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von Rüdiger Stehle » Montag 7. Oktober 2013, 23:54
Ich kopiere das mal aus dem Playlist-Thread herüber, weil es hier ja doch zum Thema passt: i sälbr hat geschrieben:Da war ich in einem Mords-Dilemma, was die Note angeht. Ich finde bei bemühter Objektivität die neue Scheibe auch durchaus ein gutes Stückchen besser als den Vorgänger. Dem hab ich aber 10 gegeben und der neuen nur 9. Inkonsequent? Vielleicht. Aber es ging nicht anders. Ich habe momentan einfach so unglaublich viel weniger Lust auf diesen speziellen Sound, als das beim Erscheinen des Vorgängers der Fall war, dass es nicht mehr feierlich ist. Musste mich regelrecht zwingen, die Scheibe zu hören, obwohl sie toll ist und auch auf jeden Fall gekauft wird (und zwar als Vinyl und als CD). Aber momentan bin ich einfach auf krawalligere und kürzer angebundene Musik gebürstet.
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von Siebi » Montag 7. Oktober 2013, 23:58
Zum Thema Gegner einer Musik. Wäre kleinkariert, dann müsste ich mich den ganzen Tag mit den "No-Gos" ärgern, da es neben dem Gitarrenrock so viele andere Stile und Genres gibt. Daher gibt es in der Musik keinen Gegner. Kenne ich nicht, gibt nur gefällt oder gefällt nicht, das in verschiedenen Graustufen und meist überspitzt süffisant bewertend.
Bei den Oberpfälzern ist es der Stil mit den überlangen Songs, die gefühlt meist auf einem Riff basieren und sich verlieren. Wie schon geschrieben, selbst Manowars Klassiker oder Bathorys hammerheart-epische Genialität erschließen sich mir nur in kleinen Happen.
Klasse spreche ich weder der einen noch der anderen Band ab, mir öffnet sie sich leider nicht, das weiß Manuel von mir persönlich und da geht dann ein "ihr mit eurem Vollrotz" leicht über die Lippen. Denn dann kommt im Gegenzug, "war so klar, ich weiß von wem's kommt". Wie soll ich "kleines Würstchen" es meinen? Habe es mit einer Band auf ein Keller-Demo, das Eltern, Freunden und der Oma geschenkt wurde, gebracht. AK auf Demo, EP und zwei Scheiben, die gekauft werden. Nur um die Relation klarzustellen. Trotzdem entscheidet der Geschmack eines Musikfans, nicht seine musischen Fähigkeiten.
Zuletzt geändert von Siebi am Dienstag 8. Oktober 2013, 00:00, insgesamt 1-mal geändert.
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von Havoc » Dienstag 8. Oktober 2013, 00:00
Sogesehen natürlich schon inkonsequent...aber was will man machen. Der Fehler war wohl, dass du der "The Golden Bough" die 10 gegeben hast. 
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 8. Oktober 2013, 00:23
Havoc hat geschrieben:Sogesehen natürlich schon inkonsequent...aber was will man machen. Der Fehler war wohl, dass du der "The Golden Bough" die 10 gegeben hast. 
Nein, das war kein Fehler. Das habe ich damals so empfunden, also war die Note damals richtig. Eine Note ist eine subjektive Momentaufnahme, und in der Form stehe ich zu der auch voll und ganz. Ich kann ja auch nicht prophylaktisch was abziehen, weil eine Band vielleicht noch besser wird und das auch noch in einer Phase, wo ich auf andere Sachen mehr stehe. Ich hadere eher mit der neuen Note, aber sie entspricht hier und jetzt unserer Definition, also ist auch die richtig. 
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von enemy-of-reality » Dienstag 8. Oktober 2013, 00:24
Bei einer Band wie AK kann ich mit Statements wie "besserer Gesang, bessere Gitarrenarbeit, etc." nicht wirklich viel anfangen. Das sagt für mich nicht im Gerinsten etwas über die Qualität der Scheibe aus. Bei einer hochtechnischen Prog-Band mag das sicherlich eine Rolle spielen, bei einer Band wie AK geht mir das, sorry, so ziemlich am Arsch vorbei. Hier geht's mir darum, dass mich die Musik anspricht, mitreisst, berührt. Sie muss Magie versprühen, nur das ist wichtig und nicht die Technik der Musiker oder ob der Sänger mal etwas schief singt oder eine etwas dünne Stimme hat. Auf sowas achte ich noch nicht mal.
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von Havoc » Dienstag 8. Oktober 2013, 09:56
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Nein, das war kein Fehler. Das habe ich damals so empfunden, also war die Note damals richtig. Eine Note ist eine subjektive Momentaufnahme, und in der Form stehe ich zu der auch voll und ganz.
Das Thema hatten wir ja letztens schon mal. Letzten Endes muss eine Bewertung ja auch eine subjektive Momentaufnahme sein. Man kann sich ja nicht immer an Noten orientieren, die man irgendwann vor zehn Jahren mal vergeben hat. Von daher hast du wohl alles richtig gemacht Rüdiger. Wenn du "The Golden Bough" heute und jetzt (in deiner aktuellen BM-Phase) bewerten würdest, dann wäre es sicher auch nicht mehr ganz die 10 oder? Ich kaufe mir das neue Album wohl auch erst mal nicht, weil ich gerade auch eher nicht so in Stimmung bin für diese Art von Musik. 
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 8. Oktober 2013, 10:33
Jupp. Würde das AK-Debüt heute erscheinen, würde es wohl keine 10 mehr bekommen. Das ist richtig.
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von enemy-of-reality » Dienstag 8. Oktober 2013, 15:21
Da hier ja schon des öfteren die Frage gestellt wurde, was die Band eigentlich mit Manowar zu tun habe: Auf dem neuen Album kommen die Manowar-Einflüsse IMO deutlich stärker durch als dies auf TGB der Fall war.
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von Havoc » Dienstag 8. Oktober 2013, 15:28
Auch irgendwie geil, dass immer gefühlte 95% der Metalwelt auf MANOWAR rumtrampeln, diese aber gleichzeitig als DIE Referenz nennen, wenn es eine Undergroundband schafft so ähnlich zu klingen bzw. in deren Nähe zu kommen. 
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von enemy-of-reality » Dienstag 8. Oktober 2013, 15:32
Naja, da geht's ja immer um ALTE Manowar. Würde die Band heute noch immer solche Granaten raushauen wie früher und würde sich DeMaio ein ganz klein wenig zurückhalten, was Interviews und andere Äusserungen betrifft, dann würden aus den 95% vielleicht 5% werden.
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