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von Pillamyd » Samstag 15. Februar 2014, 13:19
Falkenbach: Gefällt mir. Die vier Songs sind echt klasse. Spannend, episch und atmosphärisch. Durchaus auch was für mich. Ich musste mir jetzt noch ein bisschen mehr davon anhören. Das läuft mir sehr gut rein. Hab ich mir notiert. Sehr gut! Danke! Kurze Notiz: Die beiden Top 20 von holg und Rüdiger bringens voll. Entweder ich werde an Alben erinnert die ursprünglich auf meiner Einkaufsliste standen oder ich entdecke noch etwas. Sehr cool das ganze 
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von salisbury » Samstag 15. Februar 2014, 13:28
Hmm, nö, dieses FALKENBACH-Zeugs finde ich doch ziemlich öde...  . Bis jetzt bin hier eindeutig auf der Seite von MOTÖRHEAD  . 
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von Rüdiger Stehle » Samstag 15. Februar 2014, 18:50
13. RUNNING WILD "Resilient" So, dann geht's gleich mal weiter mit noch einer Scheibe, die gelinde gesagt auch "kontrovers" aufgenommen wird. Ich will nicht verhehlen, dass Rolf & Co. schon mal besser waren, aber da schlägt halt meine persönliche Affektion doch so heftig zu, dass ich halt nicht anders kann, als hier fröhlich und gut gelaunt eine Soloschunkeleinlage auf dem Schreibtischstuhl einzulegen. Der Sound ist wieder besser und klassischer als auf dem arg sterilen Vorgänger, und die seltsamen Glamrock-Einlagen der Marke "Me And The Boys" hat sich der Kapitän dieses Mal auch gekniffen, bzw. sie inzwischen auf GIANT X ausgelagert. Im Endeffekt ein sehr klassisches RW-Album, das stilistisch voll und ganz an die Neunziger anknüpft, allerdings doch ein Stückchen weit weniger Biss hat. Für mich sind aber die einfach völlig unverkennbaren Riffs und Leads, und natürlich Rolfis einmalige Stimme einfach die absoluten "Coming Home"-Elemente, dass ich diese Scheibe doch sehr weit oben in der Liste habe. Hörproben gibt's im flotten Midtempo bei 'Soldiers Of Fortune' und in episch bei 'Bloody Island', das allerdings etwas mehr Storyline vertragen hätte, so wie es damals bei 'Treasure Island' war.
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von Pillamyd » Samstag 15. Februar 2014, 21:03
Running Wild: Ich kenne die Band kaum. "Bloody Island" finde ich aber erstmal gut. Ich habe bloß viel über das letzte Album gelesen und fand das teilweise schon arg ins lächerliche gezogen. Man kann ja was nicht mögen, aber da ist teilweise schon krass was man da so allgemein lesen konnte. Ich denke mal, es gibt andere Alben die für den Einstieg zu empfehlen sind?
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von Rüdiger Stehle » Samstag 15. Februar 2014, 22:42
Jau, gibt's. Für das Frühwerk ist "Gates To Purgatory" (1984) die Referenzscheibe, für die Hochphase der Band entweder "Port Royal" (1988), "Death Or Glory" (1989) oder mein persönlicher Favorit "Pile Of Skulls" (1992)
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von Jhonny » Samstag 15. Februar 2014, 23:19
Wobei das ganze Material aus den 80ern kaum erschwinglich ist momentan...
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von Loomis » Samstag 15. Februar 2014, 23:52
Rüdiger Stehle hat geschrieben:13. RUNNING WILD "Resilient" So, dann geht's gleich mal weiter mit noch einer Scheibe, die gelinde gesagt auch "kontrovers" aufgenommen wird. Ich will nicht verhehlen, dass Rolf & Co. schon mal besser waren, aber da schlägt halt meine persönliche Affektion doch so heftig zu, dass ich halt nicht anders kann, als hier fröhlich und gut gelaunt eine Soloschunkeleinlage auf dem Schreibtischstuhl einzulegen. Der Sound ist wieder besser und klassischer als auf dem arg sterilen Vorgänger, und die seltsamen Glamrock-Einlagen der Marke "Me And The Boys" hat sich der Kapitän dieses Mal auch gekniffen, bzw. sie inzwischen auf GIANT X ausgelagert. Im Endeffekt ein sehr klassisches RW-Album, das stilistisch voll und ganz an die Neunziger anknüpft, allerdings doch ein Stückchen weit weniger Biss hat. Für mich sind aber die einfach völlig unverkennbaren Riffs und Leads, und natürlich Rolfis einmalige Stimme einfach die absoluten "Coming Home"-Elemente, dass ich diese Scheibe doch sehr weit oben in der Liste habe. Hörproben gibt's im flotten Midtempo bei 'Soldiers Of Fortune' und in episch bei 'Bloody Island', das allerdings etwas mehr Storyline vertragen hätte, so wie es damals bei 'Treasure Island' war.
Bei unserem letzten Gig lief in der Umbaupause "Bloody Island" und das ließ mich - obwohl ich in dem Moment ja eigentlich anderes zu tun hatte - aufhorchen. Das gefiel mir richtig gut. Ich habe es jetzt heute nochmal in Ruhe unterm Kopfhörer angehört und auch da gefiel es mir. Ich denke da werde ich vielleicht doch mal wieder schwach bei einem Running Wild-Album.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 16. Februar 2014, 00:01
Hey, cool. Das freut mich. Manchmal fühlt man sich als Fahnen-Hochhalter ja doch recht einsam.  Das einzige, was bei "Bloody Island" einen Tick gegenüber früheren RW-Epen abfällt, ist das Storytelling. Da wird halt für die länge des Songs textlich recht wenig Information übermittelt, aber sonst, ist das schon ein richtig schöner RW-Longtrack. Davon abgesehen ist die Scheibe für RW-Verhältnisse relativ abwechslungsreich. Hat nicht nur Killer, aber schon durchaus etliche sehr feine Stücke.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 16. Februar 2014, 00:11
Pillamyd hat geschrieben:Ich habe bloß viel über das letzte Album gelesen und fand das teilweise schon arg ins lächerliche gezogen. Man kann ja was nicht mögen, aber da ist teilweise schon krass was man da so allgemein lesen konnte.
Jo, das ist halt so eine Sache wie bei Manowar auch. Aufgrund dessen, was die Herren DeMaio und Kasparek schon so alles von sich gegeben haben, mag man es den Leuten ja teilweise nicht einmal übel nehmen, wenn da entsprechend Häme kommt, aber andererseits finde ich schon auch, dass da mitunter schon auch maßlos zu viel mit der groben Kelle ausgeteilt wird. Bei DeMaio habe ich da noch etwas mehr Verständnis dafür, weil der Stahlkönig ja selber auch gerne massiv austeilt und keine Gefangenen macht. Aber beim Rolf Kasparek geht mir der Spott bisweilen schon etwas zu weit. Der tut ja keinem was, hat sein ganz eigenes Bild von der Welt und hat ein paar alte Fans enttäuscht. Aber sonst? Nun ja, damit, dass in beiden Fällen der eine oder andere die Musik nimmer mag, kann ich ja echt gut leben, teils kann ich es sogar gut verstehen. Dass man aber in beiden Fällen oft kaum mehr die Bands beim Namen nennen kann, ohne dass es kübelweise Hohn und Spott hagelt, das ist schon ein bisschen traurig. Aber mit Beharrlichkeit lässt es sich besser ertragen. 
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