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von Klaus » Samstag 21. Juni 2014, 17:37
So, weiter im Text...
11. ? - 4:56
Trommelgewitter, allerdings nicht auf einem Drum-Set, dann spanische Akustikgitarre im Flamenco-Stil. Ziemlich flottes und intensives Stück. Es bleibt instrumental und auf Gitarren und Trommeln beschränkt. Die Rhythmik wechselt immer mal wieder und man spürt, wieviel Pasión darin steckt. Für Flamenco ist das Ganze wohl zu hart, aber es ist eine traditionelle spanische, oder lateinamerikanische Spielform. Ich habe natürlich keine Ahnung, wer das ist.
12. ? - 4:16
Jetzt wird es wieder metallisch, noch dazu ausgesprochen verfrickelt und heftig. Schneller, progressiver Death (?) Metal, mit variablem, gutturalem Gesang, der wohl von einem Mann kommt, obwohl er teilweise auch nach Daniela Karrer von Headshot klingt. Die Band musiziert ausgesprochen variantenreich und versiert, besonders die halsbrecherischen Bass- und Gitarrenläufe stechen hervor. Die Intensität und Härte bleibt durchgängig erhalten. Wow, das war sehr geil! Wer mag das sein?
13. ? - 5:55
Akustik-Gitarre, die mich sofort an "Dream On" von Depeche Mode erinnert... Knödeliger Country-Gesang "I've been stuffed in your pocket...". Mit Bass und Drums erinnert mich das Stück wieder an "Dream On", der Gesang bringt es aber in eine ganz andere Ecke. Cooler Groove, da wippt der Fuß... Dann wird's plötzlich heftig und mir kommt The Boss Hoss in den Sinn, aber nur ganz kurz... Beim zweiten Anfall von Heftigkeit muss ich plötzlich an The Cult denken... Singen die "Space Lord Mother"? Hm, das Ganze entwickelt sich immer mehr Richtung Stoner Rock. Cooler Song, wenn auch nicht ganz meine Baustelle. Ich bin erneut clueless...
Nr. 14 und 6 dann nach dem Fußball...
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Klaus
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von Eike » Samstag 21. Juni 2014, 17:42
11 liest sich interessant..
13 ist dann wohl "Space Lord" von MONSTER MAGNET, mit dem Album ging der leidige Stadionrocktrend los...
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Klaus » Samstag 21. Juni 2014, 17:51
Monster Magnet stimmt. So, dann hab ich die jetzt auch mal gehört...
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Klaus
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von Eike » Samstag 21. Juni 2014, 18:01
Hör Dir lieber mal die alten Sachen von denen an! (Weil: Früher war alles besser. )
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von Klaus » Sonntag 22. Juni 2014, 07:11
Abschließend noch zu den beiden Songs, die mich am meisten beeindruckt haben. Besonders Nr. 6 musste ich mir mehrmals anhören, um überhaupt klar zu kriegen, was hier alles los ist... 6. ? - 5:19 Klassisch gehaltene Wand aus Akustik-Gitarren, dann setzt schnell mehrstimmiger, zunächst zarter, dann immer eindringlicher werdender Frauen-Gesang. Es kommt ein mittelalterliches Feeling auf. Dann, quasi aus dem Nichts, kurzes, verzerrtes Gitarren-Feedback und dann bricht ein Metal-Gewitter los, welches im wahrsten Sinne "heavy" und dramatisch ist - donnernde Toms, extrem schwere Gitarren-Akkorde und dazu eine flirrende Solo-Gitarre - Putenpelle pur. Dieser Part erinnert mich total an den Anfang von "The Philosopher" von Death - großartig! Es folg allerdings kein Death Metal, auch kein wirklich progressiver Metal, sondern straight-forward Power Metal, jetzt mit (leicht heiserem) zweistimmigen Männer-Gesang... "with you triggers and your tricks"... "go on your little clown and do your very worst"... "go ahead and start the devil"..."angels passing by". Der Gesang ist sehr erzählend. Nach 3:30 setzt ein seeehhr geiles, jagendes Riff ein, dass genau so auf Megadeth' "Peace Sells" hätte stehen können. Bass- und Drum-Arbeit werden jetzt auch deutlich progressiver und der Song bekommt eine chaotische Note, was sicher mit der erzählten Geschichte zusammenhängt. Das Ganze endet in einem geradezu voivodschen Fade-Out. Wow, das war kein Song, sondern ein Gemälde. Mal wieder keine Ahnung, wer das ist, ich bin mir nur sicher, dass es aus den US of A stammt. Bester Song des Samplers! 14. ? - 6:03 Schleppende Drums und ein 70ies-rockiges Eingangs-Riff, dann steigt eine Fiddle mit ein und es folgt sehr schöner, keltisch-irisch anmutender Frauengesang - sehr schöne Stimme! Es wird auch hier mittelalterlich-erzählend - devil, three sisters, hidden path, heavenly,... Dann plötzlich Querflöte, sehr perkussiv und von einer Frau (der Sängerin?) gespielt - klasse! "We drink our cups from drowns"... Die Fiddle begleitet wunderbar und setzt Akzente. Die Instrumentierung erinnert mich an John Mellencamps "Lonesome Jubilee". Erneut Querflöte und zum Schluss werden die Gitarren deutlich heftiger, dunkler, verzerrter, das Ganze wird hardrockiger, bevor ein Fiddle-Solo zum Ende führt. Sehr geiles Stück, besonders der Gesang, die Instrumentierung (Querflöte!) und der erzählende Charakter haben mich geflasht! Zweitbestes Stück. Also Fea, das ist ein sehr geschmackvoller Sampler, der praktisch keins meiner Lieblingsgenres repräsentiert, aber genau darum so spannend ist. Einige Songs sind grandios - Nr. 6 gehört sofort in mein CD-Regal - und es gibt nur ein Lied, das mir überhaupt nicht gefällt (Steven Wilson). por 
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Klaus
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von Klaus » Sonntag 22. Juni 2014, 07:47
So far...
1. Tito & Tarantula - Machete 2. ? - 3:15 3. Melechesh - ? - 6:23 4. Orphaned Land - Barakah 5. Sophie Hunger - Walzer für Niemand 6. ? - 5:19 7. System Of A Down - Spiders 8. Steven Wilson - The Raven That Refused To Sing 9. Madder Mortem - Formaldehyde 10. Slough Feg - Troll Pack 11. ? - 4:56 12. ? - 4:16 13. Monster Magnet - Space Lord 14. ? - 6:03
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Klaus
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von Siebi » Sonntag 22. Juni 2014, 19:37
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von Feamorn » Sonntag 22. Juni 2014, 19:45
Klaus hat geschrieben:Also Fea, das ist ein sehr geschmackvoller Sampler, der praktisch keins meiner Lieblingsgenres repräsentiert, aber genau darum so spannend ist. Einige Songs sind grandios - Nr. 6 gehört sofort in mein CD-Regal - und es gibt nur ein Lied, das mir überhaupt nicht gefällt (Steven Wilson). por 
So, also erst einmal freue ich mich sehr, dass ich dir mit der Musik eine Freude bereiten konnte!  Ich hatte schon Befürchtungen, am Ende größtenteils ins Leere zu greifen. Dass da keine deiner üblichen Jagdgebiete abgedeckt sind, ist durchaus bewusst geschehen. In der Regel baue ich die Sampler so, dass sie meinen Geschmack repräsentieren, minus die Sachen, bei denen ich mir ganz sicher bin, dass der zu Bewichtelnde sie kennt. Wobei ich sagen muss, dass ich mir zu 99,9% sicher bin, dass dir die Band hinter der Nummer 6 auch schon bei einem der anderen Spiele (PMDECS meine ich) gefallen hat, allerdings war das Stück da von einem Album später als dieses. Umso schöner, dass Du Nr.6 tatsächlich noch nicht kanntest UND der Song dann auch noch so einschlägt!  Dass Du mit Steven Wilson nicht so viel anfangen kannst, hatte ich halb angenommen, dachte mir aber, ich versuche es einfach mal. Wäre da ein "lauteres" Stück besser eigentlich gewesen? Oder gehe ich recht in der Annahme, dass das "verkopfte" das Hauptproblem ist? Für mich ist der Rabe jedenfalls wunderschön, verkopft hin oder her.  Dass dir das Schlußstück des Samplers DERART gut reingeht, überrascht mich eindeutig (wenn auch eine freudige Überraschung  )! Irgendwie habe ich das falsch eingeschätzt und dachte es wäre ähnlich "risikoreich" wie Mr. Wilson, ich hätte es sogar beinahe noch weg gelassen. Gut, dass ich das nicht getan habe! 
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von Feamorn » Sonntag 22. Juni 2014, 19:45
Ah, Siebis Post ist mir durchgerutscht. Das stimmt natürlich. 
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von Klaus » Sonntag 22. Juni 2014, 19:48
Rüchtüg! Na klar, HOM, da hätte ich auch drauf kommen können. Da muss jetzt endlich eine CD her!
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Klaus
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