Musikzeitschriften

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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 28. April 2014, 16:09

Wieso nicht? Ich finde dieses Verhalten eben einfach unsympathisch.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Jhonny » Montag 28. April 2014, 16:27

enemy-of-reality hat geschrieben:Wieso nicht? Ich finde dieses Verhalten eben einfach unsympathisch.


naja, das Verhalten ist schwer zu bewerten, aber der Eindruck ist schon recht deutlich.
Ich habe mir seither keine RH-Ausgabe mehr gekauft (hatte sie aber schon ein paar Monate lang meist liegengelassen).

Auch wenn mich gerade an Götz manches immer wieder gestört hat, meine Sympathien bei dieser Sache sind klar bei den "gegangenen" Mitarbeitern.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 28. April 2014, 16:41

:bier:

Und mit Götz' Meinung bin ich auch nicht immer konform gegangen, aber das macht ja nix. Lieber ein Typ mit Ecken und Kanten der zu seiner Meinung steht als einer dieser unzähligen gesichtlosen, aalglatten Schreiber.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Havoc » Montag 28. April 2014, 17:09

enemy-of-reality hat geschrieben:Dass ihr damit einen Typen unterstützt, der seinen angeblichen Freunden nach vielen Jahren einen Arschtritt verpasst und dann noch versucht, die ganze Sache totzuschweigen, scheint euch wohl zu stören?!?


Ach...das geht mir an dieser Stelle auch ein wenig zu weit. Ich weiß erstens doch gar nicht wirklich was da so abgegangen ist, zweitens geht es mich nichts an und drittens kann das mir doch auch egal sein. Ich will ein Heft über Rockmusik haben...sonst nichts. Wenn man solche Zwists immer gleich persönlich nehmen würde, dann dürfte man sicher auch jede dritte CD die man so besitzt nicht mehr anhören etc.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 28. April 2014, 17:37

enemy-of-reality hat geschrieben:Wieso nicht? Ich finde dieses Verhalten eben einfach unsympathisch.


Jo, keine Frage. Götz war für mich auch ein Sympathieträger. Ich bin da im Prinzip ganz bei dir/euch.
Nur sollte ich jetzt das Heft nicht mehr beziehen, nur weil da (höchstwahrscheinlich) unsaubere Dinge abliefen, die Leistung aber nach wie vor stimmt? Dann hoffe ich für dich, dass du bei sämtlichen Produkten, die du kaufst, immer guten Gewissens bist, dass die dahinterstehenden Firmen stets lieb zu ihren Mitarbeitern waren, diese fair bezahlen und niemals unartige wirtschaftliche Entscheidungen gefällt haben.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Montag 28. April 2014, 19:09

Oliver Passgang hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:Wieso nicht? Ich finde dieses Verhalten eben einfach unsympathisch.


Jo, keine Frage. Götz war für mich auch ein Sympathieträger. Ich bin da im Prinzip ganz bei dir/euch.
Nur sollte ich jetzt das Heft nicht mehr beziehen, nur weil da (höchstwahrscheinlich) unsaubere Dinge abliefen, die Leistung aber nach wie vor stimmt? Dann hoffe ich für dich, dass du bei sämtlichen Produkten, die du kaufst, immer guten Gewissens bist, dass die dahinterstehenden Firmen stets lieb zu ihren Mitarbeitern waren, diese fair bezahlen und niemals unartige wirtschaftliche Entscheidungen gefällt haben.

Nein. Bei anderen Firmen weiß ich in der Regel genau, dass es nur um den wirtschaftlichen Erfolg geht und der einzelne Mitarbeiter dem Unternehemn scheissegal ist. Das ist heutzutage ja (leider!) so Standard, hab ich selber schon oft genug erlebt.
Das RH hat aber über all die Jahre immer suggeriert, dass es sich hier eben nicht um ein "reguläres" Unternehmen handelt, sondern um einen Haufen Freunde, die miteinander aus eher idealistischen Gründen ein Heft machen, welches halt auch relativ erfolgreich ist. Und mit Freunden geht man nun mal nicht so um und setzt sie nach so vielen Jahren vor die Tür. Und wenn man es, aus welchem Grund auch immer, doch tut, dann sollte man sich den Lesern gegenüber auch erklären, wenn man nicht wie der letzte Arsch dastehen will.

(Falls jemand kürzlich was ganz ähmliches im RH-Forum gelesen hat, das hab auch ich geschrieben)
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 29. April 2014, 00:58

enemy-of-reality hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:Wieso nicht? Ich finde dieses Verhalten eben einfach unsympathisch.


Jo, keine Frage. Götz war für mich auch ein Sympathieträger. Ich bin da im Prinzip ganz bei dir/euch.
Nur sollte ich jetzt das Heft nicht mehr beziehen, nur weil da (höchstwahrscheinlich) unsaubere Dinge abliefen, die Leistung aber nach wie vor stimmt? Dann hoffe ich für dich, dass du bei sämtlichen Produkten, die du kaufst, immer guten Gewissens bist, dass die dahinterstehenden Firmen stets lieb zu ihren Mitarbeitern waren, diese fair bezahlen und niemals unartige wirtschaftliche Entscheidungen gefällt haben.

Nein. Bei anderen Firmen weiß ich in der Regel genau, dass es nur um den wirtschaftlichen Erfolg geht und der einzelne Mitarbeiter dem Unternehemn scheissegal ist. Das ist heutzutage ja (leider!) so Standard, hab ich selber schon oft genug erlebt.
Das RH hat aber über all die Jahre immer suggeriert, dass es sich hier eben nicht um ein "reguläres" Unternehmen handelt, sondern um einen Haufen Freunde, die miteinander aus eher idealistischen Gründen ein Heft machen, welches halt auch relativ erfolgreich ist. Und mit Freunden geht man nun mal nicht so um und setzt sie nach so vielen Jahren vor die Tür. Und wenn man es, aus welchem Grund auch immer, doch tut, dann sollte man sich den Lesern gegenüber auch erklären, wenn man nicht wie der letzte Arsch dastehen will.

(Falls jemand kürzlich was ganz ähmliches im RH-Forum gelesen hat, das hab auch ich geschrieben)


Ich bin ja völlig auf Deiner/Eurer Seite. Kaufe das heft aber schon etwas länger nicht mehr. Ein Akt, für den ich mehrere Anläufe gebraucht habe, den ich aber bislang nicht bereut habe. Ich bin, obwohl ich bei einem Onliner schreibe, noch immer ein freund von Print, finde mich aber in keinem der großen Magazine wieder. Das heiß geliebte Snakepit ist auch nicht mehr, was es enmal war, bleibt das That's Metal (was übrigens jeder, der Stromgitarren-Musik mag, haben sollte), das Steel For An Age und wohl das Iron Fist (welches noch ungelesen hier liegt).

Ich finde die Entlassungen beim RH (es heißt übrigens noch immer _das_ Rock Hard (Magazin)) auch extrem unsympathisch (um jetzt mal den Begriff "tragisch") nicht zu bemühen, kann das allerdings (sorry) aus wirtschaftlichen Gründen beinahe verstehen. Wo und wie man zu der Annahme kommen kann, dass ein Kiosk Magazin, nur auf rein freundschaftlicher Basis funktioniert könnte von mir stammen, so herrlich blauäugig ist sie. Das wurde in den letzten Jahren auch nicht mehr suggeriert. Da war nach meinem Empfinden der ganzen Spaß zwischen den einzelnen Redakteuren völlig weg.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Oliver Passgang » Dienstag 29. April 2014, 10:45

Uhm... Ich habe das Rock Hard jetzt nie als einen "Haufen Freunde" wahrgenommen, um ehrlich zu sein. Klar, die schienen untereinander teils sehr gut miteinander auszukommen, aber das sollte doch an jedem guten Arbeitsplatz so sein - insbesondere, wenn man eine Leidenschaft teilt, oder? Auch wenn ich ihn nicht lese, ist das beim Metal Hammer sicher nicht anders (bzw. hätte ich das nicht anders wahrgenommen). Insofern kann ich das irgendwie nicht "persönlich nehmen", auch wenn ich - das habe ich ja bereits zugegeben - die Entscheidung(en) auch nicht besonders sympathisch fand. Einen Grund, das RH nicht mehr zu kaufen, solange die Qualität bestehen bleibt, ist das für mich aber noch nicht.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 29. April 2014, 10:54

Zumindest hängt ein Teil der MH-Redaktion in Berlin gerne mal zusammen bei Konzerten ab. Ob das jetzt ein Zeichen für ein besonders gutes Betriebsklima ist, kann ich aber nicht sagen.

Ich sehe es aber wie holg. Dass da ein Haufen Freunde ein Heft aus idealistischen Gründen macht, habe ich schon seit langer Zeit nicht mehr so wahrgenommen. Seit die Absatzzahlen zurückgegangen sind (also schon seit 10 Jahren), mussten immer neue Ideen her, um den Absatzrückgang auszugleichen. Dass dabei in einem Team Differenzen über die Ausrichtung aufkommen, ist völlig natürlich, zumal diese Änderungen sich auch nicht als nachhaltig erfolgreich gezeigt haben und die Zahlen weiter und weiter zurückgegangen sind. Tatsächlich sind die von Julian hier geposteten Absatzzahlen des Januars so hoch wie lange nicht mehr, was sicher auch mit den Diskussionen rund um Götz' & Rest Ausstieg zu tun hat. Das Vorwort & die Leserbriefe wurden ja von einigen Teilen der Szene mit Hochspannung erwartet, was dem Heft einen guten Schub gegeben hat. Im Herbst waren es ja nur noch ~25.000 Hefte und das ist üblicherweise die beste Zeit im Jahr (mehr, oft hochwertige Releases, entsprechend viel beachtete Coverstories etc....). Anyway, als ich am WE durch Nils' Heft geblättert habe, sind mir sehr viel weniger Änderungen aufgefallen, als ich vermutet hatte (kein "From The Underground" mehr, ein paar neue Gesichter im Soundcheck & im Impressum), aber ansonsten sah das schon noch wie das "alte" RH aus. Von daher kann ich Oliver & Havoc in ihrer Meinung schon verstehen. Mich hat es jetzt nicht bewegt, das Heft nach mehr als einem Jahr Pause mal wieder zu kaufen, aber vielleicht werde ich das in einem halben Jahr oder so mal wieder tun.
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Re: Musikzeitschriften

Beitragvon enemy-of-reality » Dienstag 29. April 2014, 12:01

In einem halben Jahr wirst du hoffentlich schon das neue Heft lesen, vielleicht schmökerst du dann gerade in Albrechts monatlicher Brathähnchen (Ö: Grillhendl) Kolumne :)
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