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von iwill zaehnchen » Sonntag 28. Dezember 2014, 21:31
salisbury hat geschrieben:iwill zaehnchen hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Übrigens ist Verrisse schreiben kein Spaßgeschäft 
Richtig, selbst bei Alben die man so nicht u bedingt hören würde ist man bemüht sachlich zu bleiben... 
Sorry, ich kann den Post nicht vernünftig einordnen. War das Zustimmung, Kritik oder nur eine simple Feststellung...?
Verständniss, weil es wirklich keinen Spaß macht und man um das höchste Maß an Objektivität bemüht ist. 
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iwill zaehnchen
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von iwill zaehnchen » Sonntag 28. Dezember 2014, 21:41
Nachtrag: So habe ich deinen Veriss zumindest gelesen und meinereiner ging es manchmal auch nicht besser... Daher mein vollstes Verständnis. Ein Veriss sollte immer so zu lesen sein das man als Leser sieht ob der Rezensent nichts damit anfangen kann, es wirklich kacke ist oder überbewerteter Scheiß. Bei letzterem kenne ich nix, bei unbekannteren Bands wird es sachlich beschrieben woran es hapert und was garnicht geht wird möglichst zurück gegeben, was meistens aus Zeitgründen auch nicht geht.  Daher kann ich die Sache mit dem keinen Spaß sehr gut nachvollziehen, vor allem weil man sich den "Schrott" ein paar mal reinpfeift um zu wissen von was man schreibt...
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von salisbury » Montag 29. Dezember 2014, 00:50
iwill zaehnchen hat geschrieben:Verständniss, weil es wirklich keinen Spaß macht und man um das höchste Maß an Objektivität bemüht ist. 
Nö. Das war vllt anfangs so, als unerfahrener Schreiberling, der meinte, auch dem größten Kack Objektivität einräumen zu müssen. Aber das legt sich schnell. Nur eines habe ich mir als No-Go bewahrt: Ich möchte nicht böse sein und versuche, einer Kack-Scheibe zumindest ein witziges, vielleicht auch leicht polemisches Review zukommen lassen oder zumindest zu zeigen, dass ich mich damit beschäftigt habe und begründe , WAS mir nicht gefällt. Eine Band die Existenzberechtigung und Authenzität abzusprechen, maße ich mir nicht an. Dazu habe ich zuviele Musiker gesprochen und zu oft selber musiziert.
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von Rüdiger Stehle » Montag 29. Dezember 2014, 01:00
Ich habe es in meiner Karriere als Schreiberling, wenn ich mich recht entsinne, auf zwei richtige Verrisse gebracht. Einmal "St. Anger", und einmal HASSMORD. Wobei ich bei ersterer mich schon bemüht habe, das fair zu besprechen (weit über 100 Durchläufe sprechen Bände). Bei letzterer war ich ein wenig polemisch, aber das lag nicht zuletzt daran, dass die Band bereits vorgebaut hatte und in der Promo-Info schrieb, dass all die Rezensenten, die das Album verreißen würden, einfach zu große Weicheier für ihre harte Mucke seien, und sie sich ferner über Verrisse freuen würde, weil jene ihr Tun bestätigen würden. 
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von Raphael Paebst » Montag 29. Dezember 2014, 16:57
Also mir macht das Schreiben von richtigen Verrissen schon auch Spaß. Wenn ich eine Band und ihre Musik so richtig scheiße finde, dann packt mich so ein selbstgerechter, heiliger Zorn, das will ich dann auch nach Möglichkeit alles rausposaunen.  Viel schwieriger sind Platten, die einfach nicht gut sind, mich aber nicht aufregen, so 4 - 6 Punkte, wo man merkt, dass jemand mit viel Herzblut an den eigenen Fähigkeiten und Ansprüchen gescheitert ist. Da eine möglichst sachliche Kritik anzubringen und sich nicht über die Musiker lustig zu machen ist schwer, mir aber auch wichtig. Bei Leuten wie FEUERSCHWANZ oder meinetwegen auch EQUILIBRIUM hingegen seh ich dazu keinen Grund, die sind Profis und wissen, was sie tun, wenn mich das aufregt, seh ich auch keinen Grund, mich zurückzuhalten, mal von persönlichen Beleidigungen und ähnlichem abgesehen, was einfach nicht geht.
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von iwill zaehnchen » Montag 29. Dezember 2014, 17:06
salisbury hat geschrieben:Nö. Das war vllt anfangs so, als unerfahrener Schreiberling, der meinte, auch dem größten Kack Objektivität einräumen zu müssen. Aber das legt sich schnell.
Habe ich neulich auch gemerkt. Raphael Paebst hat geschrieben:Viel schwieriger sind Platten, die einfach nicht gut sind, mich aber nicht aufregen, so 4 - 6 Punkte, wo man merkt, dass jemand mit viel Herzblut an den eigenen Fähigkeiten und Ansprüchen gescheitert ist. Da eine möglichst sachliche Kritik anzubringen und sich nicht über die Musiker lustig zu machen ist schwer, mir aber auch wichtig. Bei Leuten wie FEUERSCHWANZ oder meinetwegen auch EQUILIBRIUM hingegen seh ich dazu keinen Grund, die sind Profis und wissen, was sie tun, wenn mich das aufregt, seh ich auch keinen Grund, mich zurückzuhalten, mal von persönlichen Beleidigungen und ähnlichem abgesehen, was einfach nicht geht. 
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von Eike » Freitag 2. Januar 2015, 13:23
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von Permafrost » Freitag 2. Januar 2015, 13:55
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von Eike » Freitag 2. Januar 2015, 14:02
Ja, tatsächlich. Manchmal ist man echt überrascht, welche langjährige Erfolgsband mal als Schulband anfing. Und umgekehrt geht das halt auch: Was, diese Schulband hatte genug Erfolg, bis jetzt zu überleben? Zehn Jahre weiter wird es erst richtig interessant.
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