SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 30. Dezember 2013, 00:01

Ich denke, die Nummer 7 ist von PERTNESS.
668 - Neighbor of the Beast
Benutzeravatar
Martin van der Laan
Musikredaktion
 
Beiträge: 7662
Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Permafrost » Montag 30. Dezember 2013, 00:32

Martin van der Laan hat geschrieben:Ich denke, die Nummer 7 ist von PERTNESS.


Das denke ich auch. :D
Benutzeravatar
Permafrost
Hobbymetaller
 
Beiträge: 1449
Registriert: Dienstag 1. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Zürich

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Christian Schwarzer » Montag 30. Dezember 2013, 01:09

Ist richtig. Habe da nen harten Verdacht richtung Wichtel. Aber schaun wir erstmal wie's weitergeht.
Benutzeravatar
Christian Schwarzer
Musikredaktion
 
Beiträge: 2373
Registriert: Mittwoch 14. November 2012, 18:00

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Christian Schwarzer » Dienstag 31. Dezember 2013, 20:23

Hier folgt der letzte Schub. Weitere 5 Stücke und ein tolles letztes Drittel.

11. ??? – The Master Is Calling (5:48)
Die markante Chorus Melodie wird für das sich langsam steigernde Intro verwendet, bevor man in einen rockenden mid-tempo-Riff übergeht. Klarer, hoher Sänger, aber nicht Mercyful Fate. “The Master is Calling – He wants you, he needs you/ Temptation is haunting inside“. Gefallene Engel flüstern da in den Schatten und wirken tödliche Zauber irgendwo „behind the gates of hell”. Wieder dieser absolut großartige Chorus. Dann der Mittelteil, in dem noch einmal etwas das Intro aufgegriffen wird, dann ein schön melodisches Solo, sehr gelungen. Danach ein verhallter Break, Sänger lacht fies, Schlagzeug rührt auf den Toms etc rum. Dann Rückgriff auf das altbekannte Hauptmotiv und der Chorus zum Schluss noch mal, bevor das Lied ausklingt.

12. ??? - ??? (7:50)
Majestätisches Intro, ziemlich fett mit Rhythmus-Gitarre, die drunter durch ein zweites Motiv in Achteln Spannung aufbaut, dann Stakkato –Thrash-Riffing. Fiese Metallica, sehr nice, der Sänger klingt auch wie eine fiese Variante vom Hetfield. Typischer Aufbau wie man ihn aus Songs wie Dark Angels „Merciless Death“ kennt, also sehr flüssiger Fortgang. Nach dem zweiten Refrain dann Break mit melodischer Lead-Gitarre, gelungen. Die Band versteht musikalisch ihr Handwerk, das Solo setzt einen schönen entspannten Gegenakzent, bevor der Rhythmus stampfend wird (erinnert an den Mittelteil von ‚Master Of Puppets’) und das zweite Solo wieder Alarm schlägt (dabei aber stets harmonisch bleibt!). Nochmal Strophe, Refrain und ein drittes Solo, das sich immer höher wieder und von einem vierten beantwortet wird und ein fünftes, ach das ist ein ganzes Duell, wie schön! Grandios auskomponierter Song auch. Ich glaube, der Komponist hört gerne mal Klassik ab und an.

13. ??? – The Unseen Paradise (3:56)
Bass fängt mit dem stampfenden Hauptthema an, Drums steigen drauf ein. Dann gedoppelte Leadgitarre dazu. „Destroy our World, pollute the sky“ Mid-Tempo Thrash. Das schließe ich mal aus den Lyrics. Musikalisch könnte das auch immer noch (US-)Power Metal sein. Nach der erste Strophe wieder das Motiv aus dem Intro, eine Bridge und ein schon fast Guardian-hafter, ruhiger Refrain mit gezupfter Akustik-Gitarre im Hintergrund. Danach noch eine Strophe und Solo. Bridge, wieder der ruhige Refrain. Kein großer Hit, der Song, aber ich mag die Art der Band

14. ??? - ??? (6:45)
Hihi, wie geil, nach dem noch verhältnismäßig langsamen Intro (diesmal erst Drums, dann Bass, dann Gitarre mit krummen Akkorden) absolut hyperspeediger Thrash, der auf ganz interessante Weise mit Dissonanzen bzw. verminderten Akkorden arbeitet. Der Sänger ist sau aggressiv und kreischt wie abgeschossen. Strukturell äußerst vielfältig, da geht echt ne Menge von höchster Geschwindigkeit mit Blasts zu clean-Passagen mit Spoken-Word-Einlagen. Tempowechsel, Taktwechsel, merkwürdige Harmonik, hasse nich jesehn. Das ist schon krass abgefuckt teilweise, also für Thrash Metal. Das Stück endet in einer Kakophonie aus sich gegenseitig bekriegenden, dissonanten, „geschrubbten“ Akkorden. Dafür, dass ich technischen Thrash eher weniger als die pur Speedige Prügel-Variante mag, gefällt mir das wirklich außerordentlich gut!

15. ??? - ??? (8:46)
Majestätisch, episch, erhaben dieser Anfang. Dann bricht mit dem Gesang abrupt der Blast-Beat über uns hinein, der wiederum abgelöst wird von sehr schönem Chor-Gesang. Ich tippe spontan auf BORKNAGAR oder ARCTURUS. Gerade ersteres könnte ich mir gut vorstellen. Oder st das was neueres von ENSLAVED? Ich glaube nicht, aber musikalisch wär das gar nicht so weit davon entfernt, glaube ich. Das ist so schwelgerisch und fließend in seinen übergänegn, fällt mir schwer das in aller Kürze strukturell zu beschrieben… Auffällig ist der Break zum letzten drittel. Wo auf schwerfällige Akkorde und Synths clean Gitarre gespielt wird. Wieder clean Gesang „When I am gone/ prisons of hope/... eye of the winter ... the moments of history/ the shadows of the past ...”. Vorheriges Motiv von der Leadgitarre aufgegriffen und auf rollender Doublebass dem Ende entgegen getragen. Könnte so auch von AMORPHIS stammen. Recht markantes, abruptes Ende. Was für ein gelungener Abschluss dieses grandiosen Samplers!
Benutzeravatar
Christian Schwarzer
Musikredaktion
 
Beiträge: 2373
Registriert: Mittwoch 14. November 2012, 18:00

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Permafrost » Dienstag 31. Dezember 2013, 20:57

14: VEKTORialer ins-Gesicht Thrash.
Benutzeravatar
Permafrost
Hobbymetaller
 
Beiträge: 1449
Registriert: Dienstag 1. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Zürich

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Frozen » Dienstag 31. Dezember 2013, 20:57

Christian Schwarzer hat geschrieben:12. ??? - ??? (7:50)
Majestätisches Intro, ziemlich fett mit Rhythmus-Gitarre, die drunter durch ein zweites Motiv in Achteln Spannung aufbaut, dann Stakkato –Thrash-Riffing. Fiese Metallica, sehr nice, der Sänger klingt auch wie eine fiese Variante vom Hetfield. Typischer Aufbau wie man ihn aus Songs wie Dark Angels „Merciless Death“ kennt, also sehr flüssiger Fortgang. Nach dem zweiten Refrain dann Break mit melodischer Lead-Gitarre, gelungen. Die Band versteht musikalisch ihr Handwerk, das Solo setzt einen schönen entspannten Gegenakzent, bevor der Rhythmus stampfend wird (erinnert an den Mittelteil von ‚Master Of Puppets’) und das zweite Solo wieder Alarm schlägt (dabei aber stets harmonisch bleibt!). Nochmal Strophe, Refrain und ein drittes Solo, das sich immer höher wieder und von einem vierten beantwortet wird und ein fünftes, ach das ist ein ganzes Duell, wie schön! Grandios auskomponierter Song auch. Ich glaube, der Komponist hört gerne mal Klassik ab und an.


Ohä - *kennenmuss*
Metallica in Böse, Dark Angels "Merciless Death", Soloduelle, harmonischer aufbau... I'll get back to you...
Top 5 Jahr 2015
1. ENFORCER - From Beyond
2. VISIGOTH - The Revenant King
3. ARMORED SAINT - Win Hands Down
4. SATAN - Atom by Atom
5. HORACLE - Dead Eyes Revelations

MEINE SAMMLUNG

Current Taste: Traditional Heavy Metal
Benutzeravatar
Frozen
Kurzhaarmetaller
 
Beiträge: 2114
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 17:23

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Christian Schwarzer » Dienstag 31. Dezember 2013, 21:09

Hab sogar an VEKTOR gedacht. :D Es ist 'Fast Paced Society'. Sau geil, das.

@Frozen: Ich muss das kennen, oder du?^^ Es ist nicht so heftig wie Dark Angel, also kein Black Speed Metal. Aber er Flow hatte was ähnlich zwingendes.
Benutzeravatar
Christian Schwarzer
Musikredaktion
 
Beiträge: 2373
Registriert: Mittwoch 14. November 2012, 18:00

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Frozen » Dienstag 31. Dezember 2013, 21:17

Christian Schwarzer hat geschrieben:Hab sogar an VEKTOR gedacht. :D Es ist 'Fast Paced Society'. Sau geil, das.

@Frozen: Ich muss das kennen, oder du?^^ Es ist nicht so heftig wie Dark Angel, also kein Black Speed Metal. Aber er Flow hatte was ähnlich zwingendes.


VEKTOR: Saugeil.

#12. "Black Speed Metal"? ^^ Ich nenn das etwas vom geilsten und schnellsten was der Thrash zu bieten hat!
Aber die 12 klingt mal nach genau meiner Kragenweite Thrash. Und das über 7 Minuten? Ich mag Longplayer, ist ja Allgemeinwissen (gelten 7 schon als Longplayer? ^^)
Top 5 Jahr 2015
1. ENFORCER - From Beyond
2. VISIGOTH - The Revenant King
3. ARMORED SAINT - Win Hands Down
4. SATAN - Atom by Atom
5. HORACLE - Dead Eyes Revelations

MEINE SAMMLUNG

Current Taste: Traditional Heavy Metal
Benutzeravatar
Frozen
Kurzhaarmetaller
 
Beiträge: 2114
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 17:23

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Christian Schwarzer » Dienstag 31. Dezember 2013, 21:29

Black Speed Metal: Slayer, Dark Angel, alte Kreator, alte Bathory, alte Sodom, die ganzen neuen Bands wie Nekromantheon, Ketzer, Cruel Force, Nocturnal, Tyranex, ... man könnte auch "Proto Black Metal" sagen. So proto, dass er heute quicklebendig ist.^^ Aber hier nicht vertreten, ausser bei der Nummer 2.

Aber aus deiner Ansage schließe ich mal, dass du nicht der Wichtel bist, oder?
Benutzeravatar
Christian Schwarzer
Musikredaktion
 
Beiträge: 2373
Registriert: Mittwoch 14. November 2012, 18:00

Re: SNOWFLAKES - In 15 Variationen

Beitragvon Permafrost » Freitag 3. Januar 2014, 01:33

Zu 4 geb ich dir mal einen Tipp: Superman's Schwäche und ein Land aus Asien. :D
Benutzeravatar
Permafrost
Hobbymetaller
 
Beiträge: 1449
Registriert: Dienstag 1. Januar 2013, 17:56
Wohnort: Zürich

VorherigeNächste

Zurück zu Musica et Circenses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste