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von Raphael Paebst » Montag 22. Dezember 2014, 21:40
Frozen hat geschrieben:Raphael Paebst hat geschrieben:09. Hier sind Finnen am Werk, mit astronomischem Namen und biblisch-historischem Songtitel.
Dann tippe ich mal Stratovarius. Songtitel könnte ich nicht ohne zu cheaten erkennen, keiner in meiner Bibliothek hat einen "biblisch-historischen" songtitel als solches ^^
Das ist falsch, STRATOVARIUS ist nicht astronomisch, höchstens meteorologisch. Nein, hier muss man höher hinaus, in alpine Regionen, um es weiter zu präzisieren, astronomisch, in unserem Sonnensystem und alpin, das sollte es eigentlich klar machen. 
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von Raphael Paebst » Montag 22. Dezember 2014, 21:55
Raphael Paebst hat geschrieben:Frozen hat geschrieben:Raphael Paebst hat geschrieben:09. Hier sind Finnen am Werk, mit astronomischem Namen und biblisch-historischem Songtitel.
Dann tippe ich mal Stratovarius. Songtitel könnte ich nicht ohne zu cheaten erkennen, keiner in meiner Bibliothek hat einen "biblisch-historischen" songtitel als solches ^^
Das ist falsch, STRATOVARIUS ist nicht astronomisch, höchstens meteorologisch. Nein, hier muss man höher hinaus, in alpine Regionen, um es weiter zu präzisieren, astronomisch, in unserem Sonnensystem und alpin, das sollte es eigentlich klar machen. 
Außerdem: Der Bandname hat eine Doppelbedeutung, mit dieser Zweideutigkeit spielt Dan Simmons in einer zweibändigen Science-Fiction-Saga. Desweiteren: Fotoapparate.
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von Permafrost » Dienstag 23. Dezember 2014, 00:18
Spanien... Italien... Ist doch alles dasselbe. Wie Ching Chang Chong in Asien.^^ Raphael Paebst hat geschrieben:Ziel des Samplers war es, meine frühen Jahre im Metal, die vor allem von europäischem, melodischem und gerne auch mal symphonischen Metal geprägt waren revue passieren zu lassen, einmal die unbekannteren Truppen herauszusuchen und dabei herauszufinden, ob diese Musik tatsächlich so platt und kitschig ist, wie man ihr gerne vorwirft. Deshalb habe ich auf die großen und bekannten Bands verzichtet, auch wenn einige von ihnen durch Soloalben beteiligter Musiker indirekt vertreten sind. Als ich neulich im ORDEN-OGAN-Thread schrieb, dass ich schon eine Menge Eurometal gehört habe, war das keine leere Drohung und hier sind einige Früchte dieser zweifelhaften Mühen versammelt. 
Also, ich muss schon sagen, dass es sehr viel Kitsch dabei hat, was aber interessant ist, ist dass es bei einigen Liedern gut rüber kommt und bei einigen funktioniert es einfach nicht (wie vielleicht aus der Beschreibung herauszulesen war, von wegen mitsingen und so). Aber ich habe es aufgegeben hier irgendwas beim Namen nennen zu wollen. Frozen hat geschrieben:Dann tippe ich mal Stratovarius. Songtitel könnte ich nicht ohne zu cheaten erkennen, keiner in meiner Bibliothek hat einen "biblisch-historischen" songtitel als solches ^^
Da ich die Band kenne, hätte ich dir vermutlich sagen können, dass die eh nicht drauf ist bei so einer Auswahl. Aber vielleicht auf CD2, wer weiss. 
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von Raphael Paebst » Dienstag 23. Dezember 2014, 11:56
Permafrost hat geschrieben:Spanien... Italien... Ist doch alles dasselbe. Wie Ching Chang Chong in Asien.^^ Raphael Paebst hat geschrieben:Ziel des Samplers war es, meine frühen Jahre im Metal, die vor allem von europäischem, melodischem und gerne auch mal symphonischen Metal geprägt waren revue passieren zu lassen, einmal die unbekannteren Truppen herauszusuchen und dabei herauszufinden, ob diese Musik tatsächlich so platt und kitschig ist, wie man ihr gerne vorwirft. Deshalb habe ich auf die großen und bekannten Bands verzichtet, auch wenn einige von ihnen durch Soloalben beteiligter Musiker indirekt vertreten sind. Als ich neulich im ORDEN-OGAN-Thread schrieb, dass ich schon eine Menge Eurometal gehört habe, war das keine leere Drohung und hier sind einige Früchte dieser zweifelhaften Mühen versammelt. 
Also, ich muss schon sagen, dass es sehr viel Kitsch dabei hat, was aber interessant ist, ist dass es bei einigen Liedern gut rüber kommt und bei einigen funktioniert es einfach nicht (wie vielleicht aus der Beschreibung herauszulesen war, von wegen mitsingen und so). Aber ich habe es aufgegeben hier irgendwas beim Namen nennen zu wollen. Frozen hat geschrieben:Dann tippe ich mal Stratovarius. Songtitel könnte ich nicht ohne zu cheaten erkennen, keiner in meiner Bibliothek hat einen "biblisch-historischen" songtitel als solches ^^
Da ich die Band kenne, hätte ich dir vermutlich sagen können, dass die eh nicht drauf ist bei so einer Auswahl. Aber vielleicht auf CD2, wer weiss. 
Nein, keine Bands der ersten Reihe, kein STRATOVARIUS, kein RHAPSODY, kein SONATA ARCTICA, kein FREEDOM CALL, kein GAMMA RAY, kein HELLOWEEN, kein HAMMERFALL, kein KAMELOT. CD 2 ist aber etwas rauher ausgefallen, mit weniger Keyboards und ein paar kernigeren Sängern. 
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von salisbury » Dienstag 23. Dezember 2014, 12:32
Raphael Paebst hat geschrieben:dass ich schon eine Menge Eurometal gehört habe, war das keine leere Drohung und hier sind einige Früchte dieser zweifelhaften Mühen versammelt. 
Na, du hörst ihn ja offenbar immer noch gerne, nicht wahr? Ich find das ja lustig, es scheint so, als fänden viele über diese europäische, etwas melodischere Variante zum Metal und haben dann im Nachhinein so leicht das Gefühl, sich dafür schämen oder entschuldigen zu müssen. Als ob es schlimm und uncool oder sonstwie nonkonform wäre, wenn man eine schöne Frauenstimme oder eine kitschige Melodie oder pathetisch Chöre mag. Seitdem ich diese Musik kenne und liebe, gab es diese Elemente, CRIMSON GLORY, SAVATAGE, BLIND GUARDIAN, selbst OVERKILLs 'In Union We Stand' hat eine Schlagermelodie, zu der man genauso gut auch über Berge und Kühe und das hübsche Madl von der Nachbaralm singen könnte. Letztes hat einer in seinem Review (weiss nimmer genau wer, war das etwas der Nils?  ) eine Scheibe mit dem Attribut "komplett pathosfrei" beworben. Man hätte auch "klinisch tot" schreiben können. Hab ich natürlich nicht reingehört, warum auch? Mein Album des Jahres 2014 trieft vor Kitsch, jahwoll!, vor Pathos und einer Vielzahl von Emotionen. Liebe, absolute Hingabe, Angst, Verlust, Hass, Rache, schauspielerrisch und kompositorisch perfekt dargebten, DAS ist Musik. Zumindest für mich. Und ich muss mich nichtmal zwischen "US" und "Euro" postitionieren (auch ein unglaublicher Schwachsinn damals, was der Götz Kühnemund da mal rausgeblubbert hat, das mit dem "positionieren" ). Die Musik kommt aus Australien  .
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von Raphael Paebst » Dienstag 23. Dezember 2014, 12:48
salisbury hat geschrieben:Raphael Paebst hat geschrieben:dass ich schon eine Menge Eurometal gehört habe, war das keine leere Drohung und hier sind einige Früchte dieser zweifelhaften Mühen versammelt. 
Na, du hörst ihn ja offenbar immer noch gerne, nicht wahr? Ich find das ja lustig, es scheint so, als fänden viele über diese europäische, etwas melodischere Variante zum Metal und haben dann im Nachhinein so leicht das Gefühl, sich dafür schämen oder entschuldigen zu müssen. Als ob es schlimm und uncool oder sonstwie nonkonform wäre, wenn man eine schöne Frauenstimme oder eine kitschige Melodie oder pathetisch Chöre mag. Seitdem ich diese Musik kenne und liebe, gab es diese Elemente, CRIMSON GLORY, SAVATAGE, BLIND GUARDIAN, selbst OVERKILLs 'In Union We Stand' hat eine Schlagermelodie, zu der man genauso gut auch über Berge und Kühe und das hübsche Madl von der Nachbaralm singen könnte. Letztes hat einer in seinem Review (weiss nimmer genau wer, war das etwas der Nils?  ) eine Scheibe mit dem Attribut "komplett pathosfrei" beworben. Man hätte auch "klinisch tot" schreiben können. Hab ich natürlich nicht reingehört, warum auch? Mein Album des Jahres 2014 trieft vor Kitsch, jahwoll!, vor Pathos und einer Vielzahl von Emotionen. Liebe, absolute Hingabe, Angst, Verlust, Hass, Rache, schauspielerrisch und kompositorisch perfekt dargebten, DAS ist Musik. Zumindest für mich. Und ich muss mich nichtmal zwischen "US" und "Euro" postitionieren (auch ein unglaublicher Schwachsinn damals, was der Götz Kühnemund da mal rausgeblubbert hat, das mit dem "positionieren" ). Die Musik kommt aus Australien  .
Also ich habe mich für den Sampler schon durch eine ganze Reihe von Alben gehört, die vorher mehrere Jahre nicht liefen. Dabei hab ich, wie zu erwarten war, Sachen wiederentdeckt, die ich immer noch super finde und andere gefunden, bei denen ich heute nicht mehr verstehe, warum ich sie mal gekauft habe oder wie ich die gut finden konnte. Generell haben sich meine Hörgewohnheiten aber schon verändert, dieser melodische, europäische Metal ist nur noch ein kleiner Teil des großen Bereichs von Musik, den ich höre und andere Aspekte gefallen mir momentan einfach deutlich besser. Die ganz schlimmen Verbrechen wie etwa THY MAJESTY hab ich aber gar nicht erst auf den Sampler gepackt, wobei nüchtern betrachtet ein Stefan Elmgren mit seinem FULL STRIKE auch eher einen Schlag ins Wasser abgeliefert hat, den ich nichtmehr kaufen würde. Aber z.B. DIVINEFIRE, was übrigens ein Soloprojekt des NARNIA-Sängers ist, finde ich immer noch gut und ich bin mir fast sicher, dass das auch deinen blauen Ohren gut reinläuft. 
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von salisbury » Dienstag 23. Dezember 2014, 13:07
Wär ja auch langweilig, wenn man jahrzehntelang immer dasselbe hören würde. Mir passiert allerdings selten, dass ich Sachen, die mir mal gefallen haben, komplett zu Seite lege. Es sind eher Wellen. Phasen, in denen man eine zeitlang keinen richtigen Bock auf das eine hat und lieber vermehrt was anderes hört. Ich hab z.B. immer noch nicht "The Raven That Refused To Sing" gehört. Obwohl ich großer Anhänger von Steven Wilson und PORCUPINE TREE bin. Aber ich glaube, WENN ich es dann höre, werde ich es sehr lieben. Es rennt ja nicht weg, das isz das Schöne an Musik.
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von Permafrost » Mittwoch 24. Dezember 2014, 13:11
Bei #13 Tippe ich mal auf den Titel "Knowledge and Wisdom". In der Tat ergab sich dann das hier sogar ohne die lyrics zu googlen: https://www.youtube.com/watch?v=x6zbial7lRMFrozen hat sich anscheinend in der Nummer vertan, als er auf Stratovarius getippt hat.
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von Raphael Paebst » Mittwoch 24. Dezember 2014, 13:21
Permafrost hat geschrieben:Bei #13 Tippe ich mal auf den Titel "Knowledge and Wisdom". In der Tat ergab sich dann das hier sogar ohne die lyrics zu googlen: https://www.youtube.com/watch?v=x6zbial7lRMFrozen hat sich anscheinend in der Nummer vertan, als er auf Stratovarius getippt hat.
Genau, vom ersten Soloalbum des STRATOVARIUS-Sängers, der in meinen Ohren immer ein deutlich besserer Sänger als Songwriter war. Darunter leiden sowohl seine Soloalben als auch die neueren STRATOVARIUS-Scheiben, die ich zwar alle habe, die mich aber nicht so begeistern können, wie die Alben, bei denen Timo Tolkki beteiligt war. Ich habe Kotipelto auch zweimal live gesehen, einmal in Wacken und einmal im Vorprogramm von EPICA und KAMELOT, da gefiel mir auch das Solomaterial besser als auf Platte.
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von Permafrost » Mittwoch 24. Dezember 2014, 14:07
Also stimmt die Videobeschreibung/Betitelung nicht. Hab jetzt gerade nach Kotipelto und *Waiting for the Dawn* gegoogelt und wow, sieht das Coverart mal schlecht aus.  Manchmal frage ich mich, was sich die Leute denken bei der Coverwahl oder ob sie das überhaupt absegnen. Gehe ich richtig in der Annahme, dass "Knowledge and Wisdom" der schnellste Song auf der Scheibe ist? Hab mir die anderen ein wenig angehört und das ist alles viel langsamer. 
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