Bewertungsschema

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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 2. Oktober 2013, 12:53

Das kann ich kann absolut nachvollziehen und finde ich auch innerhalb der aktiven Metalszene eine respektable Herangehensweise. Für viele ist der Soundcheck allerdings doch ziemlich interessant und der funktioniert eben nur mit Noten. Und wenn es schon Noten gibt, dann sollte man zumindest auch darüber diskutieren können, wie man diese ansetzen sollte, wie es um Verteilungen oder gar Definitionen steht etc. Aber das muss dich ja nicht weiter kümmern. :)
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Eike » Mittwoch 2. Oktober 2013, 12:58

Oliver Passgang hat geschrieben: Wenn die Labels allerdings einen Schnitt von ~6.0 Punkten für ihre Bands serviert bekommen und wir denen dann erzählen, dass sie damit hausieren gehen sollen, weil dieser ja "überdurchschnittlich" sei - das funktioniert nicht.
Das brauchen wir doch auch gar nicht, den Labels erzählen, wie sie ihre Werbung zu machen haben. Ist doch deren Sache.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Siebi » Mittwoch 2. Oktober 2013, 13:13

Oliver Passgang hat geschrieben:Das kann ich kann absolut nachvollziehen und finde ich auch innerhalb der aktiven Metalszene eine respektable Herangehensweise. Für viele ist der Soundcheck allerdings doch ziemlich interessant und der funktioniert eben nur mit Noten. Und wenn es schon Noten gibt, dann sollte man zumindest auch darüber diskutieren können, wie man diese ansetzen sollte, wie es um Verteilungen oder gar Definitionen steht etc. Aber das muss dich ja nicht weiter kümmern. :)

Falsch, mir gefällt der SC in jeder Postille, um zu sehen, wie ticken die Meinungsmacher der Presse, die immer noch selbst Fan sind oder sein sollen. Mein Eindruck oder gar ein Kauf hängt für mich nicht von einer Platzierung oder einzelnen Note ab, das wollte ich ausdrücken. Selbst mit Geschmackskumpanen hier und in meinem Bekanntenkreis gibt es ab und an unterschiedliche Eindrücke zu ein und derselben Scheibe, das macht die Diskussion darüber umso spannender.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 2. Oktober 2013, 13:15

Eike hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben: Wenn die Labels allerdings einen Schnitt von ~6.0 Punkten für ihre Bands serviert bekommen und wir denen dann erzählen, dass sie damit hausieren gehen sollen, weil dieser ja "überdurchschnittlich" sei - das funktioniert nicht.
Das brauchen wir doch auch gar nicht, den Labels erzählen, wie sie ihre Werbung zu machen haben. Ist doch deren Sache.


Selbstverständlich. Man sollte nur, im Verhältnis zur Skala zumindest, halbwegs vergleichbare Werte für gleiche Einschätzungen bekommen wie andere Magazine. Natürlich könnten wir auch sagen "Ey, wir sind POWERMETAL.de, scheiß drauf was andere Leute denken, sollen die doch unsere Reviews und Notendefitionen lesen!", die Frage ist nur, wem damit wirklich geholfen wäre. Insofern finde ich unsere Skala im Bezug auf Vergleichbarkeit und präzise Definition der Subjektivität schon gelungen.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 2. Oktober 2013, 13:16

Siebi hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:Das kann ich kann absolut nachvollziehen und finde ich auch innerhalb der aktiven Metalszene eine respektable Herangehensweise. Für viele ist der Soundcheck allerdings doch ziemlich interessant und der funktioniert eben nur mit Noten. Und wenn es schon Noten gibt, dann sollte man zumindest auch darüber diskutieren können, wie man diese ansetzen sollte, wie es um Verteilungen oder gar Definitionen steht etc. Aber das muss dich ja nicht weiter kümmern. :)

Falsch, mir gefällt der SC in jeder Postille, um zu sehen, wie ticken die Meinungsmacher der Presse, die immer noch selbst Fan sind oder sein sollen. Mein Eindruck oder gar ein Kauf hängt für mich nicht von einer Platzierung oder einzelnen Note ab, das wollte ich ausdrücken. Selbst mit Geschmackskumpanen hier und in meinem Bekanntenlkreis gibt es ab und an unterschiedliche Eindrücke zu ein und derselben Scheibe, das macht die Diskussion darüber umso spannender.


Gut, in deinem Fall ist es dann eben nur ein Anstoß zur Diskussion, für andere evtl. der Ausschlag für genaures Hineinhören oder gar eine Kaufentscheidung. Beides vollkommen in Ordnung und gerne gesehen.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 2. Oktober 2013, 17:15

Havoc hat geschrieben:
Doch das würde meine interne Skala kippen, denn dann blieben mir für all die vielen BM-Alben, die ich noch wesentlich mehr mag, nur noch 3 weitere Noten übrig.

Also meine interne Skala kippt es nicht. Auch wenn ich "Chimera" sogar eher bei 9,0 Punkten sehe.

Das ist der nächste Punkt, bei dem ich aussteige. Selbst wenn ein Album eine Zehn hat, heißt es doch nicht, dass ich andere Platten subjektiv empfunden nicht noch viel lieber mögen kann. Für ein Album, das ich jetzt und heute perfekt genug finde, um 10 Punkte zu bekommen, ist es noch ein weiter Weg, jemals den Status eines "Kings Of Metal" oder eines "Frost & Fire" zu erlangen. Für mich sind das dann nach Noten alles 10er, weil die Skala einfach dort endet, aber das liegt nicht daran, dass dieses neue Album jetzt so gut wie die genannten Klassiker wäre, sondern daran, dass die Klassiker Dinge beinhalten und verkörpern, die man selbst mit völlig subjektiv belegten Noten nicht fassen kann. Die sind nicht nur perfekt, die sind in jeder Hinsicht unendlich.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon enemy-of-reality » Mittwoch 2. Oktober 2013, 17:40

perfekt - perfekter - am perfektesten :grins:
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Havoc » Mittwoch 2. Oktober 2013, 19:46

Jesus hat geschrieben:Den:
Diese Woche liefen unter anderem vier Alben, die Balsam für die Seele eines jeden Hassers des neuen Satyricon Werkes sein dürften. Auch wenn ich ja dazu zum Glück nicht zähle.


Und dann folgten einige BM-Alben, die ich mag. Klang so, als ob das an mich gerichtet wäre, aber ich sollte wohl nicht immer davon ausgehen, dass die Welt sich um mich dreht ;)


Glaub mir. Hiermit warst du wirklich überhaupt nicht gemeint. Das bezog sich ganz allgemein auf alte BM-Fans, die es sicher geben wird, die mit dem neuen Werk gar nichts mehr anfangen können. Das du es hasst hatte ich auch nicht so wahrgenommen.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 2. Oktober 2013, 23:46

enemy-of-reality hat geschrieben:perfekt - perfekter - am perfektesten :grins:


"Perfekt" ist für mich kein großes Wort, wie scheinbar für viele andere, sondern schlicht und einfach die Schulnote 1: "Die Leistung entspricht den Anforderungen in besonderem Maße." und das kann ich über mindestens so viele Alben sagen, wie ein Deutschlehrer über Aufsätze. Dass das Album mich in der tiefsten Seele berührt und mich mein Leben lang begleitet, das gehört nicht zu meinem Anforderungsprofil an ein perfektes Album, das ist der Bonus, den ich nicht in Noten ausdrücken kann und will, weil ich das noch nicht weiß, wenn ich ein aktuelles Album bewerte. Es wäre Quatsch, den biographischen Langzeitwert hier einzubeziehen, weil ich dann keinem neuen Album die 10 geben dürfte. Das hielte ich für unsinnig. Der Langzeitwert und der biographische Einfluss macht das Album also nicht "perfekter" im Sinne des Anforderungsprofils, sondern einfach für mich emotional wertvoller.
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Re: Bewertungsschema

Beitragvon Eike » Donnerstag 3. Oktober 2013, 01:15

Verständlich.
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