Running Wild

Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon scumi » Sonntag 6. Oktober 2013, 11:52

Rolfs Gehabe hin und her: Auf der neuen Running Wild sind einige wirklich gute Songs drauf. "The Drift" ist beispielsweise innerhalb kürzester Zeit zum Ohrwurm mutiert und auch ansonsten gibt es einige Tracks, die wieder richtig Spaß machen. Am Ende ist es alles nichts wirklich überraschendes und klingt so typisch nach Running Wild, wie es geht, aber das war auch nie anders. Einige Tracks erinnern mich allerdings noch an die vergangenen Alben. "Resilient" ist schwach, genauso die Nummern 8 und 9. Alles in allem erfreulich gut geworden, die Platte. Auch die Produktion find ich gelungen.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Jhonny » Dienstag 8. Oktober 2013, 10:27

Schickes Fanboy-Review, Rüdi ;-)

9 Punkte wäre mir die Scheibe nicht wert, aber es ist schon schön, wenn eine so häufig schlechtgeredete Band auch noch Begeisterung entfachen kann (und die lese ich aus deinem Review heraus).
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 8. Oktober 2013, 10:45

Bitte nicht "Rüdi" schreiben, ja? Das hasse ich ernsthaft. Danke!
:dafuer:

Die Begeisterung ist jetzt nicht überwältigend, aber ja, ich habe durchaus große Freude an dem Album. Ist schön geworden.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Jhonny » Dienstag 8. Oktober 2013, 11:14

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Bitte nicht "Rüdi" schreiben, ja? Das hasse ich ernsthaft. Danke!
:dafuer:

Die Begeisterung ist jetzt nicht überwältigend, aber ja, ich habe durchaus große Freude an dem Album. Ist schön geworden.


sorry, hatte davor einem guten Freund bei Facebook geschrieben, den wir immer gerne Rüdi nennen. Der ist aber locker 20 Jahre älter als du ;-)
Da war das wohl noch drin.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 8. Oktober 2013, 11:19

Jhonny hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Bitte nicht "Rüdi" schreiben, ja? Das hasse ich ernsthaft. Danke!
:dafuer:

Die Begeisterung ist jetzt nicht überwältigend, aber ja, ich habe durchaus große Freude an dem Album. Ist schön geworden.


sorry, hatte davor einem guten Freund bei Facebook geschrieben, den wir immer gerne Rüdi nennen. Der ist aber locker 20 Jahre älter als du ;-)
Da war das wohl noch drin.


Kein Thema. Hat glaube ich nichts mit dem Alter zu tun (und auch nichts mit PUR und dem zugehörigen Song). Ich hatte nie einen Spitznamen, meine Geschwister auch nicht. Wir haben immer den ganzen Namen benutzt und meine Mutter hat da auch bei den Spielkameraden darauf Wert gelegt. Außerdem finde ich, dass diese Variante ausgesprochen doof klingt.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Arne Boewig » Dienstag 8. Oktober 2013, 14:04

Na, da geh ich mit Rüdigers Review doch inhaltlich mal schwer konform! :bier2:
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Siebi » Dienstag 8. Oktober 2013, 15:03

Arne Boewig hat geschrieben:Na, da geh ich mit Rüdigers Review doch inhaltlich mal schwer konform! :bier2:

Meine Wenigkeit so gar nicht, die Note erschließt sich i.V. mit dem Text nicht, weil viele Weichmacher gebracht werden. Viel Text, viel Pathos, Pro und Contra Fregattencapitano und der Hinweis auf Drumcomputer, der in meiner Welt noch nie ein Feindbild war und ist. Dieser Drumcomputer wird bei vielen Scheiben benutzt, wo der trve Metaller schlucken würde, wenn es denn ein Feindbild wäre. Priest ab "Defenders Of The Faith", hat sich noch keiner beschwert, glaube ich, bei "Painkiller" jubiliert man geradezu ob des wuchtigen Kesselflicker-Sounds. *hüstel*

Back to the review und den weichzeichnerischen, Kraft aus den Segeln nehmenden, Worten.
Zum Sound:
"keineswegs selbst übertrifft", "ernsthaft darum bemüht ist", "(Gitarren) allerdings auch ein wenig klar und poliert, einen wirklich fiesen Crunch entwickeln sie nicht", "(Schlagzeug) ... welches in der Tat nicht so klingt", "... ballert schon ein wenig steril und wuchtig", "Sound... nicht unbedingt unpassend", "Produktion in Ordnung, ... aber auch keine wirkliche Offenbarung".

Zu Songs:
"Klasse der Songs ... durchaus sehen lassen kann", "'Bloody Island', ohne dessen Klasse ("Treasure Island") ganz zu erreichen. Vor allem hätte ein veritabler Zehnminüter etwas mehr Text und Storyline verdient gehabt. Einige Songs wie etwa das rockige Titelstück oder das im Chorus etwas punkige 'Run Riot' hängen ein wenig durch und überzeugen kompositorisch nicht so ganz, 'Fireheart' krankt ein wenig am Refrain und das groovende 'Down The Wire' hätte gerne etwas metallischer geraten dürfen. Doch die Schattenseiten der Scheibe sind klar in der Minderzahl."

Fazit:
"Dass das im Zweifel nicht reichen wird, ... liegt auf der Hand"
"Dass es bei mir persönlich damit für doch recht stattliche neun Punkte reicht, das ist der langjährigen Hingabe an diese Band geschuldet"

Also das langjährige Fantum begünstigt die recht gute Note trotz kritischem Unterton im Text. Passt irgendwie nicht zusammen. Wäre keine Note drunter, aufgrund der Worte würde ich auf ein mittlemäßiges bis rohrkrepierendes Scheibchen tippen, wirklich nur für echte Die-Hard-Rolfis only geeignet, die alles besitzen müssen. Trotzdem freu' ich mich für Rüdiger, dass er sie so toll findet. :D
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 8. Oktober 2013, 17:27

Meine Wenigkeit so gar nicht, die Note erschließt sich i.V. mit dem Text nicht, weil viele Weichmacher gebracht werden.

Die Note ist Schmonz, weil die einfach nichts anderes aussagt, als dass ich einen Mordsspaß an der Scheibe habe und dass sie im Zweifel in den Top-20 meines Jahrespolls landen wird. Das ist alles, und das steht so auch sinngemäß in der Begründung zur Note.

Das, was relevant ist, steht im Text, und das hast du exakt genau so richtig verstanden, wie du es oben dargestellt hast. Genau so, wie es sich für dich liest, so ist es auch gemeint, und wenn du daraus den Schluss ziehst, dass das für dich bestenfalls halbgar ist und nicht gebraucht wird, dann ist auch dieser Schluss goldrichtig und von mir so gedacht. Der klassische Rolf-Skeptiker oder abtrünnig Gewordene wird sich in seinem Verdikt über die Band mehr oder minder bestätigt sehen, und allenfalls zugeben können, dass es gegenüber den direkten Vorgängern doch ein bisschen besser ist. Es gibt vieles, was man kritisieren kann, und dass ernsthaft kaum jemand außer Die-Hard-Rolfis überhaupt noch ein RW-Album kauft, versteht sich inzwischen doch fast von selbst. Du liest das Review also genau richtig. Es ist für die verbliebenen "Fanboys" ein Fingerzeig, dass die Tendenz positiv ist; und für alle, die seit .... Jahren nichts mehr mit RW anfangen können, eine glasklare Aussage dahingehend, dass sie auch dieses Album nicht brauchen werden.

Im Endeffekt deute ich deinen Beitrag unverschämter Weise einfach mal so, dass mein Review bei dir genau richtig angekommen ist. Damit hat es seinen Zweck exakt erfüllt. Bei Marcel ist es - aus der anderen Perspektive - ebenso richtig angekommen. Ich bin fürs Erste zufrieden damit.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Siebi » Dienstag 8. Oktober 2013, 18:01

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Meine Wenigkeit so gar nicht, die Note erschließt sich i.V. mit dem Text nicht, weil viele Weichmacher gebracht werden.

Die Note ist Schmonz, weil die einfach nichts anderes aussagt, als dass ich einen Mordsspaß an der Scheibe habe...

Das, was relevant ist, steht im Text, und das hast du exakt genau so richtig verstanden,... Im Endeffekt deute ich deinen Beitrag unverschämter Weise einfach mal so, dass mein Review bei dir genau richtig angekommen ist. Damit hat es seinen Zweck exakt erfüllt. Bei Marcel ist es - aus der anderen Perspektive - ebenso richtig angekommen. Ich bin fürs Erste zufrieden damit.

Okay, Du bist zufrieden, im Sinne des geleisteten Tagwerks und anstehenden Feierabends bin ich das auch.

Doch finde ich Note und Inhalt vollkommen konträr, d.h. es gibt für mich ob Deiner Argumentation gar keinen Zusammenhang. Sieht man unbedarft die Note, dann denkt man, wau ein Album, das zum Tanzen, Singen und Mitzucken aufruft. Liest man den Inhalt, klingt das gar nicht mal so gut.

Aber halt, alles subjektiv, Rüdiger tanzt, singt und zuckt mit. Okay, so far, so good, warum wird nahezu alles in Relation zur Rolf-Negierer AG betrachtet? Macht das Review vom Lesen her unspannend, leitet eher fehl als Begeisterung auszustrahlen. Erinnert mich an ein Musik-Sammler-Review, wo der Rezensent fast alles Scheisse findet und 'ne 10 von 10 drunter klatscht. Oder verstehe ich den Witz nicht?
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 8. Oktober 2013, 18:13

Mein Ziel war es, zunächst sowohl Fanboys als auch Negierern relativ "objektiv" bzw. aus den jeweiligen Perspektiven zu erklären, was sie erwartet. Das ist eigentlich immer das, was ich will, gerade bei kontroversen Bands. Ich wünschte, die Leute würden diese beschissene Note einfach ausblenden. Wie ich schon oft gesagt habe, die Note ist ein notwendiges Übel und ich halte mich da relativ strikt an die Definition. Die steht halt da, ist rein subjektiv und drückt in einem Wert aus, wie das Album in mein Hörspektrum passt. Nicht mehr nicht weniger. Die Note findet sich im Review allenfalls in den wenigen und meist kurzen Passagen wieder, in denen ich rein subjektiv und geschmacksbezogen ausführe. Das passiert in aller Regel im letzten Absatz kurz vor dem Ende. Mein Rezensionsschwerpunkt ist - jedenfalls so mein Ziel - immer der deskriptive Teil und nicht der wertende. Der Leser soll erfahren, wie das Album klingt und was er darauf findet. Wie ich das persönlich dann finde, ist im Wesentlichen eine Frage fürs Fazit und für die Note, es ist für mich an sich nicht das Essentielle der Rezension, da ich meinen Geschmack viel zu wenig wichtig finde, um meine Rezis um meinen Geschmack herum aufzubauen. Es geht darum, Bands und ihre Musik zu beschreiben und heraus zu finden, wie welche Zielgruppe das Gehörte aufnehmen könnte. Für mich ist der Zweck der Rezi also in erster Linie, die richtige Zielgruppe für ein Album zu finden. Die Frage ob ich selbst zu dieser Zielgruppe gehöre, ist dann eher sekundär und - wie gesagt - vor allem einem Teil des Fazits und der Note vorbehalten. Man mag sagen, dass ich einen relativ nüchternen Reviewstil habe, aber das Feedback klingt dann manchmal doch wieder anders. Ich weiß es doch nicht. Man gibt halt sein Bestes, wie man meint, dass es sinnvoll wäre. Die Leute nehmen es dann so oder so wahr. Manche können was heraus ziehen, andere nicht. Mei, so isch's halt.
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