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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Januar 2014, 01:13
Die 12 könnte der Beschreibung nach von Brocas Helm sein, wobei ich die Textfragmente nicht zuordnen kann. Hast du mal die Spielzeit?
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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Rüdiger Stehle
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Januar 2014, 01:19
Eike hat geschrieben:17 So, jetzt kommt etwas, wo ich mir ursprünglich sicher war, den Künstler erkannt zu haben. Der ist allerdings schon seit den 1970ern in Classic und Hard Rock unterwegs, so er es denn ist. Hingegen klingt dieses Stück deutlich nach den 1990ern, namentlich Grunge in seiner Popversion. Da könnte der Herr aber auch "mit der Zeit gegangen" sein und lange nach dem Hype die formulaischere Variante dieser Stilistik aufgegriffen haben, Ende der 90er / Anfang der 00er, das könnte sein, denn einen gewissen Popappeal hatte er immer schon. Einer der ersten geschminkten Zeremonienmeister auf der Rockbühne. Der ist auch immer noch aktiv. Im Song geht es auch darum, irgendwie zwischen den Zeiten zu stehen. Falls es aber doch nicht der Altmeister sein sollte, so hat sich hier jemand sehr dreist an dessen markante Stimme und Stimmführung angelehnt. Ich bin mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher... Aaaaalso..., das wird dann wohl doch nicht vom bekanntesten trockenen Alki, Priestersohn und Golfer sein, sonst hätte es sicher schon wer erraten. Dabei hätte ich es doch ahnen müssen, denn der sang ja schon vor Jahrzehnten, dass die Schule für ihn aus sei. Aber so ganz daneben liege ich zumindest stimmlich nicht, da stehe ich nämlich nach wie vor zu. "Nobody wants me hanging 'round..." - Och, wegen mir darf er bleiben, auch wenn der Song nach rip-off tönt. Gut gemacht ist er nämlich allemal - wenn auch immernoch etwas zu poppig. Spät-'70er-Schock-Rock trifft Früh-'00er-Skate-Funpunk. Aber: Doch, das ist ein neuerer Alice Cooper Song.
Doch, das ist von Kupfers Liesel: ALICE COOPER "Between High School And Old School" http://www.youtube.com/watch?v=Xx1AYIiaXiA
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Januar 2014, 01:21
Eike hat geschrieben:11 MEHR METAL: #11! Das ist der gewaltige Übertrack, der gleich beim ersten Hören für Mitgroovezwang sorgteUnd ein sehr eingängiges Stück, auf das ich schonmal kurz eingehen will. Nennte ich da Textbrocken, wäre das Raten witzlos, also nur soviel dazu: Es gibt ziemlich geile derwischartige Momente, das Teil ist Metal durch und durch, nicht zu stampfig aber definitiv mit starkem Faustfaktor! Und es hat auch einen mächtigen Groove, der aber metallisch und nicht bluesig daherkommt. Und es geht um eine zu formende Allianz im Songtext, soviel sei dann inhaltlich doch verraten. Denkt mal an große Literatur, großes Kino, Christopher Lee. Hm, wie werde ich auf subtile Weise n o c h deutlicher? Vielleicht so: L O R D O F T H E R I N G S ! ! ! ! ! ! !
We must join with him, join with Sauron!UNLEASHED "We Must Join With Him" http://www.youtube.com/watch?v=1eYKZnedi-U
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von Domaniac » Sonntag 19. Januar 2014, 01:24
Den Verdacht hatte ich auch, nur wollen mir da keine derwischartigen Momente auffallen  Könnte auch The Great Gathering von BATTLELORE sein: http://www.youtube.com/watch?v=aTpEh4AMUFE
Zuletzt geändert von Domaniac am Sonntag 19. Januar 2014, 01:26, insgesamt 1-mal geändert.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Januar 2014, 01:26
Domaniac hat geschrieben:Den Verdacht hatte ich auch, nur wollen mir da keine derwischartigen Momente auffallen 
Doch, mir schon... die Gitarrenleads und das Solo, die haben schon dieses Säbeltanz-mäßige, balkanisch-orientalische in der Melodie.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Januar 2014, 01:31
Nein, glaube ich nicht wenn wir mal logisch vorgehen: Gewaltiger Übertrack? => Unleashed Mitgroovezwang? => Unleashed sehr eingängig? => Unleashed nannte ich Textbrocken, wäre das Raten witzlos? => Unleashed Metal durch und durch? => Unleashed starker Faustfaktor? => Unleashed mächtiger Groove? => Unleashed Christopher Lee? => Unleashed
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Januar 2014, 01:47
Eike hat geschrieben:#7 geht noch stärker in Richtung '90s-BM mit klassischem Nähmaschinenrhythmus und dann aber doch auch wieder angenehm verruckeltem VENOM-Gedächtnisgroove und beinahe proto-doomigem Bass-Schlagzeug-Gewölk zwischendurch. Holterdipolter, tackertackertack, schüüüürrrff, Raaaaahhhh! Ganz plötzlich ist dann Schluss. Sehr harsch, sehr thrashy, sehr headbangtauglich, sehr metal, und vom Text ist gar nichts zu verstehen, aber das war ja zu erwarten. 4:44 min. Inzwischen verstehe ich Fetzen ... "through the atmosphere" ... "reality" ... und hoffe, dass das (vermeintlich) Verstandene mit Agathe Bauer möglichst wenig zu tun hat...
Da denke ich jetzt von der Beschreibung her dauernd an Darkthrone, und auf der F.O.A.D. wären auch drei Songs mit ca. dieser Spielzeit, aber die passen nicht zu den Texten. Außerdem versteht man bei Darkthrone ja eigentlich sehr viel ziemlich problemlos. Andererseits fandest du ja auch die Lyrics bei Gehenna ziemlich unverständlich... hmmm... *grübel*
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von Eike » Sonntag 19. Januar 2014, 03:48
Holger und Rüdiger (x2) lagen beide richtig. Die Spielzeit von #12 liegt bei 4:23 Minuten.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Jhonny » Sonntag 19. Januar 2014, 11:00
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wollte beim Klick auf die letzte Seite nämlich schon sagen: Wer "Angelwings & Ravenclaws" verwichtelt, der muss ein ziemlich cooler Typ sein!

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von Jhonny » Sonntag 19. Januar 2014, 11:03
Folgende Tipps sollten des Rätsels Lösung deutlich erleichtern... Eike hat geschrieben:#7 geht noch stärker in Richtung '90s-BM mit klassischem Nähmaschinenrhythmus und dann aber doch auch wieder angenehm verruckeltem VENOM-Gedächtnisgroove und beinahe proto-doomigem Bass-Schlagzeug-Gewölk zwischendurch. Holterdipolter, tackertackertack, schüüüürrrff, Raaaaahhhh! Ganz plötzlich ist dann Schluss. Sehr harsch, sehr thrashy, sehr headbangtauglich, sehr metal, und vom Text ist gar nichts zu verstehen, aber das war ja zu erwarten. 4:44 min. Inzwischen verstehe ich Fetzen ... "through the atmosphere" ... "reality" ... und hoffe, dass das (vermeintlich) Verstandene mit Agathe Bauer möglichst wenig zu tun hat...
das sind Schweden, Rüdiger kennt die Scheibe gut. Eike hat geschrieben:9 Das Akustikgitarrenintro zu #9 hätte so auch auf das eben erwähnte Album gepasst - toller Übergang, lieber Wichtel! Dazu dann ein BLIND GUARDIAN-mäßiger Gesang, Rollenspiellagerfeueratmosphäre, also irgendwie heimelig, irgendwie aber auch wie für die Theaterbühne geschrieben. Es bleibt "akustisch" (wobei die Streicher vermutlich doch elektronisch simuliert wurden), und besungen wird das Unmögliche. Wenn dieses markante Wort immer noch nicht ausreicht, zitiere ich nochmal was aus einer Strophe statt dem Refrain, nehmen wir doch mal die Zeile "drown myself in a black sea of agony".
Kanadische Prog-Könige. Wobei, das wären ja eher Rush oder Voivod. Also, Kanadische Prog-Fürsten. Eike hat geschrieben:10 Trappeldrums, Dröhngitarren, Kehlpressgesang, Derwischgroove. Black but most of all Heavy goddamn Metal. Hellyeah! Metal-Metal für Metal-Fans. Erwähnte ich schon den hohen Metalanteil? Das hier ist metallisch, Leute, sehr metallisch sogar, dass ihr's nur wisst! METAL. Auch die schließlich im Solo aufscheinende Melodie ist durch und durch Metal. Ich rede von STAHL. Ich mag diesen prasselnden, groovenden, ruhig und konstant vorwärtsziehenden, kraftvollen Sound. Die instrumentale Seite ist einfach cool. Der gepresste "Cookiemonster"-Gesang ist nicht so ganz mein Fall. Das wirkt irgendwie tacky. Nicht total unpassend oder so, aber für mich doch arg gekünstelt, da fühle ich die Ernsthaftigkeit der Musik nicht so wirklich. Geht natürlich trotzdem ganz gut ab, das Stück. Der Typ singt da irgendwas von "looking for love" (oder "looking for life"?) und von "die" und "only death remains", und dazwischen kommt auch noch ein gefühlvolles Solo, aber dabei immer dieses knüppeldichte Getrappel, welches das Stück in meinen Ohren auszeichnet. "See the fire rise!"
Schwedischer Mainstream-DM. Eike hat geschrieben:12 Traditioneller Heavy Metal, der sich schön stoisch reinsteigert, trocken, wuchtig, schwirrend, kraftvoll. Nicht Faust- sondern Rückgratfaktor. Aufrechter geht nicht. Erinnert mich an SLOUGH FEG, kommt aber drahtiger und gespannter daher, irgendwie aber auch federnd und locker, schwungvoll aus der Hüfte eben. Sehr schönes Teil, sowohl vom Rhythmus als auch vom - unpeinlichen, unkitschigen - Gniedeln her. Der Schmerz der Existenz wird da im Text erwähnt, aber der Refrain - den ich nicht wirklich verstehe - hat im Gesang was hymnisches an sich. Sehr beharrliches Stück. Zu Anfang verstehe ich noch ein paar Fetzen, bevor das Geknödel im Gitarrengewitter untergeht, irgendwas mit "no life within the forest"(?) und "generations" oder so, später dann "distortion of the sexes"(?), keine Ahnung, was der Vogel eigentlich will, aber er knödelt das recht dramatisch daher. Instrumental wirklich gut gemacht, und wenn einem der Text latte ist, dann fügt sich der wild raunende Gesang auch recht gut ins Ganze ein. Die Gitarren ein schwirrender Bienenschwarm. Ausgerechnet den hymnischen Refrain verstehe ich nicht. Aber das wild strudelnde Solo verzaubert mich immer wieder, gerade weil es so etwas Unberechenbares hat, nicht wie auf Schienen gebannt daherkommt. Irgendwas von "cosmic incantations" und "existence" vermeine ich in einer späteren Strophe zu verstehen.
Brocas Helm ist szene- und alterstechnisch sicher recht nahe dran, aber diese Band hat im Underground doch noch einen größeren Namen.
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Jhonny
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