WW 13: Fratzenge(s/d)icht

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WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Permafrost » Mittwoch 25. Dezember 2013, 16:34

Mein Sampler hat keinen Namen, dafür ein schönes schwarz/weiss Fratzengesicht vorne drauf. Im Innern steht noch ein Gedicht (darum auch der intelligente Titel... höhö):

Zur Winntersonnwend eine kleine Wichtelei
Die - so hoff ich - Eine Freud dir Sei
Erzählt sie dir gar manche Mär
vom Mond, vom Eis, von Frost und Stein
Das Ziel ist, dass sie dir gefalle
und gereich dem Stahl zur Ehr.

Hier die erste Hälfte der 14 Lieder:

01. ? 6:16
Regenintro mit kalt klingenden Synthglocken, Hihat setzt ein und dann ein hip hop beat mit verzerr-Effekten. Um 1min fängt ein Franzose zu rappen an. Dann ein zweiter Rapper und mischt auch englisches in den Rap. Der Song ist kalt und frostig. Eine Frau im Hintergrund singt einige Vokale. Refrain etwas mit „Cadeau“ ? Bei 2:45 eine andere Frauen(?)stimme mit Effekten am rumsingen. Die Teile ohne Text könnten direkt von mir selber stammen. Ab 3:20 herum eine Pause und der beat klingt aus. Bei 4 Minuten wird es schneller und Gitarren kommen noch ins Spiel. Schneller beat und viel Tiefton-geschrumme. Immernoch ohne Text, nur die Frau singt manchmal was. Bei 5:10 kommt der erste wieder und rappt sein Zeugs rein, aber leiser. 5:30 nur noch der Beat und einige Pads zu der Hintergrundstimme. Ich bin überrascht wie packend dieser Song ist. Ich muss wissen wer das ist. Toll!

02. ? 5:24
Gitarrenriff gefolgt von drums mit einem Schreihals. Während der Schreihals schreit, schreddert die Gitarre immernoch die gleichen Töne von sich. Bei 1:50 wirds langsamer und der Bass spielt alleine was, die Gitarre nur am ausklingen, dann ist wieder die Gitarre dran. Break bei 2:27 wo der Sänger schreit und die drums klopfen auf den toms herum. Bei 3:30 wird wieder los geschrummt. Die Melodie ist über das ganze Lied agressiv. Gefällt. Verstehen tu ich aber fast nichts ausser „Greed“ „[...] come to an end“. Ab 5:11 klingen die Gitarren aus und nur das Schlagzeug und der Bass spielen noch langsam bis zum Ende.

03. ? 3:59
Gitarren und Keyboard zu einem langsamen beat. Nach einem Takt gleich eine tiefe fast-growl Stimme, welche langsam singt. Bei 0:45 Piano mit wenig Gitarre, dann nur Piano. Bei 1:20 kommt die Leadgitare wieder und schrummt langsam vor sich hin. Die Pianomelodie wiederholt sich lange. 2:22 drums und strings und der Sänger singt irgendwas. Refrain wieder bei 2:48. „In this night .... In a timeless place ... to a shadow of the past“ verstehe ich während dem Refrain. Ausklang mit Pianogeklimmper.

04. ? 7:43
Pad Effekte als Intro und ein Blow-pad und dann ein sehr alt klingendes Retro Pad. Bei 50s dann die Pad Melodie. Dann arabisch klingende synth instrumente gefolgt von einem clean Gesang mit Nachhall. „Walk among the clouds“ ? Bei 1:48 setzen die drums und die Gitarren ein. Das hört sich mir ganz nach einem Song an, den man kennen sollte und es mir peinlich sein sollte ihn nicht zu kennen. Hört sich alt an. Langsamer Song. Das Schlagzeug hat auch einen Nachhall. Die Strophe kommt fast ohne Gitarre aus und nur mit dem sehr im Vordergrund stehenden Schlagzeug und ein wenig Keyboard. Refrain irgendwas mit „I came for him – in deep despair“ ? Wieder orientalische synth pause bei 4 min. Dann mal ein langsames Gitarrenriff und wieder drums. Bei 4:43 bis 5 min ein solo. Wieder der Refrain, und dann gleich nochmals und nochmals und der Sänger endet mit einem langen Ton während die Gitarre nocheinmal so etwas wie ein solo ablässt bis in das fade-out. Beim fade-out singt er noch „doesnt matter blabla“.

05. ? 5:12
Gitarrenton als Intro bis bei 26 Sekunden trommeln einsetzen und dann bei 43 Sekunden das Schlagzeugs. Bei 56 Sekunden gehts richtig los mit Gitarrengeschrumme und Keyboards. Sehr schöner voller Sound. Wieder so eine traurige melancholische Melodie wieder. Ausklang bei 1:40 bis dann bei 1:55 Das schlagzeug mit dem Sänger (clean), bass und so ein synth anfängt „The life in the city has...“ Er hört sich uuuuunglaublich popping an. Definitiv melancholisch mit der Melodie und den Synths als Melodie. Die einzige Gitarre ist vermutlich der Bass. Bei 2:42 dann wieder volle Pulle den Refrain lossingen, der sich genau gleich anhört wie die Strophe einfach nur lauter und mit Gitarren. Nach dem refrain versucht die Gitarre irgendwas hohes zu spielen, verzerrzt. Dann bei 3:45 gated Gitarrentöne mit anschliessendem Solo, während der Klang immernoch so voll und alles umfassend ist. Bei 4:09 eine Brücke oder so etwas. Die beste Stell im Lied, dann kurz leise synthstrings und dann wieder Refrain Musik aber ohne Sänger. Nach halbem Refrain gehts aber in das Ende und es klingt aus.

06. ? 4:58
Anfang mit einer Stimme/Announcer von einem Raketenstart + Countdown „lift off, we have a lift off“. Drums setzen ein und eine magere Gitarre schrummt los. Dumpfe Stimme ohne Enthusiasmus aber mit ein wenig Nachhall. Rockiger Gitarrenriff und Weltall texte. Ganz viele Wind- und Blubbereffekte und um 3:15 startet ein Trompeten(??)solo einfach mal so. Titel könnte etwas wie „Am I some fallen angel?“ sein. Er fragt sich ob man ihn wohl dort oben in der Atmosphäre finden könnte. Erinnert mich stark an alte Neue Deutsche Welle Songs.

07. ?(Become) The Void? 5:10
Verzerrtegitarre schrummt ihr Riff dann der growl und die drums. Stampfender beat. Mal ein anständiger growler/Sänger auf der Scheibe. Bei 50 Sekunden wirds noch stampfiger und die Gitarre schrummt schneller. „Shadow of myself everything seems to be gone“ Verstehe ich. Bei 1:50 “I become the void”. Dann um 2min eine Pause und eine Radiostimme oder sowas redet irgendwas, dann bechern die drums wieder los und irgend so ein Effekt dudelt im Hintergrund nervend rum zu den Gitarren (erinnert an billige Horror animationen; der Effekt). Der Effekt belibt über längere Zeit bis bei 3:25 wieder Mister Growl lossingt. Der gefällt mir, hat was drauf. Nur die Musik dazu ist mir zu lahm. Auch einiges an reverb beim Gesang. „lost in time and space“ singt er bei ca. 4:35. Stopp bei 4:50 und eine Stimme sagt noch „Become the void itself“ zum Gitarrenausklang.
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Permafrost » Donnerstag 26. Dezember 2013, 20:38

Soo, hier die zweite Hälfte.

08. ? The Dream of Love ? 4:31
Langsam, gemächliches grooven mit schönem Bass. Eigenartige Stimme die ein wenig kommt und geht beim Singen. „Dream of Love, and this time you’ve gone too far.“ Beim Refrain kommt noch eine angenehme leadgitarre zum Zug. Ab 2:30 groove und ein angenehmes Solo, das sich hinzieht dann irgendwas mit trompetenartigen klängen und ab 3min eine Pause mit einem verzerrten Trommel groove. Danach wieder der Dream of Love refrain. Kommt mir irgendwie ein wenig fiebertraumatisch vor. Gefällt mir aber noch.

09. ? 4:54
Kracht gleich mit pads und Gitarrengebretter los. Symphonic Black Metal (?). Erinnert mich an altes Dimmu Borgir vor allem der Sänger/Schreier. Bei 1 min kommt noch eine Frauenstimme, die einfach vokale Singt. Sehr keyboardlastig das ganze. Der Sänger benutzt verschieden Arten von Schrei/Kreischen/Singen. Das letzte Wort ist sowas wie „Dra-gon-knot“. Keine Ahnung.

10. ? 4:29
Midtempo Song. Der Sänger gefällt mir, hat eine eigene Art zu singen. Singt hoch aber nicht im Heavy Metal Stil. „The Colossus falls....“ im refrain. Sehr episch das ganze. Gefällt mir gut. „The cosmic grip so tight...“ Gegen Ende des Satzes singt er im höher. Bei 2:30 dann aber ein tiefer Schrei/Growl. Scheint eine growlfähige Person in der Band zu haben. Erinnert mich ein wenig an Attlantean Kodex.

11. ? Better of Dead ? 5:45
Gitarrengeklimper zum Einstieg. „Sometimes I feel like ending it all“ säuselt mir eine männliche Stimme ins Ohr. Nach 1 min setzt das Schlagzeug ein und die Gitarre spielt Akkorde und dann bei 1:28 Egitarren und er singt sehr hoch „Maybe I am better off dead!“ Nach diesem Ausbruch gehts zurück zur ruhigeren Strophe. Die Stimme ist eher poppig aber beim refrain wo er sehr hoch singt ein wenig kratzig. Kann es sein, dass diese Band sonst schnellere und agressivere Lieder spielt? „I can totally not see light.“

12. ? Lady Sharon ? 7:03
Der Sänger ist viel zu laut im Vergleich zur Musik. Eher im mittleren tempo. „Lady Sharon“ singt er einige Male. Das Lied sollte halb so lange sein. Ab 4:25 wird der gesamte Song langsamer bis zum Ende und er plärrt immernoch sein „Shaaaarooon lady shaaaarooon I miss you soooo“.

13. ? 7:04
Männerchor, der mich irgendwie an Heidefolk erinnert und einige unverständliche Wörter singt. Dann Growl und ein Standard 4/4 takt Schlagzeug mit laschen Gitarren. Bei 1:20 setzten sie dann auf 0815 Black Metal und der Sänger kreischt mit Nachhall. Glaube schwedisch sogar. Dann wieder der Männerchor mit seinem Singsang zum Schlagzeug. Später hat es dann sogar fast orientalische Gitarrentöne dabei. Ab 5:40 auch noch Keyboardstrings, staccato. Ab 6:20 bis zum Ende wieder der Chor respektive dann ein einziger Mann am singen als wäre er in einer Halle 100m entfernt.

14. ? 5:40
Black Metal. Das Schlagzeug hört man nicht. Nur das Hihat. Vom Sänger versteht man auch nichts. Vermutlich altes Material von einer Black Metal Band oder eine neue Band, die sich einfach an die Wurzeln hält und unterproduziert spielt. Überhaupt nichts eigenes am Lied, darum kann ich das auch nicht besser beschreiben.


Hier gefallen mir Lieder Nummer 8 und 10 eigentlich sehr gut, auch wenn sich hier eigentlich alles ausserhalb meinem üblichen Musikfeld befindet.

Viel Ahnung, wer mir diesen Sampler geschickt haben könnte, habe ich nicht. Ich tippe mal auf Eike, da sie auch im Hip Hop Thread aktiv ist, denn einfach so findet man Lied Nummer 1 nicht. :grins: :dafuer:

Hat jemand eine Ahnung um was es sich für Lieder handeln könnte? Ich bin planlos von hinten bis vorne. Kann auch keine Vergleiche zu ähnlichen Bands ziehen, da ich in dem Feld eben nicht hörig bin. :(
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 26. Dezember 2013, 20:46

Zu Eike: ER ist im Hip-Hop-Thread aktiv. Ja.
alias Hugin der Rabe.
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon mike » Donnerstag 26. Dezember 2013, 21:00

11. Flotsam & Jetsam - Better Off Dead
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Permafrost » Donnerstag 26. Dezember 2013, 21:20

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Zu Eike: ER ist im Hip-Hop-Thread aktiv. Ja.


Erh... Sorry, für das. Ich dachte immer das sei ein Frauenname... :schade: Tut mir schrecklich leid! :(((

Und ja, Flotsam & Jetsam stimmt.
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 26. Dezember 2013, 22:52

10. Borknagar - Colossus
668 - Neighbor of the Beast
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Permafrost » Donnerstag 26. Dezember 2013, 23:18

Jaaaa! Das Lied ist der Hammer. Der Gesang ist erste Sahne! Wenn der Rest dieses Albums auch so ist, wird das garantiert gekauft. :dafuer: :dafuer:
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Eike » Donnerstag 26. Dezember 2013, 23:26

Meinen Namen gibt es (deutlich) seltener tatsächlich auch als Frauennamen, auch wenn mir persönlich noch keine Eike begegnet ist. Da ich keinen Zweitnamen (offen) führe, bin ich an etwaigen Verwechslungen also selbst schuld. Hip Hop hin oder her, der Sampler ist nicht von mir.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Permafrost » Sonntag 29. Dezember 2013, 16:16

Hmm, weiss hier keiner sonst was? Sonst fange ich dann mal an zu recherchieren. :/

Wie siehts aus mit Wichtelvermutungen?
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Re: WW 13: Fratzenge(s/d)icht

Beitragvon Christian Schwarzer » Sonntag 29. Dezember 2013, 16:30

Wichtel: Rüdiger?
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