Transatlantic

Re: Transatlantic

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 2. März 2014, 12:14

Für ist Transatlantic leider genau die Band, bei der ich Anti-Progger verstehe, wenn sie von "gestelzt", "verkopft" und "schnarchig" reden. Schade, denn das Debüt hat Feuer und auch der Nachfolger ist sehr gut. Vom superben Konzert in der Grossen Freiheit nach dem Debüt will ich gar nicht erst Schwärmen.
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Re: Transatlantic

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 2. März 2014, 12:19

Nö. Ich kann wirklich keines dieser Attribute mit TRANSATLANTIC in Verbindung bringen. OK, "schnarchig" vielleicht noch, aber das gilt halt auch nur, wenn man allgemein mit dieser Ausrichtung nicht klar kommt. Da müssten dann z.B. PINK FLOYD genauso als "schnarchig" empfunden werden. Aber ansonsten ist das einfach nur schöne, homogene und sehr emotionale Musik.
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Re: Transatlantic

Beitragvon Havoc » Sonntag 2. März 2014, 12:21

Holger Andrae hat geschrieben:Für ist Transatlantic leider genau die Band, bei der ich Anti-Progger verstehe, wenn sie von "gestelzt", "verkopft" und "schnarchig" reden.


Verstehen kann ich das auch......mir geht es aber zum Glück nicht so. Im Gegenteil. Transatlantic ist vielleicht sogar die einzige Band neben Dream Theater die es hinbekommt Songs jenseits der 20min Marke zu schreiben...ohne das es langweilig wird. Die Zeit vergeht einfach wie im Flug.
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Re: Transatlantic

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 2. März 2014, 12:44

enemy-of-reality hat geschrieben:Nö. Ich kann wirklich keines dieser Attribute mit TRANSATLANTIC in Verbindung bringen. OK, "schnarchig" vielleicht noch, aber das gilt halt auch nur, wenn man allgemein mit dieser Ausrichtung nicht klar kommt. Da müssten dann z.B. PINK FLOYD genauso als "schnarchig" empfunden werden. Aber ansonsten ist das einfach nur schöne, homogene und sehr emotionale Musik.


Ich mag diese "Ausrichtung". Ich mochte ja sogar diese Band. Aber spätestens seit das einzig spritzige eines ihrer Alben der Titel - "The Whirlwind" - war, ist da für mich komplett die Luft raus. Einen Vergleich mit Pink Floyd höre ich da gar nicht. Ganz und gar nicht. Das ist nämlich emotionale Musik, in die ich mich fallen lassen kann. Bei aktuellen Transatlantic-Scheiben bin ich nach einer gewissen Spielzeit froh, wenn sie vorrüber sind. Endloses Genudel um einen Ounkt herum, Wiederholungsschleifen, die mich vermuten lassen, Iron Maiden würden hier ihren progressiven Einflüsse her ziehen und ein gelangweilter Sänger. Sorry not my cup of tea anymore.
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Re: Transatlantic

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 2. März 2014, 15:45

Holger, das kommt sicher daher, weil du dir ständig die Finger in die Ohren steckst ;-)
Ne, im Ernst, ist ja OK wenn du eine andere Meinung hast. Etwas verwundert hat mich allerdings, dass keiner von euch das Ding richtig gut findet (siehe SC), was meine Bedenken bzgl. SC wiederum nährt.
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Re: Transatlantic

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 2. März 2014, 15:49

enemy-of-reality hat geschrieben:was meine Bedenken bzgl. SC wiederum nährt.

Kannst du diese Bedenken in dem Kontext etwas erläutern?

Dass mir Transatlantic nichts gibt, das kommt aber nicht überraschend, oder?
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Re: Transatlantic

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 2. März 2014, 15:51

enemy-of-reality hat geschrieben:Holger, das kommt sicher daher, weil du dir ständig die Finger in die Ohren steckst ;-)
Ne, im Ernst, ist ja OK wenn du eine andere Meinung hast. Etwas verwundert hat mich allerdings, dass keiner von euch das Ding richtig gut findet (siehe SC), was meine Bedenken bzgl. SC wiederum nährt.


Was für Bedenken kann man gegenüber des Soundchecks haben? Dass das Ergebnis "falsch" ist? Dass die Beteiligten nicht "richtig hinhören"? Oder keine Ahnung haben? Oder nicht die Ahnung, die man selber glaubt zu haben?
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Re: Transatlantic

Beitragvon frankjaeger » Sonntag 2. März 2014, 15:55

Oh holg war schneller. Ich schicke es jetzt trotzdem so ab:

Wieso Bedenken? Nur weil keiner von uns den gleichen Geschmack hat wie du? Was erwartest du denn, dass der SC immer widerspiegelt, was du gut findest? Das wäre ja seltsam.

Die letzten beiden sind meilenweit von den ersten beiden entfernt. Dieser eklatante Qualitätsunterschied muss sich in den Noten niederschlagen. Und es ist ganz sicher nicht nur ein Unterschied von 1,0 Punkten. Möglicherweise hätte eine unbekannte Band mit dem gleichen Album bei mir noch etwas mehr Sympathie erhalten, aber für diese All-Star-Kapelle ist "noch gut" nicht gut genug.

20minüter ohne Lanegweile? Da frage ich mich, warum es unbedingt überhaupt 20minüter sein müssen? Kommt zum Punkt, Kinder. Instrumentales Mänadern ist nicht komponieren, das ist jammen. Macht das live, aber nicht auf Konserve.
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Re: Transatlantic

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 2. März 2014, 16:30

Oh Mann, Leute, ihr müsst nicht immer gleich in die Defensive gehen, ich greife hier doch niemand an.

Meine Bedenken bzgl. SC/Richterskala, etc. hab ich doch hier schon des öfteren geäussert. Ich denke, dass den Beteiligten angesichts der Masse einfach die Zeit fehlt, Alben oft genug zu hören. Das hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, dass ich euch unterstelle keine Ahnung zu haben oder dass ich meinen Geschmack als "besser" als euren einstufe.

Wie oft hat die Scheibe denn jeder der Beteiligten gehört? Zwei mal? Drei mal? Ich behaupte: Hätte sie jeder zehn mal oder öfter gehört, hätte sie im SC besser abgeschnitten.

@Frank: Ich finde sowohl "The Whirlwind" als auch "Kaleidoscope" besser als "Bridge Across Forever". Was nun?
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Re: Transatlantic

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 2. März 2014, 16:37

Da das jetzt geballt aus drei Richtungen kam, sieht das wirklich nach dramatischer Verteidigungshaltung aus. Zumindest was mich angeht, war es aber echt nur eine ganz unaufgeregt gemeinte Frage danach, wo sich in dem konkreten Fall die Bedenken, die man gegen einen Soundcheck per se natürlich immer haben kann, manifestieren. Die Frage hast du beantwortet mit: "Zu wenig Zeit, das Album richtig würdigen oder wachsen lassen zu können!", wenn ich dich richtig verstanden habe. Für mich eine plausible Antwort, die natürlich nur jeder Soundchecker für sich beantworten kann. Was mich angeht, bin ich mir ziemlich sicher, dass die auch beim zehnten Mal nicht gewachsen wäre, aber das ist ja eh mal so gar nicht mein Sound.
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