Atmosphärischer Black Metal

Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 18. August 2013, 18:38

Jesus hat geschrieben:Blödsinn. MY BLOODY VALENTINE meinte ich! Sorry, ich multitaske gerade zu viel.

Hmpf... und ich höre mir jetzt eine Viertelstunde lang den Quatsch von BFMV an und habe Fragezeichen auf der Stirn, während ich das mit RIDE vergleiche... :boes: :grins:

Jetzt werfe ich mal noch kurz MY BLOODY VALENTINE an!
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Jesus » Sonntag 18. August 2013, 18:44

Tut mir leid, Rüdiger. Niemand sollte BFMV hören müssen. Das ist Folter. Aber Du musst zugeben, dass man die Namen im Eifer des Gefechts schnell verwechseln kann ;)
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 18. August 2013, 19:00

Jau, klar...

Drei Songs von MY BLOODY VALENTINE später konstatiere ich, dass diese Band durchaus mehr Stil hat als die andere Band, die ich mir davor angehört habe und aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht mehr erwähnen möchte. Außerdem kann ich die Parallelen zu RIDE und BRITPOP erkennen, und ich glaube auch zu fühlen, warum man sagen mag, dass sich das aus dem Post-Punk entwickelt haben soll. Aber vom Punk an sich ist da nicht mehr viel übrig. Zumindest nichts von den wesentlichen Bestandteilen des Punk. Null Aggression, kein bisschen abgefuckt, und schon mal gar nicht voll auf die Fresse. Bei JOY DIVISION sehe ich die Verwandtschaft zu den RAMONES und THE CLASH noch, bei MY BLOODY VALENTINE und RIDE definitiv nicht mehr. Und der Brückenschlag hiervon zu WITTR fällt mir dann auch ein bisschen schwer.
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Jesus » Sonntag 18. August 2013, 19:07

Die Punk-Ursprünge finden sich bei anderen Shoegazern wie LUSH oder COCTEAU TWINS, die definieren aber nicht den typischen Schuhglotz-Sound so sehr wie MBV. Den Brückenschlag ganz konkret zu WITTR würde ich da auch nicht machen, Shoegaze höre ich aus deren Alben nicht heraus. Im Gegensatz zum eindeutigen Post-Rock-Einschlag auf "Two Hunters". Aber wenn Du jetzt MBV und RIDE mit ALCEST oder MELANKOLI vergleichst, macht sich dort schon der Einfluss bemerkbar.
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Loenz » Sonntag 18. August 2013, 22:04

Ich schwöre mich würden Rüdiger und Jesus in Argumentationen so an die Wand blasen. Ich merke dann doch immer wieder das ich ein ziemlich unbedarfter und naiver Ker binl.

Wie ich ja schon in den anderen Post auf Ende Seite 2 geschrieben habe, bin ich für einige Szene Klassiker halt zu sanft besaitet, wenn es dann durchgängiges Gebollere gibt, bin ich fast immer raus.

Wobei ich durch den ein oder anderen hier erfahren durfte, auch wieder durch diesen Thread das in dem Bereich scheinbar sehr interessantes Zeug gibt, sei es nun Wolfes in the Throne Room, Altars of Plague etc. Die Sachen von Rüdiger werde ich mir auch noch mal gesondert und ganz in Ruhe reinpfeiffen. Da sind sicherlich auch einige Sachen dabei, und ich würde die Szene Urväter wie Mayhem, Bathory und Emperor etc genau gar nichts absprechen. Aber ist doch toll, wenn sich eine Szene ständig weiter entwickelt und da ist der Black Metal anderen Szenen in einigen vorraus. Gerade im Heavy/Power Metal kommt doch kaum was wirklich unverbrauchtes und neues heraus, auch im Thrash spielen einige Bands doch sehr an den Originalen und wirken auch nicht sonderlich originell. Im Black Metal Bereich hat man da scheinbar einen sehr viel größeren Innovations Mut.

Wie gesagt ich stehe bei weiten nicht auf alles aus diesen Bereich und vieles ist mir dann halt auch Stück weit zu extrem, ebenso wie im Death Metal, aber gerade diese Atmosphäre zieht mich halt in den Bann und wenn es dann teilweise noch durch typische Post Rock Elemente ergänzt wird, macht ich das halt schon sehr an. Wenn sich ein Song unheilvoll immer mehr mit Spannung steigert und dazu die gesamte Düsternis des Genres und irgendwann im Song die Spannung rausgelassen wird, indem man einen sinnigen Blastbeat Part einbaut. Da macht mich das wie gesagt musikalisch an.

Davon waren hier übrigens schon einige Beispiele.

zu Jesus deinen Deafheaven Post fand ich übrigens ziemlich cool. Kannst mich also nun öffentlich mit Verachtung strafen und so ;-)
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon salisbury » Sonntag 18. August 2013, 22:12

Loenz hat geschrieben: Gerade im Heavy/Power Metal kommt doch kaum was wirklich unverbrauchtes und neues heraus, auch im Thrash spielen einige Bands doch sehr an den Originalen und wirken auch nicht sonderlich originell.


Wie wahr, Herr Loenz, wie wahr...
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 18. August 2013, 22:17

salisbury hat geschrieben:
Loenz hat geschrieben: Gerade im Heavy/Power Metal kommt doch kaum was wirklich unverbrauchtes und neues heraus, auch im Thrash spielen einige Bands doch sehr an den Originalen und wirken auch nicht sonderlich originell.


Wie wahr, Herr Loenz, wie wahr...


Bis eben war die Diskussion noch spannend.
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Jhonny » Sonntag 18. August 2013, 22:22

salisbury hat geschrieben:
Loenz hat geschrieben: Gerade im Heavy/Power Metal kommt doch kaum was wirklich unverbrauchtes und neues heraus, auch im Thrash spielen einige Bands doch sehr an den Originalen und wirken auch nicht sonderlich originell.


Wie wahr, Herr Loenz, wie wahr...


deswegen hör ich den Kram ja so gerne :D ;-)
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon the seeker » Sonntag 18. August 2013, 22:24

@Rüdiger
hast du auch den Text gelesen oder nach "Black-Metal-Heroen" aufgehört? falls ja, dann fehlt dir wohl der Humor für diese Kolumne
das Review zu Celestial Lineage find ich sehr lustig geschrieben, das sollte man wirklich nicht zu ernst nehmen, das machen die doch selbst auch nicht
werd ich gleich mal einlegen und mich mit dem prayer for transformation in den Schlaf wiegen
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Re: Atmosphärischer Black Metal

Beitragvon Drumtier » Sonntag 18. August 2013, 22:24

salisbury hat geschrieben:
Loenz hat geschrieben: Gerade im Heavy/Power Metal kommt doch kaum was wirklich unverbrauchtes und neues heraus, auch im Thrash spielen einige Bands doch sehr an den Originalen und wirken auch nicht sonderlich originell.


Wie wahr, Herr Loenz, wie wahr...

Anfängerfehler, ihr könnt doch nicht einfach in einem Thread zum Thema Black Metal sagen, dass und warum euch ebendiese Musikrichtung besser gefällt, als andere hier völlig irrelevante weil nicht besprochene und nicht im Zusammenhang stehende Subgenres! Meine Güte, Burschen, ein bisschen Rücksicht und Demut!
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