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Pillamyd's 20 Pillen!Re: Pillamyd's 20 Pillen!Jo. Ich habe der auch überzeugte 8,5 Punkte gegeben und frage mich gerade, warum ich die noch nicht im Regal habe.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Platz 15
![]() The Flower Kings - Desolation Rose Genre: Progressive Rock VÖ: 25. Oktober 2013 Ich wollte ja eigentlich schon „Banks Of Eden“ als Anlass dazu nehmen, die Band endlich mal kennenzulernen. Ich habe das aber leider sehr schnell wieder aus den Augen verloren. Umso erfreulicher, dass das nötige Geld zu der Zeit vorhanden war und ich mir diese Platte vornehmen konnte. Natürlich fehlt mir jetzt jedes Wissen zu der Band und ich habe kein anderes Album als Vergleich zur Verfügung oder ähnliches. Der Protagonist: Ein Engel. Das Thema: die Gesellschaft. Die Menschheit ist umgeben von Problemen und wünscht sich insgeheim ein Paradies. Der Engel, der in einem sagenumwobenen Turm sitzt versucht diesen Wunsch der Menschheit zu erfüllen… Nun denn. Was mir zuerst auffällt, ist dieser warme Sound. Ich fühl mich beim hören des Albums sofort wohl. Kuschelig warm, wenn man so will. Und trotzdem hat es seine ausladenden Momente wie in „Tower One“. Oder das „White Tuxedos“ mit seinem einprägsamen Refrain. In „Dark Fascist Skies“ hört man da wiederkehrende Elemente aus „Tower One“. Wobei „Blood Of Eden“ eine schöne kurzweilige Ballade ist. Für mich ein gar toller Einstieg in die Welt von The Flower Kings. Obwohl es ja auch einige negative Reviews zu der Scheibe gibt.
Re: Pillamyd's 20 Pillen!entspannter Prog, der mir gefällt und mich an die 70er, aber auch an manches von Dream Theater erinnert.
Re: Pillamyd's 20 Pillen!THE FLOWER KINGS - das ist so eine Band, die eigentlich richtig gut ist in dem was sie tut. Das habe ich einmal mehr gehört anhand Deiner Beispiele. Allerdings habe ich auch einmal mehr festgestellt, dass da meistens schon innerhalb eines Songs bei mir eine Reiz(über)sättigung stattfindet, dass mir manchmal zu dudelig erscheint, was eigentlich doch abwechslungsreich komponiert ist, und dass das Soundgewand der Produktion für meinereiner schon etwas zu drückend ist. Per se sind das alles Details und Empfindlichkeiten, die manchmal - je nach Kontext und Tagesstimmung - für sich genommen kaum greifen würden, aber zusammengenommen verleidet es mir dann doch den Hörgenuss. So empfinde ich die Band vor allem als anstrengend. Die schreiben einfach extrem dichte, über-üppige Songs, und mir ist das (meistens) dann schlichtweg zu viel. Ich habe einfach noch nicht das Johnny-Level erreicht, so etwas als "entspannten Prog" empfinden zu können. Und vermutlich werde ich das in diesem Leben auch nicht mehr. In anderen Worten: Ist mir zu anspruchsvoll.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Ok. Ich glaube ich versteh was du damit meinst. Geraden den Soundgewand. Kann ich absolut nachvollziehen. Ob das jetzt schon immer so bei der Band und ihren Platten so war, kann ich dir nichtmal sagen. Ich kenne nur diese.
Ich hatte so eine ähnliches Problem immer mit Anathema. Da hatte ich immer das Gefühl die Band will einem was aufzwingen. Ganz komisch. Aber da habe ich auch bloß hörproben gehabt, sprich youtube. Jetzt auf Albumlänge sieht das ganze anders aus. Ich bin mehr eingestiegen in die Musik. Und "Judgement" wäre jetzt schon in meiner Top 100 ganz weit vorn. Allerdings empfinde ich da eher wie Jhonny. Das ist für mich die Art von Prog, bei der ich gern im Oktober zu ner Tasse Tee eintauche ![]()
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Platz 14
![]() Placebo - Loud Like Love Genre: Alternative (Pop)/Rock VÖ: 13. September 2013 Ich muss zugeben, dass Album ist ein Nachzügler. Sprich ich hab das Album erst in diesem Jahr gekauft. Umso überraschender, dass es dann doch noch seinen Weg in meine Top 20 gefunden hat. Nachdem mich „Battle For The Sun“ nicht überzeugen konnte, war ich sehr zögerlich mit dem neuen Album. Deswegen, habe ich es mir auch erst später für einen 5er geholt. Warum ich jetzt allerdings so lange gewartet habe…? Wenn man an Placebo denkt, denkt man an Melancholie. An bedrückender Atmosphäre, mit nachdenklichen und kritischen Texten. Zumindest da hatte die „Battle For The Sun“ nicht mehr allzu viel von. Mit „Loud Like Love“ sind sie dem wieder ein Stückchen näher gerückt. Man denke nur an "A Million Little Pieces", „Begin In The End“ und “Bosco”. Das sind genau die Trademarks die man von Placebo hören möchte. Das von Gitarren strotzende und meist fröhliche „Battle For The Sun“ gehört der Vergangenheit an. Klar gibt es auch gitarrenlastige Songs auf dem Album zu hören. Doch bringen die „Kracher“(Scene Of The Crime“ und „Purify“) die erhoffte Abwechslung in das Album (auch gerade wegen den Elektro-Momente).
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Ui, Pilly, das hab ich ja glatt mal übersehen. Werd ich mal reinschauen, aber schon jetzt mal
für die FLOKIS. Das ARtwork allein ist ja schon sein Geld wert!Realer Name: Thomas Becker
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Placebo gibt's noch? Die hab ich ja ewig nicht mehr wahrgenommen.
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Sally, ich bin gespannt was du zu sagen hast
Ja Klaus, Placebo gibts noch (oder für mich wieder).
Re: Pillamyd's 20 Pillen!Ist da nicht 'Too Many Friends' drauf?
Meine Sammlung: http://www.musik-sammler.de/sammlung/jakobeh
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