Running Wild

Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon firestarter » Donnerstag 3. Oktober 2013, 18:06

Ach ja, ansonsten freue ich mich noch auf das Full-length Debut der dänischen BATTERY ("Armed With Rage"). Wird aber wohl eher Anfang 2014. http://www.youtube.com/watch?v=89OoM392Ba8

So, genug geofftopict...
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 3. Oktober 2013, 23:56

@ Siebi & Raf:
Wie schon bei Holg, kann ich das auch bei euch alles sehr gut nachvollziehen, was ihr ansprecht. An der Authentizität, der Ehrlichkeit, dem Spirit usw... des Meisters habe ich durchaus auch Zweifel. Tatsächlich habe ich nicht einmal große Zweifel, dass davon noch viel übrig sein könnte. Es kommt auch mir so vor, als wäre RW für ihn nur noch ein Business-Produkt. Wobei ich den Eindruck eben nur aus den Umständen gewinne. Aus den Interviews, aus den Promo-Schnipseln, aus den Aussagen, aus dem "Linernotes". Man bekommt eben ein Bild von Rolf, das einfach nicht dem entsprechen will, was man unter einem authentischen Metalmusiker versteht, der mit Leib und Seele seine Musik lebt.

Nur finde ich, dass man das zumindest dem neuen Album nicht anhört, bzw. dass vermutlich, wenn man meint, es ihm anzuhören, das nicht zuletzt durch die Kenntnis der Umstände darauf projiziert wird. Bei den Alben "The Brotherhood" und "Shadowmaker" hatte ich das Gefühl auch. Bei "Rogues En Vogue" weniger und bei der neuen noch weniger. Sie klingt für mich im Endeffekt wie ein ordentlicher Nachfolger zu "Masquerade" und liefert in etwa das, was ich mir Stand heute noch von RW erwarten kann.

Raphael Paebst hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, dass der größte Unterschied zwischen den aktuellen Alben von BLACK SABBATH und RUNNING WILD darin liegt, dass Iommi und Co immer noch wissen, was sie da tun und was die Fans wollen. Rolf weiß das nicht, der tut lediglich, was er glaubt zu wissen. Und dadurch erklärt sich die Distanz, die ich zumindest auch raushöre. Das klingt schon nach RW, aber nach RW, wie sie sich jemand vorstellt, der sie noch nie gehört hat, nachdem man ihm im Detail beschrieben hat, was zu einem RW-Song gehört.
Piraten, schnelle Rhythmusgitarre, leicht folkiges Gitarrenlead zum mitsingen, eingängiger Refrain, alles da, nur eben passt es nie richtig zusammen.

Kann ich so nicht nachvollziehen. Rolf weiß m.E. schon auch sehr genau, was er tut und was die Fans hören wollen. Der Mann hat das erfunden und 20 Jahre lang andere Leute nur zum Instrumentehalten gebraucht. Wer soll es denn sonst wissen? Nur ist halt eher die Frage, ob er darauf Bock hat. Nach "Victory" hatte er darauf ganz offensichtlich nimmer allzu viel Lust, mal etwas mehr, mal etwas weniger, meistens noch weniger. Am wenigsten wohl zu Zeiten von Toxic Taste, Shadowmaker und Giant X. Ob er jetzt wieder mehr Lust hat, bessere Berater hatte, oder die Unlust besser verbergen kann, das weiß ich nicht, trotzdem finde ich, dass egal wie und warum, "Resilient" die beste RW seit 1998 ist. Das heißt dann für die einen nicht viel, für andere gar nichts, für mich doch einiges.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 4. Oktober 2013, 01:02

Rüdiger Stehle hat geschrieben:@ Siebi & Raf:
Wie schon bei Holg, kann ich das auch bei euch alles sehr gut nachvollziehen, was ihr ansprecht. An der Authentizität, der Ehrlichkeit, dem Spirit usw... des Meisters habe ich durchaus auch Zweifel. Tatsächlich habe ich nicht einmal große Zweifel, dass davon noch viel übrig sein könnte. Es kommt auch mir so vor, als wäre RW für ihn nur noch ein Business-Produkt. Wobei ich den Eindruck eben nur aus den Umständen gewinne. Aus den Interviews, aus den Promo-Schnipseln, aus den Aussagen, aus dem "Linernotes". Man bekommt eben ein Bild von Rolf, das einfach nicht dem entsprechen will, was man unter einem authentischen Metalmusiker versteht, der mit Leib und Seele seine Musik lebt.

Nur finde ich, dass man das zumindest dem neuen Album nicht anhört, bzw. dass vermutlich, wenn man meint, es ihm anzuhören, das nicht zuletzt durch die Kenntnis der Umstände darauf projiziert wird. Bei den Alben "The Brotherhood" und "Shadowmaker" hatte ich das Gefühl auch. Bei "Rogues En Vogue" weniger und bei der neuen noch weniger. Sie klingt für mich im Endeffekt wie ein ordentlicher Nachfolger zu "Masquerade" und liefert in etwa das, was ich mir Stand heute noch von RW erwarten kann.

Raphael Paebst hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, dass der größte Unterschied zwischen den aktuellen Alben von BLACK SABBATH und RUNNING WILD darin liegt, dass Iommi und Co immer noch wissen, was sie da tun und was die Fans wollen. Rolf weiß das nicht, der tut lediglich, was er glaubt zu wissen. Und dadurch erklärt sich die Distanz, die ich zumindest auch raushöre. Das klingt schon nach RW, aber nach RW, wie sie sich jemand vorstellt, der sie noch nie gehört hat, nachdem man ihm im Detail beschrieben hat, was zu einem RW-Song gehört.
Piraten, schnelle Rhythmusgitarre, leicht folkiges Gitarrenlead zum mitsingen, eingängiger Refrain, alles da, nur eben passt es nie richtig zusammen.

Kann ich so nicht nachvollziehen. Rolf weiß m.E. schon auch sehr genau, was er tut und was die Fans hören wollen. Der Mann hat das erfunden und 20 Jahre lang andere Leute nur zum Instrumentehalten gebraucht. Wer soll es denn sonst wissen? Nur ist halt eher die Frage, ob er darauf Bock hat. Nach "Victory" hatte er darauf ganz offensichtlich nimmer allzu viel Lust, mal etwas mehr, mal etwas weniger, meistens noch weniger. Am wenigsten wohl zu Zeiten von Toxic Taste, Shadowmaker und Giant X. Ob er jetzt wieder mehr Lust hat, bessere Berater hatte, oder die Unlust besser verbergen kann, das weiß ich nicht, trotzdem finde ich, dass egal wie und warum, "Resilient" die beste RW seit 1998 ist. Das heißt dann für die einen nicht viel, für andere gar nichts, für mich doch einiges.


Hm, da ich kaum Interviews lese, mich auch an Promoschnipseln kaum orientiere und natürlich auch die Linernotes nicht kenne, bin ich von diesen Seiten kaum beeinflusst. Es ist für mich einfach so: Ich höre die Musik und finde sie bieder. Und obendrein noch leblos aufgenommen. Ganz banal und einfach. Das, was ich von den 90er Scheiben kenne, finde ich zwar auch nicht toll, aber zumindest nicht so platt produziert. Das hatte zumindest noch ein Rock-Flair, während man heute eben nach Casting-Musik klingt.

Man könnte den Spieß ja jetzt auch rumdrehen und behaupten, Du, Rüdiger, hörst das nicht, weil es RW ist und Du hier vorbelastet heran gehst.
Ob Rolf - bei seiner selbst zugegebenen Weltfrendheit - weiß, was seine Fans wollen, kann ich schlecht beurteilen. Ich kenne kaum jemanden, der die Band in den letzten Jahren noch toll findet, denn die Szene in HH hat RW schon lange den Rücken gekehrt. Während man die Kollegen von Hellowenn, Gammaray etc. halt auch mal auf Konzerten als Gäste sieht, ist Rolf seit jeher abseits der Szene unterwegs gewesen.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 4. Oktober 2013, 01:20

Holger Andrae hat geschrieben:Hm, da ich kaum Interviews lese, mich auch an Promoschnipseln kaum orientiere und natürlich auch die Linernotes nicht kenne, bin ich von diesen Seiten kaum beeinflusst. Es ist für mich einfach so: Ich höre die Musik und finde sie bieder. Und obendrein noch leblos aufgenommen. Ganz banal und einfach. Das, was ich von den 90er Scheiben kenne, finde ich zwar auch nicht toll, aber zumindest nicht so platt produziert. Das hatte zumindest noch ein Rock-Flair, während man heute eben nach Casting-Musik klingt.

Ja, klar, aber du bist hier und im SMB ausgiebig aktiv, und du kriegst sicher mit, was immer wieder mal über Rolf und seine Aussagen geschrieben wird. Die weit verbreitete Anti-RW-Stimmung bleibt dir sicher nicht gänzlich verborgen, und aufgrund deiner Erfahrungen in der Hamburger Szene kommt dann noch ein gewisses Bild dazu, das man dort halt von Rolf hat, und dann ist es halt recht wahrscheinlich, dass sich das Bild bestätigt, das man von Rolfis Band hat, zumal, wenn man die Band bereits seit 1987 eher peinlich als toll findet. Ist ja nicht böse gemeint. Ich versuche nur, die Unterschiede in der Wahrnehmung zu ergründen.

Man könnte den Spieß ja jetzt auch rumdrehen und behaupten, Du, Rüdiger, hörst das nicht, weil es RW ist und Du hier vorbelastet heran gehst.

Klar. Wir gehen beide vorbelastet an die Sache heran. Du als jemand, der RW seit "Under Jolly Roger" nicht mehr richtig ernst nimmt und zu Rolf eine Meinung hat, die von dessen Wahrnehmung in der Hamburger Szene massiv geprägt ist, und ich als jemand, der bis 1995 ein glühender und devoter Fan war, und der die Scheiben danach trotz erkannter Schwächen immer noch gut findet. Neutral oder objektiv ist da keiner von uns.

Ob Rolf - bei seiner selbst zugegebenen Weltfrendheit - weiß, was seine Fans wollen, kann ich schlecht beurteilen. Ich kenne kaum jemanden, der die Band in den letzten Jahren noch toll findet, denn die Szene in HH hat RW schon lange den Rücken gekehrt. Während man die Kollegen von Hellowenn, Gammaray etc. halt auch mal auf Konzerten als Gäste sieht, ist Rolf seit jeher abseits der Szene unterwegs gewesen.

Jo. Toll finden, ist so eine Sache. Da kenne ich auch kaum jemanden, der bei den neuen Scheiben noch richtig ausflippen würde. Ob und in wie weit Rolf sich bei Konzerten sehen lässt, ist mir dabei relativ egal. Zumal er ja meines Wissens seit längerer Zeit in Hannover wohnt. Mir ging's im Wesentlichen darum zu sagen, dass ich im Gegensatz zu Raf nicht glaube, dass Rolf nicht weiß, was er tut und nicht weiß, was die Fans (also jene, die Rolf zumindest bis 1998 treu ergeben waren) hören wollen. Jedenfalls nicht mehr oder weniger als Tony Iommi, der sich ja auch ausgiebig von Rick Rubin beraten ließ, wie denn "13" nun klingen solle. Ob da nun hier wie da der Spirit der alten Zeit noch ankommt, ist subjektive Empfindungssache, aber Rolf zu unterstellen, dass er nicht wisse, was er tue, finde ich schon ein wenig komisch. Bei mir kommt da auch nicht mehr der Spirit an, den "Pile Of Skulls" hatte, oder gar der, den "Gates To Purgatory" hatte. Aber es ist ein Album, das 100% nach Running Wild klingt, das Rolfs unverfälschte und nach wie vor tolle Stimme hat, und das für mich auch nicht steril produziert klingt. Mehr wollte ich nicht sagen. Auch für mich ist "Resilient" kein authentisches, hungriges, begeistertes Ausleben einer Musikerpersönlichkeit, sondern ein marktorientiertes Produkt für die Zielgruppe der RW-Fans der Jahre 1984-1998. Aber als solches ist es für RW-Verhältnisse m.E. genauso toll, wie 13 für die Sabbath-Fans der Jahre 1970-1978.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Michael Sommer » Freitag 4. Oktober 2013, 10:47

Mal was ganz anderes. Was haltet ihr eigentlich von X-Wild?
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Jhonny » Freitag 4. Oktober 2013, 11:37

Michael Sommer hat geschrieben:Mal was ganz anderes. Was haltet ihr eigentlich von X-Wild?


Ich habe nur die Savageland. Die finde ich schon cool, aber auf (Früh-90er-)Running Wild-Niveau ist das aus meiner Sicht nicht. Den Vergleich mit neueren Alben habe ich bisher noch nie angestellt.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Siebi » Freitag 4. Oktober 2013, 12:02

Rüdiger Stehle hat geschrieben:... Mir ging's im Wesentlichen darum zu sagen, dass ich im Gegensatz zu Raf nicht glaube, dass Rolf nicht weiß, was er tut und nicht weiß, was die Fans (also jene, die Rolf zumindest bis 1998 treu ergeben waren) hören wollen. ... Bei mir kommt da auch nicht mehr der Spirit an, den "Pile Of Skulls" hatte, oder gar der, den "Gates To Purgatory" hatte. Aber es ist ein Album, das 100% nach Running Wild klingt, das Rolfs unverfälschte und nach wie vor tolle Stimme hat, und das für mich auch nicht steril produziert klingt. Mehr wollte ich nicht sagen. Auch für mich ist "Resilient" kein authentisches, hungriges, begeistertes Ausleben einer Musikerpersönlichkeit, sondern ein marktorientiertes Produkt für die Zielgruppe der RW-Fans der Jahre 1984-1998. ...

War bis 1998 Running Wild-Supporter und auf fast jeder Konzertreise gewesen. Selbst die Victory-Tour habe ich mir angetan, war dank "Bandgefüge" und alten Gassenhauern ziemlich geil. Seit dem Angelo Sasso-Schmarrn geht mir der Rolf und seine Reißbrett-Musik vollkommen auf den Zeiger. Dieses Rumdrucksen, Ausweichen ist nicht meine Welt und darum sind Running Wild bei mir eine Band wie Iron Maiden. Brauche seit Jahren nix aktuelles, vergöttere das Vermächtnis bis zu einem bestimmten Album, alles ist gut.

Dazu sei angeführt, dass ich dank der ersten 10 Alben kein Verlangen auf eine "Pile 2" oder "Gates 2" habe, denn die habe ich schon, brauche ich kein zweites Mal. Wie Grave Digger, Rage, Gamma Ray und andere Konsorten, seit Jahren das gleiche Rezept mit den gleichen Zutaten, irgendwann schmeckt's bei aller Liebe schal. Da lobe ich mir Helloween, die sich ein Stück weit mit jedem Album anders geben, sei es in Sound, Härtegrad und Songwriting. Da freue ich mich auf eine Neuankündigung, unabhängig vom Gefallen. Selbst die Keepers 3 klingt nicht wie ein Plagiat der ersten beiden.

Kurz und gut. Eine Running Wild-Platte benötige ich nicht mehr, egal, ob das als Supermega-Comeback-11-von-10 Punkte-Scheibe gefeiert wird oder eben so klingt, wie es jetzt klingt, altbacken abgeschmackt altherrenhaft. Darf der Rolfi gerne so machen, nur trennten sich mit der "Victory" unsere Wege. Darum wird "Resilient" wie seine Vorgänger brav im Plattenladenregal belassen.

Der Unterschied zwischen mir und Dir ist, Du bist dran geblieben, Dich interessiert neue Rolf-Musik im Kontext zum bisherigen Lebenswerk. Diesen Ansatz hege ich bei Kiss, AC/DC, Motörhead und Fates Warning. Kann Deinen Standpunkt und die Freude über die Platten nachvollziehen, dass Hr. Kasperek generell wieder unter dem Banner Running Wild schippert, Deine Ohren freudig umspült.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Jhonny » Freitag 4. Oktober 2013, 12:34

Siebi hat geschrieben: Diesen Ansatz hege ich bei Kiss, AC/DC, Motörhead


Wobei das natürlich auch drei Bands sind, die musikalisch doch in relativ ähnlichen Fahrwassern erfolgreich weiterfahren.
Ich persönlich schätze das total - aber eben auch bei Gamma Ray oder Grave Digger (wobei Grave Digger für mich nie eine der Lieblingsbands waren).

Den Unterschied zu Running Wild sehe ich da aber auch sehr deutlich. Ich denke aber, dass auch bei Bands wie AC/DC oder Motörhead (oder Black Sabbath) viel Kalkül dahinter steckt - die wissen, was die Fans kaufen und machen es eben. Ob sie die Musik selber noch mögen, ist eine andere Frage.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Siebi » Freitag 4. Oktober 2013, 12:44

Jhonny hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben: Diesen Ansatz hege ich bei Kiss, AC/DC, Motörhead


Wobei das natürlich auch drei Bands sind, die musikalisch doch in relativ ähnlichen Fahrwassern erfolgreich weiterfahren.

*Imgainär entgegenbrüllt*
Lieber Jhonny, diese drei Bands sind Lieben des Lebens, die sind dafür verantwortlich, dass ich seit knapp 35 Jahren Metal und Hard Rock atme, lebe, liebe und hier poste. Herr Jhonny, das ist rational nicht zu erklären, wie bei Rüdiger Manowar, Darkthrone und Rolfing Wild. Ob Megadeth, Metallica oder Anthrax, deren ersten Alben ich alle anbete, eine neue Platte rausringen? Für'n Popo! Hosd mi?!?!

Jhonny hat geschrieben:...viel Kalkül dahinter steckt - die wissen, was die Fans kaufen und machen es eben. Ob sie die Musik selber noch mögen, ist eine andere Frage.

Wenn eine Band Kalkül hat, dann sind es meine Kiss, da ist nahezu alles aufgesetzt, dennoch ist gerade Herr Stanley eines der coolsten Rock'n'Roll-Schweine unter der Sonne. Der Alk-Atze sowieso, aber der macht ja solo.
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Re: Running Wild kommen zurück

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 4. Oktober 2013, 21:01

Jhonny hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben: Diesen Ansatz hege ich bei Kiss, AC/DC, Motörhead


Wobei das natürlich auch drei Bands sind, die musikalisch doch in relativ ähnlichen Fahrwassern erfolgreich weiterfahren.
Ich persönlich schätze das total - aber eben auch bei Gamma Ray oder Grave Digger (wobei Grave Digger für mich nie eine der Lieblingsbands waren).

Den Unterschied zu Running Wild sehe ich da aber auch sehr deutlich. Ich denke aber, dass auch bei Bands wie AC/DC oder Motörhead (oder Black Sabbath) viel Kalkül dahinter steckt - die wissen, was die Fans kaufen und machen es eben. Ob sie die Musik selber noch mögen, ist eine andere Frage.


Jetzt wird hier aber Allerlei in einen Topf geworfen, was da nicht hinein gehört. Ich stoße mich doch nicht daran, dass Running Wild sich musikalisch nicht weiter entwickelt haben. Ich wäre doch im Gegenteil froh, wenn die Band nach "Gates To Purgatory" klingen würde.

AC/DC spielt für mich seit "Flick Of The Switch" mehr oder weniger das gleiche ALbum mit anderen Texten ein. Das schreibe ich jetzt mal so mit einem Pauschal um den Hals gewickelt, ohne die ALben besonders gut zu kennen. Also nicht zu ernst nehmen.
Bei Motörhead käme ich jetzt nicht schnell auf ein Kalkül. Die Band macht halt das, was sie am besten kann. Very simple.
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