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von Jhonny » Freitag 9. Mai 2014, 10:20
Die "Tempo Of The Damned" war doch auch im Blast-Programm, oder? Finde die jedenfalls toll!
Und bei Kreator - das darfst du, Siebi (und auch Klaus) gerne anders sehen, aber jedes Album seit "Violent Revolution" war für mich ein Top-10-Anwärter des jeweiligen Jahres.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Mai 2014, 10:36
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Da kommt völlig unerwartet ein neues Album einer unmetallischen Truppe raus, die - dem Blautier sei Dank! - ich schon seit Jahren toll finde und es überfällt mich beinahe hinterrücks mit einem Klangbild, von dem alle anderen Bands nur träumen. Ich bin komplett begeistert.
Fräulein Calla aus England? Dann geht der Dank zurück, dann kenn ich die nämlich von Dir 
Nee, die kenne ich gar nicht:) Peter Kubaschk hat geschrieben:Nee, Woven Hand.
This! Das neue Album ist dermaßen die Wucht, ich bin völlig gebürstet. Nicht nur die gebotene Musik ist erneut allererste Sahne, dieses Mal ist es auch das Klangbild, welches mich völlig umhaut. Warm, kraftvoll, vielschichtig, mitreißend, transparent ... hach. Siebi hat geschrieben:Hier reifte gestern die Erkenntnis, wie stark die Scheiben der 80er nachwirken, während vieles neues einfach im Nichts verpufft. Abgesehen von Warrel Danes Solo-Geschenk vor fünf Jahren. Gänsehautplatte!
Ja, sehr viel Nachhaltiges ist seit 2000 nihct erschienen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Klaus » Freitag 9. Mai 2014, 10:44
Siebi hat geschrieben:Hier reifte gestern die Erkenntnis, wie stark die Scheiben der 80er nachwirken, während vieles neues einfach im Nichts verpufft.
Empfinde ich sehr ähnlich, wobei das eher Wenige, was von den neueren Sachen nachwirkt, dann meistens von jungen/neuen Bands stammt. Die alten Recken/Säcke liefern hauptsächlich Stoff mit wenig Halbwertszeit ab.
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von Siebi » Freitag 9. Mai 2014, 10:58
Jhonny hat geschrieben:Die "Tempo Of The Damned" war doch auch im Blast-Programm, oder? Finde die jedenfalls toll!
Und bei Kreator - das darfst du, Siebi (und auch Klaus) gerne anders sehen, aber jedes Album seit "Violent Revolution" war für mich ein Top-10-Anwärter des jeweiligen Jahres.
Sneap und Exodus bzw. Sneap und Thrash geht in meinen Ohren nicht. Die Songs sind teilweise okay, "Impaler" natürlich großes Dreschflegelkino. Meine Exodus sind alle Scheiben bis dahin, sogar die "Force Of Habit". Kreator sind ein eigenes Thema. Darfst Du hypen, abfeiern, bejubeln, jeder wie er will. Geben mir musikalisch bis auf die Frühwerke und ausgefallene Alben wie "Renewal", "Outcast" und "Endorama" seit der Reunion wenig, besser gesagt, gar nix. Das "Back to the roots"-Zeug brauche ich nicht. War da nicht auch Sneap dabei? Egal. Dazu verbinde ich Musiker und Mensch, was viele trennen können, ich eben nicht. Der Mille nervt mich live und auf Konserve seit Äonen. Diese Art Sozialpredigtum und dem stetigen Raisen der "Flag Of Hate" von der Bühne herab, abseits davon Thrash kacke finden, aber "Wir Thrasher sind ja alle so integer"-Geblubber, das wirkt mehr als grotesk. Aber a bisserl was geht immer, denn des promogrusligen Abfeierns überflüssiger Blastkapellen wie den erbärmlichen Lost Society ist er sich nicht zu schade. Kann aber auch Labelgrütze ohne sein Zutun sein, wer weiß. Das Beste an Kreator ist der Waltarigitarrist Sami, ein Musiker und toller Mensch par excellence. *Zunge schnalzt*
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von Klaus » Freitag 9. Mai 2014, 11:04
Der Ventor ist schon auch ein Guter.
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von Holger Andrae » Freitag 9. Mai 2014, 11:18
Siebi hat geschrieben: Dazu verbinde ich Musiker und Mensch, was viele trennen können, ich eben nicht.
Ja, das Problem kenne ich. Da steht man sich manchmal beinahe selbst etwas im Weg. Aber wenn ein Musiker bei mir menschlich unten durch ist, kann ich auch die Scheiben schwer anhören. Ist vielleicht ein bisschen albern, weil man ja von 90% der Musiker kaum etwas persönliches weiß, ist aber eben so. Zum Thema Sneap: Ich muss nicht erwähnen, dass ich auch kein großer Freund seiner Klangwelten bin, aber es liegt ja zu einem nicht unerheblichen Teil an der Band, die ihn auswählt, weil sie eben diesen Klang haben möchte. Gerade bei so altverwurzelten Stahlagenten etwas befremdlich.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jhonny » Freitag 9. Mai 2014, 11:57
Manchmal finde ich den Sneap-Sound sehr passend - bei Nevermore z.B.
Bei Kreator hätte ich aber sicher mit einer "traditionelleren" Produktion auch kein Problem.
Der Sound ist für mich aber nie so entscheidend wie das Song-Material.
Ich habe Kreator nur ein Mal live gesehen, 2005, da fand ich sie nicht unsympathisch. In Interviews war Mille auch nie so wirklich mein Fall, aber in aller Regel kann ich Person und Musik ziemlich gut trennen.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 9. Mai 2014, 12:35
Siebi hat geschrieben:Hier reifte gestern die Erkenntnis, wie stark die Scheiben der 80er nachwirken, während vieles neues einfach im Nichts verpufft. Abgesehen von Warrel Danes Solo-Geschenk vor fünf Jahren. Gänsehautplatte!
Mir fehlt ja diese Ganz-oder-gar-nicht-Attitüde komplett, so dass ich auch durchwachsene, "nur nette" oder selbstkopierende Alben cool finden und in der Sammlung haben kann, die im Vergleich zu den 80er-Alben keinen nachhaltigen Eindruck mehr hinterlassen. Aber davon abgesehen, kann ich deiner Beobachtung schon weitgehend zustimmen. Wenn ich die großen alten Bands nehme, und deren prägende Alben aus den 70ern, 80ern und ggf. noch frühen 90ern hernehme, und diese dann mit deren Scheiben aus den letzten 20 Jahren vergleiche, dann komme ich schon sehr oft auch (fast immer?) zu der Erkenntnis, dass die Scheiben nicht mehr diesen Nachhall haben können, wie die alten Sachen. Das führe ich zwar oft nicht nur auf die Klasse der Alben, sondern eben auf die persönliche Vita und die erheblich reduzierte "Beeindruckbarkeit" des alten Mannes als Hörer zurück, aber auf der Wirkebene bleibt es im Endeffekt das selbe Ergebnis. Ausnahmealben von dieser Regel wären für mich: - MAYHEM "Grand Declaration Of War" (2000) - SATAN'S HOST "By The Hands Of The Devil" (2011) - BURZUM "Belus" (2010) und "Fallen" (2011) - MANOWAR "The Lord Of Steel" (2012) - JUDAS PRIEST "Angel Of Retribution" (2005) - WARREL DANE "Praises To The War Machine" (2008) - IRON MAIDEN "Brave New World" (2000) Das sind "Alte-Helden-Alben" der Neuzeit, die für mich wirklich noch etwas auslösen konnten und weiterhin auch auslösen können, das über das übliche "Jo, nett, dass es sie noch gibt." oder "Gefällt mir ganz gut." hinaus gehen, und die wirklich Songs haben und Gefühle für mich transportieren, die ich als essentiell für mich und meine musikalische Entwicklung bewerten würde. Jo, halt Songs, die für mich in kurzer Zeit echte und ewige All-Time-Faves geworden sind. Es wird noch ein paar mehr geben, die mir spontan nicht einfallen, aber ja, bei den meisten alten Helden ist es in der Tat so, dass ich die neuen Alben bisweilen echt stark finde, aber sie trotzdem nie so stark wirken, wie die alten Highlights bis Anfang der 90er. Kreator, Sodom, Slayer, U.D.O., Accept, Running Wild, Overkill, Iron Maiden (nach BNW), Helloween... Reihenweise Scheiben, die ich beim Hören direkt richtig stark finde. Tatsächlich. Aber keine Scheiben, deren Songs mich begleiten, und die ich "immer" bei mir habe.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Loomis » Freitag 9. Mai 2014, 13:27
Rüdiger Stehle hat geschrieben:- BURZUM "Belus" (2010)
Wirklich eine faszinierende Scheibe. Ich frage mich, wie er es im Song "Belus' Tilbakekomst (Konklusjon)" schafft, ein oder zwei Riffs auf 10 Minuten auszuwalzen und dennoch ist es keine einzige Sekunde langweilig. Ein moderner Klassiker ist für mich das hier:  Mastodon - Leviathan (2004) Da stimmt einfach alles. Großes Können an den Instrumenten, packendes Songwriting, Eigenständigkeit und ein tolles Albumcover. Hier als Beispiel mal "Hearts Alive", den Longtrack vom Album. http://youtu.be/qp1dRh2FVVs
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von Jhonny » Freitag 9. Mai 2014, 14:12
Moderne Alben (ab 2000) alter Bands (Debüt vor 1995 und mindestens 10 Jahre vor dem Album), die bei mir die Top 100 erreichen könnten:
Iron Maiden - Brave New World (2000) Manilla Road - Atlantis Rising (2001) Dream Theater - Train Of Thought (2003) Iron Maiden - Dance Of Death (2003) Iced Earth - The Glorious Burden (2004) Overlorde - Return Of The Snow Giant (2004) Bolt Thrower - Those Once Loyal (2005) Kreator - Enemy Of God (2005) Celtic Frost - Monotheist (2006) Unleashed - Midvinterblot (2006) Candlemass - King Of The Grey Islands (2007) Blind Guardian - At The Edge Of Time (2010) Helloween - 7 Sinners (2010) Angel Witch - As Above, So Below (2012) Satan - Life Sentence (2013) Persian Risk - Once A King (2012)
Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Aber: Fast jede größere alte Band veröffentlicht konstant gute Alben, die ich gerne auflege. Meist keine Meilensteine (die hier aufgeführten sind ja prozentual klar die Ausnahme, sowohl innerhalb des Bandkontextes als auch verglichen mit der Gesamtzahl an Alben, die ich von älteren Bands aus neueren Zeiten besitze) - aber tolle Alben, die in der Jahres-Top-10 meist eine gute Rolle spielen.
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