Musikzeitschriften

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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 17. Dezember 2014, 21:13

Also zunächst mal wollte ich noch nie ein IV mit einer dieser Bands machen, aber SLASH war vor unseren Mikro. Wenn es danach ginge, müsste ich ja BLACK SABBATH hassen. Also, doppelter Quatsch mit Soße.

Ich habe außerdem keiner Band bis auf G'n'R die Relevanz abgesprochen, ich _mag_ AC/DC bzw. die STONES nur einfach nicht sonderlich. Und dass ich LED ZEPPELIN-Fan bin, ist doch auch nichts neues. Aber da habe ich einfach kein großes Interesse an der immer gleichen Leier von Page.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 17. Dezember 2014, 21:50

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:Der Besitzer von WTC hat mal bei ABSURD getrommelt. Kann man also als politisch korrekter Mensch nicht unterstützen.


Es gibt eh schon so viele tolle Bands und Labels (bei denen ich nicht weiß, wie sie privat ticken). Da muss ich jetzt nicht auch noch Personen unterstützen, bei denen ich erstmal recherchieren muss, ob sie denn noch immer menschenverachtende Organisationen und/oder deren Gedankengut unterstützen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.


Hmm, jo, kann man natürlich so sehen. Aber letztlich kann ich über zwei-drei Ecken wohl bei jedem Menschen eine Verbindung zu einem Nazi/Verbrecher herstellen (Ich kenn Satyr persönlich, der seinerseits Varg Vikernes kennt - qed), so wie ich über zwei-drei Ecken auch Barack Obama kenne. Diese Verbindungstheorie ist daher schon reichlich, äh, absurd.


In diesem konkreten Fall geht es aber nicht um eine Verbindung, sondern um eine konkrete Person, die zumindest in der Vergangenheit rechtsextrem aktiv war. Da darf man dann auch gern mal "Nein, Danke" sagen, ohne dass man hier mit dem Stempel der "political correctnes" oder des "Verbindungstheoretikers" behaftet wird.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 17. Dezember 2014, 21:57

Holger Andrae hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:Der Besitzer von WTC hat mal bei ABSURD getrommelt. Kann man also als politisch korrekter Mensch nicht unterstützen.


Es gibt eh schon so viele tolle Bands und Labels (bei denen ich nicht weiß, wie sie privat ticken). Da muss ich jetzt nicht auch noch Personen unterstützen, bei denen ich erstmal recherchieren muss, ob sie denn noch immer menschenverachtende Organisationen und/oder deren Gedankengut unterstützen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.


Hmm, jo, kann man natürlich so sehen. Aber letztlich kann ich über zwei-drei Ecken wohl bei jedem Menschen eine Verbindung zu einem Nazi/Verbrecher herstellen (Ich kenn Satyr persönlich, der seinerseits Varg Vikernes kennt - qed), so wie ich über zwei-drei Ecken auch Barack Obama kenne. Diese Verbindungstheorie ist daher schon reichlich, äh, absurd.


In diesem konkreten Fall geht es aber nicht um eine Verbindung, sondern um eine konkrete Person, die zumindest in der Vergangenheit rechtsextrem aktiv war. Da darf man dann auch gern mal "Nein, Danke" sagen, ohne dass man hier mit dem Stempel der "political correctnes" oder des "Verbindungstheoretikers" behaftet wird.


Vielleicht ist mein Metzger auch rechtsextrem. Aber das muss Pluralismus aushalten.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Mittwoch 17. Dezember 2014, 22:03

Natürlich darf man das Holger, keine Frage. Wenn das jemand für sich selbst entscheidet, ist das ja überhaupt kein Problem. Aber in gewissen Kreisen ist es ja fast schon ein Volkssport, alle möglichen Bands bis aufs letzte zu durchleuchten um irgendeinen Anhaltspunkt zu finden und sei er auch noch so obskur. Und wenn man den dann endlich gefunden hat, muss man diese glorreiche Erkenntnis natürlich sofort mit der gesamgten (Netz)Welt teilen. Das ist nicht nur nervig, sondern auch ekelhaft, weil da nicht selten total Unschuldige plakativ an den Pranger gestellt werden. Und zum Thema Nazi-Bashing ganz allgemein erübrigt sich eh jeder Kommentar. Ich hab manchmal den Eindruck, dass die meisten dieser Leute genauso Mitläufer sind, wie es der Grossteil der Deutschen und Österreicher damals war. Hirn einschalten und selbstständig denken ist für so manchen halt einfach zu viel verlangt.

Und da ich ja hier gerne mal missverstanden werde: Dieser Kommentar ist auf niemanden aus diesem Forum bezogen!
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 17. Dezember 2014, 22:22

enemy-of-reality hat geschrieben:Natürlich darf man das Holger, keine Frage. Wenn das jemand für sich selbst entscheidet, ist das ja überhaupt kein Problem. Aber in gewissen Kreisen ist es ja fast schon ein Volkssport, alle möglichen Bands bis aufs letzte zu durchleuchten um irgendeinen Anhaltspunkt zu finden und sei er auch noch so obskur. Und wenn man den dann endlich gefunden hat, muss man diese glorreiche Erkenntnis natürlich sofort mit der gesamgten (Netz)Welt teilen. Das ist nicht nur nervig, sondern auch ekelhaft, weil da nicht selten total Unschuldige plakativ an den Pranger gestellt werden. Und zum Thema Nazi-Bashing ganz allgemein erübrigt sich eh jeder Kommentar. Ich hab manchmal den Eindruck, dass die meisten dieser Leute genauso Mitläufer sind, wie es der Grossteil der Deutschen und Österreicher damals war. Hirn einschalten und selbstständig denken ist für so manchen halt einfach zu viel verlangt.

Und da ich ja hier gerne mal missverstanden werde: Dieser Kommentar ist auf niemanden aus diesem Forum bezogen!


Da bin ich völlig Deiner Meinung.

Und: Willkommen im Club der Missverstandenen.

... manchmal muss man sich wirklich nicht wundern, wenn hier keine neuen User kommen. Da darf man eher froh sein, wenn nicht noch mehr Leute gehen.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Eike » Mittwoch 17. Dezember 2014, 22:30

enemy-of-reality hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:Sorry, du scheinst in der Tat kein R'nR-Fan zu sein. Mehr schreib ich dzu jetzt nicht, sonst bin ich trotz Beruhigungspillen gleich wieder auf 180.


Ach das hast du entschieden? Ja dann reiche ich bei Peter die Kündigung ein.

Cool, dann kann er mich einstellen und ich kann doch noch eine Karriere als Schreiber im Stile von Hunter Thompson starten :)

Nils, lies mal, was ich geschrieben habe. Ich schrieb "scheinst" und hab somit gar nix entschieden, sondern nur meinen Eindruck dargelegt. Soll ich dir ein paar meiner Beruhigungspillen zukommen lassen? Vielleicht bist du ja auch nur sauer, weil du bei besagten Bands nie einen Interview-Termin bekommst? ;-)
Aber jetzt bin ich neugierig: Bitte die 4 (oder 5) grössten R'nR-Bands aus deiner Sicht!


@Loomis, ja, wurde im DF-Forum auch erwähnt. Aber wie du sagst, schön ist es halt trotzdem nicht.
Hunter Thompson ist nicht das schlechteste Schreibvorbild. Und Bewerbung bei Peter einreichen geht auch so. ;-)

Von Nils hätte ich auch gerne noch seine Lieblings-R'n'R-Bands erfahren, also außer Led Zep.
AC/DC finde ich nun auch nicht sonderlich spannend (auch wenn die ihren Stiefel schon sehr gut drauf haben),
aber Guns N' Roses war zumindest mit Izzy Stradlin an Bord schon ein ziemliches Kraftwerk in dem Bereich.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Eike » Mittwoch 17. Dezember 2014, 22:34

Nils Macher hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:
Nils Macher hat geschrieben:Der Besitzer von WTC hat mal bei ABSURD getrommelt. Kann man also als politisch korrekter Mensch nicht unterstützen.


Es gibt eh schon so viele tolle Bands und Labels (bei denen ich nicht weiß, wie sie privat ticken). Da muss ich jetzt nicht auch noch Personen unterstützen, bei denen ich erstmal recherchieren muss, ob sie denn noch immer menschenverachtende Organisationen und/oder deren Gedankengut unterstützen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.


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In diesem konkreten Fall geht es aber nicht um eine Verbindung, sondern um eine konkrete Person, die zumindest in der Vergangenheit rechtsextrem aktiv war. Da darf man dann auch gern mal "Nein, Danke" sagen, ohne dass man hier mit dem Stempel der "political correctnes" oder des "Verbindungstheoretikers" behaftet wird.


Vielleicht ist mein Metzger auch rechtsextrem. Aber das muss Pluralismus aushalten.
Klaro, und genauso, dass es Leute gibt, die nicht Alles unterstützen wollen aus Pauschaltoleranz heraus, und dass die sich und Gleichgesinnte entsprechend informieren möchten. Ich finde es immer wieder niedlich, wenn die dann gleich in die Möchte-am-liebsten-ein-Gulag-errichten-Ecke gestellt werden.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 17. Dezember 2014, 22:36

Dann definiert doch mal Rock'n'Roll etwas enger, bitte. Hard Rock? Blues Rock?
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Eike » Mittwoch 17. Dezember 2014, 22:38

Rock'n'Roll als Überbegriff war gemeint, so wie Heavy Metal inkludierend Thrash & Co., oder wie "We are Motörhead, and we play rock and roll." Also von kräftig verstärktem Rhythm 'n' Blues über Rockabilly, klassischen Rock'n'Roll im engeren Sinne und dann eben Blues- bis Punkrock hin bis zu Black'n'Roll oder noch irgendwie boogielastigem Sonstwascore.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 17. Dezember 2014, 22:43

Ohne nachzudenken: LED ZEPPELIN, QUEEN, RUSH. Was danach kommt, müsste ich mal überlegen.
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