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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Jakob » Dienstag 4. Februar 2014, 18:43
Nils Macher hat geschrieben:Jakob hat geschrieben:Du meinst 'Home' oder? Der funktioniert ohne Portnoy halt nicht mehr 
Wieso funktioniert ein Song ohne Portnoy nicht? 
Ich finde, dass der Song relativ repräsentativ ist für Portnoys Stil und Technik ist, vor allem für sein Gespür die Drums in die Musik einzubringen. Das fehlt mir bei Mangini nach wie vor.
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Jakob
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von Frozen » Samstag 8. Februar 2014, 11:59
ENFORCER, SKULL FIST, VANDERBUYST und GENGIS KHAN im KiFF Aarau
Ein tolles Lineup, drei der Bands wohlbekannt an dieser Statt, alle in meiner Richtung. Das KiFF ist mehr oder weniger die einzige Location die es schafft, einen Abend Genrepassend zusammenzusetzen in der Schweiz.
Dass GENGIS KHAN überhaupt spielen wusste jedoch keiner, ich dachte eigentlich die seien bei uns nicht dabei. Ob da die Planung stimmte? Stilistisch passten die Italiener gut ins Gesamtbild, mehrheitlich schneller, melodischer Metal, etwas probleme beim abmischen der Drums und definitiv noch Entwicklungspotential beim Riffing, dafür sehr interessante Solierkünste. Um mit den anderen Namen mitzuhalten muss aber noch mehr kommen.
VANDERBUYST habe ich schon hier gesehen, unter anderem als Eröffnung für GRAND MAGUS. Ein ganz grosses Lob an den Tontechniker dieses Mal: Perfektes Klangbild, dazu offensichtlich eine gewachsene Fanschar der fliegenden Holländer. Der Eindruck war erneut sehr gut, "Stealing your Thunder" oder "To Last Forever" sind aber auch geile Songs. Man wünscht Vanderbuyst nächstes Mal einfach einen attraktiveren Slot. Aber der Abend ist allgemein ein Beispiel für Bands dieser Generation, die den Durchbruch geschafft haben, sonst würde sich das KiFF nicht so gut füllen.
Der heimliche Headliner waren dabei SKULL FIST, die vor allem live eine unglaubliche Fanbasis haben inzwischen. Und das kommt nicht einfach so, die Kanadier überzeugten erneut mit einer extrem freundlichen Art auf der Bühne, reagierten auf Songwünsche aus dem Publikum mit sofortiger Erfüllung. So kam zum Beispiel auch "Heavier than Metal" ins Set, von mindestens hundert Kehlen mitgegrölt. Jackie war wie immer etwas leise, aber besser verständlich als je zuvor, die Gitarren natürlich Dominant, schade war einzig dass der Auftritt gekürzt wurde, ohne ersichtlichen Grund, geplant war fast eine Stunde, es waren nur 40 Minuten am Ende. Da fehlte zum Beispiel noch "You're Gonna Pay", einer meiner Faves vom neuen Album von dem ich mir live ähnliches versprach wie "Ride the Beast"... Schade, erneut, eine Band die auch Headlinen dürfte bei der nächsten Tour.
Etwas das ENFORCER geschafft hat, und wohlverdient, auch sie haben GRAND MAGUS schon supportet und ihnen fast die Show gestohlen. Mit drei starken bis hervorragenden Alben haben die Schweden mehr als genug Songs um eine anderthalbstündige Show zu fürllen. Soviel wurde es dann erneut nicht... Nach knapp einer Stunde war finito, und wir wurden dann auch keine viertelstunde später um 0 Uhr aus dem Lokal gebeten... Auf dem Plan stand aber 2:00 fertig. Irgendwas ist da in der Planung schiefgegangen. Die einzige Kritik ist vielleicht, dass es etwas laut war. So war Olof's Stimme nur ganz schwer zu verstehen, sogar in den Pausen zwischen den Songs - denn die Stimmung war hervorragend. Auch meine Favoriten von der "Diamonds", "Katana" und "Walk with Me", fanden den Weg in die Setlist, die dicken Nebelschwaden wirbelten hinter den Gitarristen her bei den Soli, wohlverdiente "Enforcer, Enforcer" Rufe vor dem Zugabeteil eines leider schon etwas geleerten KiFF... Waren wohl einige nur für SKULL FIST und VANDERBUYST da, ihr Pech, Enforcer zementierten gestern ihre Vormachtstellung in der jungen Generation schwedischer Traditionsmetaller.
So sieht für mich ein rundum gelungener Konzertabend aus, das ist ja mal eine Vorgabe für die zweite so geil zusammengestellte Tour in zwei Wochen, wenn es zu MAJESTY und STORMWARRIOR geht. Ich hab zu wenig geschlafen, ich hab Kopfschmerzen, nen steifen Nacken - jau, passt ^^
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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von Christian Schwarzer » Samstag 8. Februar 2014, 12:49
Wir waren am Donnerstag auch bei ENFORCER. GHENGIS KHAN haben wir verpasst, die braucht aber auch keiner so wirklich. VANDERBUYST hatten einen glasklaren Sound und schon Unterstützung. Bei SKULL FIST war dann alles voll, viel Spiefreude und sehr viel Nebel bei etwas misslungenem, übersteuertem Sound. Ob es bei ENFORCER dann leerer wurde kann ich nicht sagen, da wir die ganze Zeit in der ersten Reihe standen und es einfach ziemlich genial war. Da kam aber auch alles, fast das ganze neue Album, die alten must-plays, tolle Sache. Der Sound war etwas besser als bei SKULL FIST, wenn auch etwas zu laut. Außerdem: Der Sänger scheint teilweise Playback zu nutzen, nach Beobachtung (die anscheinend bestätigt wurde) unseres Fahrers. Mir ist, bis auf Background-Chööre natürlich, auch nach genauem Hinschauen in dieser Hinsicht nichts aufgefallen, wär schade drum....
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von Frozen » Samstag 8. Februar 2014, 13:42
Ne, die Background chöre sind teils Playback, waren deshalb gestern auch klarer zu hören, aber zumindest gestern wär mir bei Olof nicht aufgefallen dass er playback singt. Im gegenteil, ab und zu war er zu spät am mikro beim einsatz, waren einige Worte abgeschnitten, auch Skull Fist hatten das Problem, ist halt ne Schwäche bei Gitarristen die auch singen.
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von Christian Schwarzer » Samstag 8. Februar 2014, 13:49
Bin ich eigentlich auch der Meinung, mir ist nichts dergleichen aufgefallen. Das Konzert war auf jeden fall mega-fett. 
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von Hang Mai Le » Sonntag 9. Februar 2014, 00:26
01.02.2014 Ewigheim, Fjoergyn, Aethernaeum & Munarheim in Erfurt Munarheimleider verpasst, aber die Band hat mir als Trost ihr neues Debüt zum reviewen gegeben.. AethernaeumDer Grund gewesen, weshalb ich hingefahren bin. Performance war eigentlich nicht schlecht, die Songauswahl gut, aber der Sound hat das ganze Konzert zerstört. Das Cello war kaum zu hören, der Sänger verschwand im zweiten Lied akustisch und die Gitarre hat sich auch irgendwann für kurze Zeit verabschiedet. Lustigerweise hat die Band hat nichts davon gemerkt und ihnen tat es ganz furchtbar leid, als ich mich nach dem Konzert bei ihnen beschwert hatte FjoergynMit denen werde ich live igrendwie nicht warm. So etwas wie eine Performance gibt es nicht und das theatralische Gestikulieren des Sängers sieht meiner Meinung etwas seltsam aus. Ich glaub ich höre sie mir lieber auf Platte an. EwigheimIch wusste nicht welchen Stil sie machen, auch nicht das der Gitarrist von Eisregen dabei ist oder der Sänger von The Vision Bleak stammt. Mit Gothic Metal habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber wenn man sich darauf umgestellt hatte, war es eigentlich ganz gut gewesen. Ich mag das Genre, aber dieses Art und Weise, wie sie ihre Musik machen, ist jetzt nicht mein Fall gewesen. Bericht mit Bildern folgt noch..
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 9. Februar 2014, 04:32
Grad eben zurück vom Metal Assault und saumüde, daher nur ganz kurz den Teil der Running Order, den ich aufgrund des verspäteten Ankommens (die ersten zwei Wochenenden im Februar haben wir immer Kreismeisterschaften) noch mitbekommen habe:
FUNERAL NATION ++ JAGUAR + POLTERGEIST +++ SKYCLAD + OMEN ++ RIOT V +++
Alles sehr cool, Omen allerdings etwas untight, aber da reißt's der Klassikeroverkill und die persönliche Affektion heraus. Auch das eine + ist übrigens als absolutes Lob aufzufassen. Hatte viel Spaß dabei. Geht also doch noch, mit Raben und Festivals.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Jhonny » Sonntag 9. Februar 2014, 19:53
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Hatte viel Spaß dabei. Geht also doch noch, mit Raben und Festivals. das freut mich!
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von Drumtier » Freitag 14. Februar 2014, 18:27
6.2. Iced Earth - Wien
EIne Woche is das schon wieder aus ? Kinder, wie die Zeit vergeht. Jedenfalls hab ich mich riesig gefreut Stu Block erstmals live zu sehen, das neue Album ist leider nicht mehr rechtzeitig davor angekommen, dh ich wusste, dass ich einige Songs nicht kennen würde. Somit kann ich diese auch nicht so richtig beurteilen, hab sie zwar mittlerweile gehört aber beim Konzert geht das einfach zu schnell als dass man sich eine Meinung bilden könnte. Ich hab mir auch die Setlist der Tour im Vorhinein schon angeschaut und hab mich dementsprechend gefreut und nach zwei neuen Nummern gings dann auch schon los mit Dark Saga. Hammernummer und der erste Weckruf fürs Publikum. So richtig los gings aber dann wenig später mit dem Allzeit-Klassiker The Hunter. Superstimmung und auch Superperformance der Band. Troy Steele hat endlich wieder einmal richtig gestimmt und gespielt, das ist ja gerade bei den Soli auch nicht selbstverständlich. Der neue Drummer hat auch einen sehr guten Eindruck hinterlassen und Stu Block sowieso. Der Mann kanns einfach. Ich hab gehofft sie würden Declaration Day oder Ten Thousand Strong spielen weil ich die Songs in einer guten, hohen Stimme erleben wollte, aber von der Ripper-Ära kam nur Red Baron/Blue Max. Nicht die beste Wahl wenn man mich fragt. Ansonsten lag der Fokus neben dem neuen Album erfreulicherweise auf Dark Saga und Something Wicked, also ihrer, nicht nur meiner Meinung nach, besten zwei Alben. Und davon kamen dann auch zwei Songs von denen ich immer schon geträumt habe sie einmal live zu erleben. Einer davon ist ihr bester Song, A Question Of Heaven, kam nicht ganz so überraschend, der ist ja doch in diversen Setlists immer wieder einmal zu sehen und da hat Stu Block wirklich bewiesen, dass er fast alles kann. Die kraftvollen Parts genauso wie die schwereren oder die ganz hohen, ekstatischen Schreie am Ende. Das Einzige was ihm fehlt, ist, dass er nicht so gut weint wie Matt Barlow. Aber ich glaub das schafft eh keiner. Der zweite der beiden erträumten Songs war die ultimative Metaller-Zusammenhaltshymne Blessed Are You. Da kann man immer wieder davon reden, dass es kindisch und überholt sei, sich in irgendeiner Form als Metaller zu bezeichnen/fühlen und dass man doch ach so progressiv und offen und genreübergreifend ist, wenn Blessed Are You vor dir gesungen wird, dann möchte man die (an diesem Tag gar nicht vorhandene) Lederjacke nie wieder ausziehen und die Faust nie wieder aus dem Himmel nehmen. Geiler Scheiß. Hab gar nicht gewusst, dass sie die Nummer anscheinend eh selten aber doch schon gespielt haben. Melancholy hätt ich auch gern gehört aber man kann nicht alles haben.
Generell also wie gesagt ausgezeichnete, fehlerfreie und sehr spielfreudige Darbietung der gesamten Band was richtig Hoffnung auf die Zukunft macht. Jon hat sich Bart und Haare gefärbt, obwohl ihm grau meiner Meinung nach auch steht. Nur damit das auch erwähnt wird.
Setlist: Plagues of Babylon Democide Dark Saga V If I Could See You The Hunter Disciples of the Lie Among the Living Dead Burning Times Red Baron/Blue Max Blessed Are You Vengeance Is Mine Cthulhu My Own Savior The End? A Question of Heaven
Dystopia Watching Over Me Iced Earth
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von Nils Macher » Mittwoch 19. Februar 2014, 01:44
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