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von Siebi » Donnerstag 18. September 2014, 14:50
Schlimm finde ich keine von Eikes Aussagen, sondern eine stilblütige Beschreibung dessen, was er beim Hören empfindet. Analog zu Hugins Plantphobie oder meiner Crippled Black-Vogelallergie. Passt.
Zum Aber. Warum ich nichts mehr zu den Songs schreibe oder ein "Besser Klappe halten" bzw. "Finger von der Tastatur" für sinnvoll halte, liegt darin begründet, dass ich bei einer Bashattacke sofort in die Tastatur haue. Gibt es etwas zu feiern oder zu bejubeln, halte ich mich, bis auf einen Kommentar zur neuen Unisonic im SMB, vornehm zurück. Dagegen bin ich im netzfreien Leben ein Mensch, dem es immer um Pro statt Contra einer Sache geht. Zu etwas stehen, so mein Motto. Oder gebe ich auch hier den Stinkstiefel? Principiis obsta, wie wir Franzosen zu sagen pflegen!
Sitz ich sodann vorm Rechner und es wird über Bands berichtet, deren Musik ich gar gruslig grauenhaft finde, schwillt mir der imaginäre Kamm und es kommt im überdrehten Fäkalstil zur verbalen Gegenattacke, die so sinnfrei ist wie der Trainerwechsel in Hamburg. Darum habe ich mir für die nächste Zeit einen fingerzuckenden Maulkorb bei aufkommender Bashventilation verpasst. Mal sehen, wie lange die Haltbarkeitsdauer währt.
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Siebi
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von Holger Andrae » Donnerstag 18. September 2014, 14:59
Siebi hat geschrieben:Schlimm finde ich keine von Eikes Aussagen, sondern eine stilblütige Beschreibung dessen, was er beim Hören empfindet. Analog zu Hugins Plantphobie oder meiner Crippled Black-Vogelallergie. Passt.
Zum Aber. Warum ich nichts mehr zu den Songs schreibe oder ein "Besser Klappe halten" bzw. "Finger von der Tastatur" für sinnvoll halte, liegt darin begründet, dass ich bei einer Bashattacke sofort in die Tastatur haue. Gibt es etwas zu feiern oder zu bejubeln, halte ich mich, bis auf einen Kommentar zur neuen Unisonic im SMB, vornehm zurück. Dagegen bin ich im netzfreien Leben ein Mensch, dem es immer um Pro statt Contra einer Sache geht. Zu etwas stehen, so mein Motto. Oder gebe ich auch hier den Stinkstiefel? Principiis obsta, wie wir Franzosen zu sagen pflegen!
Sitz ich sodann vorm Rechner und es wird über Bands berichtet, deren Musik ich gar gruslig grauenhaft finde, schwillt mir der imaginäre Kamm und es kommt im überdrehten Fäkalstil zur verbalen Gegenattacke, die so sinnfrei ist wie der Trainerwechsel in Hamburg. Darum habe ich mir für die nächste Zeit einen fingerzuckenden Maulkorb bei aufkommender Bashventilation verpasst. Mal sehen, wie lange die Haltbarkeitsdauer währt.
i Ich glaube, da ticken wir wohl recht ähnlich.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Donnerstag 18. September 2014, 15:27
Vielleicht war ja Eikes Kommentar doch ein wenig überzogen. Aber man muss sagen dürfen, wenn einem etwas auch mal nicht gefällt und warum. Und wir wollen ja hier aufarbeiten, was - wie soll ich es nennen - musikalisches Epikempfinden auslöst. Eike findet die MANOWAR'sche Heransgehensweise eben so dermaßen ungelungen, dass er emotional wird. Ich finde dies einen wertvollen Befund. Genauso möchte ich auch sagen dürfen, dass ich BATHORY wegen des Gesangs eher unepisch finde. Ähnliches gilt für MANILLA ROAD, obwohl ich die dennoch cool finde. Aber nicht wegen der Epicness. Ich kann so langsam fast generalisieren: Ich finde Epic-Metal unepisch. Also seht die Aussagen der Kollegen als Daten zu einem großen Langzeitexperiment. Das darf man doch nicht persönlich nehmen! Was soll ich denn sonst sagen zu einigen Kommetaren zu RHAPSODY und DIABULUS IN MUSICA? Fürchterlich, Unhörbar, Ohrenkrebs? Ist doch interessant, dass es so ist. Es gibt Musik, die auf mich genauso wirkt. CANNIBAL CORPSE z.B.
Fazit: Ich möchte Klaus' und Rabes (nein, alle) Meinungen zu den Songs lesen! Und zwar sowohl zu den eigenen als auch zu den bislang nicht bekannten Songs. Ich mein, deswegen bewegen wir uns doch im Musikforum.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 18. September 2014, 16:00
Eigentlich wollte ich den Thread nicht mehr öffnen, aber ich habe versehentlich auf "neue Beiträge" geklickt. Da ich nun sehe, dass ich erwartungsgemäß falsch interpretiert werde, dass mir - nicht minder erwartungsgemäß - meine Abneigung gegen "Whole Lotta Love" auf die Füße fällt, und dass meiner Entscheidung allgemein viel mehr Bedeutung beigemessen wird, als sie hat, werde ich nun doch noch ganz kurz etwas schreiben, und zwar nicht, um Öl ins Feuer zu gießen, sondern aus dem gegenteiligen Grunde.
Ich kann's nur noch einmal sagen: Ich will niemandem etwas vorschreiben, ich will damit auch nichts erreichen, insbesondere nicht, dass jemand das Gefühl haben muss, mich aus dem Thread vertrieben zu haben, oder dass er Kreide frisst, oder nichts mehr schreibt, oder sich entschuldigt, oder sonst irgend einen derartigen Käse. Ich finde es gut, dass jeder hier genau das schreibt, was er denkt, und genau das ist ja das Spannende an diesem Diskussionsthread, den ich an sich sehr gerne mag und der gerne so bleiben darf, wie er ist.
Allerdings habe ich, das habe ich schon einmal geschrieben, tatsächlich persönlich ein Problem damit, wenn Lieder, die mir quasi heilig sind, auf eine gewisse Art und Weise abgekanzelt werden, die ich (rein subjektiv) als respektlos empfinde. Deshalb habe ich auch Plant niemals als schlechten Sänger bezeichnet, sondern, dass ich seine lasziv-erotische, koital-stöhnende Art, wie er "W.L.L." singt, ekelhaft finde. Für mich ist das ein entscheidender Unterschied. Aber selbst das ist geschenkt, es muss nicht jeder diesen subjektiv/objektiv Fetisch haben, den ich habe.
Wenn dann in einem einzigen Beitrag, gleich zwei meiner Lieblingssänger als "Nicht-Sänger" bezeichnet werden, und das bei Songs, die für mich fundamental wichtig sind (gerade "The Crown..." war mein allererster Lieblingssong überhaupt in meinem Leben, der im Alleingang die ganzen 26 Jahre zu verantworten hat, die ich nun dem Metal gewidmet habe), dann macht es mir einfach keine Freude, so etwas zu lesen, und zwar ganz besonders nicht von Leuten, die ich mag.
Das heißt nicht, dass Eike das nicht schreiben darf, oder soll, oder dass man seine Wortwahl mäßigen soll, oder was auch immer, sondern nur, ausschließlich und exklusiv, dass ich das nicht lesen will, weil ich keinen Drang verspüre noch mehr Traurigkeit auf mich zu laden, als ich ohnehin immer mit mir herum trage. Das geht mir auch nicht nur bei Eikes Beiträgen so, sondern oft auch bei Beiträgen von Thommy, und dass wir gute Freunde sind, und dass ich ihm das NIE IM LEBEN übel nehmen würde, muss ich hoffentlich nicht extra betonen.
Wenn ich also vorhin geschrieben habe, dass das gegen niemanden im Thread geht, dann war das zu 100% ernst und ehrlich gemeint, und keine pikierte Reaktion, kein abgeklärt sarkastischens Geschwafel, sondern nichts anderes als ein gewisser Selbstschutz, weil ich offenbar momentan etwas zu sensibel für derlei Dinge bin. Man darf mich deswegen auch gerne auslachen, oder nicht ernst nehmen, aber man möge mir bitte nicht unterstellen, dass das gegen auch nur einen einzigen der von mir allesamt sehr geschätzten Spielteilnehmer gerichtet sei.
Von daher möchte ich nachdrücklich nochmal darum bitten, dass jeder hier im Thread so weitermachen möge, wie er das für richtig hält. Niemand muss auf mich Sensibelchen Rücksicht nehmen, sondern ich schaue halt, was ich mir zumuten will und was nicht.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von salisbury » Donnerstag 18. September 2014, 17:44
Rüdiger Stehle hat geschrieben: Das geht mir auch nicht nur bei Eikes Beiträgen so, sondern oft auch bei Beiträgen von Thommy
Ich weiss gar nicht, was ich so Schlimmes geschrieben habe. Okay, dass bei BATHORY kein guter Gesang ist? Das hätte wohl möglicherweise selbst Quorthon bestätigt  . Und ich hör doch selber auch Musik, bei denen der Gesang technisch sogar falsch ist. Die CASTLE-Dame kann nicht singen? Stimmt. Wer das Gegenteil behauptet, hat keine Ahnung  . Ich finde sie dennoch brilliant, genauso wie der Rabe Quorthon.
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von Havoc » Donnerstag 18. September 2014, 22:20
salisbury hat geschrieben:Okay, dass bei BATHORY kein guter Gesang ist? Das hätte wohl möglicherweise selbst Quorthon bestätigt  .
Alles Spekulation und Geschmack. Was bedeutet schon "Guter Gesang". Er hat sicher nicht die mega Stimme, trifft nicht jeden Ton, mag kein Jahrhundertgesangstalent sein....dennoch kann seine Stimme zur Musik passen und es kann Leuten gefallen. Geht mir persönlich bei Quorthon zwar nicht direkt so, aber z.B. bei Manilla Road. Dafür komme ich ja z.B. überhaupt nicht mit einem Bruce Dickinson klar. Dennoch würde ich nicht behaupten, dass er nicht singen kann. Ich mag einfach seine Stimme und seine Art zu singen nicht. Also....was ist schon guter Gesang?!
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von Holger Andrae » Donnerstag 18. September 2014, 22:36
salisbury hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben: Das geht mir auch nicht nur bei Eikes Beiträgen so, sondern oft auch bei Beiträgen von Thommy
Ich weiss gar nicht, was ich so Schlimmes geschrieben habe. Okay, dass bei BATHORY kein guter Gesang ist? Das hätte wohl möglicherweise selbst Quorthon bestätigt  . Und ich hör doch selber auch Musik, bei denen der Gesang technisch sogar falsch ist. Die CASTLE-Dame kann nicht singen? Stimmt. Wer das Gegenteil behauptet, hat keine Ahnung  . Ich finde sie dennoch brilliant, genauso wie der Rabe Quorthon.
Ich glaube gar nicht, dass es um aktuelle Aussagen ging, sondern mehr um unser fröhliches Bashing "Cordhosen" vs. "Leather & Spikes", Progcore vs Traditionen, Schrammelgitarren vs Eunuchengejodel. Da werden wir doch alle gern mal ein bisschen emotional und polemisch. Das finde ich in der Regel nicht schlimm, was aber tatsächlich _auch_ daran liegt, dass wir uns persönlich kennen.
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von salisbury » Donnerstag 18. September 2014, 22:38
Na, ja guter Gesang ist, wenn einer doch jeden Ton trifft und der Sänger eben doch ein Gesangstalent ist. Und dass das überhaupt nichts mit "gut finden" zu tun haben muss, wollte ich mit dem CASTLE-Beispiel geben. A propos, das habe ich jetzt wieder mega Bock drauf. 
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von salisbury » Donnerstag 18. September 2014, 22:42
Holger Andrae hat geschrieben:Ich glaube gar nicht, dass es um aktuelle Aussagen ging, sondern mehr um unser fröhliches Bashing "Cordhosen" vs. "Leather & Spikes", Progcore vs Traditionen, Schrammelgitarren vs Eunuchengejodel. Da werden wir doch alle gern mal ein bisschen emotional und polemisch. Das finde ich in der Regel nicht schlimm, was aber tatsächlich _auch_ daran liegt, dass wir uns persönlich kennen.
Wie jetzt, hier? Ich dachte, es ginge um "episch" und "nicht episch". Ich bin soeben etwas verwirrt 
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von Holger Andrae » Donnerstag 18. September 2014, 22:45
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Ich glaube gar nicht, dass es um aktuelle Aussagen ging, sondern mehr um unser fröhliches Bashing "Cordhosen" vs. "Leather & Spikes", Progcore vs Traditionen, Schrammelgitarren vs Eunuchengejodel. Da werden wir doch alle gern mal ein bisschen emotional und polemisch. Das finde ich in der Regel nicht schlimm, was aber tatsächlich _auch_ daran liegt, dass wir uns persönlich kennen.
Wie jetzt, hier? Ich dachte, es ginge um "episch" und "nicht episch". Ich bin soeben etwas verwirrt 
Ich kann das ja nur vermuten, weil da "_oft_ auch bei Aussagen von Thommy" stand ...
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