn es eine Out of print-Scheibe beträfe, dann wäre es Pech, wie gesagt, bisher wäre. Nur Glück gehabt? Dann danke dem Antilochfraß-Gott. :subber:
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