Das neue Album hört auf den etwas ungelenken Namen "Autarktis" (schätzungsweise eine autarke Arktis) und ausgehend vom Studiotagebuch auf Bergthrons Myspace wird es wohl wieder mehrere kurze statt weniger langer Songs geben. Soll mir recht sein, das letzte Album fand ich absolut großartig.
Ein kurzer Abriss zu den Jungs, damit der Thread nicht so nackt aussieht:

Im Zuge der norwegischen BM-Welle gegründet, veröffentlichte die Band Ende der Neunziger "Verborgen in den Tiefen der Wälder", das quasi klassischen Wald-und-Wiesen-BM enthielt. Ein halbstündiger, nicht leicht verdaulicher Song für Leute, die so bekloppt sind wie ich und sagen "ein Song kann gar nicht zu lang sein, wenn man ihn richtig macht; ihr habt doch alle 'ne Aufmerksamkeitsschwäche!" und dann heimlich doch die kürzeren Stücke hören


Uralte Gedanken setzt diesen Stil fort...
Mit "Jagdheim"...

...und "Faust für Faust"...

...gab's dann Pagan Metal auf die Lauscher, also leichteren BM mit klaren Gesängen und viel germanischer Volksmusik. Oder zumindest mit dem, was die Band für germanische Volksmusik hält. Da die Stücke immer noch die 10-Minuten-Grenze sprengen, finden sich nur wenige Klangbeispiele

Jagdheim (gekürzt)
Faust für Faust (Teil1)
(und Teil 2)
Ihren bisherigen Höhepunkt erreichte die Band mit "Leben und Lebenswille", einer abwechslungsreichen Reise in nordische Gewässer und arktische Tundren. Wir reisen auf knorrigen Walfängern, verfangen uns in Schneestürmen, jagen Trolle übers Eis, erzählen uns am Lagerfeuer Geschichten, meditieren mit dem Schamanen und beobachten das Nordlicht.

Klangbeispiele:
Tagesraunen
Die Harpunen jagen wieder
Im Walhornbann
Feuer der Tundra
Eistrollzorn
Unter dem Bogen des Nordlichts
Und nun diskutiert über Bergthron und freut euch mit mir auf "Autarktis".


