SW 2014 Summertime in Switzerland

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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Klaus » Dienstag 2. September 2014, 11:43

14: Knight Fury
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Klaus » Dienstag 2. September 2014, 11:44

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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Siebi » Dienstag 2. September 2014, 12:15

Klaus hat geschrieben:14: Knight Fury

Korrekt. Knight Fury mit "Endless Night" umschmeicheln das schmalzige Lauchlappenpärchen.

Fehlt nur noch #10, dann sind wir mit der ersten Scheibe fertig.
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Siebi » Dienstag 2. September 2014, 18:00

Obwohl noch Song #10 fehlt, fahre ich mit CD #2 und dem ersten Song fort. :subber:

Frozen führte dies zu #1 aus.
1. ??? - ??? (5:54)
Kurzer Bassstart, dann Gitarrenmelodie. Nach dem Intro ein sehr hübsches, hohes Rhythmusriff, der Sänger ist auch in höheren Lagen anzusiedeln. Es bleibt traditionell, aber klingt nicht so alt wie andere auf dem Sampler. "He sits and ponders [...] his eyes gaze out the window. Scrippled sheets lie at his feet, the teapot starts to whistle". Nach 2 minuten wirds schneller, der Sänger treibt die melodie, doublebass und gitarre bringen Rhythmus. "In the riders eye"? Das solo tönt wieder etwas älter... kann mich nicht festlegen. Die Stimme passt mir irgendwie nicht, sonst wär das ein weiterer treffer.

Das "Eye" ist richtig, der "Rider" weniger. Wir befinden uns Ende der 80er. Die Amis veröffentlichen ihr zweites Demo nach einer EP, die heute als Original eine Rarität darstellt. Das Demo mit der EP kann man ab und an als Bootleg-CD unter dem Titel dies hier kredenzten Songs auf Börsen sehen. Den Sänger mag ich sehr gerne leiden, verlieh im selben Jahr der Demo-VÖ einer anderen Band mit ihrem Debüt seine Stimme. Zum US Metal par excellence zählen beide Bands.
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Siebi » Dienstag 2. September 2014, 18:20

Einer geht noch für heute. CD #2, Song #2.

Der Schwyzer schrub:
2. ??? - Far Away? (5:18)
Orgeln, eine klassische Melodie von Gitarren, "aaahhh" chöre dahinter. rockiger gottesdienst? ^^ Zieht sich eine minute, dann aber ein rasantes, penetrantes Riff. Geil! Wieder ein hoher Sänger. Late-80es, early-90es wieder. "Far away, far away..." Chöre im Chorus. Der Sänger klingt wie Kiske zu Helloweens "Keeper" Zeiten... Solo geht auch in die Richtung, aber viel weniger poppig. Könnte ich kennen, aber nicht mit dem Song...

Nicht Stormspell, sondern Divebomb hat dieses Teil verbrochen. Eine deutsche, nicht mehr existente, Band versüßt mit einem Demo Ende der 80er die Ohren. Ab Mitte der 90er veröffentlichte man 3 CDs, der ein oder andere PM-Redakteur könnte eine Scheibe der progressiven Jungs besitzen.
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Frozen » Mittwoch 3. September 2014, 09:04

Du hast ein sehr ungewöhnliches "Wochenende", Siebi ;)
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 3. September 2014, 09:08

Frozen, du darfst übrigens gerne auch bei den Epic Elaborations mit abstimmen!
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Siebi » Mittwoch 3. September 2014, 10:20

Frozen hat geschrieben:Du hast ein sehr ungewöhnliches "Wochenende", Siebi ;)

Schrieb ja auch von "bis zum Wochenende" und meinte damit, dass ich dann mit ersten Tipps zu den noch zu erratenden Stücken durch bin.

Machen wir sogleich weiter und kommen zu CD #2, Song #3.
Es schrieb der werte Samplerhörer:
3. ??? - Dark places? (5:08)
Cleane Gitarrenakkorde, werden dann verzerrt. das klingt alt und nach übersee. recht flotter Power Metal. Diesmal gemässigtere vocals, die von Backing unterstützt immer wieder "Daaaaaaark Places" wiederholen. Alles recht simpel gehalten, bei den Riffs kann sogar etwas Thrash drin sein.Break nach 3:40, cleaner fortsatz, ja, jetzt ists klar thrashig. Sänger klingt typisch bay area der 80er, klar aber agressiv. Nicht schlecht, ragt aber nicht heraus.

Nicht schlecht, nicht schlecht?! Aha, samma schon verwöhnt vom bisherigen Gedudel, hehe. Gut, der Song ist wieder mal von einem Demo aus den USA, hier aus dem Jahr 1992. Die Band wechselte in den 90ern den Namen, den ein gewisser Björn Eklund auf seiner 2. Scheibe als Teil des Plattentitels wählte, und formiert seit 2009 wieder unter dem Ausgangsnamen, unter dem auch diese Compilation dreier Demos letztes Jahr erschien. Thrash ist als Schublade durchaus passend, mehr die melodischere Variante denn Brüllrumpelgeschepper.
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Siebi » Mittwoch 3. September 2014, 10:42

Die #4 sind WITCH MEADOW, hat Martin gelöst. Somit ohne Umschweif zur #5.

Frozen erhellte uns wie folgt:
5. ??? - This Dying Earth? (5:10)
Klares Gitarrenintro, sehr ruhig. Gesprochener Part „We direct these words to any man... Who would have the arrogance to squander the rain forest... as if it were his own piece of real estate...“. Gitarrenriff verzerrt, ein hoher Sänger Empfängt mit einem „Oh Yeah“ Akkorde und Palm mutes. „Nothing left of their memories...“, die Stimme gefällt mir. Klingt nach einer Achziger Produktion (Wow, sensation ^^) Es ist trotzdem ein recht ruhiges Lied, er singt recht gefühlvoll. Chorus scheint „This Dying Earth“ zu sein. Bei 3:00 wieder kurzer gesprochener Part, kein klares Solo. Outro in Uriah Heep-mässigen „aaaaahhhh“ Gesängereien. Nicht übel, ist aber im Sandwitch zweier Kracher.

US Progressive Metal aus Cleveland, der Wert auf Melodien und Musikalität legt. Mehr zuhören denn Faust recken ist gefragt. Veröffentlicht wurde das Schätzchen 1995. Es gab vier Jahre später noch ein weiteres Album, das ich suche, danach war der Ofen leider aus. Der Titel hat nichts mit dem sterbendem Planeten zu tun. Man soll endlich etwas lernen, so des Sängers Intention.
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Re: SW 2014 Summertime in Switzerland

Beitragvon Siebi » Mittwoch 3. September 2014, 10:54

On and on and on... CD #2, Song #6 rotiert und der gefrorene Meister teilte folgende Worte der werten Leserschaft mit:

6. ??? - Killing Fields? (5:12)
Powerchords und Palm Mutes leiten ein, Thrash Sound. Nettes, simples Riff für 25 Sekunden, dann wird das Tempo angezogen. Riff ist etwas stark gemutet, aber sehr penetrant. Ein tieferer Mid-Range Sänger, recht dreckiger Ton. „In The Killing Fields...“ shoutet er, fast Sicher der Titel, das wiederholt sich oft. Das hat ein bisschen was von frühen Iced Earth, frühneunziger, also ein volltreffer bei mir. Melodisches Solo, erst langsam und harmonisch zweistimmig, die melodie des Chorus fortführend. Zweiter teil ist dann ein schnelles gepicke, Sechzehntelnoten zu 3/4 offen gespielt, da wechselt er live sicher den Griff unten/oben, guter effekt, starke gitarren. Beim letzten Chorus highspeed Riffing und Doublebass. Outro wiederholt „In the Killing Fields“, Explosion – Schluss. Hammer!

So, jetzt sind wir bei dem Stück angelangt, das die Brücke zu einem Sänger und Gitarristen in Personalunion auf CD #1 schlägt. Die pressfrische Scheibe ist das Debüt, veröffentlicht durch dasselbe Label, der Titel passt im Großen und Ganzen. US Power Metal ohne große Radneuerfindung erfreut Hörstutzen und Herzerl. Auch ohne großen Innovationspreis zu gewinnen, macht die CD von vone bis hinten Laune. Die Musiker können Songs schreiben und entsprechend spielen. Was will ich mehr? Nix!
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