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von Feamorn » Sonntag 28. Dezember 2014, 19:19
So, es hat leider etwas länger gedauert, als geplant, aber jetzt habe ich endlich mal mit Ruhe reinhören können. Im Wichtelthread hatte ich einen Tippfehler, die beiden Scheiben heißen "Abstieg zum Meeresgrund" und "Taverne am Meeresgrund". Also, los geht es, ich habe meinen Taucheranzug angelegt: Abstieg zum Meeresgrund 01. Wellenrauschen empfängt mich, dazu gesellt sich Vogelgesang und plötzlich ein kräftiger Stoß in's Nebelhorn, dann beginnen Synthesizer die weiter maritime Thematik verbreiten. Das ganze geht gute zweieinhalb Minuten und stellt das Intro dar für... 02. Laute Musik.  Hier hämmert es gleich gut los, im ersten Moment dachte ich, da befinden sich Synthesizer im Klangbild, aber das scheinen doch die flirrenden Gitarren zu sein. Würde das jetzt aus dem Bauch raus musikalisch als melodischen Black Metal bezeichnen, der Sänger growlt allerdings, das auch eher gemäßigt, kein Schwarzwurzel Geschrei. Vom Text verstehe ich trotzdem nichts (kennen wir ja von mir  ). Also die Gitarren haben definitiv eine Blackie Schlagseite, das Lead jetzt ist eher episch für meine Ohren. Der Schlagzeuger ist die ganze Zeit auch schwärzlich und pfeilschnell unterwegs. Also es läuft mir sehr gut rein muss ich sagen! Kurz vor der fünf Minuten Marke wird es plötzlich ganz still und der Bass(?) gibt einen sehr ruhigen Ausklang, dann ist Ende. Musikalisch habe ich da durchaus noch ein "See"-Thema gespürt, glaube ich. 03. Schwupps, wieder voll auf die Mütze, Hochgeschwindigkeits-Schlagzeug über melodischen Gitarren, dann relativ einfach gehaltenes Riffing, Monotonie als Stilmittel, bis kurz vor dem Gehtnichtmehr die Blastbeats wieder richtig Fahrt aufnehmen und dadurch quasi die Spannung der Riffs entladen. Bei Minute Drei hat immer noch niemand den Weg ans Mikro gefunden, fehlt hier aber auch nicht, die Musik bringt mich fast in einen Trance-ähnlichen Zustand. Dann plötzlich wird der Fuß vom Gas genommen und das ganze klingt nach mehrfachen Riffwechseln unterbrochen durch kurze Schlagzeug Kanonaden aus. 04. Dieser Song beginnt mit einem Drum-Riff-Gewitter neben dem sich ein Keyboard-Thema tummelt, dass mich stark an den asiatischen Raum erinnert, nach dem Intro darf das Asia-Thema mal kurz alleine, dann geht der Song richtig los. Der Sänger schreit, darunter schon eine ziemliche Soundwand, in Unterbrechungen dann immer wieder das zu Beginn angesprochene Thema im Vordergrund. Das Geschrei ist durchaus in variablen Tonlagen gehalten. In der dritten Minute wird es plötzlich ziemlich folkig, jedenfalls kommt da ein gefühlt sehr bärtiger Gröhl-Chor, danach wird wieder das Tempo angezogen und plötzlich wird das Asien-Thema weiter ausgebreitet, das erinnert mich stark an die Tan-Dun-Soundtracks, oder die Elemente, die Wintersun-Jari auf Time I verbraten hat, gegen Ende dann plötzlich ein Gesang, der durchaus eine asiatische Sprache darstellen könnte. Ich habe keine wirkliche Ahnung, wer das war, aber gefallen tut's mir!  05. No rest for the wicked. Das Gaspedal wird weiter beansprucht, Saitenflitzerei, Geknüppel an der Schießbude und dann recht heiseres Gegrowle. Tonnenschwere Riffs vor einem Break, das Tempo wird reduziert und die Saiten malträtiert, die jaulen fast! Schwarz bis Tod ist ist Stimmung für mich auch hier immer noch, wenn auch alles keine reine Lehre. Vor allem die Leadgitarre gibt mir dieses typische nordische Feeling, irgendwo zwischen Schwarzwurzeln und Meldo-Death. Der Gesang erinnert mich ein klein wenig an das, was Old Nick auf der neuen Bloodbath von sich gegeben hat. Kurz vor Schluss um die vier Minuten Marke herum lässt die Geschwindigkeit nach, nur dem Schlagzeuger hat keiner Bescheid gegeben, denn der Bearbeitet weiter die Toms(?) als gäbe es kein Morgen. 06. Ich würde sagen, wir bewegen uns stetig mehr in Richtung Death Metal, das Geschrei ist mir fast schon grenzwertig. Ich kann ja bis heute nicht sagen, wann ich Geschrei mag, und wann nicht. Ich muss allerdings insgesamt immer mehr an Bloodbath denken, vor allem, als der Sänger seine zweite Stimme auspackt. Ich bin geneigt, hier auf Death Metal aus Schwedenland zu tippen. Leider fehlen mir immer noch die Termini um die Musik angemessen in Worte zu fassen. Irgendwann weicht die Raserei einem satten Geriffe und dann so ab 3:00 liegt irgendein Effekt über den Gitarren, als ob die mal eben in's Bad sind  , bevor es ca. 40 Sekunden danach wieder auf die Mütze gibt. Das war es dann auch. 07. Gerast wird weiter nur ist der Sound etwas "luftiger", zudem haben wir hier Keyboards dabei. Das ist für mich wieder Black Metal, sowohl vom Riffing als auch Gesang her und ja, auch die Leadgitarre. Dann wird es sehr getragen und das Keyboard nimmt neben den Riffs etwas mehr Raum ein. Könnte aus der Viking-Metal Ecke sein? Jedenfalls ist das für mich so ein "Naturmelodie Keyboard", wie man es auch bei Ensiferum und Co. findet, wobei der Mix halt den Gitarren eher etwas mehr Raum als den Tasten gibt. Dann plötzlich ein kurzes Fast-schon-Power-Metal-Solo. Mein Fuß wippt mit. Der Gesang erinnert mich in meiner Sammlung am ehesten an Summoning, musikalisch allerdings gar nicht, das hier ist viel schneller und härter und ja, irgendwie auch "heavier". Hm... Also nicht, dass das falsch rüberkommt, das Keyboard ist trotz aller Gitarrenlastigkeit schon ein Hauptakteur. Vielleicht doch Summoning auf Speed?  08. Hui, der Anfang überrascht mich jetzt, denn die Gitarre fängt ganz entspannt unverzerrt und alleine an. Hui, jetzt Schlagzeug und ein sehr, sehr proggiger Bass. Und dann klarer Gesang. Öh. "The ??? of discord ???...??? will find it's way into another age". Wow, das blieb lange leise, dann plötzlich RICHTIG laut und Gegrowle direkt aus dem Grab. Wau! Richtig krass, totale Raserei auf allen Kanälen nagelt mich gerade an die Wand! Extrem, extremer, das hier! Geil... Dann kurz wieder mein lieber Bass, aber es bleibt laut. Und ich bleibe überfahren liegen. Dann ein langes Gitarrennachdröhnen, die Geschwindkeit ist raus. War aber nur eine kurze Pause, denn die Raserei geht weiter. Sehr geile Mikro-Breaks bei denen man kurz nur ein Wort gegrowlt hört. Jetzt ist der Klargesang plötzlich wieder dabei, der Song bleibt aber jetzt lauter, ohne zu Rasen, ein melodisches Solo. Schon ein echt irres Ding, da wird einem nicht die Spur langweilig. Ich höre jetzt auf, jeden Break, Geschwindkeitswechsel und Eindruck zu schildern, sonst habe ich hier leich Krieg und Frieden geschlagen. Kratzt mich mal jemand von der Wand? Geil. Das Ende ist ziemlich plötzlich und es geht zum nächsten Track. Ich brauche aber erstmal eine Pause...  Boah...
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von Raphael Paebst » Montag 29. Dezember 2014, 09:42
04. könnte was von CHTHONIC sein, das wäre zumindest die einzige Band, die mir einfällt, die asiatische Themen und Wikingerchöre kombiniert.
Thematisch würde ich ja hoffen und tippen, dass es ein Song von der tollen "Swallowed By The Ocean's Tide" von SULPHUr AEON auf das Album geschafft hat, Songlängen wären hier bei der Identifikation hilfreich.
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von Feamorn » Freitag 2. Januar 2015, 21:59
Tut mir leid, dass das so schleppend voran geht, Anfang der Woche war wenig Zeit und Silvester und Neujahr lag ich auf der Nase. Naja. An Chtonic hatte ich auch mal gedacht, aber irgendwie hatte ich die "Filthiger" in Erinnerung. Wobei ich mir das jetzt beim nochmaligen reinhören doch sehr gut vorstellen kann, dass die Taiwanesen hier am Werk sind. Ich weiß auch nicht so ganz, warum ich immer noch kein Album von denen im Regal habe. Ist eigentlich seit Jahren angedacht. (Pressierte aber halt nie...) Hier erst einmal die Längen der Acht bereits besprochenen Stücke: 01. ? - ? (2:48) 02. ? - ? (5:09) 03. ? - ? (4:08) 04. ?Chtonic? - ? (4:14) 05. ? - ? (4:09) 06. ? - ? (4:31) 07. ? - ? (5:11) 08. ? - ? (7:13) Ich höre mir jetzt mal den Rest der ersten CD an. 
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von Feamorn » Freitag 2. Januar 2015, 23:01
09. Ein kurzes instrumentales Zwischenspiel, bzw. eher ein Effekt-Zwischenspiel. Bedrohliche Geräusche aus der Dunkelheit, sanftes Dröhnen, ich fühle mich wirklich etwas, als sänke ich gerade in die dunkelsten Tiefen des schwarzen Nass. (0:48) 10. Direkt daran anschließend empfangen mich die Gitarren, erst ruhig, dann kommt mit dem Schlagzeugen etwas Schmackes rein und ein klarer (mit einer für mich typischen "proggig-leidenden" Stimme (das ist nicht wertend gemeint, aber für mich ist das eine Gesangsstil-Schublade  ). Ich verstehe ihn nicht einhundertprozentig, aber der Beginn ist "What a shame", später "Everything will break down", "To get out of here". Auf dem Gesang liegt hier viel Gewicht und ich habe das Gefühl, als liegt da unter dem Klargesang ganz leises Gegrummel von einem Shouter? Oder täusche ich mich gerade? Hm. Würde mich stilistisch fast nicht wundern, wenn ich von der Band etwas in meiner Sammlung habe, gerade von den eher "melancholischen" Leuten wie etwa Anathema habe ich eine Zeit lang viel gekauft, ohne es zu hören. Für Alternative 4 ist das zu "metallisch", aber die Stimmung passt irgendwie grob. Ich bin bestimmt wieder auf dem falschen Dampfer und mache mich gerade lächerlich.  (4:17) 11. Whoops! Der Gurgelkönig hat mich jetzt fast erschreckt. Krasser Kontrast zum vorherigen Stück. Highspeed Drums, die allerdings irgendwie fast schneller als der Rest der Band wirken. Das Geschrei rutscht schon fast in den Hintergrund, ich würde sogar sagen, dass das Schlagzeug hier am präsentesten ist. Schon geiler Death Metal, aber mir fehlen gerade die Konturen um hier mehr zu beschreiben. Hmm... Würde ich aus dem Bauch heraus irgendwie wieder in Skandinavien vermuten, aber kein Melo-Death sondern Old School. Ich meine irgend etwas wie "Shed your life to devour" verstanden zu haben, kurz bevor das Tempo zu Minute Drei etwas gedrosselt wird und das Riffing bedrohlicher wird. Danach wird noch etwas mit der Rhythmik und Breaks gespielt. (4:50) 12. Hum. Wollte zunächst schreiben, dass der Song total an mir vorbei läuft. Irgendwie fällt mir die Kategorisierung schon schwer. Irgendein Death/Thrash-Bastard? Treibende Gitarren und Schlagzeug, dazu rauhes, halb gegrowltes Geshoute. Ich weiß nicht, was, aber irgendwas fehlt mir. Jetzt wird das Geshoute teilweise "garstiger" (auch höher). Sorry lieber Wichtel, ich versuche das später noch einmal, hier fehlt mir gerade der Bezugspunkt um das ordentlich zu kommentieren. Um die dritte Minute herum gibt's übrigens einen Break, in dem man mal kurz den Bass (? schätze er ist es, dann allerdings echt komischer Bass-Sound), dann ein Solo, dann wieder ein Break woraufhin Gitarren und Bass auf- und abschwellen und bald darauf das nächste (gar nicht mal schlechte) Solo, wieder über Highspeed-Rhythmusfraktion. (4:52) 13. Sehr geruhsamer Beginn mit offen gespielten Saiten auf der Akustikgitarre, das wird zu einem richtigen Intro, sehr schön! Nach einer guten Minute wird es dann doch zu einem Metal-Stück, ziemlich episch-düster! Oh, eine Opernsängerin! Darunter auch ein (Keyboard?)-Orchester, als nächstes tiefes Gegrowle, alles im extrem epischen Midtempo. Dann kommt ein ähnliches leises Thema wie zu Beginn, allerdings alleine auf einer verzerrten Gitarre und eine dunkle Stimme spricht etwas. Zurück zum Operngesang, der Rest der Instrumente macht weiter wie vor dem Intermezzo. Das trifft meinen Geschmack für derart Musik schon sehr gut! Ich habe aber keinen blassen Schimmer, wer das ist. Da würde ich prinzipiell mal in Richtung Tristania und Co. denken, aber halt mit deutlich mehr Opern-Haftigkeit beim weiblichen Gesang! Nach gut 5:30 kommt dann die Leadgitarre prominent in den Vordergrund, wärend Growler und Diva zweistimmig zu hören sind, die Gitarre wirkt fast wie die dritte Stimme. Nun haben wir auch noch einen verhaltenen Chor im Hintergrund ehe es jäh zu Ende geht. Ganz schön viel los! Gefällt mir!  (6:51) 14. "Pochender" Beginn (der Effekt ist ähnlich wie zu Beginn von Ayreons Comatose, nur ohne Wind und verzerrt), dann eine einsame verzerrte Gitarre mit Hall, ehe die Band dazu kommt. Zusammen mit der steigen auch gezogen geschriene Growls ein. Macht einen sehr doomigen Ersteindruck, der sich auch weiter durch den Song zieht. Die Gitarrenanschläge erfolgen zunächst mit jeder Aktion des Schlagzeugs. Zunächst sehr langsam, dann nur noch noch langsam, abgestopptes Riffing und das Gegrowle/Geschrei wirkt zweistimmig. Die Leadgitarre im Gegenspiel zur Rhytmussektion, wirklich sehr, sehr doomig!  Das ganze schleppt sich wirklich dahin, verbreitet eine sehr gelungene düstere und verzweifelte Stimmung. Dazu immer wieder (recht verhaltene) Keyboardteppiche im Hintergrund. Bei 6:30 plötzlich klarer Gesang, beziehungsweise eher ein helles Ohhh- und Ahhh-Seufzen, sehr stimmungsvoll! Auch hier habe ich keine Ahnung, wen ich da höre, nur, dass es meinen Geschmack der letzten Jahre schon rest gut trifft. Eine Minute vor Ende wird es dann wieder etwas lauter wie zuvor und Gegrowle und Geschrei kommen wieder ebenso wie die abgestoppte Rhythmik. Der längste Song des Samplers und ein schöner Abschluss des Abstiegs. (9:31) Demnächst dann von mir an dieser Stelle die Besprechung der "Taverne am Meeresgrund".
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von Feamorn » Freitag 2. Januar 2015, 23:35
EIGENTLICH, wollte ich in die Taverne nur kurz reinhören und die Besprechung verschieben, aber, naja. Es geht los: 01. Huch?! Nach dem ersten Sampler kam das nur halb erwartet, aber das hier klingt wirklich nach Taverne! Ich tippe mal auf Irland, ein Folk-Stück mit Lyrics die mir erst einmal die Ohren verbiegen, so schnell sind die Vorgetragen, dazu unter anderem die Fidel und etwas "blecherne" Percussion. Das gefällt mir! Ist das eine Maultrommel? Dazu muss man sich jedenfalls bewegen. Hey! "Jump in and take my hand!" singt er gerade. Würde ich glatt tun.  "Come and ??? ??? to the water with me. We're drowning on dry land." wiederholt sich immer wieder. (3:32) 02. Folkig bleibt es. Langsamer Einstieg, dann geht es aber direkt los, highspeed Akustikgitarre! Heissa, ich hab' Spaß! Auch das wünsche ich mir in einem Pub! Ein sehr fröhliches Stück, neben Gitarre, Bass (alles akustisch) gibt es auch noch Akkordeon o.ä. und natürlich Percussion, es bleibt instrumental. Hach, schön!  (Für diese Art der akustischen Musik übrigens echt verflucht schnell!) (2:32) 03. Und Folk die Dritte! Hier ist der Sound etwas dünner, obwohl da eventuell verstärkte Instrumente mit am Start sind, dazu aber auch ein Banjo oder so. Geht auch wieder gut nach vorne, aber nicht ansatzweise so schnell wie die Leute vorher. Ich bekomme gerade den Text leider nicht enziffert, ich probier das später nochmal. (3:09) 04. Ich habe ja erst schon halb erwartet, dass die ganze Taverne Folkig wird, aber jetzt hat jemand ein paar verdammt punkige Speed/Thrash-Metaller auf die Bühne gelassen (bzw. dem Soundeffekt zu Beginn nach eine alte Platte aufgelegt). Die Jungs treten das Gaspedal ganz schön durch, voll in die Fresse, ich würde diesem rauen Shouter nach ja mal vermuten, dass der Song "Wicked Spirits" oder so heißt.  Räudig!  (2:59) 05. Öh, eine durchgeknallte Metal-Big-Band? Krass irgendwie. Ich habe hier gerade wirklich eine Band, mit Upright-Bass, E-Gitarren, Bläsern, vollem Metal-Drumkit etc. pp. vor Augen, dazu passender weiblicher und männlicher Gesang, wie man ihn sonst auch mal im Rockabilly- und Psychobilly-Rahmen findet, fast schon schmalzig. Musikalisch halt einfach durchgeknallt. Geiler Scheiß... who the fuck?!? Das gerade war auch ein Cello oder ähnliches Streichinstrument... Manoman! Ich meine gerade die Zeile "It's Vooodoo" mehrfach aufgeschnappt zu haben (und vielleicht "Rendezvous"?). Würde ja irgendwie zum Psychobilly passen... (4:31)
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von Permafrost » Freitag 2. Januar 2015, 23:40
Hahaha die Beschreibung vom 5 von der Taverne ist ja mal abgefahren. xD Verknüpft mit Voodoo kommen mir da The Prodigy und The Diablo Swing Orchestra in den Sinn und diesem Falle ist es garantiert die letztere. https://www.youtube.com/watch?v=m2mZVOd0jWY
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von Feamorn » Freitag 2. Januar 2015, 23:47
Permafrost hat geschrieben:Hahaha die Beschreibung vom 5 von der Taverne ist ja mal abgefahren. xD Verknüpft mit Voodoo kommen mir da The Prodigy und The Diablo Swing Orchestra in den Sinn und diesem Falle ist es garantiert die letztere. https://www.youtube.com/watch?v=m2mZVOd0jWY
Jepp, die sind es! Geil! Ich habe den Namen zwar mal aufgeschnappt, aber sonst war ich da noch total jungfräulich. 
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von Permafrost » Freitag 2. Januar 2015, 23:48
Die waren mal SC Sieger soviel ich mich erinnern kann. 
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von Feamorn » Samstag 3. Januar 2015, 00:06
Jetzt (gleich) geht's aber richtig los (weiter)... Ui ui ui...  06. Die Jungs sind jetzt wieder von der ganz schnellen Truppe! Harter Rock bis Heavy Metal und offensichtlich alle bei Lemmy in der Lehre gewesen, vor allem der Sänger hat sich seinen Stil da abgeschaut. Der Sound kommt im Vergleich zu den Stücken vorher etwas drucklos aus den Boxen. This is not Motörhead, but they play Rock'n'Roll. (Ich hoffe, sie sind es wirklich nicht, aber dann hätte Lemmy bei der Aufnahme irgendwas mit seiner Stimme angestellt. Insofern: Das Original ist mir dann doch lieber. *auf Holz klopft*  ) (3:39) 07. Und wieder ein recht durchgeknallter Beginn, doch das Keyboard geht dann doch sehr in die skandinavische Folk-Metal-Ecke und der Sänger dann... Sind das Finntroll? Ich kenne von denen quasi nicht mehr als Trollhammaren. Aber das ist DERMASSEN nah dran, typische Humppa Rhythmen und dieser Sänger halt. Dazu die gesamte Stimmung. Ist sicher keine Sache, die ich ständig hören kann, weshalb ich aus der Ecke auch keine Musik besitze, aber das hier ist schon irgendwie cool. Gerade schwirrt im Hintergrund mal kurz dieser typische "Sci-Fi/Horror"-Soundeffekt wie aus uralten Sci-Fi-Sendungen durch die Boxen. Ansonsten, wie gesagt, Humppa, mit Fidel... und wieder dieser Scifi-Horror-Pfeifton Da bin ich auch mal gespannt! Ganz endet mit einem "hohoho" und dann irgendwas vom Chor als Erwiederung. (3:27) 08. Der Song geht mit Blasmusik los. Und ändert sich dann stilistisch kaum, nur keine Blasinstrumente mehr, dazu singt eine Frau in mir unbekannter Sprache, würde ich mal noch Ost- bzw. Süd-Ost-Europa einsortieren, wobei... das gerade hatte jetzt schon fast irgendwas Deutsches. Hum. Jetzt ist richtig Polka auf der Heimorgel oder so... Oo I have no clue... (5:22) 09. ICH HAB WAS ERKANNT! HA! SEHT HER! ERKANNT!!!  Okay, Spaß beiseite. Das war natürlich beim ersten Ton klar, Running Wild. Die Tage sind bei mir lange vorbei, aber weshalb ich die damals mochte zieht auch jetzt noch, nämlich das Seeräuberthema in den Gitarren, das haben die immer besser gemacht als alle anderen, wenn die Musik für mich sonst nur spannender wäre... Der Titel kam mir nicht direkt, aber der Refrain macht auch die Aussage seetüchtig: Running Wild - Powder & Iron. Lustigerweise tatsächlich einer meiner wenigen Bandfavoriten von den paar Scheiben, die ich besitze! Bei dem Song stimmt halt einfach alles!  (Krass wie sehr manche Stücke im Gedächtnis und Blut bleiben, auch wenn man sie Jahre nicht gehört hat... Oo) (5:15)
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von Feamorn » Samstag 3. Januar 2015, 00:46
10. Folk is back! Die Melodie ist auf irgendein bekanntes anglophones (Seeräuber?) Liedchen, der Text ist aber anders. "Johnny I hardly knew ya" habe ich glaub ich gerade verstanden. Dazu irgendwas von "Guns and Drums and Drums and Guns"? Stilistisch Folk-Rock, die Stimme erinnert mich auch etwas an Dave King von Flogging Molly. "Guns and Drums and Drums and Guns; The enemy never slew ya; Johnny Halleluja" glaub ich... Geht auch wieder sehr gut in die Beine das Ganze, da mich diese Musik manchmal halt einfach packt, kann ich mir das schon durchaus in meiner Sammlung vorstellen. Einfach geil, nicht mehr, nicht weniger! (3:54) 11. Folk, aber auf Western-Art. Hat mich sofort.  Der Sänger erzählt auch eine passende Geschichte, dazu wieder viele unterschiedliche Instrumente (Bläser!). "Nightfall hit us hard and in darkness complete we were riding through the valley of death. We were three man...". Mittendrin dann ein typisches Western Thema auf der Trompete, bedrohliches Indianer-Drumming und Riffs, dazu wirklich eine Erzählung: "The wind came from the West and whipped from side to side. A pile of dust errupted and stopped us in our tracks. For a moment we were blind..." Wie gesagt, Instant-Love! Danke! (3:58) 12. Haha, sehr, sehr schön! Exzellente Wahl mein lieber Wichtel! Einer der geilsten Death/Thrash-Songs die ich kenne und seitdem ich ihn kenne wohl mein absoluter Lieblingssong in dem Genre! Skeletonwitch - Beyond The Permafrost (2:29) 13. "The black sky above, out kingdom beneath". What the fuck? Den Text kenne ich, aber woher? Den Song kenne ich jedenfalls nicht. Die Gitarren haben schon echt viel von Running Wild. Ist das jetzt eine Cover-Version von irgendwas altem in meiner Sammlung? Öhm... Kein Schimmer.  Die Melodie kenne ich doch auch... Waaaahhhh!!! Help! Now! Geiles teil jedenfalls! (Ja, ich habe eine Piraten-Schwäche.  ) Dieser Chor immer wieder mit dieser Textzeile... So verdammt cheesy, aber einfach geil! Irgendwo zwischen Hammerfall und Running Wild. Ich werd nicht mehr... *lach* Bitte, bitte sag mir jemand, was das ist! Diese Zeile werde ich jedenfalls nie wieder aus meinem Gehörgang bekommen!  (7:28) 14. Da ist er nun also, Dave King, bzw. da sind Flogging Molly! Diese Stimme ist halt einfach unverkennbar. Den Song kenne nicht (glaube ich zumindest). Fängt sehr langsam als Ballade an, dann steigert es sich zusehends. Warum habe ich bisher eigentlich nur die Swagger? Ich weiß es nicht. Sollte auch mal mehr werden. "Walk away (with me?) boys, walk away (with me?) boys", "a golden tear from your mother dear..."  I just like 'em! (3:39) Lieber Wichtel, vielen Dank für diese beiden Scheiben! Der Abstieg war gut bis sehr gut, die Taverne aber war einfach ein Knaller! Ich bin noch am grübeln, aber... Was soll's, sag mal, Permafrost, warst Du das selbst? Obwohl Du hier mit rätst?  Hier die noch nicht vorhandene Übersicht über die beiden CDs: CD 1 - Abstieg zum Meeresgrund 01. ? - ? (2:48) 02. ? - ? (5:09) 03. ? - ? (4:08) 04. ?Chtonic? - ? (4:14) 05. ? - ? (4:09) 06. ? - ? (4:31) 07. ? - ? (5:11) 08. ? - ? (7:13) 09. ? - ? (0:48) 10. ? - ? (4:17) 11. ? - ? (4:50) 12. ? - ? (4:52) 13. ? - ? (6:51) 14. ? - ? (9:31) CD 2 - Taverne am Meeresgrund 01. ? - ? (3:32) 02. ? - ? (2:32) 03. ? - ? (3:09) 04. ? - ? (2:59) 05. Diablo Swing Orchestra - Voodoo Mon Amour (4:31) 06. ? - ? (3:39) 07. ? - ? (3:27) 08. ? - ? (5:22) 09. Running Wild - Powder & Iron (5:15) 10. ? - ? (3:54) 11. ? - ? (3:58) 12. Skeletonwitch - Beyond The Permafrost (2:29) 13. ? - ? (7:28) 14. Flogging Molly - ? (3:39) So, ich geh jetzt glaub ich Flogging Molly hören und Monkey Island spielen. Oder anders herum. Whatever! *reitet pfeifend auf einem Seepferdchen in den Sonnenaufgang*
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