Verrisse

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Re: Verrisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 15. Dezember 2014, 00:35

Jo, heilige Kuh für die BM-Szene im engeren Sinne ist die Band tatsächlich seit spätestens 1997 nicht mehr. Selbst für mich nicht. Aber ich mag Satyricon nach wie vor sehr. "Rebel Extravaganza" ist aber ein schwieriges (und gutes) Album.
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Re: Verrisse

Beitragvon Eike » Montag 15. Dezember 2014, 15:03

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Re: Verrisse

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 15. Dezember 2014, 19:43

Havoc hat geschrieben:
frankjaeger hat geschrieben:Ich dachte nur immer, SATYRICON wäre eine heilige Kuh des BM.


Von denen waren nur die ersten Demos gut, als Satyr W. noch keinen Rotwein hergestellt und noch keine Sonnenbrillen getragen hat.
Spätestens seit "Nemesis Divina" sind die aus meiner Sicht nur noch Kommerz...so wie Versace. 8-) :jaja:

Gerüchten zufolge sollen die seit einiger Zeit sogar Klopapier (!) benutzen. Nein, nein, das ist kein wahrer BM mehr ;-)

Nö, im Ernst Frank, als "Heilige Kuh" des BM würd ich die Band nicht bezeichnen, ich würd eher sagen, dass die ziemlich umstritten sind.
Gibt es eigentlich überhaupt noch "Heilige Kühe" im BM?
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Re: Verrisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 16. Dezember 2014, 02:19

enemy-of-reality hat geschrieben:Gibt es eigentlich überhaupt noch "Heilige Kühe" im BM?

Hmm. Schwierig. Je größer eine Band wird, umso mehr Leute wollen sich dadurch profilieren, dass sie genau diese Bands abwatschen. Das ging mit Dimmu Borgirs Unterschrift unter den NB-Vertrag so richtig los, und es nahm niemals mehr ein Ende. Quasi jeder Band der ersten Generation wird irgend eine Waldschrat-Szene nachsagen, dass sie alles verraten habe, wofür der Black Metal mal gestanden habe. Da kannst du Emperor, Mayhem, Darkthrone, Satyricon, Immortal, Enslaved, Marduk, Impaled Nazarene... jede große Band hernehmen, "allen" heilig ist da keine Kuh mehr.

Und dann gibt's natürlich Bands, die zwar keine nennenswerte Feinde haben, was aber oft daran liegt, dass sie außer ihren Fans keiner kennt. Die laufen für mich dann auch nicht unter "heilige Kuh".

Am ehesten auf breiter Basis akzeptiert sind meines Erachtens nach wie vor die großen Proto-BM-Bands der Achtziger (Venom, Hellhammer, Bathory, Celtic Frost, Sodom...) zu deren Frühwerk selten mal ein BM-Fan was wirklich Schlechtes sagen wird.

Was Bands der zweiten Welle und später angeht, muss ich echt lang und breit überlegen, wer mir da einfällt, der groß genug ist und auch so weite Anerkennung erfährt, dass man noch immer von einer heiligen Kuh sprechen könnte. Schwierig... Ich glaube, dass du Recht hast: Es gibt keine heiligen Kühe mehr.. vielleicht gab es sie gar nie.
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Re: Verrisse

Beitragvon enemy-of-reality » Dienstag 16. Dezember 2014, 20:36

Ja, seh ich ähnlich. Von den alten Bands ist es wohl am ehesten noch MAYHEM. Bin zwar persönlich kein grosser Fan der Band, aber mir fällt eigentlich keine gröbere "Verfehlung" ein. EMPEROR wären auch ein Kandidat, aber leider hat sichs die Band durch die Reunions bzw. die Wacken-Shows mit dem einen oder anderen verscherzt. Und ENSLAVED kann man im Prinzip auch nichts vorwerfen, mal abgesehen davon, dass sie sich in eine eher progressive Richtung entwickelt haben. Aber das sieht der eine oder andere garantiert auch wieder als Verrat am wahren BM an. Man hats als Band wohl tatsächlich nicht einfach in dieser Szene :grins:
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Re: Verrisse

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 16. Dezember 2014, 20:41

"The Grand Declaration Of War" wurde und wird immer noch recht zweischneidig in der Szene aufgenommen. Von daher passt es bei MAYHEM auch nicht wirklich.
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Re: Verrisse

Beitragvon Nils Macher » Dienstag 16. Dezember 2014, 20:51

MAYHEM wurde ja selbst zu Zeiten der seeligen Grimmigkeit von einigen verwirrten Zeitgenossen abgeschrieben weil Monsieur sich einige Dinge zu genau durch den Kopf gehen ließ und ersetzt werden musste. Es kommt halt auch immer auf den Maßstab an wenn man von heiligen Kühen spricht.
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Re: Verrisse

Beitragvon iwill zaehnchen » Samstag 27. Dezember 2014, 16:02

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Re: Verrisse

Beitragvon iwill zaehnchen » Samstag 27. Dezember 2014, 16:08

salisbury hat geschrieben:Übrigens ist Verrisse schreiben kein Spaßgeschäft :schade:


Richtig, selbst bei Alben die man so nicht u bedingt hören würde ist man bemüht sachlich zu bleiben... :narf:
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Re: Verrisse

Beitragvon salisbury » Sonntag 28. Dezember 2014, 00:39

iwill zaehnchen hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Übrigens ist Verrisse schreiben kein Spaßgeschäft :schade:


Richtig, selbst bei Alben die man so nicht u bedingt hören würde ist man bemüht sachlich zu bleiben... :narf:


Sorry, ich kann den Post nicht vernünftig einordnen. War das Zustimmung, Kritik oder nur eine simple Feststellung...?
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