Sie auf eine Stufe zu stellen mit Autumnblaze wäre meines Erachtens doch noch etwas zu viel der Ehre. Nee, die Band trägt den gleichen Namen wie ein JOY DIVISION-Song, der übrigens auch mal von den von Dir noch nicht erkannten Iren gecovert wurde, die Du auch noch nicht erraten hast. Die Coverversion findet sich sogar auf dem gleichen Album wie der Titel mit "Reveal yourself to me like cheap pornography". Das mit dem Kopp in der Tonne. Na, dämmert's?Jesus hat geschrieben: Eike hat geschrieben:Eine junge Band mit viel Potential.
Sie selbst bezeichnet ihre Musik wohl als atmosphärischen Black Metal. Naja, wen interessieren Schubladen?
AUTUMNBLAZE? Würde ich jetzt spontan mit dem Sound assoziieren.
Dubbig? Leiert etwa das Tape? Ach nee, ist ja 'ne CD. Komisch. Egal. dEUS ist richtig, und der Track stammt von "An Ideal Crash", einem schönen Alternative-Rock-Album. Ich weiß grad nicht den Titel des Songs, möglicherweise ist es 'Putting The Freaks Up Front', könnte aber auch 'Let's See Who Goes Down First' sein. Ähm, eher letzterer, in Anbetracht des Samplerthemas. Falls man das Thema nennen kann. Naja, der Grundstimmung halt.Jesus hat geschrieben:1. Entspannter, dubbiger Trip-Hop. Hätte so auch von der massiven Attacke sein können, jetzt gerade habe ich aber versehentlich den CD-Text gesehen und da erschien der Name DEUS. Nie gehört. Klingt aber nicht verkehrt. "Now I just need someone to screw"...
Hehe, da habe ich auch ewig lang "suicide tea" verstanden, bevor ich mal einen Blick ins Booklet warf (hatte das Teil erst nur getaped von 'nem Kumpel - noch aus Schulhoftauschzeiten).Jesus hat geschrieben:2. Meine Güte, hier habe ich mir ersten Abspielen im Auto ganz übel den Kopp zerbrochen...
[Rückblende:]"Oha, da kommt ein doomiges Riff. Ah, cool. Kommt mir vertraut vor, so ein doomiges Riff habe ich schon in zig Songs gehört. Ist doch geklaut. Hm, der Part mit den psychedelischen, unverzerrten Gitarrenklängen und dem flüsternden Gesang klingt nach DOLORIAN. Ist das DOLORIAN? Könnte sein. Aber die haben doch nicht solche eingängigen Refrains... was singt der da, 'suicide tee'? Was ist an Suizidtee denn Doom? Das muss aber DOLORIAN sein, denn ich kenne das so gut, das muss irgendwo in meiner Sammlung stehen. Argh! Was ist das? Woher kenne ich das? *mitsing* '...lalala honymoon, silver spoon, sui... si... psylocybe tea'! Genau. Verdammt... ähm... TIAMAT! 'Whatever That Hurts' von der 'Wildhoney'. Wieso komme ich da nicht sofort drauf?"
Das ist die kondensierte Version, weil ich ehrlich gesagt drei Durchläufe hintereinander gebraucht habe... peinlich. Ist natürlich ein ganz toller Song.
@ #3:
Das Album ist wirklich etwas bluesig geraten. Die Band stand sonst eher für Trad./Heavy/Power Metal. Und natürlich Hardrock.
Die ## 4 & 5 erkenne ich gerade nicht wieder.
Hey, für POISON-Verhältnisse ist das fast schon Artrock!Jesus hat geschrieben:6. Mehr amerikanischer Folk zu Beginn. "On a cold night in a hotel in New Orleans came the final bloooow mmmh mmmh mmmh". Aber ist wieder kein Country, es setzen die Rockgitarren ein... und es wird nicht wirklich härter. Das hier ist ganz weichgespülter, gezuckerter Radiorock. Das geht ja mal gar nicht. Klingt stellenweise auch nach BON JOVI, nur noch ein bisschen tuffiger. Das muss dann der Song sein, bei dem ich POISON vermute. Bestimmt. Da war das erste Stück in dem Stil besser. Das hier ist einfach zuuu... Stadionrock, Cock Rock, Chick Magnet Rock, Feuerzeug-in-die-Höhe-streck-Rock. Das ist pink und süßlich. Ganz schlimm.
Bei dem Gesang könntest Du recht haben. Der Typ ist aber eher für direkten Radiorock mit etwas Rebellenattitüde und für seine zuckende Lippe bekannt als für dieses damals doch recht avantgardistische Material.Jesus hat geschrieben:7. Und krasser Wechsel zu Drum'n'Bass. Discomucke. Aber nicht übel. Gesang kommt mir vertraut vor. "Concrete Kingdom" könnte der Titel sein. Klingt nicht verkehrt. Notiz an mich selbst: mehr Drum'n'Bass hören. Oha, da kommen ja ein paar fette Gitarren und ein Mitklatsch-Part. Der wiederum passt nicht ganz so gut, aber das Stück fängt sich dann wieder. Um das zu genießen braucht man aber eine Tanzfläche, Schwarzlicht und ein paar leicht bekleidetete und angetrunkene Mädels.
Ein früheres Album der Dame könnte in meinen Top 100 auftauchen... Ikone der Artpunkbewegung.Jesus hat geschrieben:8. Rock mit ritualistischen Bongo-Getrommel. Uh-ah-uh-ah. Die Rock'nRoll-Kannibalen werden Dich fressen. Das Stück ist auch sehr interessant. Hört man nicht alle Tage sowas. Endet aber einfach so mit 'ner Ausblende ohne großen Höhepunkt, was ein wenig schade ist.
Von THE CULT habe ich nur einen Song: 'Ciao Edie'. Ist der hier drauf? Weiß ich gerade nicht, aber möglich wär's.Jesus hat geschrieben:9. Fettes Rockriff zu beginn. Da hole ich mal die Luftgitarre raus. Nanu, ist das Ian Astbury? Klingt wie er. Könnte sogar THE CULT sein. Gotisch angehauchter Hard Rock. Feine Sache, schön eingängig ohne radiotauglich oder whimpig zu sein. Toller Refrain. Gefällt. Mag ich.
Mir fällt nur ein deutschsprachiger Song ein, den ich eventuell mit "Geisterfischen" in Verbindung bringen könnte, 'Sinterlungen' von SPLITTER. Ich glaube, die Band gibt's nicht mehr. Schätzungsweise Anfang der '90er, vielleicht auch Mitte. Irgendsoeine Erwerbung nach spontanem Reinhören aufgrund des Covers, für einen kleinen DM-Betrag second hand vom Krabbeltisch gezogen, damals als es noch Plattenläden gab. Ich schau zuhause mal nach, ob es wirklich der Song ist. Tja, den Sampler hab ich etwa vor einem Jahr gebastelt...Jesus hat geschrieben:10. Melancholischer Deutschrock über zarten Klampfen. Poetische Lyrik. Könnte den Text jetzt komplett abtippen, bin aber zu faul. Eike wird mich jetzt hauen, aber das erinnert mich ein kleines bisschen an ECHT. Nur besser. Ah, da kommen ein paar deftigere Stromgitarren. Gesanglich sehr gut gemacht. Ich weiß aber nicht, was denn "Geisterfische" sein sollen. Ich kenne ja Gespensterfische, aber die meint der junge Mann hier sicherlich nicht. Gutes Ding.
Die ist super zum Einschlafen. Und zum Aufwachen auch. Wenn man danach noch bis Mittag liegenbleiben will. Schön meditativ.Jesus hat geschrieben:11. Ein wenig bekiffter Doom Blues von EARTH. Von der Platte mit dem biblischen Cover. Irgendwas mit Samson... "The Bees Made Honey in the Lion's Skull". Weiß gerade nicht den Namen *hinschau* "Engine of Ruins", aha. Ist irgendwo in der Mitte des Albums. Weiß ich doch. Allerdings bevorzuge ich meist doch eher den destruktiven Drone der Frühwerke, weil die Platte wirklich sehr arg lethargisch ist.
[/quote][/quote]Den Titel könnte ich wirklich per Zufallsprinzip ausgewählt haben, weil ich "Draconian Times" durchweg gut finde. Vielleicht 'Shadow Kings', weil der so eingängig ist. Schließlich gab es die Anti-Frank-Jaeger-Songs ja schon auf CD1 zur Genüge.Jesus hat geschrieben:PARADISE LOST. Schon ewig nimmer gehört. Haben auch mal ganz soliden Doom gespielt. Wieso habe ich eigentlich keine Platte von denen? Ach, jetzt ist auch zu spät. Ähm... von der "Draconian Times". Titel heißt... ach, jetzt der Titel schon weg und das nächste Stück fängt an.
Hm, falls es nicht von der "Damnation" ist, aber danach klingt, dann könnte es von einer Band mit A stammen. Raus aus Eden!Jesus hat geschrieben:14. Wieder sehr zarte, akustische Klänge und ein Sänger, der ein wenig an Mikael Åkerfeldt erinnert. Hätte so auch auf der "Damnation" stehen können. Hübsch. Eine kleine, feine Ballade für den Melancholiker in mir. Zerbrechlich und einfach nur schön. Dann zum Ende hin bedächtiges Schlagwerk und eine weinende Violine. Sowas kann man ja nicht schlecht finden
Frage selbst beantwortet! ;-PJesus hat geschrieben:Also... ähm... ich frage mich jetzt, wo denn nun STILTSKIN sein soll? Nichts klang nach Grunge oder Jeans-Werbung. Zum Ende der CD
