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Atlantean KodexRe: Atlantean KodexMit DEM (SMB)-Untergrund sicher nicht. Aber auch diese Bewegung war ja nicht sofort groß, sondern ist erst einmal gewachsen und dann explodiert. Es gab also sicher auch eine Art "Metalcore-Underground". (Und wenn das zur so Wegbereiter wie CRO-MAGS, MARAUDER & Co. waren, die mit dem heutigen Metalcore nix mehr zu tun haben...)
Re: Atlantean KodexDas ist schon logisch. Es wäre auch reichlich eigenartig, wenn ein neuer Stil sich von einem Tag auf den anderen gleich in der Masse durchsetzt. Aber dann muss man sich wohl fragen, welchen Untergrund Herr Trummer in diesem Zusammenhang denn meint. Ansonsten ist die Aussage nämlich etwas trivial...
Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: Atlantean KodexHerr Trummer zählt die von dir genannten Spielarten nicht, weil das ja kein Metal ist.
Re: Atlantean Kodex
In Ordnung. ![]() Oh you ironic pop-rock fucks
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Re: Atlantean KodexIch glaube nicht, dass Nightwish 1998 als absoluter Mainstream betrachtet wurden.
Hammerfall oder Primal Fear doch wohl eher auch nicht, oder? Dass es einen Metalcore-Underground gab, der den Mainstream-Erfolg vorbereitet hat ist dagegen unübersehbar. Die ersten Alben vieler heute großer Metalcore-Bands dümpelten ja noch fernab von Soundcheck-Siegen durch die Gegend.
Re: Atlantean Kodex
Wie gesagt, diese Erkenntnis ist doch irgendwie trivial. Wenn, dann müsste man sich heutzutage mal den Djent anschauen: Eine junge, moderne Bewegung, die langsam, aber beständig wächst - sowas wird Trummer aber wohl nicht gemeint haben, wenn er von den Impulsen des Undergrounds spricht. Oh you ironic pop-rock fucks
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Re: Atlantean KodexNun ja, in seiner Welt gibt es ja auch einen großen "Doom-Trend", weil es jetzt ein paar Doom-Festivals gibt und While Heaven Wept bei Nuclear Blast unter Vertrag ist. Von daher bezieht sich diese Aussage wohl eher auf solche Phänomene oder Bands wie The Devil's Blood oder Ghost, die die Okkult-Lawine losgetreten haben. Aber du hast Recht, die Aussage an sich ist im Grunde nix essentielles. Was groß ist, war irgendwann mal klein und unbekannt. Jo, stimmt. (Außer vielleicht für Pop-Casting-Bands.)
Re: Atlantean KodexSo trivial ist die Aussage meines Erachtens nicht. Es geht ja darum, dass der Underground trotz sich verändernder Szene immer noch wichtig ist und was seiner Meinung nach den Unterschied zwischen Szenekultur und Bespaßung ausmacht.
Ich teile seine Äußerungen zwar nicht uneingeschränkt, finde aber viele Dinge besser auf den Punkt gebracht als anderswo. Aber da merkt man halt den Kulturwissenschaftler.
Re: Atlantean KodexAber natürlich ist das trivial. Ohne Underground geht nix, das war immer so, das ist immer noch so und das wird immer so bleiben. Es wird immer Leute geben, die sich wirklich mit der Musik beschäftigen und die, die sie eben nur konsumieren. Und die, die sich ernsthaft beschäftigen, entdecken halt Musik außerhalb des Mainstreams und fördern, propagieren, pushen diese. Und in einigen Fällen pickt das der Mainstream auf. Das ist ein völlig normaler Vorgang.
Re: Atlantean KodexDass das kein Ausnahmezustand ist, sondern schon immer so war, schimmert doch in den Aussagen auch durch. Was wäre denn dann eine essentielle Aussage?
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