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von Siebi » Dienstag 24. September 2013, 18:30
Jhonny hat geschrieben:Ein Album wie Kings Of Metal ist dafür doch ein Paradebeispiel - einerseits ein unnötiges Hörspiel und ein unnötiger CD-Bonus-Track, also eine scheinbar nicht perfekte CD, andererseits aber solche Hymnen, dass ich sagen muss: Es gibt nur ganz wenige Metal-Alben auf diesem Niveau. Wie könnte ich da weniger als 10 Punkte geben?
Es gibt unzählige Metal-Alben, die weit über diesem Niveau sind, aber "Pleasure Slave" unnötig? Da müsste einem wertkonservativen "Frauen an den Herd"-Metaller das tiefschwarze Herzerl aufgehen, oder nicht? Bei der Neueinspielung werden wir hören, ob die Produktion endlich der Musik gerecht wird und ich dann auch dieses Niveau höre. @Thema. Noten weg und gut ist es. Bis auf Jhonny hier kenne ich nur noch eine Person in meinem Bekanntenkreis, die nach Platzierungen wegen Notenvergabe geht, in Konsequenz Musik wegen schlechter Benotung nicht in Betracht zieht.
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von Jhonny » Dienstag 24. September 2013, 19:07
Siebi hat geschrieben:Bis auf Jhonny hier kenne ich nur noch eine Person in meinem Bekanntenkreis, die nach Platzierungen wegen Notenvergabe geht, in Konsequenz Musik wegen schlechter Benotung nicht in Betracht zieht.
Noten sind doch kein Grund, ein Album zu kaufen oder nicht. Sie können höchstens ein guter Hinweis sein, wie das dazugehörige Review auch. Nicht mehr, aber meiner Ansicht nach auch nicht weniger, aber auch nur dann, wenn ich den Rezensenten einschätzen kann. 1 oder 10 Punkte von einem mir völlig unbekannten Schreiberling sagen mir genauso wenig wie das Review eben dieses Autors. Wesentlich prägender für mein Kaufverhalten als Noten oder Plattenkritiken sind jedenfalls die Tipps hier aus dem Forum 
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von Jesus » Dienstag 24. September 2013, 20:14
Ein dermaßen ausgefallenes und wenig intuitives Bewertungssystem nützt einem Leser natürlich auch herzlich wenig. Man möchte sofort wissen, was der Rezensent von einem Album hält und sollte nicht erst Mathematik und Informatik studieren müssen, um allein die Skala verstehen zu können.
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von enemy-of-reality » Dienstag 24. September 2013, 20:17
Ist halt eher was für Nerds. Wie sagte Sheldon einmal so schön: "Windows 7 is much more user friendly than Windows Vista. I don't like that." 
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von Jesus » Dienstag 24. September 2013, 20:19
Als ob Sheldon Windows verwenden würde.
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von enemy-of-reality » Dienstag 24. September 2013, 20:28
Jesus hat geschrieben:Als ob Sheldon Windows verwenden würde.
Naja, vorher sagt er ja auch noch "My new laptop came with Windows 7". Wahrscheinlich hat er dann eh gleich Linux drübergebügelt. Denn er sagte ja auch mal "Oh, Ubuntu, you are my favorite Linux-based operating system!"  Aber über Windows in der Serie könnte man sicherlich genauso streiten, wie über die Tatsache, dass die meisten der Nerds in der Serie ein iPhone verwenden.
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von salisbury » Dienstag 24. September 2013, 20:31
ishina hat geschrieben:Ich spreche nicht von einer Zehn. Die vergebe ich ohnehin nur dort, wo ich nachhaltig begeistert bin.
Ich wollte die schöne Diskussion nicht stören, aber bei diesem Punkt nochmal kurz einhaken: Wenn hier die Entscheidung über eine "10" ansteht, muss diese nach 2-6 Wochen Hörzeit fallen. Und ich muss zudem versuchen zu extrapolieren, ob dieser Eindruck der scheinbaren Perfektion auch nach zwei oder fünf oder zehn Jahren bestehen könnte oder nicht. Da kann man sich auch mal irren. Ich selber verfalle ja schnell mal in sowas, das wir hier "Blautier-Euphorie" nennen und meine immer, das wäre das beste was ich ever gehört habe. Vielleicht wär es ja ein schöner Artikelvorschlag, dass Redakteure ihre Zehner, sagen wir mal nach zwei (oder fünf) Jahren nochmal Revue passieren lassen und auf Herz und Nieren überprüfen. Zum Thema "Objektivierung der Noten" wüsste ich nicht, wie man das bewältigen sollte. Man könnte aktive Musiker die Musik anderer bewerten lassen oder studierte Musiktheoretiker, die könnten dann die Kompositionen analysieren. Aber wie kommt man von hier auf eine Note? Und was hätte man aus ihr gewonnen? Ich sehe obdrein auch keine Möglichkeit, unsere individuellen subjektiven Einschätzungen zu normalisieren. Wie will ich messen, ob ich mein 5P-Album genauso durchschnittlich finde wie Rüdiger sein 5P-Album? Aber genau um diese - ich nenns jetzt mal Fehlerbalken zu mininieren, gibt es im SC ja einen Durchschnitt, daraus ergibt sich eine Reihenfolge und aus dieser kann man als Leser etwas lernen. Z.B dass die neue ALTER BRIDGE für einen Großteil ein Album ist, in das man mal ein Ohr riskieren sollte, während BROKEN HOPE nur etwas für Spezialisten und Genre-Afficionados sein wird.
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von ishina » Mittwoch 25. September 2013, 09:59
salisbury hat geschrieben:ishina hat geschrieben:Ich spreche nicht von einer Zehn. Die vergebe ich ohnehin nur dort, wo ich nachhaltig begeistert bin.
Ich wollte die schöne Diskussion nicht stören, aber bei diesem Punkt nochmal kurz einhaken: Wenn hier die Entscheidung über eine "10" ansteht, muss diese nach 2-6 Wochen Hörzeit fallen. Und ich muss zudem versuchen zu extrapolieren, ob dieser Eindruck der scheinbaren Perfektion auch nach zwei oder fünf oder zehn Jahren bestehen könnte oder nicht. Da kann man sich auch mal irren. Ich selber verfalle ja schnell mal in sowas, das wir hier "Blautier-Euphorie" nennen und meine immer, das wäre das beste was ich ever gehört habe. Vielleicht wär es ja ein schöner Artikelvorschlag, dass Redakteure ihre Zehner, sagen wir mal nach zwei (oder fünf) Jahren nochmal Revue passieren lassen und auf Herz und Nieren überprüfen.
Ich kenne da etwas, das deiner "Blautier-Euphorie" wohl gleichkommt. Ich nenne es die "Honeymoon-Phase" in der Beziehung zwischen mir und einem Album. Meist läuft es nach folgendem Schema: Zuerst ist die Musik neu und ich kann die einzelnen Elemente nicht einordnen. Mit jedem weiteren Durchlauf wird die Anordnung der Elemente vertrauter. Bei manchen Alben passiert es dann, dass ich tagelang nichts Anderes hören kann. Die Musik verfolgt mich den ganzen Tag und spielt auch in meinem Kopf. Ich bin extrem gefangen und begeistert. Dann kommt zu einem nicht planbaren Zeitpunkt eine Ernüchterung. Ich habe mich übersättigt und kann die Musik fürs Erste nicht mehr hören. Es braucht dann ein paar Wochen, bis ich mir die Musik wieder anhören kann und dann ist bei mir in der Regel der beste Zeitpunkt gekommen, eine belastbare Aussage darüber zu treffen, wie gut mir etwas nun wirklich gefällt.
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von Peter Kubaschk » Mittwoch 25. September 2013, 10:02
So viel Zeit haben wir leider nicht.
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