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Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenRe: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenBrutal starkes Album, das in seiner eigenen Welt musiziert. Wäre ein geschmeidiger Add On-Kandidat meiner Best of. Daumen hoch! Hätte ich vor allem nie in Nils' Welt erwartet. So kann man sich täuschen und das ist gut so.
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenHmm, DEAD CONGREGATION trifft meinen Geschmack nicht. Irgendwie klingt dass recht modrig und die Vocals gefallen mir gar nicht. Passagenweise, wenn Melodien kommen, isses recht cool, aber nö, die zwei Songs reichen. Hab sowieso schon genug Death Metal für 2015 mit CHAPEL OF DISEASE und MORBUS CHRON
. Neee, das nervt jetzt gegen Ende kollossal...Realer Name: Thomas Becker
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenHmm, THE COMMITEE find ich jetzt auf den ersten Hör auch eher öde. Und das Schlagzeug dümpelt irgendwie komisch im Hintergrund rum. Seltsamer Mix. Nö, ich mag Black Metal...anders
![]() Realer Name: Thomas Becker
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenDeine Ohren möchte ich niemals haben, Monsieur Blautier^^
Ich mache weiter mit der nächsten Platzierung. Platz 13 MASTER'S HAMMER - "Vagus Vetus" ![]() Das wohl kauzigste Extreme-Metal-Album meiner Charts kommt von MASTER'S HAMMER. Die tschechische Truppe ist in all den Jahren ihrer Existenz nie über einen Underground-Status hinausgekommen, was eventuell an ihrem avantgardistischen Klangbild liegen mag. In meinen Ohren funktioniert Black Metal mit vielen Sprachen, wieso also nicht Tschechisch? Die Gesangleistung finde ich außerdem ganz hervorragend, ist aber auch weit weg vom Genre-Mainstream. Wer ein "typisches" Genre-Album erwartet, wird "Vagus Vetus" nicht mögen. Anspieltipps: Panuška Zvířecí Zvuky
Re: Dem Macher seine diesjährigen Klangeskapaden'Zvířecí Zvuky' gefällt mir noch besser als 'Panuška'.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenMaster's Hammer knüppeln durchaus ordentlich, der eindimensionale Sprechgesang ist für 2, 3 Lieder okay, dann ist auch gut. Bin jetzt beim fünften willkürlich gewählten Stück auf YT. Hat schon was. Vordergründig stört der orchestrale unterschwellige Bombastansatz, das oft gebrachte Spinett ist auch irgendwann durch. Tönt wie zwei Bands, die gleichzeitig musizieren. Für Black Metal fast schon eine poppige Umsetzung, die zu keiner Sekunde böse wirkt. Dann lieber Sigh, wenn wirr und bombastisch, und Bathory, wenn böse und kalt, so die jetzige Momentaufnahme. Werde aber dranbleiben, da mir im näheren Bekanntenkreis der meisterliche Hammer immer wieder ans Herz gelegt wird.
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenDas Klangbild ist definitiv gewöhnungsbedürftig, da muss ich dir zustimmen. Aber auch ungemein faszinierend und sehr eigenständig. Bei SIGH bin ich wiederum eher unbedarft.
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenSIGH finde ich schon interessant, von den paar Sachen her, die ich kenne.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenHier geht es nun auch weiter, ich hoffe ich habe die nächsten Wochen genug Zeit, dass sich das Tempo wieder steigert.
Platz 12 RPWL - "Wanted" ![]() Zur Abwechslung geht es wieder in sanftere Gefilde in Gestalt des neuen Albums meiner liebsten aktiven Artrock-Band. Im Gegensatz zur philosophisch geprägten Konzeptplatte "Beyond Man And Time" ist "Wanted" direkter, eingängiger und auch etwas besser greifbar. Aber auf dem gleichen "toll"-Level wie der Vorgänger, ich werde einfach nicht müde vom erfrischenden Aufspielen dieser Band. Die Produktion ist ebenfalls top und das Material so abwechslungsreich wie es eben geht. Streitbar ist anscheinend die Stimme von Yogi Lang, ich habe davon noch nichts mitbekommen. Live übrigens genau so fesselnd wie auf Band. Anspieltipps: Wanted Perfect Day Lesestoff Review von mir
Re: Dem Macher seine diesjährigen KlangeskapadenMan öffne ein feierabendliches Bierchen, stöpsle die Kopfhörer ein, freue sich darüber, dass die Herzdame ihre Großmutter besucht und einen somit mit ihren abendlichen Modeschauen und Schuhkäufen verschont und lausche somit des Machers akustischen Schätzchen.
MORBUS CHRON: Oha. Interessant. Klingt mal originell. Knüppelt zwar nicht so knallhart, wie ich es mir unter dem Begriff Death Metal gewünscht hätte, bietet aber eine nette Kombination von Klängen, die man so nicht allzu oft zu hören bekommt. MYSTICUM: Da haben die Jungs nach fast fast zwei Jahrzehnten ihren Zweitling veröffentlicht und ich habe trotz Rüdigers lobpreisenden Worten bisher immer noch nicht reingehorcht. Naja, war auch nicht der größte Fan vom Debüt. Damals, anno... ach, herrje, ich werde wirklich alt. Aber das war damals und nun sind wir im Hier und Jetzt und auch mein Geschmack hatte Zeit zum Reifen. Es knüppelt gnadenlos, kurz, bündig, eingängig und infernalisch. Schlicht, aber brutal. Ja, doch, nachdem ich auf YT mich mal durchs halbe Album gehört habe, wurde meine Einkaufsliste um einen Eintrag reicher. Aber muss jetzt deswegen die "In the Streams of Inferno" auch noch her? VANISHING POINT: Brrrr... schauder. Da höre ich stattdessen lieber Metal. NOCTURNAL: Yeah! Richtig dreckiger Metal mit messerscharfen Riffs. Fistraisin' trve to the bone! Wer dazu nicht das fuckin' Kopf bangt, hat auf dieser Seite nichts verloren. THANTIFAXATH: Hab ich selbst. Großartige Scheibe. So muss das mit dem Black Metal. SLOUGH FEG: Wir befinden uns in den 70ern, so so. Schöne Riffs, angenehme Stimme, herrlich altmodischer Sound. Fuzzy, knorrig, folky. Ja, macht Spaß. Erinnert mich an irgendwen... PAGAN ALTAR? HAMMERS OF MISFORTUNE? Irgendwas in der Richtung? Ach, egal, zurück zu den Titties im zweiten Song. Ich mag Titties ![]() THE COMMITTEE: Ich hatte knatternden Lo-Fi-BM erwartet, aber das rauscht doch sehr behaglich und eingängig durch meine Ohrlöffelchen. MIDNIGHT: Oh, das rumpelt schön old school und dreckig. Gewürzt mit ein paar netten Melodien rast man offensichtlich den Vorbildern nach. Fuckin' Black 'n' Roll! Nur 3,5 Punkte von Monsieur Becker? Das bedeutet ja, das jeder, der Metal hört, dieser Musik etwas abgewinnen kann ![]() NIGHTINGALE: Für Melodic Metal bzw. AOR ist das erstaunlich erträglich. Ich möchte mich nicht gleich erhängen und kann den Details der Musik lauschen. Und die sind auch interessant. Swanö kann auch angenehm singen (oft genug hat er es bewiesen). Ich bin positiv überrascht, weil ich etwas komplett anderes und in erster Linie komplett schafuntaugliches erwartet hatte. PORTRAIT: Schön rasender altmodischer Heavy Metal. Geradlinige, rifflastige MERCYFUL-FATE-Huldigung. Geht auch sofort ins Ohr. Japp, hübschig. RIOT V: Ach herrje... ich dachte immer, die wären echter Metal und die Robbe nur ein Scherz. Und plötzlich kommt da so ein Britney-Spears-Refrain! DEAD CONGREGATION: Gleiche Zielgruppe wie die neue TEITANBLOOD? Na, da fühle ich mich doch glatt angesprochen. Doomig, schwer, schleppend, abgrundtief modrig. INCANTATION und ANTEDILUVIAN geben sich die Ehre. Sehr schön. Wird notiert. MASTER'S HAMMER: Der Meisterhammer ist manchmal eine schwierige Band, aber ich mag meinen Black Metal durchaus left-field und scheinbar trifft "Vagus Vetus" die Balance zwischen Avantgarde und schwarzmetallischer Massenkompatibilität; zumindest suggerieren die beiden Songs das. Also das Album landet definitiv auf meiner Einkaufsliste. Warum Nils Tschechisch als besondere Sprache im Black Metal erwähnt, obwohl außer Sorbisch alle anderen slawischen Sprachen ebenfalls im BM gebräuchlich sind, will mir aber gerade nicht in den Kopf ![]() RPWL: Hübscher Art-Rock. Hübsches Video. Muss man wohl öfter hören, ehe man dazu mehr sagen kann. Ist aber schon spät und ich habe die Nase voll. Soviel dazu, Herr Macher. Bis demnächst.
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