Mein Sampler hat keinen Namen, dafür ein schönes schwarz/weiss Fratzengesicht vorne drauf. Im Innern steht noch ein Gedicht (darum auch der intelligente Titel... höhö):
Zur Winntersonnwend eine kleine Wichtelei
Die - so hoff ich - Eine Freud dir Sei
Erzählt sie dir gar manche Mär
vom Mond, vom Eis, von Frost und Stein
Das Ziel ist, dass sie dir gefalle
und gereich dem Stahl zur Ehr.
Hier die erste Hälfte der 14 Lieder:
01. ? 6:16
Regenintro mit kalt klingenden Synthglocken, Hihat setzt ein und dann ein hip hop beat mit verzerr-Effekten. Um 1min fängt ein Franzose zu rappen an. Dann ein zweiter Rapper und mischt auch englisches in den Rap. Der Song ist kalt und frostig. Eine Frau im Hintergrund singt einige Vokale. Refrain etwas mit „Cadeau“ ? Bei 2:45 eine andere Frauen(?)stimme mit Effekten am rumsingen. Die Teile ohne Text könnten direkt von mir selber stammen. Ab 3:20 herum eine Pause und der beat klingt aus. Bei 4 Minuten wird es schneller und Gitarren kommen noch ins Spiel. Schneller beat und viel Tiefton-geschrumme. Immernoch ohne Text, nur die Frau singt manchmal was. Bei 5:10 kommt der erste wieder und rappt sein Zeugs rein, aber leiser. 5:30 nur noch der Beat und einige Pads zu der Hintergrundstimme. Ich bin überrascht wie packend dieser Song ist. Ich muss wissen wer das ist. Toll!
02. ? 5:24
Gitarrenriff gefolgt von drums mit einem Schreihals. Während der Schreihals schreit, schreddert die Gitarre immernoch die gleichen Töne von sich. Bei 1:50 wirds langsamer und der Bass spielt alleine was, die Gitarre nur am ausklingen, dann ist wieder die Gitarre dran. Break bei 2:27 wo der Sänger schreit und die drums klopfen auf den toms herum. Bei 3:30 wird wieder los geschrummt. Die Melodie ist über das ganze Lied agressiv. Gefällt. Verstehen tu ich aber fast nichts ausser „Greed“ „[...] come to an end“. Ab 5:11 klingen die Gitarren aus und nur das Schlagzeug und der Bass spielen noch langsam bis zum Ende.
03. ? 3:59
Gitarren und Keyboard zu einem langsamen beat. Nach einem Takt gleich eine tiefe fast-growl Stimme, welche langsam singt. Bei 0:45 Piano mit wenig Gitarre, dann nur Piano. Bei 1:20 kommt die Leadgitare wieder und schrummt langsam vor sich hin. Die Pianomelodie wiederholt sich lange. 2:22 drums und strings und der Sänger singt irgendwas. Refrain wieder bei 2:48. „In this night .... In a timeless place ... to a shadow of the past“ verstehe ich während dem Refrain. Ausklang mit Pianogeklimmper.
04. ? 7:43
Pad Effekte als Intro und ein Blow-pad und dann ein sehr alt klingendes Retro Pad. Bei 50s dann die Pad Melodie. Dann arabisch klingende synth instrumente gefolgt von einem clean Gesang mit Nachhall. „Walk among the clouds“ ? Bei 1:48 setzen die drums und die Gitarren ein. Das hört sich mir ganz nach einem Song an, den man kennen sollte und es mir peinlich sein sollte ihn nicht zu kennen. Hört sich alt an. Langsamer Song. Das Schlagzeug hat auch einen Nachhall. Die Strophe kommt fast ohne Gitarre aus und nur mit dem sehr im Vordergrund stehenden Schlagzeug und ein wenig Keyboard. Refrain irgendwas mit „I came for him – in deep despair“ ? Wieder orientalische synth pause bei 4 min. Dann mal ein langsames Gitarrenriff und wieder drums. Bei 4:43 bis 5 min ein solo. Wieder der Refrain, und dann gleich nochmals und nochmals und der Sänger endet mit einem langen Ton während die Gitarre nocheinmal so etwas wie ein solo ablässt bis in das fade-out. Beim fade-out singt er noch „doesnt matter blabla“.
05. ? 5:12
Gitarrenton als Intro bis bei 26 Sekunden trommeln einsetzen und dann bei 43 Sekunden das Schlagzeugs. Bei 56 Sekunden gehts richtig los mit Gitarrengeschrumme und Keyboards. Sehr schöner voller Sound. Wieder so eine traurige melancholische Melodie wieder. Ausklang bei 1:40 bis dann bei 1:55 Das schlagzeug mit dem Sänger (clean), bass und so ein synth anfängt „The life in the city has...“ Er hört sich uuuuunglaublich popping an. Definitiv melancholisch mit der Melodie und den Synths als Melodie. Die einzige Gitarre ist vermutlich der Bass. Bei 2:42 dann wieder volle Pulle den Refrain lossingen, der sich genau gleich anhört wie die Strophe einfach nur lauter und mit Gitarren. Nach dem refrain versucht die Gitarre irgendwas hohes zu spielen, verzerrzt. Dann bei 3:45 gated Gitarrentöne mit anschliessendem Solo, während der Klang immernoch so voll und alles umfassend ist. Bei 4:09 eine Brücke oder so etwas. Die beste Stell im Lied, dann kurz leise synthstrings und dann wieder Refrain Musik aber ohne Sänger. Nach halbem Refrain gehts aber in das Ende und es klingt aus.
06. ? 4:58
Anfang mit einer Stimme/Announcer von einem Raketenstart + Countdown „lift off, we have a lift off“. Drums setzen ein und eine magere Gitarre schrummt los. Dumpfe Stimme ohne Enthusiasmus aber mit ein wenig Nachhall. Rockiger Gitarrenriff und Weltall texte. Ganz viele Wind- und Blubbereffekte und um 3:15 startet ein Trompeten(??)solo einfach mal so. Titel könnte etwas wie „Am I some fallen angel?“ sein. Er fragt sich ob man ihn wohl dort oben in der Atmosphäre finden könnte. Erinnert mich stark an alte Neue Deutsche Welle Songs.
07. ?(Become) The Void? 5:10
Verzerrtegitarre schrummt ihr Riff dann der growl und die drums. Stampfender beat. Mal ein anständiger growler/Sänger auf der Scheibe. Bei 50 Sekunden wirds noch stampfiger und die Gitarre schrummt schneller. „Shadow of myself everything seems to be gone“ Verstehe ich. Bei 1:50 “I become the void”. Dann um 2min eine Pause und eine Radiostimme oder sowas redet irgendwas, dann bechern die drums wieder los und irgend so ein Effekt dudelt im Hintergrund nervend rum zu den Gitarren (erinnert an billige Horror animationen; der Effekt). Der Effekt belibt über längere Zeit bis bei 3:25 wieder Mister Growl lossingt. Der gefällt mir, hat was drauf. Nur die Musik dazu ist mir zu lahm. Auch einiges an reverb beim Gesang. „lost in time and space“ singt er bei ca. 4:35. Stopp bei 4:50 und eine Stimme sagt noch „Become the void itself“ zum Gitarrenausklang.


Tut mir schrecklich leid!