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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Holger Andrae » Montag 8. September 2014, 07:52
Peter Kubaschk hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:04. Ashbury – Mystery Man Dieser wundervolle Song ist nur so weit hinten, weil ich am wenigsten lange kenne. Das ist natürlich ebenfalls ein 10-Punkte-Song, der in anderen Gruppen wohl sogar mein Sieger gewesen wäre. Ich bin so gespannt auf ein neues Album von den Herrschaften. Episch: ja
Ähm, nominiert war allerdings der etwas schwächere Song 'Madman'.
Den ich auch angehört habe und den ich fast ebenso gut finde. Insofern stimmt für mich der Rest und lediglich der falsche genannte Titel ist der Müdigkeit geschuldet.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Eike » Montag 8. September 2014, 09:16
Holger Andrae hat geschrieben:Eike hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:01.Judas Priest - Victim Of Changes 02.Black Sabbath - Black Sabbath 03.Candlemass - A Sorcerer's Pledge 04.Ashbury - Mystery Man 05.VAST - Touched 06.Savatage - Edge Of Thorns 07.EF Band - Through Enemy Lines 08.Gazpacho -I've Been Walking 09.Helheim -Asgards Fall II 10.Bathory - Blood & Iron
*noch bevor ich die Kommentare hier im Thread von ihm höchstselbst dazu gelesen habe selbstgefällig abnicke, da es perfekt zu meinem Holgbild passt, ich keinerlei kognitive Dissonanz verspüre, sondern mit meinen Vorurteilen ganz im Reinen sein darf, obwohl ich weiß, dass der gute Holg einen komplexen, interessanten und spannenden Musikgeschmack hat, den ich im Detail wohl nie ganz verstehen werde, so gerne ich es auch versuche*
Vielen Dank, mein lieber Eike, aber was verstehst Du hier genau nicht? Hier verstehe ich alles. Ich würde übrigens voll gerne mal eine 1:1-Session mit Dir machen, wo wir uns einen Tag lang nur Musik vorspielen.
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Eike
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von Jhonny » Montag 8. September 2014, 10:08
1. Judas Priest - Victim Of Changes Hier bin ich ganz mehrheitskonform. Ein grandioser Song, wunderbar gesungen, zutiefst episch. Metal in Reinkultur.
2. Ashbury - Madman In der Tat nicht der beste Song, aber das Album ist so famos und so episch, das fast jeder Song einen Treppchen-Platz sicher hätte.
3. Candlemass - A Sorcerer's Pledge Bei einem Epik-Tournier ist die Band natürlich ein Top-Kandidat. Ich gebe zu, dass ich die Epicus Doomicus Scheibe noch nicht so oft gehört habe wie meine meisten weiteren Candlemass-Scheiben. Ein Fehler. Der Song ist episch und zutiefst mystisch.
4. Savatage - Edge Of Thorns Das beste Album mit Zak war das erste. Edge Of Thorns hält aus meiner Sicht die Klasse aller Scheiben seit 1987, bewegt sich also bei mindestens 9 Zählern. Ich schätze den warmen und doch harten Gitarrensound der Scheibe, gerade auch beim Titeltrack.
5. Helheim - Asgards Fall II Krass, ist das gut! Grandioser, epischer Black Metal, der sich hervorragend neben Immortal in der Sammlung machen würde. Ich glaube, das brauche ich!
6. Bathory - Blood And Iron Geht doch! Epic Metal von Bathory ist immer eine schöne Sache. In dieser starken Gruppe müssen sie sich aber mit der zweiten Hälfte der Tabelle begnügen. Aber Black Sabbath und EF Band mussten mit guten Songs ja noch weiter unten landen, die dürfen also noch mehr trauern.
7. Black Sabbath - Black Sabbath Doom = Epik. Zumindest meist. Dass mir die Band mit Dio meist besser gefällt und ein Song von der Heaven And Hell oder der Mob Rules gute Chancen hätte, diese Gruppe zu toppen, soll die Qualität dieser Nummer nicht in Abrede stellen. Ein Gruselsong von den Meistern.
8. E.F. Band - Through The Enemy Line Das ist ziemlich cool gemacht. Die Band hatte mir Klaus auch mal gewichtelt, seitdem steht die Scheibe leider ungekauft auf meinem Einkaufszettel, und aufgrund meines baldigen Pendler-Lebens wird das wohl noch ein paar Monate so bleiben müssen. Für das Alter der Nummer ist das überraschend episch gemachter Metal. Irgendwie erinnert mich der Song phasenweise an alte Filmsoundtracks.
9. Vast - Touched Interessant gemachter, atmosphärischer Rock-Song, definitiv episch! Aber in dieser Gruppe leider chancenlos.
10. Gazpacho - I've Been Walking (Part I) Klar abgeschlagene Nummer, für meine Ohren einfach langweilig. Das dudelt so vor sich hin, quasi das Gegenteil von Epik.
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von Jhonny » Mittwoch 10. September 2014, 09:31
Running Wild mit ihrem besten Song hinter Kamelot und The Butterfly Effect... das ist echt bitter 
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von Jesus » Mittwoch 10. September 2014, 12:19
Cowboy Junkies mit einem ihrer besten Song hinter Running Wild... das ist echt bitter 
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von Pillamyd » Donnerstag 11. September 2014, 18:29
Queensryche - Roads To Madness Was soll ich da schreiben. Einer meiner Lieblingsbands mit einer ihrer besten Songs. Roads To Madness ist einfach episch in Reinkultur. Damals muss die Welt noch in Ordnung gewesen sein. Einfach toller Song.
The Butterfly Effect - World’s On Fire Von der Band lese ich immer mal wieder etwas von. Aber dieser Song hat was. Den Sänger finde ich super, der Bass Lauf ist auch toll. Erinnert kurzfristig mal ein bisschen an Muse. Aber dann schalten auch noch Bläser ein und dann wird es kurz laut. Super!
Jag Panzer - The Moors Jag Panzer sind über jeden Zweifel erhaben. Der Song mag weniger auffallend sein, obwohl ich ihn als ein doch recht ordentlicher Stampfer bezeichnen würde. Doch allein wenn Harry anfängt ist das doch schon alles wieder sehr toll.
Cowboy Junkies - Dragging Hooks ( River Song Trilogy, Part III) Waren die nicht mal in der Top 100 von Eike? Finde ich entspannt und spannend. Eine tolle Mischung die die Band da spielt. Hat man so auch nicht alle Tage.
Shawn Phillips - Little Tin Soldier Ein toller Song. Schön folkig, tiefe Stimme und dann die Gitarrenmusik dazu, die es auch schafft die Musik tragisch klingen zu lassen. Kannte ich wirklich gar nicht diesen Song.
Running Wild - Treasure Island Toller Song. Tolles Album. Da strecke ich meine Hand sogar in Luft und gröle beim Refrain mit.
Kamelot - Memento Mori Gar nicht übel. Der Sänger kann was. Und einige Momente finde ich musikalisch auch nicht schlech (das Solo zum Beispiel) . Nerven tut mich dann aber leider auch der weibliche Operngesang . Ich mag sowas einfach nicht. Nichtmal auch nur ein bisschen.
Straight Shooter - Frame Of Mind Finde ich unspektakulär. Kann ich nichts mit anfangen. Episch? Also, was das anbelangt bin ich hier sowieso überrascht wenn nicht manchmal auch verwirrt. Was nicht heißen soll, dass ich manchen Songs das epische absprechen will. Ich sehe bzw. höre das einfach dann auch nicht. Oder ich glaube ich hatte eine zu straighte Sicht auf das Epische und bin mir dessen was als episch von manchen Usern hier angesehen wird gar nicht bewusst.
Omnia - The Raven Ist nicht meins. Ich finde den Gesang komisch. Irgendwo zwischen erzählerisch und singend. Mag vielleicht passen, aber sagt mir nicht wirklich zu. Die 9 Minuten durchzuhalten, ist sehr schwierig. Turisas - The March Of The Varagian Guard Das hat dann leider den ähnlichen Effekt wie bei Omnia. Mir gefällt die Stimme auch einfach nicht.
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von Eike » Donnerstag 11. September 2014, 21:58
Scorpions - China White
Oh Mann, das ist so typisch SCORPIONS, dieser Kalte-Kriegs-Ermahnung-trifft-Herzschmerz-Pennäler-Lyrik-Text. Das Teil hat einen unerbittlichen Groove und ein fies langweiliges Schlagzeugspiel, dazu ein wenig LED ZEP-Gedächtnis-Gejaule (klar, wer den Contest gewinnt, und wer mit einer blutigen Nase heimgeht...), und dann natürlich 80er-typische "Lasersounds", weil das ja eine Zeit lang auch Metal war (JUDAS PRIEST darf das aber!). Ich stelle mir vor, wie dazu irgendwelche Vokuhilaträger ihre Mofas frisieren und mit Airbrush-Feuerstreifen überziehen, bevor sie zur Dosenbier-Dorfralley starten. Im Ziel stehen blondierte Dauerwellenträgerinnen im Bikini und lutschen lasziv ein Lagnese-Eis. Abends gibt es Fußball in der Licher-Kneipe mit dunkelbraungebeizter Standardeinrichtung und Palmensonnenuntergangsstrandfototapete hinter dem Flipperautomaten. Episch wie ein Foto-Album von Oppa Paschulke, damals nach dem fast gewonnenen Krieg.
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von Eike » Donnerstag 11. September 2014, 22:06
The Barstool Philosophers - Dreamscape
Die brüchige Sensibelstimme sagt an, dass es Progger sind und keine Metaller, die sich hier von der weichgespülten Seite mit einer Powerballade zeigen. Angenehm pendelnde Gitarren, gemütlicher Nebelnachtschwummerbass, alles hat diese Frühe-90er-Jahre-Heimeligkeit, die es damals wohl nur noch in der Rocknische gab. Irgendwie assoziiere ich dazu aber auch eine Schimanski-Szene, wo er halbbetrunken durch irgendwelche Kneipen stolpert. Das klassische "Walk the streets alone"-Thema, musikalisch 1 A aber auch irgendwie 08/15 umgesetzt. Das goldene Mittelmaß, der perfekte Schnitt, kommerziell anschlussfähig aber ohne Fremdschämen. Episch? Mit 'nem epischen Musikvideo dazu vielleicht ansatzweise. So episch wie soft-gefönter Hardrock halt sein kann. Irgendwie stelle ich mir gerade vor, dass es diesen Song in einem Paralleluniversum nochmal von DIO mit mehr Inbrunst und Schmalz vorgetragen gibt.
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von Eike » Donnerstag 11. September 2014, 22:12
Cream - Tales Of Brave Ulysses
Der tapfere Odysseus in der Sahnevariation. CREAM ist ja irgendwie Bluesrock, aber zum Glück singt hier niemand davon, wie sein tapferer Odysseus das Köpfchen reckt, um dann Sahne zu spucken, wie das die Blueser sonst ja gerne mal tun, um den armen Rüdiger damit zu verärgern. Hey, das ist sogar tatsächlich ein wenig episch, was durch die Stimme kommt, irgendwo zwischen Jim Morrisson und Eric Burdon gelagert, ja, passt schon. Die Psychedelik ufert hier nicht aus, sondern lässt den halbseidenen Bluesrock tatsächlich episch tönen, die Formation strickt einen schön dichten Erzählteppich, der dennoch Luft zum Atmen und zur Entfaltung der eigenen Fantasie lässt. Bislang der epischste der drei Songs. Mal schauen, was Runde 6 noch so zu bieten hat...
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von Eike » Donnerstag 11. September 2014, 22:20
Darkest Era - Another World Awaits
In der Einleitung leicht mittelalterlich angehaucht, danach wird es schrammelmetallisch. Die Geige stiehlt sich dann wieder dazwischen, tröpfelt ein wenig folksy stuff dazwischen, dazu ein hörbar um Epik bemühter Sänger, aufstrebende Schrammelgitarren, das ganze ist schön metallisch rauh arrangiert, kommt aber ganz ohne Metal-Klischees aus, hat dennoch Dynamik und Dramatik, wie man sie auch in Metalkreisen gerne schätzt, damit qualifiziert sich das Teil als fast schon subtiler Geheimtipphit. Oha, im Outro nochmal die Geige, und sogar mit Akustikgitarren, Flötentönen und Laienchorgesang im Hintergrund. Für alle, denen bei BLIND GUARDIAN das Blattgold schon abgegribbelt vorkommt, sicherlich ein frischer Wind im Epik-Wander-Wald. Schunkelig, aber nicht bierselig, lagerfeuerig, aber nicht wie vom Bildschirmschoner. Gefällt mir ganz gut!
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