Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Sonntag 8. September 2013, 09:30

Die rotzende Seuche, mein zermatschtes Auge und allerlei andere Wehwehchen haben mich die Woche niedergestreckt, von daher weniger kraftvoller Stahl ov Evilness und mehr wehleidiger Selbstmitleids-Soundtrack of Melancholia:

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LOW "The Invisible Way"
→ Die experimentelle Phase der Band scheint vorerst vorbei, schon mit dem 2011er "C'mon" kehrte man zum bewährten Singer-Songwriter/Slowcore/Alt-Country zurück, nachdem "The Great Destroyer" die rockige und "Drums & Guns" die elektronischere Seite der Band ausleuchtete. "The Invisible Way" ist demnach nicht allzu überraschend und bietet gewohnt trocken-minimalistisches Saitengezupfe, vereinzelte Schrammelattacken, die eine oder andere Piano-Ballade, viel zweistimmige Gesangsharmonien von Alan und Mimi und eben all das, was der geneigte Fan liebt. Nach zwei Durchgängen erscheint es mir aber durchdachter als das spontan zusammengewürfelte "C'mon" und abwechslungsreicher als die Frühphase, wenn auch von der Atmosphäre an eben diese angelehnt.

Anhören: 'Amethyst'


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THE CURE "Pornography"
→ Das vertonte Selbstmitleid; der perfekte Soundtrack, um sich in seinem Weltschmerz zu aalen. Und nebenbei eines der besten Alben aller Zeiten. Nicht nur in diesem Genre, sondern überhaupt und an sich.

Anhören: 'Figurehead'


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RADIOHEAD "Amnesiac"
→ Verglichen mit der restlichen Diskographie ist das hier natürlich das leicht verdauliche Pop-Album, doch der homogene, nicht allzu experimentelle Klang lässt sich dafür besser genießen als eine vergleichsweise anstrengende Platte wie "Kid A" oder "The King of Limbs".

Anhören: 'Knives Out'


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ST. VINCENT "Strange Mercy"
→ Noch hat Fräulein Clark nicht auf meinen Heiratsantrag geantwortet, allerdings braucht der Brief sicherlich noch ein paar Tage bis Übersee. Bis dahin genieße ich ihre wunderbare Musik, die gekonnt und mit bösartiger Absicht immer wieder die schönsten poppigen Momente mit hässlichen Farbtupfern "ruiniert".

Anhören: 'Cheerleader'


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FIRST AID KIT "The Lion's Roar"
→ Einfach und einfach schön. Manchmal kann man nicht viel zu einem Album schreiben. Entweder man geht steil auf solch schlichte, organische Klänge oder nicht. Manch einer bevorzugt eben stattdessen überproduziertes Notenwirrwarr, welches dem Kern der Musik nur im Wege steht. Ich persönlich bin immer viel beeindruckter von solchen Bands, die mit möglichst wenig Gimmicks auskommen und aus wenig viel machen können anstatt mit tausend Elemente bestenfalls erträgliche Songs zu schreiben.

Anhören: 'In the Hearts of Men'


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LYKKE LI "Wounded Rhymes"
→ Ein bisschen... ähm... "tanzbarer" als erwartet. Unterkühlte artsy-fartsy Sounds hatte ich mir durchaus erhofft, aber die Scheibe legt beim Begriff "Art Pop" durchaus auch Augenmerk auf das zweite Wort. Kriminell catchy und gleichzeitig angenehm entrückt.

Anhören: 'Silent My Song' (amüsanterweise mit FIRST AID KIT als Background-Sängerinnen)


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CARISSA'S WIERD "You Should Be at Home Here"
→ Das Gegenteil von proggy. Herzzereißender Slowcore, auf die Essenz destillierte Klänge. Musik, zu der man nichts hinzufügen kann, weil sie schlicht und einfach mehr als die Summe ihrer wenigen Bestandteile ist.

Anhören: 'Blessed Arms That Hold You Tight, Freezing Cold and Alone'


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ISVIND "Dark Waters Stir"
→ Noch mal in Erinnerung rufen, wie die Band begann. Man geht heute etwas hymnischer, reduzierter und melodischer zu Werke, würde ich sagen. Wenn man das hier mit "Intet Lever" und "Daumyra" vergleicht, scheinen mir die anderthalb Herren als Songwriter durchaus ein wenig gewachsen zu sein. Zu viele Zwergenwitze? Sorry. Natürlich hatte mich Rüdiger mit diesem tollen Werk auf die Band aufmerksam gemacht, weil es anno dazumal deren einziges Album war. Doch ich muss gestehen, dass sie auf diesem Sound aufbauend sich tatsächlich in kompositorischer Hinsicht verbessert haben. Ja, es ist zugegebenermaßen nicht sonderlich Black Metal, die neueren Werke gegenüber den Klassikern zu bevorzugen. Aber hin und wieder kommt es vor. Die Jungs hatten ja 15 Jahre Zeit, um groß zu werden.

Anhören: 'As Rane Comes Down'


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SLOWDIVE "Pygmalion"
→ Das ist höchstwahrscheinlich das mit Abstand meistgehörte Album meiner Sammlung. Der pure, reinste Sound. Eine jede einzelne Note wurde von mir hunderte Male aufgesogen, gefühlt, genossen, begutachtet, durchdacht, geträumt. Wenn man bedenkt, dass die Band nicht für ihren Post-Rock, sondern eigentlich den Shoegaze ihrer ersten beiden Alben bekannt ist, wirkt es umso erstaunlicher, dass sie eines der besten Post-Rock-Alben überhaupt geschrieben hat. Und das auch noch Jahre, bevor das Genre überhaupt populär wurde.

Anhören: 'Rutti'


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ALL PIGS MUST DIE "Nothing Violates This Nature"
→ Damit mir die Eier nicht endgültig abfallen, musste noch ein bisschen stumpfes Gemetzel her. Verfilzt, grindig, sludgig, blackened, punkig. Diese Jungs verstehen sich auf mitreißende heavy Riffs und headbangenden Groove. Der pure Hass wird hier allerdings im Vergleich zu so manch anderem Crustcore zunehmend mit etwas subtileren Tricks, melodischen Licks, hymnischeren Momenten und mehr handwerklichem Können aufgelockert, was das Album wie schon den grandiosen Vorgänger "God Is War" auf Dauer sicherlich interessanter macht als die schlichten 20 Minuten geradliniges Gebolze von solchen Kollegen wie NAILS oder FULL OF HELL.

Anhören: 'Bloodlines'


Noch schnell eine weitere Kanne Kaffee aufsetzen, sonst komme ich heute gar nicht mehr aus dem Bett...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 8. September 2013, 11:25

Jesus hat geschrieben:
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THE CURE "Pornography"
→ Das vertonte Selbstmitleid; der perfekte Soundtrack, um sich in seinem Weltschmerz zu aalen. Und nebenbei eines der besten Alben aller Zeiten. Nicht nur in diesem Genre, sondern überhaupt und an sich.

Anhören: 'Figurehead'




In der Tat. Ein tolles Album.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Michael Sommer » Sonntag 8. September 2013, 11:55

Ich mag die Wish ganz gern! Trotzdem ist die Disintegration unerreicht...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Sonntag 8. September 2013, 18:54

BAD RELIGION "No Control"
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thinking man's punk rock

DORNENREICH "Flammentriebe"
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feeling man's black metal

LIQUID GRAVEYARD "The Fifth Time I Died"
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living man's death metal

MADONNA "Ray Of Light"
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unpopular man's pop music

METALLICA "Ride The Lightning"
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spritziger thrash metal

METALLICA "St. Anger"
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knochentrockener thrash metal

OPETH "Blackwater Park"
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romantischer death metal

VIRGIN PRUNES "Hérésie"
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unromantische gothic music

SÓLSTAFIR "Svartir Sandar"
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schööööööööner post metal

TOM WAITS "Bad As Me"
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eigenwillige songwriter music

VARIOUS ARTISTS "Thrash The Wall"
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bolleriger thrash metal


@ Michael Sommer:
Das geht mir auch so.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Michael Sommer » Sonntag 8. September 2013, 19:49

Opeth is ganz cool... Ich mag Akerfeldts Stil ziemlich gerne
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Sonntag 8. September 2013, 21:24

Havoc hätte früher geschrieben:

43 Alben!!!


Manilla Road - Open The Gates
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eine Wahnsinns-Scheibe! Leider habe ich sie lange etwas übersehen zwischen der Crystal Logic und der von mir recht lange gesuchten The Deluge, dabei hält diese Scheibe das super Niveau.


Deicide - Deicide
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Starker Death Metal Klassiker, der nicht meine letzte Scheibe der Truppe bleiben wird. Das hier groovt so fett, da können Pantera und Epigonen gleich einpacken!


God Dethroned - The Grand Grimoire
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Death Metal mit einem gehörigen Schuss Schwarz, direkt aus dem Pommes-und-Drogen-Land nebenan. Witziges Cover von Fire :grins:


Iskald - Shades Of Misery
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Melodischer Black Metal aus Norwegen, der sich hinter den großen Bands nicht verstecken muss. Positiv: Es wird nie kitschig, nie zu weichgespült, es bleibt immer eindeutig Black Metal. Wahrscheinlich würde sogar das Schaf zustimmen.


Gehenna - First Spell
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Die Musik von Iskald in Perfektion.


Holy Terror - Terror And Submission / Mindwars
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Toller Speed Thrash aus der glorreichen Ära des Genres. Die beiden Alben kann ich aber noch nicht so gut miteinander vergleichen, weil sie zwei Mal jeweils direkt hintereinander liefen.


Kiss - Music From The Elder
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Eine unterbewertete Scheibe, die für mich zu den spannendsten (mir bekannten) Werken der Band gehört. Das hat etwas von Prog, ist aber auch so ne kleine, melodische Rock Oper.


Sepultura - Roots
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Ganz klar die schwächste Scheibe der Truppe in meiner Sammlung. Durchaus interessanten Songideen folgt teilweise absolute Grütze. Hat was von St. Anger.


Saxon - Lionheart
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Meine liebste neuere Saxon-Scheibe mit dem Überhammer Witchfinder General!


Saxon - The Inner Sanctum
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Vielleicht knapp die schwächste neuere Saxon? Die Scheibe trennt qualitativ nicht viel vom Nachfolger. Und das auf hohem Niveau.


Saxon - Into The Labyrinth
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In meinen Augen ein kleinwenig abwechlungsreicher als der Vorgänger.


Saxon - Sacrifice
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Sicher kein Überflieger, aber wieder ein sehr solides Album. Für meine Jahres-Top-10 wirds aber eng.


Alice Cooper - Trash
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Alice Cooper hat sich ähnlich brilliant in den späten 80ern neu etabliert wie Aerosmith. Ein mitreißendes Hair Metal Album, das gute Laune verbreitet.


Deep Purple - Now What?!
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So langsam zündet die Scheibe und gefällt ähnlich gut wie der Vorgänger.


Manilla Road - Mysterium
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Was für eine Atmosphäre! Eines der großen Highlights des Jahres.


Manilla Road - Spiral Castle
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Wenn man schon mal bei unterschätzten Alben ist, hier ist noch ein MR Kleinod. Aber das wissen die Fans der Band ja eh.


Manilla Road - The Courts Of Chaos
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Hier dagegen eine der wenigen Scheiben der Band, die mich nicht vollends überzeugt. Warum? Das wüsste ich auch gerne... ich hab den Eindruck, dass die Songs nicht ganz so zwingend wie sonst sind.


Manilla Road - Mystification
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Hier stimmt dagegen alles, neben Atlantis Rising und Crystal Logic meine Lieblingsscheibe.


Manilla Road - Out Of The Abyss
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Auf dem Nachfolger wurde es noch thrashiger, aber die Qualität blieb. Return Of The Old Ones ist mein Lieblingssong auf der Scheibe.


Manilla Road - Voyager
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Ob die Scheibe heute noch mein Album des Jahres werden würde? Eher nicht, wobei 2008 in meiner Perspektive nicht das ganz starke Jahr war, das lag damals durchaus auch an der schwachen Konkurrenz.


Manilla Road - Mark Of The Beast
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Mit diesem Frühwerk endete meine MR-Woche, in der ich fast jede Scheibe der Band gehört habe. Ein noch sehr 70er/Prog Rock lastiges Album, dass ich auf einem ähnlichen Niveau wie Metal ansiedeln würde.


Dead Lord - Goodbye Repentance
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So, jetzt hab ich auch ne 2013er Scheibe zweistellig gehört :)


Black Sabbath - 13
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Ein tolles Doom-Metal-Album, dass dem großen Namen problemlos gerecht wird.


Black Sabbath - Seventh Star
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Was für ein Wahnsinns-Gesang! Der hat aber nicht so viel eingesungen, oder?


Mayfair - Behind
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Erst mal muss es Pluspunkte für dieses Cover geben, sonst ist das ein tolles Prog Rock / Metal Album. Bisher wohl das konventionellste der Band, aber für mich auch das stärkste.


Masterplan - Aeronautics
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Jorn Lande ist ein Qualitätsgarant (auch wenn er zu viele Alben einsingt und ich deswegen nicht wirklich anfangen will, ihn solo zu sammeln...). Auch hier veredelt er tolle Songs und hebt sie aus dem großen Topf an durchschnittlichen Euro Metal Bands in den kleinen aber feinen Olymp.


Taylor Swift - Fearless
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Ganz toller, ruhiger Pop. Ähnlich stark wie das Avril Lavigne Debüt, meine vielleicht meistgehörte Pop-Scheibe.


Rage - Carved In Stone
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Rage wurden etwas zahmer mit den Jahren, aber nicht wirklich schlecht. Aber: Der große Wurf scheint ihnen schon seit etlichen Jahren nicht mehr zu gewinnen. Auch dieses Album ist ein starkes Euro Metal Album, aber kein absolutes Genre-Highlight.


Rage - Black In Mind
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Das schaut hier schon anders aus, Rage agieren hier noch auf einem höheren Niveau. Ich brauche mehr ältere Alben der Truppe.


Doro - Calling The Wild
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Die Metal-Lady schlechthin hat auch hier noch eine tolle Stimme, die deutschsprachigen Songs sind aber genauso unnötig wie früher. Die beiden Cover-Versionen (Motörhead und Billy Idol) funktionieren erstaunlich gut.


Motörhead - 1916
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Motörhead in der Form ihres Lebens. Für mich das stärkste, da abwechslungsreichste Album der Band - neben Ace Of Spades (das Album mit den meisten Hymnen).


Motörhead - Rock 'n' Roll
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Ich gebs zu, die Scheibe lief bei mir bisher zu selten. Daher hatte sie mal wieder eine Chance verdient, aber nach 1916 war da schon ein Qualitätsunterschied erkennbar.


Ozzy Osbourne - Ozzmosis
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Noch eine sehr starke Ozzy-Scheibe mit vielen Ohrwürmern...


Ozzy Osbourne - Down To Earth
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Der Nachfolger jedenfalls war klar schwächer. Zwar hatte Ozzy hier einerseits etliche sehr schöne Melodien, zwischendrin sind aber auch diverse Rohrkrepierer.


Isvind - Daumyra
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Lief (wie alle anderen Neuzugänge) mehrfach und konnte die ersten guten Eindrücke bestätigen!


Hatchet - Dawn Of The End
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Eines der coolsten Artworks des Jahres und eine tolle Thrash-Scheibe!


Metal Church - Metal Church
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Ein Jammer, dass ich diese Scheibe erst jetzt gekauft habe. US Metal in Reinkultur, da bleiben keine wünsche offen.


Deep Purple - Made In Japan
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Ein unfassbar intensives Live-Album! Nur das Drumsolo ist etwas zu lang.


Bryan Adams - Reckless
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Die beste Bryan Adams, nicht nur wegen Run To You. Geht eigentlich immer.


Bryan Adams - Cuts Like A Knife
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Nicht ganz so viele Hits wie auf dem Nachfolger, daher lege ich sie klar seltener auf.


Bryan Adams - Into The Fire
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Würde ich qualitativ zwischen den anderen beiden Alben einordnen. Musikalisch ein ähnlich starker Kurs wie auf dem Vorgänger, dem aber die ganz großes Hits etwas abgehen.


Kingsbane - Seven Years
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Die letzten 2, 3 Songs dieses Prog-Juwels laufen gerade noch. Eine sehr intensive, Waltz-lastige Scheibe. Ich hoffe darauf, weiterhin auf so tollen 90er Prog zu stoßen - auch wenn es immer etwas dauert, sich in die Sachen reinzuhören, die Klasse ist groß!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Nils Macher » Sonntag 8. September 2013, 21:32

Jhonny hat geschrieben:Black Sabbath - Seventh Star
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Was für ein Wahnsinns-Gesang! Der hat aber nicht so viel eingesungen, oder?


Glenn Hughes? Naja, bisschen DEEP PURPLE und halt BLACK COUNTRY COMMUNION.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Sonntag 8. September 2013, 21:48

Nils Macher hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Black Sabbath - Seventh Star
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Was für ein Wahnsinns-Gesang! Der hat aber nicht so viel eingesungen, oder?


Glenn Hughes? Naja, bisschen DEEP PURPLE und halt BLACK COUNTRY COMMUNION.


Ah, Black Country Communion hatte ich vergessen. Die werde ich wohl beobachten, vielleicht kommt da mal was ins Regal.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon mike » Sonntag 8. September 2013, 22:33

Naja, so auf dem ein oder anderen Album ist der Hughes schon noch zu hören:

Diskografie (Auswahl)

mit Trapeze:

1970: „Trapeze“
1970: „Medusa“
1972: „You Are The Music... We're Just The Band“
1974: „The Final Swing“
1976: „Trapeze (1976 Album)“
1998: „Live: Way Back To The Bone“ (Live 1972)
1998: „Welcome To The Real World“ (Live 1992)

mit Deep Purple:

1974: „Burn“ (Mk III)
1974: „Stormbringer“ (Mk III)
1975: „Come Taste The Band“ (Mk IV)
1976: „Made in Europe“ (Live 1975, Mk III)
1977: „Last Concert in Japan“ (Live 1975, Mk IV)
1982: „Live in London“ (Live 1974, Mk III)
1995: „On The Wings Of A Russian Foxbat“ (Live 1976, Mk IV)
1996: „Mk III: The Final Concerts“ (Live 1975, Mk III)
2001: „Live in Paris 1975“ (Live 1975, MkIII)
2001: „This Time Around / Live In Tokyo“ (Live 1975, Mk IV)
2002: „Days May Come And Days May Go“ (Rehearsals 1975, Mk IV)
2002: „1420 Beachwood Drive“ (Rehearsals 1975, Mk IV)
2004: „Perks and Tit“ (Live 1974, Mk III)
2007: „Live In San Diego 1974“ (Live 1974, Mk III)

mit Phenomena:

1984: „Phenomena 1“
1987: „Phenomena 2: Dream Runner“
2006: „PsychoFantasy“

mit Black Sabbath und Tony Iommi:

1986: „Seventh Star“
2004: „The 1996 DEP Sessions“ (Aufnahmen von 1996)
2005: „Fused“

mit Hughes Turner Project (HTP):

2002: „Hughes Turner Project“
2002: „Live In Tokyo“ (Live 2002)
2003: „Hughes Turner Project 2“

mit Black Country Communion:

2010: „Black Country Communion“
2011: „2“
2012: „Live over Europe“ (Live 2011/2012)
2012: „Afterglow“

Solo-Veröffentlichungen:

1977: „Play Me Out“
1992: „Blues“
1994: „From Now On...“
1995: „Burning Japan Live“ (Live 1994)
1995: „Feel“
1996: „Addiction“
1999: „The Way It Is“
2000: „Return Of Crystal Karma (R.O.C.K.)“
2000: „A Soulful Christmas“
2000: „From The Archives Vol.1 – Incense & Peaches“
2001: „Building The Machine“
2002: „Different Stages“
2003: „Songs in the Key of Rock“
2004: „Soulfully Live in the City of Angels“ (Live 2004, CD & DVD)
2005: „Soul Mover“
2005: „Freak Flag Flyin'“ (Live 2003)
2006: „Music for the Divine“
2007: „Live at the Basement“ (Live 2006) = „Live in Australia“ (Live 2006, CD & DVD)
2008: „First Underground Nuclear Kitchen (F.U.N.K.)“
2009: „Official Bootleg: Live in Wolverhampton: Full Band Show“
2009: „Official Bootleg: Live in Wolverhampton: 'You Are The Music' An Evening of Trapeze“
als DVD „Live in Wolverhampton (Official Bootleg)“

weitere Projekte (Auswahl):

1973: Roger Glover & Friends – „The Butterfly Ball“
1982: Glenn Hughes & Pat Thrall – „Hughes/Thrall“
1985: Gary Moore – „Run For Cover“
1992: The KLF – „America: What Time Is Love?“ (SINGLE)
1992: John Norum - Face the Truth
1997: Glenn Hughes & Friends – „Tribute: Tommy Bolin“
1998: Glenn Hughes & Geoff Downes – „The Work Tapes“ (Aufnahmen von 1991)
2000: Voodoo Hill – „Voodoo Hill“
2001: Nikolo Kotzev's Nostradamus (als Henry, König von Frankreich)
2002: The Alchemist - „Songs From The West Side“
2003: Aina - Days of rising Doom (as Talon)
2004: Voodoo Hill - „Wild Seed Of Mother Earth“
2005: Michael Men Project - „Made In Moscow„
2005: Rata Blanca - A Vivo en Teatro Gran Rex [DVD]
2008: Robin George/Glenn Hughes – „Sweet Revenge“ (Aufnahmen von 1990)
2009: Keith Emerson/Glenn Hughes/Marc Bonilla „Boys Club Live From California“ (Aufnahmen von 1998)
2009: Moonstone Project - „Rebel On The Run“

Das Doppel-Album „Different Stages“ (2002) bietet einen repräsentativen Querschnitt durch das musikalische Wirken von Hughes.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 9. September 2013, 00:12

Kleine Anmerkung für meine künftigen Beiträge hier: Ich nehme nur Scheiben auf, die ich nicht für den Soundcheck gehört habe, oder die - wenn ich sie für den Soundcheck gehört habe - bereits erschienen sind und in physischer Form bei mir sind. Für das eh obligatorische Soundcheck-Zeugs gibt es ja einen eigenen Thread. Diese Woche lief bei mir neben den Soundcheck-Scheiben, deren Notenabgabe heute war, nicht allzu viel, eigentlich im Wesentlichen nur zwei Scheiben, die zwar auch im laufenden Soundcheck waren, die ich aber auch unabhängig davon angehört hätte und mir bereits direkt gekauft habe:

Isvind: Daumyra / CD
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http://www.powermetal.de/review/review- ... 22680.html
http://www.powermetal.de/content/artike ... ,8156.html

Satyricon: Satyricon / CD
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http://www.powermetal.de/review/review- ... 22767.html

=> Zu allen beiden habe ich ja meine verlinkten Reviews geschrieben und beide wurden hier schon ausgiebig diskutiert, so dass ich mir jetzt spare, die Scheiben nochmals vorzustellen. Ich habe es ja die letzten Wochen schon öfters mal angedeutet, aber speziell das Erscheinen dieser beiden Scheiben hat mir zuletzt doch sehr deutlich gemacht, dass meine ultimative genrebezogene Heimat ganz klar und unumstößlich im norwegischen Black Metal und seiner alten Garde liegt. Diese Erkenntnis ist zwar nicht ganz neu, und natürlich war mir das auch immer irgendwie klar, aber wie weitreichend diese Prägung ist, das weiß ich erst jetzt in letzter Konsequenz. Hätte mir vor Kurzem noch jemand gesagt, dass das Erscheinen der neuen Scheiben von Atlantean Kodex oder Týr, deren bisherigen Werken ich durchaus schon mal 9 bis 10 Punkte angedeihen ließ, für mich in Sachen persönlicher Relevanz zur völligen Randnotiz verkommt, dann hätte ich das nicht geglaubt. Für diesen Soundcheck musste ich mich tatsächlich ernsthaft zwingen, etwas anderes anzuhören als Satyricon und Isvind (und Sarke), und das obwohl lauter tolle Sachen vertreten waren.

Ach ja, und dann lief auch noch der tolle messianische Tipp:

Cultes Des Ghoules: Henbane / CD
Bild
http://www.musik-sammler.de/media/847315

=> Ich finde die DMDS-Verneigung zwar nicht ganz so offensichtlich wie viele andere, aber die stimmliche Nähe zu Attila, großartiger Sound und tolle Songs sorgen für ein echtes Highlight in Sachen zeitgenössischer Black Metal.

War sonst noch was?

Nö...
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
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