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von salisbury » Montag 26. Januar 2015, 09:29
Och ILLUMINATA ist auch nicht übel, FROST TEARS hat mich aber mehr mitgerissen! Ich finde es toll, Raf, dass Du Dich auch für solche Musik interessiert, gut finden kannst und - am wichtigsten - kritisch bewertest. Ich finde gerade diese Spielart verlangt den Musikern sehr viel ab sowohl in puncto Technik als auch Komposition und auch die Verschmelzung von metallischem und orchestralem bietet viele aufnahmetechnische Stolperfallen. Es macht mir einfach - abgesehen davon, dass mir das Zeug oft ganz gut gefällt - großen Spaß, zu vergleichen, wie unterschiedliche Bands diese Hürden unterschiedlich meistern (oder auch nicht). Und du hörst auch immer genau hin, was ich total super finde. 
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von IridiumKaiju » Montag 26. Januar 2015, 10:42
Die Hörproben von Frost Tears und Illuminata klingen gut. Sind die Orchesterpassagen aus "Phoenix" eigentlich echt oder Synthie oder Samples? Klingt jedenfalls gut. Das ist schon erstaunlich, wie viele Symphonic Metal Bands mit Frauengesang es heute gibt. Als ich um die Jahrtausendwende anfing, Nightwish zu hören, war es kaum möglich, eine Band zu finden, die so ähnlich ist. Heute habe ich da eher ein Luxusproblem: Wie findet man unter diesem Riesenangebot die Perlen? Da wäre es doch schön, wenn man ein spezielles Trüffelschwein züchten oder abrichten könnte! Mit dem gehen wir dann in den Plattenladen und der Spaß fängt an! 
"wie Tom seiner Überzeugung Ausdruck verlieh, 'dass dieser Mord das Werk von Aktivisten war'. Ich hätte ihn ja zu gern gefragt, wie er es geschafft habe, so schonungslos die Möglichkeit auszuräumen, dass dieser Mord das Werk von Passivisten sei"
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von Raphael Paebst » Montag 26. Januar 2015, 10:50
Ich weiß nicht, ob das Orchester echt ist. Mein Tipp wären sehr gute Samples, da die Dynamik eines echten Orchesters für meine untrainierten Ohren nicht ganz erreicht wird.
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von salisbury » Freitag 30. Januar 2015, 00:18
Schön dass es doch immer mehr Leute werden, die diesen Thread bevölkern. Da macht die Mucke gleich noch mehr Spaß Hier ein Appetizer auf den nächsten Soundcheck. BEYOND THE BLACK, ein deutscher Vertreter, könnte vllt was für das Iridium sein Live aber mit ordentlichem Sound: In the shadows. Da dies intern geäussert wurde, ich sehe nicht, was am Auftreten dieser jungen Burschen mit Dame unangenehm oder unsympathisch sein soll...erinnern mich sogar ein wenig an SERENITY, die österreischen Oberknuffis... 
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von Peter Kubaschk » Freitag 30. Januar 2015, 00:39
huch, die Sängerin ist ja wirklich sweet. Die Musik finde ich jetzt immer noch nur so nett, aber das gibt natürlich optische Bonuspunkte.
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von salisbury » Freitag 30. Januar 2015, 01:07
Peter Kubaschk hat geschrieben:huch, die Sängerin ist ja wirklich sweet. Die Musik finde ich jetzt immer noch nur so nett, aber das gibt natürlich optische Bonuspunkte. Klar, die Musik macht jetzt nicht die allergrößten Kreativ-Sprünge, aber irgendwie find ich die meisten Songs doch irgendwie- ja auch sweet, ganz verteufelt ohrwurmelnd. Angenehm ohrwurmelnd. Irgendwie haben's den Dreh raus, zu unterhalten, live vielleicht noch mehr als auf CD. Weil...du sagst es ja schon  .
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von Peter Kubaschk » Freitag 30. Januar 2015, 07:58
ja, ohrwürmelnd ist es in der Tat. 'In The Shadows' habe ich immer noch im Ohr.
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von salisbury » Freitag 30. Januar 2015, 09:12
Peter Kubaschk hat geschrieben:ja, ohrwürmelnd ist es in der Tat. 'In The Shadows' habe ich immer noch im Ohr.
Ohrwürmelnd ist aber nicht immer gleich gut. Manchmal nervt es, wenn man eine simple aber dumme Melodie im Ohr kleben hat. Bei BTB fühlt sich das aber sehr angenehm an. Ich hab seit Tagen die Melodien der Schmalzballade 'Pearl In A World Of Dirt' im Ohr kleben (nicht auf den Text hören, nein, auaua, nicht sowas Dummes tun...), die selbst eine geballte Dosis jazziger Frickelprog nicht rauslösen konnte. Is aber gar nich schlimm, wie meine Nichte sagen würde. 
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von Raphael Paebst » Freitag 30. Januar 2015, 10:19
Ok, fassen wir mal zusammen: BTB besteht aus einer, zugegebenermaßen guten, 19-jährigen Sängerin und Begleitmusikern, die bereits alle Musik studiert haben und Profis sind. Die Band wird von den Wacken-Organisatoren entdeckt und spielt ihren ersten Liveauftritt überhaupt auf besagtem Festival, anschließend folgt eine Tour als Support von SAXON, eine weitere im Vorprogramm einer anderen "großen Band" wird bereits angekündigt und natürlich ein weiterer Auftritt auf dem nächsten WOA. Dazu gibt es unglaublich glatten Schlager-Metal ohne Höhepunkte und mit einer Reihe von Melodien, die mir doch verdächtig bekannt vorkommen. Da kann man schon Kalkül riechen und als junge Band, die sich vermutlich für den Rest ihrer Karriere den Arsch in Jugendclubs abspielt, egal wie gut die Songs sind, käme ich mir verarscht vor. Aber gut, man muss halt zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
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von IridiumKaiju » Freitag 30. Januar 2015, 11:46
BTB haben da einen krassen Start hingelegt. Von 0 auf Wacken + Tour mit Saxxon. Vom musikalischen Eindruck würde ich den Hörproben bei Youtube Schulnote 3 geben. Die Sängerin hat eine schöne angenehme Stimme und kann auch noch in die Tasten hauen, die Instrumentalisten verstehen anscheinend ihr Handwerk und optisch... Die Lieder sind mir - wie soll ich es ausdrücken? - leider ein wenig zu "glatt". Da fehlt mir das gewisse Etwas. Minuspunkte für die Growls. Die haben z. B. die Growler von Epica, Draconian oder Diabulus in Musica besser drauf. Fazit: Wenn man der Band die Zeit gibt, sich zu entwickeln, dann kann die sicher mal richtig gut werden.
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