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von Martin van der Laan » Montag 30. Dezember 2013, 01:20
mike hat geschrieben:Brocas Helm müßten noch in der Originalbesetzung sein.
Wobei deren letztes Studioalbum auch schon fast 10 Jahre zürück liegt, und die es in über 30 Jahren auf gerade mal drei "reguläre Alben" gebracht haben, wenn meine Erinnerung mich nicht trügt...
668 - Neighbor of the Beast
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von Holger Andrae » Montag 30. Dezember 2013, 01:40
Es ist für mich aber schon noch ein Uterscheid zwischen Bands, die mal ein Mitglied tauschen (oder durch Todesfall verlieren) und Bands, die kaum zwei Alben mit gleicher Besetzung hin bekommen. Wenn ich jetzt nur an die großen Namen denke: Maiden (relativ konstant), Priest (Sänger und Drummer), Slayer (Drummerptobleme, einer verstirbt) etc. Da ist so eine Jon-Schaffer-Soloband schon ein anderer Schnack. Ich will das hiermit gar nicht unbedingt bewerten, sondern einfach nur feststellen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Peter Kubaschk » Montag 30. Dezember 2013, 02:01
Die meisten Bands, die lange dabei und (relativ) erfolgreich sind, haben mindestens zwei Konstanten. Neben den bereits genannten: Metallica (Ullrich/Hetfield), Overkill (Blitz, D.D.), Manowar (Adams, deMaio), Queen (alle), Testament (Petersen, Chuck), Threshold (Groom/West), Black Sabbath (Iommi, Butler), Scorpions (Meine, Schenker), Accept (Hoffmann, Baltes) etc etc etc...... Ich denke, das ist auch notwendig, um sich eine Art Signature-Sound zu behalten. Bei ICED EARTH ist es ja eingerissen, als die zweite Konstante (Randy Shawyer) weggefallen ist und Schaffer eine Soloband aus der Truppe gemacht hat.
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von Havoc » Montag 30. Dezember 2013, 21:09
Jakob hat geschrieben:Keine Ausnahmen^^
Doch. RUSH muss hier als Ausnahmefall anerkannt werden. Die drei Herren machen seit...ich glaub 1975...in derselben Dreierbesetzung ein geiles Album nach dem anderen und sind wohl tatsächlich immer gute Freunde gewesen. Also das muss einfach gelten. 
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von Frozen » Montag 6. Januar 2014, 13:42
Nein, Nein, Nein. Das Album was ich hier in der Hand halte, ich weigere mich das als Iced Earth Release anzusehen. Da ist erstens das Tempo: ALLES Midtempo mal mit Ausnahme von Democide, das aber auch nicht gerade spektakulär ist. Die Rhytmusgitarre spielt Powerchords, die Leadgitarre einfachste Tonleitern. Egal wo man hinhört, die Handbremse ist zum Anschlag angezogen. Stu klingt nach Barlow? Quatsch, selbst auf Barlows unmotiviertem Release "Crucible..." hatte der mehr dynamik drin als Stu hier - was nicht dran liegt dass ers nicht könnte, sondern nicht darf. Ich hab grad als Beispiel "The Culling" mit "Come what May" verglichen: Beide haben in der Strophe eine Triolen-Rhytmusgitarre. "Come What May" ist 1.5 mal schneller, melodisch und regt zum Headgangen an. "The Culling" Hämmert sinnlos auf der gleichen Note rum, und das noch langsam. Das kann jetzt mal ausnahmslos jeder Gitarrist. Der Titeltrack war brauchbar aber haute mich nicht um. Jetzt muss ich sagen es gibt drei brauchbare songs da drauf: Plagues, Democide und Cthulhu. Die sind auf dem Niveau durchschnittlicher Songs des letzten Releases, wie z.B. "Anthem". Die besten Songs vom letzten Release reichen knapp zum schwächsten Song auf den 90er Alben. Selbst wenn ich mich darauf vorbereitet habe, ist das, was hier angekommen ist, einfach nur eine Riesenenttäuschung. Das hat nichts mit der Band zu tun, die vor 15 Jahren Massenhaft Songs gebracht hat, die legendär sind. Wenn das immer noch der gleiche Rhytmusgitarrist-Schaffer ist, dann muss er gewaltig Gicht im rechten Handgelenk haben. Anders könnte ich es mir nicht erklären 
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von Drumtier » Montag 17. Februar 2014, 00:19
Das klingt ja schon ziemlich angefressen, ich weiß nicht obs bei mir zu einem ähnlichen Verriss wird aber enttäuscht bin ich auch. Habs erst einmal gehört und kann und will deshalb noch nicht allzu viel dazu sagen bis ich sie öfter gehört habe aber der Ersteindruck lässt nichts gutes erhoffen. Das konstante Midtempo hast du ja schon angesprochen, dazu die obligatorische Ballade und durchgehend schneller wirds kaum. Ich halte ihnen zugute, dass sie den einen schnellen Song immerhin hier nicht wie beim Vorgänger (Days Of Rage) schon durch den Titel ankündigen, sowas geht mir aus irgendeinem Grund immer mächtig auf den Geist wenn ich aus dem Titel schon erkenne in welche Richtung die Musik geht. The Culling das du besonders herausnimmst und zerfleischst wär mir beim ersten Mal als einziger positiver Song in Erinnerung geblieben aber wie gesagt, werd das noch öfter hören müssen. Deine Kritik an Stu Block kann ich auch nachvollziehen, dieser ewig gleiche gepresste, möglichst kraftvoll wirkende Gesang trägt nicht viel zur Spannung des Albums bei. Tragisch wenn man bedenkt, dass der Mann wirklich viel kann, wie ich live auch wieder sehen konnte.
Mein Hauptkritikpunkt nach dem ersten Durchlauf ist aber das todlangweilige Songwriting. Ödestes Strophe-Refrain-Schema mit ein, zwei Zwischenparts und Solo und VOR ALLEM jeder verdammte gleich klingende und im gleichen Tempo gespielte Refrain wird bei jedem verdammten letzten Mal pro Song mindestens einmal wiederholt. Das ist doch zum aus der Haut fahren, was denken sich die Typen beim Schreiben und Einspielen ihrer Songs eigentlich? Diskutieren die miteinander wenn sie merken, dass sie irrtümlich einen Song ohne Pop-Wiederholung des Refrains geschrieben haben, so in die Richtung "Hoppala, den letzten Refrain haben wir noch gar nicht wiederholt, das müssen wir ändern sonst klingen nicht alle Songs gleich". Das muss doch mit dem Selbstanspruch als Künstler kollidieren?
Das führt, gemeinsam mit dem viel zu lang geratenen Album, dazu, dass es einfach ab den ersten paar Songs sterbenslangweilig wird. Ich hab beim ersten Hören schon auf die Uhr geschaut und gewartet, bis die CD endlich durch ist, weil mir einfach ganz banal langweilig war. Schlechtes Zeichen...
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von Frozen » Montag 17. Februar 2014, 07:42
Drumtier hat geschrieben: Das führt, gemeinsam mit dem viel zu lang geratenen Album, dazu, dass es einfach ab den ersten paar Songs sterbenslangweilig wird. Ich hab beim ersten Hören schon auf die Uhr geschaut und gewartet, bis die CD endlich durch ist, weil mir einfach ganz banal langweilig war. Schlechtes Zeichen...
Exakt die gleiche Reaktion wie bei mir, hab nach vier songs den Perma angeschrieben was er in so ner situation machen würd, aber es ist IE, da kann ich nicht einfach aufhören. Was mir Angst macht, ist, dass viele fans sie gar nicht schlecht einstufen, und dann werden die nächsten kaum besser, genau wie die nächsten Setlisten. Wenn das so ist, befindet sich Schaffer auf bestem Wege, eine meiner absoluten Lieblingsbands total gegen die Wand zu fahren...
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von Jhonny » Montag 17. Februar 2014, 10:51
Frozen hat die letzte Hammerfall ein Mal gehört und sie dann für immer enttäuscht ins Regal geschoben... mit etwas mehr Durchhaltevermögen kann da ja durchaus mehr rausspringen 
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von Frozen » Montag 17. Februar 2014, 12:17
Jhonny hat geschrieben:Frozen hat die letzte Hammerfall ein Mal gehört und sie dann für immer enttäuscht ins Regal geschoben... mit etwas mehr Durchhaltevermögen kann da ja durchaus mehr rausspringen 
Du hälst nicht gerade viel von mir hm? ^^ Die IE lief sehr oft, genau darum zündete Cthulhu noch. Der Rest baute nur noch ab...
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von Oliver Passgang » Montag 17. Februar 2014, 12:37
Mein Gedanke bei der neuen ICED EARTH war: "Los, John, komm mal aus der Hufe, dann könnte das hier was richtig Fettes werden!" Der Mann kann so geil riffen wie kaum ein Zweiter - und tut es einfach nicht. Deshalb empfand ich das Album stellenweise ebenfalls als langweilig, wenngleich nicht schlecht. Stu Block macht seinen Job ordentlich; an ihm liegt's weniger, dass das Album eben "nur gut" ist.
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