WW 2014 - Die Akte Eurometal

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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Permafrost » Sonntag 21. Dezember 2014, 12:55

:boes: :boes: :boes: :yeah:
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Christian Schwarzer » Sonntag 21. Dezember 2014, 20:16

Raphael hat geschrieben:Also gerade die erste ist für mich deutlich stärker als manches Album der späteren RHAPSODY. Songorientierter komponiert, reduziertere Orchestrierung, die etwas durchdachter eingesetzt wird, viele Barock-Elemente mit Flöte und Cembalo, das ist alles griffiger als z.B. "Triumph Or Agony". Man könnte auch sagen, Turillis HELLOWEEN-Einflüsse klingen stärker durch, nicht zuletzt wegen des Sängers, der mehr nach Kiske klingt als Fabio Lione.

Naja, Cool ist die natürlich und alles, aber im Vergleich zum meisten restlichen Turilli- und Rhapsody Material find ich se dann doch recht langweilig. Die beste seiner Solo-Sachen ist sowieso die "Prophet". :D
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 22. Dezember 2014, 10:52

Ja, die "Prophet Of The Last Eclipse" ist auch super. Für mich hat die "King Of The Nordic Twilight" einfach auch eine Menge sentimentalen Werts, habe das Digipak und das sieht, trotz etwas eigenwilliger Cover-Zeichnung einfach cool aus und war eine meiner frühen Erwerbungen im Metal, das prägt. Generell mag ich aber auch die straighteren RHAPSODY lieber, also die ersten drei Alben, mit Abstrichen noc die "Rain Of A Thousand Flames", das direkte Nachspielen von Themen aus der Klassik fand ich dann nicht so doll, geht mir übrigens bei Wolf-Hoffmann-Soli genauso. Das wirkt immer leicht arrogant, vor allem bei letzterem, so als wolle er den tumben Metal-Fans zeigen, dass er auch mal Grieg gehört hat und sie sein Solo vermutlich nur aus der Bierwerbung kennen. Zumal es auch nicht so richtig gut klingt (Also auf der "Blind Rage" mein ich jetzt.) Naja, bei RHAPSODY wirkte auch die immer länger werdende "Algalord Chronicles"-Story irgendwann immer verwirrter und planloser, was sich, so mein Eindruck, auch in der Musik niederschlug.

Deshalb un eben, weil ich das Album in meien Sommerferien 2001 (oder 2002?) quasi auf Dauerrotation gehört habe, hat "King Of The Nordic Twilight" bei mir einen besonderen Stand.
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 22. Dezember 2014, 18:18

Ach so, falls sich jemand wundert, warum ich hier so fleißig diskutiere, aber nicht rate, der Sampler ist von mir und da wär das ja etwas unfair. :-D

Wenn also Tipps gewünscht sind, so kann ich damit vielleicht noch ein, zwei Ratefüchse unterstützen, bevor es hier mit CD 2 weitergeht...
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Permafrost » Montag 22. Dezember 2014, 18:22

Ich würde ja gerne Tipps annehmen, aber ich fürchte sie bringen mir hier nicht allzu viel. :D Und dann googlen gehen ist ja auch nicht Sinn der Sache.
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 22. Dezember 2014, 18:59

Permafrost hat geschrieben:Ich würde ja gerne Tipps annehmen, aber ich fürchte sie bringen mir hier nicht allzu viel. :D Und dann googlen gehen ist ja auch nicht Sinn der Sache.

Vielleicht helfen die ja dem einen oder anderen auf die Sprünge, der sich bisher zurückgehalten hat?
Du kannst aber natürlich auch direkt mit CD 2 anfangen und hwir hoffen, dass das noch ein paar Knobler in den Thread lockt. :-)
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon salisbury » Montag 22. Dezember 2014, 19:05

Wenn hier was drauf ist, was ich 'eigentlich' erkennen sollte, kann ich nochmal genauer lesen. Bislang erkenne ich leider nichts wieder...
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Frozen » Montag 22. Dezember 2014, 19:12

salisbury hat geschrieben:Wenn hier was drauf ist, was ich 'eigentlich' erkennen sollte, kann ich nochmal genauer lesen. Bislang erkenne ich leider nichts wieder...


same, 1 und 10 hätt ich erkannt, dann war schluss. von Turilli selbst kenn ich nur die last eclypse, will se schon lang aber vergess es immer wieder ^^

also, tipps her und cd 2, ich muss noch was aufholen, ist doch mit mein genre, da muss ich mehr erkennen :P
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 22. Dezember 2014, 19:35

Nun gut, dann wollen wir mal ein paar Tipps geben...

06. Hier singt tatsächlich eine Frau, die auch Keyboard spielte, unter anderem bei einer Band, die Sally mag (glaub ich jedenfalls) und die zuletzt mit französischen Gedichten von sich hören lies. Zwischenzeitlich war die gute auch mal mit einem Gitarristen und Sänger liiert, der auf einigen ihrer Alben auch musikalisch in Erscheinung trat, ansonsten aber vor allem mal durch exzessiven Alkoholismus, eine selbstzerstörerische Ader und hohe F-Wort-Quoten bei Konzerten von sich reden macht.

09. Hier sind Finnen am Werk, mit astronomischem Namen und biblisch-historischem Songtitel.

11. Italienisch? Das sollte dir eher spanisch vorkommen. Die Band singt jedoch auch auf Englisch und hat einen süffigen Bandnamen.

12. Der Sänger vom nächsten Lied trat hier als Produzent in Erscheinung und veröffentlichte das Album auf seinem eigenen Label. Ob da jemals noch was anderes erschien, weiß ich nicht. Die Musiker selbst waren teilweise noch bei der zweitbekanntesten finnischen Melodic-Metal-Band aktiv.

13. Der Sänger ist hier ja schon bekannt und den Songtitel hast du in den herausgehörten Textzeilen ebenfalls. Ein weiterer Hinweis: Der Keyboarder hier ist hauptberuflich Keyboarder bei der Band des trinkfreudigen Gitarristen von Lied 6.

14. Ja, was soll ich hier schreiben? Schwedenmetal der dritten Reihe, die Band hat später mal ein Konzeptalbum über Hexenverfolgung in Schweden komponiert, lag dann eine Weile auf Eis und startet gerade ihr Comeback, mit einer Single, die ich bereits längst rezensiert haben sollte und einem Album, das im Januar erscheint und das ich ebenfalls rezensieren werde. Jetzt hab ich aber genug Geschichten erzählt.

15. Wieder nicht Italien, sondern Spanien. Hier singt eine Frau, wobei die Band inzwischen einen Mann am Mikro hat. Das Album besticht durch eines der kitschigsten Cover, die ich im, an kitschigen Covern nicht gerade armen, Eurometal kenne. Der Songtitel verbirgt sich übrigens im lateinischen Teil des Textes und ist ein beliebtes Bibelzitat, das auch RAGE mal als Songtitel gedient hat.

Soviel erst mal zu den Tipps.
Ziel des Samplers war es, meine frühen Jahre im Metal, die vor allem von europäischem, melodischem und gerne auch mal symphonischen Metal geprägt waren revue passieren zu lassen, einmal die unbekannteren Truppen herauszusuchen und dabei herauszufinden, ob diese Musik tatsächlich so platt und kitschig ist, wie man ihr gerne vorwirft.
Deshalb habe ich auf die großen und bekannten Bands verzichtet, auch wenn einige von ihnen durch Soloalben beteiligter Musiker indirekt vertreten sind.
Als ich neulich im ORDEN-OGAN-Thread schrieb, dass ich schon eine Menge Eurometal gehört habe, war das keine leere Drohung und hier sind einige Früchte dieser zweifelhaften Mühen versammelt. :-P
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Re: WW 2014 - Die Akte Eurometal

Beitragvon Frozen » Montag 22. Dezember 2014, 21:32

Raphael Paebst hat geschrieben:09. Hier sind Finnen am Werk, mit astronomischem Namen und biblisch-historischem Songtitel.


Dann tippe ich mal Stratovarius. Songtitel könnte ich nicht ohne zu cheaten erkennen, keiner in meiner Bibliothek hat einen "biblisch-historischen" songtitel als solches ^^
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