ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Jhonny » Dienstag 4. März 2014, 17:20

Das Heft habe ich da - aber vielleicht will ja trotzdem Sally weitermachen? Ich denke, er ist dafür besser geeignet als ich.
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 4. März 2014, 20:29

Ich bin eher heimlicher Beobachter. Aber ich befürworte natürlich trotzdem, dass es hier weitergeht. Ich geh das ganze hier eh noch einmal durch. Ich glaube ich habe hier auch schon Mal etwas zu ein paar Bands bzw. Alben geschrieben gehabt.
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Loenz » Samstag 8. März 2014, 22:57

Jesus hat geschrieben:Jazz-Gedudel? Auf dem Einhorn? Ja, die kurzen Interludi sind jazzig, aber sonst habe ich keine Ahnung, was der Kubi da labert. Absolut riesig großartiges Album ist das.



Hier und bei Sally kann man unterschreiben. Völlig geile Achterbahnfahrt.
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon salisbury » Dienstag 25. März 2014, 10:05

Oh, das tut mir sehr leid, dass dieser Thread etwas aus meinen Augen geraten ist. Ich werde das ganz sicher zu Ende führen. Nächste Woche soll es weiter gehen. Schritt 1 ist allerdings: ich muss das Heftchen mit der Liste wieder finden... :-S
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 27. März 2014, 03:32

Uihuihuih den Thread gibts noch? Phaaaaaaaaantastisch. Eine Menge nachzuholen für mich. Aber auch erst Platz 90, also wenns hier weiter geht wirds noch intredesting. Auf auf, Blautier, tu der alten Grünhaut was gutes und hau in die Tasten :grins:
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 27. März 2014, 09:19

Muss ich dem Blautier notfalls die Eclipsed-Ausgabe kopieren? :grins:

Ich hab die ganze Liste auch als Excel-Tabelle abgetippt; da lässt es sich leichter anstreichen, welche Alben man schon hat 8-)
(So habe ich, bei Bedarf, auch die Rock Hard Top 500 und die Top 250 Thrash / Black / Death Alben).
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 29. März 2014, 21:15

Blautierle hat kei Zeit, nuja, ich dagegen schon :x

SUBJECT ESQ. (Seite 23)

Das ist schon angemessen verschroben, von der Produktion angenehm unübersteuert-staubig und interessant. Dass ausgerechnet die Bayern sowas hinkriegen? Von allen Naturvölkern hätte ich es DENEN noch am wenigsten zugetraut. Bin mir nicht sicher ob ich das spannend genug finde um es intensiver zu hören... so wirklich eigenständig klingt das nicht, ungewöhnliche Instrumente mal außen vor. Aber gut ist es, jawollja.

THE MOODY BLUES (Seite 23)

Keine Songbeispiele (der Link ist tooot)? Mal schauen. Wäre doch gelacht, wenn die Grünhaut es nicht besser könnte als die Blauhaut ... und so ist es: [url="https://www.youtube.com/watch?v=hoOsXsNYGLY"]Ride my See Saw[/url] klingt allerdings eher sehr verzichtbar. Hm. Bin zu faul mir andere Eindrücke zu holen. Verzichtbar.

SPOCK'S BEARD - The Kindness Of Strangers (Seite 24)

Ahja, die Bärte. Kennt man natürlich, haben mich aber offen gestanden bisher nie so recht gepackt... alle Alben mal im Komplettpaket durchgeballert, und dann nie wieder :) Aber so ist das mit Musik, manche Sachen die man eigentlich lieben müsste findet man manchmal nicht direkt gut und (wieder)entdeckt sie dann später. Hörs grade nochmal und bin ziemlich enorm angetan.

GONG - You (Seite 25)

War tatsächlich einer meiner letzten Beiträge hier im Forum vor meiner (Zwangs-)Pause, in denen ich meinte, dass mir das gefällt. Und es gefällt mir immer noch. Spacig, ätherisch, trippig, cool. Wird vermutlich für viele schwer eingängig sein, ich finde mich dagegen darin direkt zurecht. Keine Musik für jeden Tag, aber dennoch klasse.

STEVE HACKETT - Spectral Mornings (S. 25)

"Clocks" ist ganz nett. Zu verkopft für meinen Geschmack, wenns melodisch wird, dann wirds auch nett. Wirds aber leider selten in dem Track.
"Every Day" find ich schmierig und doof.

NEKTAR - A tab in the ocean (S. 26)

Uih, da passiert einiges auf mehreren Leveln, das find ich ja immer sehr toll. Proggig genug um spannend zu sein, melodisch genug um Halt zu geben. Sehr schön! Sogar der Gesang ist erträglich, inkl. dem Englisch - für Teutonen in den 70ern durchaus keine Selbstverständlichkeit :grins: Keine Musik für jeden Tag, aber am eben für manche besonderen Tage. Doch, find ich sehr überzeugend. Und verdrogt isses mMn auch nicht, um so feine Arrangements und treffende Zusammenspiele zu komponieren kann man kaum total auf Drogen sein. Schöne Entdeckung!

PALLAS - The Sentinel (S. 26)

Musik aus meinem Geburtsjahr, ich ahne schröckeliches. Und schröckelich beginnt es, der Gesang bei "Shock Treatment" ist gräuslich, und die Musik ist es auch. Sicher, dass das kein verkappter Powermetal ist? Wäh. Überwiegend waren 80er+90er echt das Mittelalter der modernen (Rock)Musik, aber glücklicherweise leben wir ja schon in der musikalischen Neuzeit. All hail to the Kant of Music, RADIOHEAD :grins: Die kommen doch sicher auch noch. Die anderen Progger, die Nietzsche-Progger nämlich, die Musiker mit dem Frostschwert nämlich - die Schwarzmetaller! - werden wir wohl hier leider kaum zu Gesicht bekommen. Leider. Mir würden spontan einige tolle Blackmetal-Alben einfallen die progressiver und tausend Mal besser sind als das hier.

*duckundweg*

Ne, ehrlich, find ich zum wegrennen. Meiner unqualifizierten Meinung auch sehr metallisch für 'n Prog-"Rock" Album. Und proggig isses auch nich'.

CURVED AIR - Phantasmagoria (S. 26)

"Marie Antoinette": Nä, schräg und doof. Das mag der salisbury, aber steigt bei sowas entspannt-groovenden wie MAGMA aus? :jaja: Das find ich oberschräg und ziemlich schwer erträglich :)

ELBOW - Asleep In The Back (S. 27)

"Can't stop": Oh, das RADIOHEAD'et aber ordentlich. Hübsch. Original ist besser, aber das gefällt mir schon gut.

Zweite Hörprobe ist irgendwie nicht auffindbar ... falscher Trackname? Naja, werden mal als "hübsch, aber unwichtig" abgespeichert :P

Enchant - Blueprint of the world (S. 27)

Die hatte ich schon bei dir gehört und für gut befunden. Drängt aber nicht, sorry :(

EMERSON, LAKE & PALMER - Trilogy (S. 28)

Toll! ELP ist allgemein toll.

RUSH - Hemispheres (S. 28)

Gibt eh keine schlechten RUSH Alben.

PENDRAGON - Pure (S. 29)

Allein schon für solche Wiederentdeckungen ist der Thread pures Gold. Klassischer Fall von "GEhört, GEfeiert, verGEssen". Das ist natürlich großartig.

OMEGA - Csillagok Útján (S. 30)

Wie haben sich denn ABBA aufs Cover verirrt :? Blautier, nachbessern!

Das hier ist allerdings schon sehr anstrengend. Isses das? Scheint so. Nix wie weg.

VAN DER GRAAF GENERATOR - World Record (S. 30)

Die sind großartig, aber auch sehr unzugänglich. Dennoch: feinster Prog! Pflicht.

BARCLAY JAMES HARVEST - Once Again (S. 30)

Fand schon die erste Scheibe unspannend. Is' für mich Pop. Oder so. Brauch ich nicht.

UNIVERS ZERO - Uzed (S. 31)

Die Belchjier, die ham 'n Schatten. "L'Etrange Mixture du Docteur Schwartz" mag ja wahnsinnig progressiv und avangardistisch sein, aber man sollte doch bitte auch versuchen irgendwie Musik zu machen. Schräge Töne zu wechselnden Rythmiken klampfen ist für mich keine wirkliche Kunst, zumindest nicht sofern dabei nichts packendes bei raus kommt. Und das packt mich null komma gar nicht. Nöp, nix für mich.

LAZULI - En avant doute (S. 31)

Kein Plan was ich damals dazu schrobierte, aber das ist schon hübsch. Dudelt ein wenig an mir vorbei, so recht mags mich nicht packen. Französisch allerdings gefällt mir, das ist ein Bonus.
"Cap'taine Coeur de Miel" ist allerdings schon deutlich besser, das gefällt mir gut. Hm, also werd ichs doch mal genauer unters Monokel nehmen müssen.

IT BITES - Once Around The World (S. 32)

Och, joa. Lieber die Originale.

AMLIPIER - The Octopus (S. 32)

Na endlich mal was, wo ich uneingeschränkt jubilieren darf. Mein Album des Jahres 2011 und mMn eine echte Prog-Großtat des neuen Jahrtausends. Ja, es ist zu lang und mäandert zu oft ziellos rum, ja, es ist gerne mal inkonsequent und verfolgt nicht jeden Ansatz zum wohlverdienten Ende, ja, obwohl ich ein großer AMPLIFIER Fan bin finde ich den Gesang des Fronters nach wie vor eher zweckmäßig, AAAABER es ist einfach toll als Gesamtkunstwerk. Es schrammelt und rammelt, es rockt, es progt, es bockt, es überfordert und bietet dabei dennoch so vieles. UND es altert ganz ausgezeichnet, denn es wird immer besser. Einfach mal ein halbes Jahr nicht anrühren, und dann neu verlieben.

Ganz klar 11/10 und der Höhepunkt des Schaffens von AMPLIFIER. Jetzt können sie eigentlich nur noch schlechter werden... *das Gegenteil hoff*

PROCOL HARUM - Shine On Brightly (S. 33)

Hm, hier muss ich wohl neidlos anerkennen, dass die Band so früh sehr viel vorgegriffen hat, aber mich packts nicht so recht. Die Qualität ist wohl ohrenscheinlich da, aber Qualität ist nicht alles. Et Hätz, Jung, et Hätz, dat musse aanspresche. Kennmer net, bruuchmer net, fott domet.

RADIOHEAD - Kid A (S. 33)

Na, die werden wohl noch ein paar mal häufiger auftauchen ;) Nur ein Wort:

GROSS-AR-TIG.

Finds genial, wie im Thread alle angewidert das Gesicht verziehen und nur Jesus sich nach etlichen Seiten der Abstinenz wieder zu Wort meldet, um seiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen :grins: Bin da ganz beim Heiland. Sorry, ihr Ungläubigen, aber der Gottessohn liegt diesmal goldrichtig und alle, die das nicht so sehen haben natürlich doofe Ohren.

Und weils so schön war zitiere ich mich an der Stelle mal selbst, und zwar mit einem Zitat aus genauso diesem Beitrag. Selbstverliebtheitsception!

Teichfrosch hat geschrieben:All hail to the Kant of Music, RADIOHEAD



Dat wars für heute, später mehr.
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon salisbury » Samstag 29. März 2014, 21:26

Hee, ich wäre der letzte, der beim Radiokopf das Gesicht verzieht, ich liebe diese Band, und zwar mit jedem Lebensjahr mehr! Und klar, kommen die nochmal 8-)

"eclipsed such"
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 1. April 2014, 18:23

Erstaunlich, wie man sich über RADIOHEAD streiten kann. In meinen Ohren eine der Bands, die am besten und schlüssigsten den Spagat zwischen Mainstream und Avangarde hin bekommen, ohne sich zu verkaufen oder anzubiedern. Naja, jedem das seine. Und ja, Herr LaBrie mag zwar technisch gut, vielleicht auch sehr gut sein, aber seine Stimme mag auch ich dennoch nicht. Gehört aber zu DT, was soll man machen.

KING CRIMSON - Larks Tongue In Aspic (S. 37)

Muss ich wohl nix zu sagen. Auch wenn ich mal bei einer Wichtelaktion ein dazugehöriges Cover nicht erkannte. Für mich klang das vergleichbar ähnlich wie das hier mit dem Original :) Liegt aber auch wohl daran, dass ich nie viel Wert auf Lyrics lege... Warum rechtfertige ich mich eigentlich vor einer nicht existenten Leserschaft?! Weiter im Kontext.

ARAGON - Don't Bring The Rain (S. 38)

Dat han ich doch schomma jehört ... achso, natürlich, beim Blautier den Nachfolger, da stehts ja :grins: Sehr theatralisch, aber das mag ich ja durchaus, wenns gut gemacht ist. Gefällt mir, auch wenn es "dank" dem unverkennbaren 80er Sound bei mir wohl nicht sonderlich hoch in der "Muss ich haben" Liste stehen wird.

Rick Wakeman - The Six Wives of Henry VIII (S. 38)

Kann man übrigens schön hier hören:
http://grooveshark.com/#!/album/The+Six ... III/290955

Nett. Muss ich nicht haben.

MARILLION - Misplaced Childhood (S. 38)

Ja, die sind schon sehr gut. Habe allerdings festgestellt, dass die nicht zu 100% dem entsprechen, was ich gerne höre. Sind etwas zu flauschig-plüschig-gefällig... an der Größe der Band ändert es dennoch nichts.

TOOL - 10000 Days (S. 40)

Ok, hier gibt es einiges zu sagen.

Erstens hat sich das ECLIPSED hiermit wohl dann doch etwas selbst ins Bein geschossen, denn wer bei TOOL kein Metal hört, der hört wohl keinen Metal, im Sinne von: noch nie. TOOL reinnehmen weil sie Everybody's Darling in der Alternative-Szene sind aber ansonsten keinen Prog-Metal reinnehmen ist iwie auch halbgar. Ohne die zahlreichen Vorleistungen bekannter Metal/Hardrock-Urgesteine hätten TOOL wohl nicht nach TOOL geklungen, sei es nun SABBATH, SLAYER oder LEDZEP. Ja, man muss das natürlich nicht so scharf trennen und kann durchaus mal Zugeständnisse machen, aber wenn selbst Wikipedia TOOL als "x-Metal" listet ... naja, irgendwie ist das natürlich Haarspalterei, aber irgendwie auch nicht. Als bekennender TOOL Jünger würde ich die Band jedenfalls nie in "Rock" einordnen, wer TOOL als Rockvariante möchte, der möge doch bitte A PERFECT CIRCLE hören. Welche übrigens einen Platz auch verdient hätten.

Zweitens:

salisbury hat geschrieben:Es ist ja nun nicht so, dass TOOL jetzt bekannt dafür sind, massig Ohrwürmer zu schreiben, aber "Stinkfist" und seine Freunde gibt es auf "10000 days" keine.


Also mein lieber Blauhäuter, hier liegst du aber deftig daneben. Von der rockigen Gradlinigkeit eines "Vicarious" oder "The Pot" war ich seinerzeit gradezu geschockt beim ersten Hören. Mehr Club-Dancehit hat's bei TOOL nie gegeben.

Es ist kein Album der Einzelsongs


Gut, darüber kann man reden, aber in meinen Augen ist GRADE dieses Album eines der Einzelsongs, insbesondere weil die Qualität so stark schwankt und das Album voll ist mit (unnötigem) Füllmaterial. Die beiden Vorgänger waren beide viel konsistenter und sowohl thematisch als auch atmosphärisch viel geschlossener, stimmiger und schlüssiger.

Während also der duale Longtrack "Wings for Marie + 10.000 Days" zusammen das in meinen Augen beste ist, was TOOL jemals fabriziert haben, fällt die Qualität des restlichen Albums dagegen doch sehr deutlich ab. Das ist dann auch der Grund, weshalb "Lateralus" als Gesamtwerk wohl zweifelsfrei als besser anzusehen ist. Dieses Rumgewurstel und Zeit totschlagen, wie es grade in der zweiten Hälfte von "10.000 Days" gut zu hören ist, fehlt da nämlich komplett. Mit immer größerem Abstand zum Album selbst kann ich auch immer mehr daran kritisieren: neben dem erwähnten Füllmaterial, den fast schon poppigen Anleihen in der ersten Hälfte des Albums und den sehr großen Qualitätsschwankungen würde ich zudem noch die Trackabfolge kritisieren. Der Höhepunkt des Albums platziert zwischen zwei Clubhits? Also wirklich.

Ändert dennoch nichts daran, dass dieses Album zu recht vom ECLIPSED als das zweitbeste TOOL Album angesehen wird. "Aenima" ist bei weitem noch nicht so reif und kompositorisch politiert, man merkt viel deutlicher die ungestüme, jugendliche Wut, die aus "Aenima" spricht. Großartig ist auch dieses Album natürlich dennoch.

TWELFTH NIGHT - Fact & Fiction (S. 42)

http://grooveshark.com/#!/album/Fact+An ... on/2619607

"We Are Sane": Jammernden Gesang habe ich noch nie gemocht, glücklicherweise kippt der Gesang nicht oft ins jammernde. Blöd find ich den dennoch, und musikalisch find ichs nicht spannend. Nicht meins. Und mal wieder überschlagen sich alle darüber wie toll die doch wären :? Checks nicht :grins: Vielleicht sind ja die anderen Songs besser, und nur dieser blöd? Mal hören.
"Human Being": Nöp. Dödelgesang mit langweiliger Musik.

SBB - Ze slowem biegne do ciebie (S. 43)

Wow, das ist wirklich, wirklich gut! Polnisch ist natürlich gewöhnungsbedürftig, andererseits: wenn man es nicht weiß und nicht drauf achtet, dann könnte man auch denken das wäre Portugiesisch oder so :grins: Sehr sphärisch, sehr atmosphärisch, schwelgerisch, warm und kuschelig-plüschig... gefällt mir ausgezeichnet. Fast schon meditativ. Fein. Mal notieren.

PINK FLOYD - Meddle (S. 43)

FLOYD! Super.

TRANSATLANTIC - The Whirlwind (S. 45)

Jep, stark. Erstaunlicherweise habe ich TRANSATLANTIC nie wirklich gehört, und warum? Wegen einer kurzen Passage aus dem Zweitlingswerk, in dem irgendwas von "... motherless children ..." gesungen wird. Hat mich damals unfassbar genervt (ich werd da richtig wütend), und nervt mich auch heute noch kolossal. Packt mich aber dennoch jedes Mal, wenn ichs höre. Starke Band, aber bei der Besetzung wäre auch alles ander wahrlich überraschend. Trotz all der Klasse die hier vereinigt wird muss ich allerdings Kubi recht geben und anzweifeln, ob die Band tatsächlich hier rein MUSS. Naja, um der Abwechslung willen ist es vielleicht auch nicht ganz verkehrt.

Album: MOTORPSYCHO & Ståle Storløkken present: The Death Defying Unicorn - A fancyful and fairly far-out musical fable (S. 47)

Hum, das ist jetzt fürs reinhören fast zu viel, das erschlägt mich mit seiner Vielfalt ein wenig und wirkt zudem stark so, als müsste man es im Albenkontext hören um es ganz erschließen zu können. Allerdings: wo Loenz, Jesus und Sally gleichermaßen loben, da gibts eigentlich wirklich ganz und gar nichts falsch zu machen ;) MOTORPSYCHO ist zudem mal wirklich der coolste Bandname ever.
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Re: ECLIPSED - Best of Prog 150 Alben für die Ewigkeit

Beitragvon Loenz » Donnerstag 3. April 2014, 20:08

@ Teichfrosch, es gibt von Motorpsycho auch Zeug welches deutlich zugänglicher ist, nicht so viel Bombast. Eher Psychodelisch angehaucht. Wie hier zu Beispiel http://www.youtube.com/watch?v=WKoxc16w26k. Da wird das gesamte sogar ein wenig hippiesk mit schönen Harmonien.
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