WW2014: Männermusik mit Frauenquote

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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon salisbury » Sonntag 18. Januar 2015, 11:47

Schaf hat geschrieben:Verdammt, mein Browser war abgekackt und ich habe es nicht mal gemerkt. Versuch 2: Ist der indisch anmutende progressive Schafmetalcore mit Bläsern vielleicht STARKWEATHER mit 'One Among Vermin'?


Hm, ich finde den Song nicht, aber die Lyrics. Von daher ausgehend meine ich: leider nein :schade: .
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 18. Januar 2015, 11:50

Schaf hat geschrieben:Verdammt, mein Browser war abgekackt und ich habe es nicht mal gemerkt. Versuch 2: Ist der indisch anmutende progressive Schafmetalcore mit Bläsern vielleicht STARKWEATHER mit 'One Among Vermin'?


Nein. Aber sollte ich mir dann vielleicht mal anhören.

salisbury hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:Du hörst zu viel Schlager. Offensichtlich. Ist ja schlimm.


Ja, so ein bisschen hab ich mal reingelauscht. Da ja immer so ein Getöse gemacht wird, wenn Metal in die Schlagerrichtung geht. Dabei haben Pop, Rock, Metal und Schlager rein komositorisch sehr viel gemeinsam. Schlimm ist das indes überhaupt nicht...


Dir ist schon klar, dass wahrscheinlich niemand, der das sagt, auf Kompositionslehre achtet und den Songaufbau meint, oder? Es geht eher darum, dass es harmlos, weichgespült, mit dünner Gitarre & dünnem Schlagzeug produziert ist und alles "böse", dass den Metal ausmacht, einfach weggekleistert wurde. So sehr, dass man sogar zu Textzeilen wie "Open the gates, Auschwitz awaits" sich fröhlich schunkelnd und mitsingend in den Armen liegen kann. Wie bei SABATON eben. Oder im Musikantenstadl.
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon Schaf » Sonntag 18. Januar 2015, 11:59

Aaaah, es ist dann bestimmt 'Nineteenhundred' von BURST.
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 18. Januar 2015, 12:00

Exakt.
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon salisbury » Sonntag 18. Januar 2015, 12:31

Peter Kubaschk hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Track 3: 4:02

Der nächste Track erdet dann wieder ein wenig. Also sehr. Gitarrenrock mit Gitarrenrock-Sänger, der im Refrain “We could be spectacular” singt. Text ist gut zu verstehen, ich kann da noch mehr liefern, bei Bedarf. Richtig viel zu beschreiben gibt es hier nicht, ausser das es kräftig und knackig rockt, mit keinem Schnörkel zuviel.


Eine Band, die ganz deutlich seine Vorbilder in den 70ern hat und dennoch nicht so angestaubt und lagweilig klingt wie viele der Retrobands. Den Sänger und die Band könntest du mittlerweile erkennen.



Ahhh, dann muss es im aktuellen SC sein. THE ANSWER! Track: Spectacular? Gibts es? Gibt es.

Joa, nett. Ich mag es aber lieber angestaubt und langweilig, wenn es um 70ies-Rock geht. Ganz im Gegensatz zu 80ies-Metal :grins: .
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon salisbury » Sonntag 18. Januar 2015, 12:47

Bei den anderen Tracks komme ich erstmal nicht weiter. Ich habe gerade 5 Minten lang Euroblast-Bands mit Kubi-Rezis abgeglichen, bin aber nicht fündig geworden. Vllt hab ich's übersehen. Vielleicht haben ja die anderen hier Ideen?
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 18. Januar 2015, 12:48

Peter Kubaschk hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Track11 (4:23)

Es wird vertrackter, aber nur ein bischen. Der Track geht mit nur mit Schlagzeug los, 4/4-Takt aber von der Betonung schön verschoben. Nach 12 Sec kommen Gitarren dazu, in mehreren Lagen spielen sie ein schönes, eher langsames Lead, der Effekt klingt etwas nach ne Slide-Guitar, kleine Dissonanzen geben wieder Pfeffer. Dann setzt ein Sänger ein, der mich sofort an THRICE erinnert, im direkten Vergleich ist er aber etwas höher und klingt ein wenig jünger. Oder cleaner. Singt recht viel Text weg, der Herr. Herrlich ist der schnelle Delay/Chorus-Effekt in der Gitarrenbegleitung. Nach der zweiten Stophe kommt unweigerlich der Refrain, der Beat wird straight, es wird wieder extrem catchy: “we leave behind, we leave behind, all the yous an Is, we burn the fields to groom, to grow it by design” (???). Dritte Stophe mit kleinen Variationen, ein prägnanter Bass ist erwähnenswert. Danach wird eigentlich nur noch der Refrain ausgeschlachtet, am Ende noch ein etwas schräges Lead, dann ist aus. Auch wieder ein guter Song, aber so langsam hätte ich wieder Bock zum Knobeln!


In unseren Kreisen sehr bekannte Band mit dem neuen Sänger. Holg kann das lösen.


Ohne den Text hätte ich da s nie erkannt.

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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 18. Januar 2015, 12:54

Peter Kubaschk hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:
Track13 (5:30)

...eine eher seichte Pop-Rock-Nummer. Es geht mit Percussion-Samples los, auf die ein Delay-Effekt gelegt wurde, ganz dezent und verhallt klingt ein cleane Gitarre dazu, schnell folgt aber ein bassbetonter, slower Rockbeat. Eine angenehme Männer-Stimme fragt “Did you ever walk out of this, out of this life”? “Did you ever think about in love, from time to time”? Meist gut verständlich. Zum Refrain gibt es nur eine Mini-Steigerung. “Oh it’s crying time but there’s till love, oh, and I tried so hard to get to you. Usw. Es geht wohl um Beziehung-Schmerz, aber sonderlich aufgewühlt wirkt mir der Protagonist nicht gerade. Zweite Strophe, zweiter Refrain, eine Bridge mit vielen Ooooooohs, ein slowes Solo, nochmal Refrain und ausklingen/fade-out.


Seichter Pop-Rock.... pfffft. Auf so einen Quatsch kann ich gar nix erwidern. Holg löst.


Äh? Bei der Beschreibung klingelt hier leider gar nichts. Aber ich hätte den Live-Song allein wegen des THRICE-Vergleiches auch schon nicht gelöst.
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon salisbury » Sonntag 18. Januar 2015, 12:56

Holger Andrae hat geschrieben:LIVE - By Design


This is right, my dear mister Holgersen :D !

War clever, zu jedem Song - sofern verständlich - Textfetzen mitzuliefern, da die meisten Menschen Songs anhand derer erkennen, ne?
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Re: WW2014: Männermusik mit Frauenquote

Beitragvon salisbury » Sonntag 18. Januar 2015, 12:59

Holger Andrae hat geschrieben: THRICE-Vergleich


War das allererste, was mir für Song 11 in den Sinn kam. Und durchaus etwas, das Peter auf den Sampler hätte packen können, da ich vieles von THRICE noch nicht habe.
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