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von 123_7 » Samstag 14. August 2010, 09:47
2005 gab es drei Alben, die mir emotional wahnsinnig wichtig sind: Primordial "The Gathering Wilderness" Sigh "Gallows Gallery" Dark Suns "Existence" Immerhin wurden alle mal genannt, aber gerade bei der Primordial wundert es mich schon etwas, dass sie so wenig Zuspruch findet. Denke aber, dass Jesus da Recht haben könnte und der Nachfolger räumt dafür dick ab. Opeth nicht auf Platz 1 ist aber auch ungewöhnlich 
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123_7
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von Jesus » Samstag 14. August 2010, 09:53
Frozen hat geschrieben:Aber es bestätigt meinen Stand, dass der aktuellen Redaktion mindestens ein echter Fan dieses Genres und den Anderen etwas mehr Toleranz gegenüber diesem Stil fehlt.
Also es gibt in der Redaktion wesentlich mehr Leute, die Power Metal hören als solche, die z.B. Black Metal oder Funeral Doom hören. Von daher sind die nicht-extremen Genres sicherlich sehr gut vertreten. Wenn Sabaton und Rhapsody konsequent schlecht benotet werden, liegt's vielleicht nicht an den Redakteuren 
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Jesus
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von Frozen » Samstag 14. August 2010, 10:29
Jesus hat geschrieben:Frozen hat geschrieben:Aber es bestätigt meinen Stand, dass der aktuellen Redaktion mindestens ein echter Fan dieses Genres und den Anderen etwas mehr Toleranz gegenüber diesem Stil fehlt.
Also es gibt in der Redaktion wesentlich mehr Leute, die Power Metal hören als solche, die z.B. Black Metal oder Funeral Doom hören. Von daher sind die nicht-extremen Genres sicherlich sehr gut vertreten. Wenn Sabaton und Rhapsody konsequent schlecht benotet werden, liegt's vielleicht nicht an den Redakteuren 
Seltsamerweise sind die Bewertungen an vielen anderen Orten recht gut. Seltsamerweise bewerten sogar die, die solche Musik sonst eher nicht abkönnen, die Alben sehr gut. Und eben, im Doppelalbum von Avantasia wird Kracher an Kracher gehängt, sowohl auf kurze wie lange Distanz sind die Werke zwischen hervorragend und überragend, trotzdem kriegt sie im SC eine Durchschnittsnote, die in besseren SCs nur gerade fürs bessere Mittelfeld reichen würde. Ausser dass die SCs immer sehr spannend sind tendiere ich doch immer mehr dazu, die individuellen Reviews zu lesen, denn die sind oft sehr objektiv gehalten und überschneiden sich auch mit meinen Eindrücken. Manchmal (Enrico bei Rhapsody und Sabaton) fast etwas Euphorisch, aber auf der anderen seite sind das die gleichen Töne die sonst bei vielen Bands kommen, und die ich auch dort übertrieben finde. Die Bewertungen im SC jedenfalls überschneiden sich nur selten mit meinen Eindrücken und denen vieler Nicht-PM.de Kritikern. Das meine ich mit damit. Ich würde es viel mehr begrüssen, wenn man bei einem schlechten Review sagt: Es gefällt mir einfach nicht. So wie ich es von Nevermore sage. Aber ich schweife ab. Fakt ist: Primo Victoria, das stärkste Sabaton Album, ist nicht in der Jahresbestenliste, bei keinem, und das kann ich nicht nachvollziehen, nicht bei dem, was auf dem Album geboten wurde. Vor allem eben da die verwunschenen Euro-Power-Metal Elemente wesentlich zurückhaltender sind und daher die Kritikgründe an Sabaton eigentlich nicht vorhanden sind.
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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Frozen
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von Rüdiger Stehle » Samstag 14. August 2010, 11:52
Frozen hat geschrieben:Enttäuschter bin ich, dass es Sabaton auch mit Promo Victoria nicht geschafft hat, die Redaktion zu überzeugen. Hier sind jetzt definitiv alle Argumente gegen Sabaton zur Lächerlichkeit verdammt, ich habe wenige Platten mit so geilem Riffing, vor allem im Uptempo bereich, und die Keys sind alles andere als Dominant. Einzig "Stalingrad" bewerte ich etwas schwächer, ansonsten ist die Scheibe bester Power Metal. Und zwar ein Stil der auch für euch geeignet sein sollte.
Die "Primo Victoria" war in meinen Top-20, aber in die Top-10 hat es nicht ganz gereicht, weil einfach zu viele Bands etwas heraus gebracht haben, die mich emotional noch ein gutes Stück mehr packen. Aber die Scheibe ist fraglos toll. Aber es bestätigt meinen Stand, dass der aktuellen Redaktion mindestens ein echter Fan dieses Genres und den Anderen etwas mehr Toleranz gegenüber diesem Stil fehlt. Wenn man sich die Abstürze von Bands wie Sabaton oder Rhapsody oder die für das gezeigte unverständliche Note für Avantasia ansieht, frage ich mich, denn selbst die härtesten "Core freaks" (O-Ton beider) die ich kenne Avantasia als Kandidat für das Album des Jahre und sowohl Rhapsody als auch Sabaton als gut bis sehr gut bewerten...
Einen beinharten Genre-Fan haben wir wohl nicht, aber ich halte mich persönlich schon sehr aufgeschlossen für das Genre. Von mir kommen auch meist im PM.de-Kontext überdurschnittliche Noten für Bands wie Avantasia oder Sabaton. Einen Kollegen hätten wir, der sich meines Wissens noch mehr mit dem Genre identifiziert, aber der ist aus privaten oder beruflichen Gründen momentan relativ inaktiv. Klar fällt eine sehr gute Platte auch mal aus den persönlichen Jahres Top-10, vor allem wenn man so viele Scheiben hat wie ihr, aber es ist trotzdem mal wieder die Bestätigung.
Ja. Das Problem ist, wie man auch an der Top-100-Geschichte sieht, dass ich eher 100 Bands als 100 Alben habe, die ich als "Lieblingsbands" betrachte. Und wenn man so viele Lieblingsbands hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass 10-20 davon pro Jahr ein Album heraus bringen. Wenn das dann nicht gerade einbricht, sondern die Band in guter Form ist, dann ist wiederum die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Scheibe bei mir weit vorne landet und Neuentdeckungen (völlig egal aus welchem Genre) müssen sich ganz schön strecken um in diese Riege einzubrechen. Es kommt vor, dass für mich neue Bands die Top-10 knacken, aber meist halt dann höchstens eine oder zwei. Nicht bewusst entschieden, sondern bei mir ist die Bindung an meine alten Helden eben sehr ausgeprägt. Wenn du meine 2006er-Liste anschaust, dann sind das ausschließlich meine alten Helden und stilistisch völlig breit gefächert: 01. SIGH - Gallows Gallery (Black Metal / Avantgarde) 02. MORGANA LEFAY - Grand Materia (Power Metal) 03. JUDAS PRIEST - Angel Of Retribution (trad. Heavy Metal) 04. CANDLEMASS - Candlemass (Doom Metal) 05. BLITZKRIEG - Sins & Greed (trad. Heavy Metal) 06. SLOUGH FEG - Atavism (trad. Heavy Metal) 07. MANILLA ROAD - Gates Of Fire (Epic Metal) 08. REVEREND BIZARRE - II: Crush The Insects (Doom Metal) 09. FALKENBACH - Heralding - The Fireblade (Viking Metal) 10. HELLOWEEN - Keeper Of The Seven Keys - The Legacy (Melodic Speed Metal) Die Genres Trad./Melodic/Power sind also bei mir sehr massiv vertreten, würde ich meinen. Immerhin 50%, oder nicht?
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von Frozen » Samstag 14. August 2010, 13:04
Ja, dass du für dieses Genre sehr aufgeschlossen bist und allgemein gern auch traditionellen Metal hast, ist mir durchaus bekannt. Wenn auf irgendwas, würde ich bei dir auf ne 10 für Accept im neuen SC wetten, warst ja auch vor nem Jahr bei U.D.O. mehr oder weniger der Verfechter dieses Stils. Aber eben, deine Bewertung ist of die höchste in diesen Genres, während einige deiner Kollegen doch recht stark abfallende Noten verteilen. Wenn die Redaktion im Grossteil 1-2 Noten unter der Meinung von Fans, Nicht-PM Kritikern und auch mir persönlich liegt, dann liegt das glaube ich nicht an der Schwäche der Alben. Genau als das wird es jedoch ausgegeben, und das stört mich. Und ohne das entsprechende Gegengewicht, wie es bei Rhapsody und Sabaton Enrico war, fällt dieses Genre in der Bewertung unter die tatsächliche Qualität der Alben. Wenn aktuell ein Album von Bands wie Edguy, Hammerfall oder Gamma Ray ansteht, ist eine Durchschnittsnote von 8 schon Träumerei und über 7 schon sehr positiv bewertet, selbst wenn es das neue Bandhighlight wäre. Das beileibe nicht nur von mir als mit bestes Album des Jahres gesehene Avantasia Album hat auch von dir nur die 8 bekommen und ist das perfekte Beispiel. Viel besser gehts nicht, ein einziger mehr oder weniger Ausfall und über die Hälfte der Songs echte Kracher, da muss ich einfach sagen dass eine 7,6 im Schnitt mindestens eine halbe Note zu wenig ist. Mindestens. 01. SIGH - Gallows Gallery (Black Metal / Avantgarde) 02. MORGANA LEFAY - Grand Materia (Power Metal) 03. JUDAS PRIEST - Angel Of Retribution (trad. Heavy Metal) 04. CANDLEMASS - Candlemass (Doom Metal) 05. BLITZKRIEG - Sins & Greed (trad. Heavy Metal) 06. SLOUGH FEG - Atavism (trad. Heavy Metal) 07. MANILLA ROAD - Gates Of Fire (Epic Metal) 08. REVEREND BIZARRE - II: Crush The Insects (Doom Metal) 09. FALKENBACH - Heralding - The Fireblade (Viking Metal) 10. HELLOWEEN - Keeper Of The Seven Keys - The Legacy (Melodic Speed Metal)
Ich hab ja gesagt, mit vielem was in der Liste steht kann ich mich durchaus an der Stelle identifizieren. Daran liegts nicht. Sicher die Hälfte dessen, was bei dir steht, kann ich auch mit der Platzierung unterschreiben. Du sagst es ja selbst, deine Auswahl ist riesig, das werde ich Ende 2010 auch haben, wenn ich plötzlich aus ca. 30 Alben auswählen kann und die Top 10 erstellen muss, da werden dann gute Scheiben rausfallen. Darum sehe ich die Jahresbestenlisten auch nicht so streng wie der SC, lasse mich sogar eher dadurch inspirieren. Meine Enttäuschung für ein echt geiles Album aus diesem Jahr, das nicht dabei ist, sollte aber trotzdem verständlich sein.
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von Jesus » Samstag 14. August 2010, 13:14
Frozen hat geschrieben:Viel besser gehts nicht, ein einziger mehr oder weniger Ausfall und über die Hälfte der Songs echte Kracher, da muss ich einfach sagen dass eine 7,6 im Schnitt mindestens eine halbe Note zu wenig ist. Mindestens.
Und das ist dann eben wiederum Deine Meinung. Damit müssen die Redakteure nicht konform gehen. Was machst Du, wenn der Rüdiger einem Album 10 Punkte gibt, das Deiner Meinung nach nur 8 Punkte verdient hat? 
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von Frozen » Samstag 14. August 2010, 13:30
Jesus hat geschrieben:Frozen hat geschrieben:Viel besser gehts nicht, ein einziger mehr oder weniger Ausfall und über die Hälfte der Songs echte Kracher, da muss ich einfach sagen dass eine 7,6 im Schnitt mindestens eine halbe Note zu wenig ist. Mindestens.
Und das ist dann eben wiederum Deine Meinung. Damit müssen die Redakteure nicht konform gehen. Was machst Du, wenn der Rüdiger einem Album 10 Punkte gibt, das Deiner Meinung nach nur 8 Punkte verdient hat? 
Dann sage ich dass ich es anders sehe - aber das wäre dann eine Note aus vielen, kritisch würde ich es nur sehen wenn der Grossteil der Redaktion so hohe Noten gibt. Dann frage ich nach Erklärungen. Und wenn das eine Aussage ist wie "Sabaton ist kein Metal, weil man die Gitarren nicht hört", dann sage ich dass das schlicht nicht stimmt. Es gibt ja auch immer mal einen, der nach unten oder oben ausfällt. Dieser macht alleine allerdings wenig aus, entscheidend sind die Durchschnittsnoten im SC. Jeder hat das Recht auf seine Meinung, aber es ist wie im Diskussionen allgemein, wenn 2/3 der beteiligten in eine Debatte gehen und von anfang an der Meinung sind, dass die Gegenseite nichts taugt, welchen Sinn hat dan die Debatte? Und genau diese Voreingenommenheit sehe ich im Bezug auf Euro Power Metal in den aktuellen SCs. Eigentlich müssen diese Alben gar nicht reingenommen werden, es ist von vorneherein anzunehmen, dass sie im Redaktionsschnitt abstinken werden, egal was tatsächlich dahintersteckt. Das ist zumindest in meinen Augen nicht der Sinn eines SC.
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von Peter Kubaschk » Samstag 14. August 2010, 15:26
Wir hatten das nun schon mehrfach diskutiert: Deine Meinung ist genauso allgemeingültig wie die von Jesus oder mir, nämlich gar nicht. Und ein Soundcheck ist keine objektive Wertung, sondern bloss ein Sammelsurium von Meinungen, die der Übersicht halber in Noten ausgedrückt wird. Und Meinungen zu Musik sind nie wirklich falsch. Es steht nun mal nicht jeder auf Kitsch, Zuckerwatte, Pomp & fröhliche Melodien. Wer das mag, hört Rhapsody, Sabaton, Axxis & Sonata Arctica. Wer das nicht mag, hört das nicht und bewertet es auch entsprechend schlechter.
Dennoch, gibt es ja auch immer noch Alben aus den Genres, die uns durchaus überzeugen, was AVANTASIA & BLIND GUARDIAN beweisen. Sicher, niemand springt vor Freude durch die Bude (na ja, Rüdiger manchmal), aber wenn eine "genre-kritische" Masse ein Album als gut bewertet, ist das doch eigentlich viel mehr Anerkennung, als wenn beinharte Genrefans das tun. Und so lange das passiert, ist doch alles gut.
Davon abgesehen, wundere ich mich, dass in unserem Artikel NIEMAND VOLBEAT nominiert hat. Dabei sind die doch so durchgestartet. Komisch.
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von Frozen » Samstag 14. August 2010, 15:54
Peter Kubaschk hat geschrieben:...aber wenn eine "genre-kritische" Masse ein Album als gut bewertet, ist das doch eigentlich viel mehr Anerkennung, als wenn beinharte Genrefans das tun. Und so lange das passiert, ist doch alles gut...
Das ist dann gut, wenn alle genres so beurteilt werden. Ich bin seit einem halben Jahr hier und beginne gerade erst die individuellen Geschmäcker zu verstehen. Versteht der Gelegenheitsbesucher der Seite die Bewertungsart? Oder denkt der sich "Sabaton sind letzte - die können nix taugen"? Darum, egal wie oft du mir sagst dass dies keine endgültigen Fakten sondern persönliche Meinungen sind (und ich dir auch zustimme), solange nach verschiedenen Massstäben bewertet wird, werde ich das Bewertungssystem nicht gutheissen können. Das würde ich übrigens gleich sehen, wenn Blind Guardian, die ich ja DANK dem guten Abschneiden im SC (glaub die beste Euro-Power Metal Note seit es den SC gibt, ohne Garantie aber...) gekauft habe, eine miese Note bekommen hätte, obwohl ich bis ich die Platte hatte nicht viel von der Band hielt. Ich erkenne ja auch Bands die ich persönlich nicht mag mit entsprechender Wertschätzung an. Die Obsidian Conspiracy kriegt von mir eine 9 - Ich mag sie trotzdem nicht und werde sie auch in absehbarer Zeit nicht kaufen. Ich kann gerne dazuschreiben dass ich sie nicht mag, aber ich gebe ihr deswegen nicht eine Note, die der Stärke des Albums nicht entspricht. Das wäre schlicht unfair. Aber genug davon, denn der zweite Part deines Posts: Peter Kubaschk hat geschrieben:Davon abgesehen, wundere ich mich, dass in unserem Artikel NIEMAND VOLBEAT nominiert hat. Dabei sind die doch so durchgestartet. Komisch.
Ist auch ein guter Punkt. Kann eigentlich auch nur mit der viel zu grossen Zahl an Alben der Redakteure erklärt werden. Ganz vergessen dass die ja auch in dem Jahr eingeschlagen haben.
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von Feamorn » Samstag 14. August 2010, 16:32
a) Ein Album, dass ich nicht mag, bekommt von mir NIEMALS neun Punkte, egal wie "professionell" mir das scheint. b) Noten, die versuchen irgendeine Bewertung widerzuspiegeln, die nach Meinung des Redakteurs jemand gegeben hätte, der die Band mag, bringen gar nichts.
Wenn die Redakteure hier Sabaton nicht mögen, ist das so. Es hilft mir nichts, wenn Kubi sich hinsetzt: "Ah ja, Sabaton... das geht ja gar nicht... aber, hm, wie würde wohl ein Fan die Sache sehen?". Diese Frage KANN er nicht beantworten, und soll es daher auch nicht.
Das ist die generelle "Last" mir Noten in Reviews. Die Diskussion ist ja auch nicht neu. Mir geben viel zu viele Leute viel zu leichtfertig "gute" Noten, was dann dazu führt, dass von den 10 möglichen Noten die von 1 bis 5 sogut wie gar nicht genutzt werden und eine extreme Häufung bei sieben und acht Punkten auftritt. Es wird sich, wenn Noten halbwegs sinnig vergeben werden, niemals vermeiden lassen, dass man sich mit dem Geschmack der Redakteure, die diese Wertung vornehmen, auseinandersetzt. Wenn dann ein Album, was für jemanden interessant gewesen wäre, dann schlecht abschneidet, und er es deswegen nicht kauft, weil er den Kontext der Noten nicht kannte, ist das einfach Pech. Je weniger man die Leute kennt, die bewerten, desto mehr Noten muss man sich anschauen, damit man eine halbwegs "brauchbare" Wertung herausbekommt. Bevor ich mich hier häuslich niedergelassen habe, habe ich bei neuen Alben in der Regel drei bis vier Unterschiedliche Seiten besucht, einfach, um zu sehen, wie die Bewertung im Schnitt aussieht. Mittlerweile kenne ich den Geschmack vieler Leute hier und kann deshalb eher alleinig aufgrund der hiesigen Noten urteilen, ob das interessant werden könnte oder nicht. Alleine auf Noten verlasse ich mich jedoch grundsätzlich nicht. Ich habe noch keinen Redakteur gesehen und auch noch keine Gruppe von Redakteuren gesehen, bei denen ich nicht irgendwann mal massiv Einspruch eingelegt hätte. Ich habe mich auch früher, als ich noch Print-Magazine gelesen habe, zum Teil ziemlich über Platzierungen in Soundchecks geärgert. Für mich ist der Soundcheck eine nette Art und weise, schnell zu sehen, wie mehrere Leute ein Album sehen, nicht mehr und nicht weniger. Dass man keinen idealen Stilmix innerhalb der Redaktion hat, ist nunmal so, das geht auch einfach nicht.
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